Abgesang auf die ARD-Tagesschau

Die ARD ´´ Tagesschau „ hat es in einem unaufhaltsamen
Prozeß dahingehend erreicht, mittlerweile nur noch mit
Mühe das Niveau der ´´ Aktuellen Kamera „ aus tiefsten
DDR-Zeiten zu halten.
Da nutzt es recht wenig sich auf der eigenen Homepage
selbst zu beweihräuchern als ´´ Für glaubwürdige, profes –
sionelle und aktuelle Informationen in Hörfunk, Fernsehen
und online steht die ARD in ihren Nachrichten, Regional –
magazinen, in Reportagen, Dokumentationen und Ge –
sprächssendungen „. So kann man, die von Experten
bereits als ´´ oft dümmliche Berichterstattung „ auch
umschreiben. In russischen Medien macht man sich
schon lustig darüber, das die Tagesschau-Redaktion
selbst zum Recherchieren zu blöd. So heißt es etwa
im Sputnik ´´ Bereits lange vor der Tagesschau-Sendung
hätte eine des Recherchierens kundige und um sachliche
Darstellung bemühte Redaktion alle für einen sauberen
Bericht notwendigen Erkenntnisse gewinnen können „.
Aber bei der Tagesschau macht sich eben der drastische
Fachkräftemangel zunehmend stärker bemerkbar.
Schon im Mai 2014 mußte sich die ARD für ihre falsche
Berichterstattung in der Ukrainekrise entschuldigen als
man die prorussischen Separatisten der Ermordung von
Zivilisten beschuldigte. Zweifellos war damals der ARD –
Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies zu dumm zum
Recherchieren gewesen.
Im Sepember 2014 kritisierte dann sogar der ARD-Beirat
die ´tendenziöse Ukraine-Berichterstattung. ´´ Inhalte
hätten den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt „.
Dies mußte aber noch im Oktober 2015 sogar der ´´ARD
aktuell „-Chefredakteur Kai Gniffke eingestehen als er
zugab, dass die ´´ Tagesschau „ und die ´´ Tagesthemen „
nicht immer ein richtiges Bild der nach Deutschland
drängenden Flüchtlinge zeigen. ´´ Wenn Kameraleute
Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen
Kindern und großen Kulleraugen aus. Tatsache sei aber,
dass 80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute
alleinstehende Männer sind. Es ist damit vollkommen klar,
dass in der bisherigen Berichterstattung ein künstliches
Familienbild geprägt und postuliert wurde, dass es in
Wirklichkeit gar nicht gegeben hat oder gibt „.
Offensichtlich hat man in über eineinhalb Jahren nicht
das Allergeringste aus seinen Fehlern gelernt.
´´ Die ARD, das „Erste“, die Festung des deutschen
Bildschirmjournalismus, hat zwei Intendantinnen und
sieben Intendanten, und zu deren Aufgaben gehört es
unter anderem, mögliche Konflikte frühzeitig zu erken –
nen, um sie erst gar nicht entstehen zu lassen „ so
schrieb einst die ´´ Süddeutsche Zeitung „ im August
2010. Damals verdiente der ARD-Intendant Peter
Boudgoust schlappe 273.000 Euro im Jahr ! Man fragt
sich warum dieser heute verantwortliche ARD-Inten –
dant Peter Boudgoust, immer noch in Amt und Wür –
den ist. Offensichtlich ist der nämlich mittlerweile der
Einzige, der immer noch an eine ´´ glaubwürdige und
professionelle „ Berichterstattung glaubt, es zummin –
dest in der Öffentlichkeit verkündet, was uns viel über
seine Fachkompetenz sagt. Offensichtlich scheint in der
Medienlandschaft Kompetenz nicht sehr gefragt zu sein
und solch eine Arschkriecherei sich auszuzahlen, denn
Peter Boudgoust. nicht nur Intendant des Südwestrund –
funks, soll nun ab 2016 auch noch Präsident von ARTE
werden ! In der ´´ Neuen Musikzeitung „( nmz ) heißt es
dazu : ´´ Wie gut, dass ARTE kein Orchester hat, denn
das wäre in nächster Zukunft nämlich genau so Brei
wie das Fusionsorchester beim SWR. Denn in unnach –
ahmlicher Weise wird der nächste Präsident bei ARTE
der real-existierende Intendant des SWR „.
Jawohl und Nachrichtensendungen auf ARTE, falls das
bislang überhaupt einer getan, die braucht man ab 2016
dann auch nicht mehr anzuschauen !

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Der Gründungsmythos der Grünen – Eine bitterböse Satire

Die junge Adelige Jutta von D. saß auf dem Fenstersims
ihres heimatlichen Anwesens als sie sich beim Lesen des
´´ Tagebuches der Anne Frank „ so sehr hinein steigerte,
das sie kopfüber aus dem zweiten Stock in den Vorgarten
stürzte. Zunächst glaubten ihre Eltern sie habe diesen
Sturz unverletzt überstanden, außer das sie sich denn
für einige Tage selbst für Anne Frank hielt, bemerkten
jedoch dann, das da mit ihrer Tochter eine seltsame Ver –
änderung vorgegangen war, denn sie verdächtigte nunmehr
gerade zu jeden ein Nazi und Antisemit zu sein. Bevor
ihre Eltern sie in eine geschlossene Anstalt einweisen
konnten, floh Jutta von zu Hause aus und gründete eine
Partei die gegen Nazis agierte und wurde denn somit
zur Mitbegründerin der Grünen. Später aber als ihr
Verfolgungswahn immer bizarrer wurde und sie selbst
ihre Parteigenossen verdächtigte Faschisten zu sein,
verließ Jutta die Partei. Heute lebt Jutta, nach dem
Löschen ihrer einzigen drei Facebook-Freunde voll –
kommen vereinsamt und fühlt sich auch weiterhin
überall von Neu-Rechten verfolgt.


Es war kurz nach der erfolgten Gründung der Partei.
Das arbeitslose Claudia R., deren einzige Arbeit je
darin bestanden, Managerin der Band TSS gewesen zu
sein, was dazu geführt, das die Band komplett pleite
und deren Sänger, nach der ersten Begegnung mit ihr,
augenblicklich schwul geworden, saß zusammen mit
Jürgen T., einen ewigen Studenten, in Berlin in
einem Taxi. Man war da nun so unterwegs zu einer
Versammlung der Grünen. Gerade war Claudia dabei
dem Jürgen zu erklären, das ihrer ja eben erst
gegründeten Partei so ein Mythos von Klassenkampf,
eben etwas vollkommen Revolutionäres fehle.
In Gedanken sah sich Claudia, die glühende Che
Guevara-Verehrerin, dabei schon im bolivian –
ischen Hochland bildungsferne Bauern das
Bohnenzählen bei bringen zu wollen, wenn
gleich sie selbst ja kaum bis Zehn zählen
konnte. Indes aber hatte nun Jürgen, leicht
genervt von dem pseudorevolutionären Daher –
gerede, ein Gespräch mit dem mysteriösen
Taxifahrer angefangen. Nicht zuletzt deshalb,
weil dieser den Weg nicht so recht kannte
und sie schon drei Mal dieselbe Strasse
durchquerten. Um von dieser Peinlichkeit
abzulenken, erzählte ihnen der Taxifahrer
von seinen Abenteuern als ewiger Student
und schwor das sich in der Toilette seiner
Studenten-WG einmal mehrere RAF-Leute eine
scheußliche Geschlechtskrankheit eingefangen.
Claudia war sofort hell begeistert, nunmehr
einen getroffen zu haben, der da mit der RAF
dasselbe WC benutzt. Während Claudia von den
revolutionären Ereignissen förmlich übermannt,
auf dem Rücksitz des Taxis den einzigen Orgas –
mus in ihrem Lebens bekam und spontan beschloß
jenen Taxifahrer aufzunehmen, war Jürgen aus
gekränkter Eitelkeit nicht bereit den Taxifahrer
Joseph F. in die Partei aufzunehmen. Allerdings
konnte Joseph wenigstens einen Taxischein vor –
weisen und das war bei weitem mehr als Jürgen
denn so beruflich vorzuweisen hatte. Somit
wurde denn der Taxifahrer, Joseph Martin F.,
umgehend in die Partei aufgenommen. Allerdings
hatte F. da noch ein gewaltiges Handicap : Er
konnte sich immer noch nicht alleine die Schuhe
zubinden und kam deshalb wochenlang nicht aus
seinen Turnschuhen heraus. Nach mehrstündiger
Taxifahrt verfiel man schließlich auf die Idee,
zukünftig einfach Turnschuhe als revolutionäres
Markenzeichen anzusehen.


Etwa zur gleichen Zeit tagte in einer Kreuzberger
Hinterhofkaschemme die Homosexuelle Gruppe der
Grünen, damals bestehend aus 18 Männern. Trotz
mehrstündiger Diskussion konnte innerhalb dieser
Gruppe nicht ganz das Vorurteil ausgeräumt werden,
das Homosexualität unter Männern für den Arsch sei.
Auch wusste man nicht, wie man nun Kinder und Jugend –
liche gewinnen sollen. Zu allem geriet dann auch
noch die Gruppe mit zwei Kampflesben, um den Besitz
einer Damenhandtasche in einen Streit und musste
sich auf die Herrentoilette flüchten.
Während nun 16 Männer mit viel Gekreisch den
einzigen Zugang gegen die beiden Lesben ver –
teidigten, suchten Volker B. und Marc Daniel C.B.
nach einem Ausweg. Dabei geschah es dann : In einer
der Toilettenboxen trafen die beiden zufällig auf
zwei Männer beim Austausch von Fotografien nackter
Knaben. Noch nie zuvor hatten Volker und Marc Männer
derart zärtlich über kleine Kinder sprechen hören
und boten den Zweien umgehend an doch die Jugend –
arbeit in ihrer Partei zu übernehmen. Gemeinsam
mit den Zweien vertrieb man nunmehr erfolgreich
die beiden Lesben, wenngleich man denen dabei aber
auch die Handtasche einräumen musste. Noch in
der gleichen Nacht gründete sich, angesichts
dieses in der Parteigeschichte beispiellosen
Sieges, dann der Homosexuellen – und Pädopihlen –
verband der Partei.


Der junge Türke Cem Ö. war von seinem Vater aus –
geschickt worden, um Sonnenblumenkerne zu besorgen.
Der deutschen Sprache kaum mächtig, musste sich
Cem mit Schilderlesen orientieren. Zu seiner
großen Freude entdeckte Cem ein Schild mit
einer Sonnenblume darauf und glaubte hier
richtig zu sein. So landete er denn mitten in
einer Gruppe Grüner, die gerade nach einem
Schlagwort für die Energiewende suchten.
Da Cem das Wort ´´ Sonnenblumenkerne „
nicht aussprechen konnte, so nuschelte er
vor den Grünen etwas, das wie ´´ Sonnen –
wende „ klang. Die Grünen waren so be –
geistert, das sie den jungen Türken so –
gleich aufnahmen. Gelegentlich soll Cem
immer noch nach Sonnenblumenkerne fragen,
auf die sein Vater bis heute wartet.
So in etwa entstand dann die erste deutsche
Ökopartei und die hat sich bis heute kein
bisschen verändert.



 


 

Das trojanische Pferd Kaiser Karl des Großen

Wer sich mit den Anfängen der deutschen Geschichte befaßt, wird zweifelsohne
auf seinen Namen treffen : Karl, genannt der Große, welcher von 768 bis 814
lebte. Natürlich gab es auch schon vorher deutschstämmige Größen in der Ge –
schichte, in der Antike vornehmlich zu finden unter den Heerführern und
Stammesfürsten. Aber zumeist schlugen diese ein paar große Schlachten und
wurden dann selbst erschlagen. Und das zumeist auch noch von ihren eigenen
Landsleuten. Ein zentraler deutscher Staat war damals noch lange nicht in
Sicht. Aber wenden wir uns wieder Karl dem Großen zu, Nachfahre einer ganzen
Reihe von fränkischen Herrschern und jähzornigen Schlagetots, angefangen vom
alten Childerich I. bis hin zu Karl Martell. Die meisten dieser Herrscher
waren zumeist damit beschäftigt das Erbe des Childerich I. zu mehren und
vor den eigenen Verwandten zu schützen.
Nun ist ja fast allen die homerische Sage um Troja hinlänglich bekannt und
man wird sich nun fragen, was denn nun Karl der Große mit besagtem trojan –
ischen Pferd zu tun habe. Und dennoch eroberte Karl der Große die deutschen
Lande mit eben solch einem besagten Pferde. Nun werden natürlich sämtliche
Historiker mit einem ungläubigen Kopfschütteln diese Sache verneinen. Aber
nicht doch meine werten Herren, ich meine hier natürlich ein bildhaft ge –
sprochenes trojanisches Pferd, denn eben jenes besagte trojanische Pferd
stellte die katholische Kirche für Kaiser Karl dar. Genau genommen müssen
wir hier von mehreren Pferden sprechen, die in Form von Klöstern, Mönchen
und Missionaren nach dem, was da später einmal die deutschen Lande genannt
wird, kamen.
Wie dazumal die trojanischen Torwächter, so bekamen nunmehr die heidnischen
Germanen, vornehmlich zu aller erst die Sachsen, welche ja seit jeher die
Prügelknaben der Nation waren, die Heimtücke eines solchen Geschenkes zu
spüren. So wie einstmals jene griechischen Krieger aus dem Bauche des
hölzernen Pferdes krochen, um die Trojaner zu überrumpeln, so krochen
jetzt Mönche und Priester aus dem schützenden Bauch ihrer Klöster und
überzogen spinnennetzartig die deutschen Lande mit ihren festungsartigen
Klöstern und Kirchen. Gleich den griechischen Kriegern, welche die Stadt
Troja nieder brannten, so vernichteten sie die heidnischen Kultorte und
heiligen Stätten und verbreiteten ihren Glauben mit Feuer und Schwert.
Ebenso wie einst das blühende Troja versanken nun auch die deutschen
Landschaften in die barbarische Zeit des Mittelalters. Von der antiken
Kultur mit all ihrem Wissen, ihrer Kunst und ihrer Bildung, welche
einstmals von Griechenland als Wiege der Kunst und Kultur in Europa
ausging, welche die Römer mühsam und oftmals mit Gewalt den wilden
Germanen aufzupfropfen versucht hatten, blieben nur die Trümmer eini –
ger weniger antiker Statuen und Bauwerke über. Wie sehr doch glichen
diese nunmehr von der christlichen Religion bestimmte Kultur, im Gegen –
satz zu der dazu hohen Blüte der Antike, jenen Ruinen Trojas, welche
Jahrtausende später der deutsche Heinrich Schliemann ( *1822- †1890 )
bei seinen Ausgrabungen vorfand. Was sich da aus jenem trojanischen Pferd
Karl des Großen ergoß, sollte noch Jahrhunderte lang entscheidend dazu
beitragen, das Deutschland eines der rückständigsten Gebiete Europas
bleiben sollte, jedenfalls im geistigen Sinne. Und noch heute kann man
in jeder deutschen Stadt und in jedem Dorf eine exakte Nachbildung jener
trojanischen Pferde in Form von Kirchen besichtigen. Nun vollzog sich zu
Zeiten Karl des Großen dieser Prozeß nicht in allen Teilen des deutschen
Reiches, aber er begann mit ihm und setzte sich, wenn auch stellenweise
mit vierhundertjähriger Verspätung in ganz Deutschland gleich einem
Flächenbrand durch. Karl der Große war sozusagen jener Mann, der den
Funken an die Lunte legte.
Der größte Fehler Karl des Großen in der Geschichte war es, die Lenkung
seines neuen Staates in die Hände der Kirche zu legen. Die meisten dieser
ungebildeten Herrscher konnten ja nicht einmal etwas mehr als gerade einmal
ihren Namen schreiben und die Wenigen welche diese Kunst beherrschten, kamen
zumeist aus den Klöstern. Hinter diesen Klostermauer kam es unter voller
Ausnutzung des ´´ Bildungsmonopols „ zu den ersten Geschichtsverfälschungen
auf deutschem Boden. Das Monopol der Schrift ging auf die wenigen schreib –
kundigen Mönche über und wurde dort zumeist auf religiöse Themen beschränkt.
Zunächst schrieben sie nur die Phantasien von Generationen von jüdischen
Priestern und Schreiberlingen wieder und wieder nach, wobei sie ihre eigenen
verquerten Phantasien mit einfließen ließen, wobei sie die alten ´´ heiligen
Schriften „ mehr und mehr entstellten. Erst später werden sie auch daran
gehen, auch Geschichtschroniken und Annalen mit eben dieser ´´ christlichen „
Einstellung zu verfälschen. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
Die Bischöfe waren die eigentlichen Herren im Lande. Die Kirche wurde Staat
und der Staat war die Religion. Letztendlich aber, wurde die einstmals als
trojanisches Pferd ins Land gebrachte Kirche zu einer Festung, die ihre Tore
weder vor den Feinden, noch vor ihren einstigen Herren öffnete.
Hier nun ähnelt der Wettlauf von Kirche und Adel der berühmten Fabel von dem
Wettrennen zwischen Meister Lampe und den Igeln. Wo immer der Adel auftauchte,
war die Kirche schon da. König und Adel blieben zwar die Reiter jenes trojan –
ischen Pferdes, aber das Pferd bestimmte bereits den Weg, in seinem Bauch,
pardon im Schoße der Kirche. Und gleich jenen apokalyptischen Reitern, die
Dürrer so überzeugend darstellte, so ritten sie über Deutschland hinweg. Und
am Throne Karls des Großen, der jenem von Jerusalem nachempfunden sein soll,
wird die ganze Erbärmlichkeit dieses Seins deutlich.

Die zunehmende Amerikanisierung Deutschlands

Es ist ein seltsames Phänomen, das bis 1989 fast ausschließ –
lich im Westen Deutschland zu beobachten war, nämlich die
erschreckende Zunahme einer Amerikanisierung der deutschen
Bevölkerung.
In der untergegangenen DDR war diese Amerikanisierung weit –
gehend unbekannt, da staatlicherseits unterbunden. Bis auf
Negermusik hörende Jugendliche und eine kleine, rasch unter
staatliche Aufsicht gestellte Gruppe Indianer spielender
Ostdeutscher in Sachsen, blieb dieses Phänomen weitgehend
unbekannt. Auch blieb in der DDR eine ähnlich geartete
Russifizierung vollständig aus. Kein DDR-Bürger würde
sich freiwillig eine Russenmütze aufsetzen oder etwa
eine sowjetische Flagge auf seinem Grundstück hissen,
geschweige denn sich wie sowjetische Filmstars kleiden
wollen.
So blieb denn dieses seltsame Phänomen ausschließlich
dem Westen vorbehalten. Hatte man zunächst nach 1945
angenommen, das bloßes Kauen von amerikanischem
Kaugummi dazu führe, so musste man es jedoch später
feststellen, das der Verursacher dieses Virus, so
um das Jahr 1948 herum, in Berlin entstanden und
wohl offenbar durch ganz bewusst von Amerikanern
über der Stadt abgeworfene Tafeln von Schokolade
ausgelöst wurde. Rasch breitete sich von Westberlin
dann dieses Virus über ganz Westdeutschland aus.
Infizierte Personen begannen sich anders zu kleiden
und in einer seltsam abgewanderten Form Englisch zu
sprechen. Fortan waren überall die drastischen Folgen
der Infizierung erkennbar : Leute mit Cowboyhüten auf
dem Kopf, Übergewichtige die ihre gesamte Ernährung
auf amerikanisches Fastfood umgestellt, sowie ganze
Generationen von Stubenhockern die bei Serien und
Talkshows im US-Format förmlich verblödeten, dazu
auch zahllose Individuen, welche sich in Kostümen
nachgestellt den amerikanischen Filmen offen auf
den Straßen präsentierten.
Der Versuch von Wissenschaftlern diesem Virus mit
einer gezielten Finnisierung des Landes, etwa mit
täglichen Saunabesuchen, gegenzusteuern hatten da –
gegen nur mäßigen Erfolg. Erst in den 1960er Jahren
mit der Einführung von Türken, gelang es, mit dem
Islam als Gegenrichtung, vereinzelt eine erfolg –
reiche Gegensteuerung, jedoch blieb diese auf
einzelne Stadtbezirke in Großstädten, örtlich
sehr begrenzt.
So grassiert diese oftmals zur vollständigen
Verblödung führende Virus auch weiterhin ganz
ungehemmt unter der deutschen Bevölkerung.

Der deutsche Polithusky

Ab Mai 1945 gelang, den darin führenden,
US-Amerikanern, im Westen Deutschlands,
die Züchtung eines ganz besonders treu er –
gebenen Hundes, nämlich des deutschen
Polithusky.
Angeblich wurde der US-Generalstab damals
von einer Grammophonplatte inspiriert, auf
welcher, ein Hund mit treu-dummen Blick in
einen Grammophon blickend, der Stimme seines
Herrn lauschte. Genau so einen Hund wollten
nun die Amerikaner auch.
Derselbe eignet sich vorzüglich als Zieh –
hund, solang er an kurzer Leine gehalten.
Besonders gut eignet sich der deutsche
Polithusky als Schlittenhund, der dafür
extra erfundenen Schlittenmodelle ´´ EU „
und ´´ NATO „.
Da der deutsche Polithusky eben immer bloß
das Hinterteil seines Leittieres deutlich
vor Augen hat, so sieht er eben auch nur
überall noch die braune Gefahr, wann immer
das Leittier einen fahren läßt !
Rein äußerlich gibt es den deutschen Polit –
husky in vielen Formen und Farben, so das
er manchmal nur schwer von einem sehr ge –
wöhnlichen Hund zu unterscheiden ist. Aber
man erkennt ihn an seinem auffälligem Sozial –
verhalten, denn sehr oft, schnuppert der
deutsche Polithusky am Hinterteil rang –
höherer Rüden herum und betet, wie es dem
Betrachter scheint, mit stets eingezogener
Rute, den Hintern des Leittieres, geradezu
an.
Den Sowjets gelang dagegen die Nachzüchtung
einer gleichwertigen Rasse nicht. Der Sage nach
soll der damalige sowjetische Staats – und
Parteichef als er den Wurf begutachtet,
voller Wut befohlen haben, jene Hündin,
namens Leica, welche diese Welpen geworfen,
augenblicklich ins Weltall schießen zu lassen.

Der Fall Ermyas Mulugeta oder wie man Rassismus künstlich erzeugt

In der Nacht zum Ostermontag 2006 ist der Deutsch-Äthiopier
sturzbetrunken in Potsdam unterwegs. Er pöbelt
herum, wurde deshalb aus einem Bus verwiesen. An der Bushalte –
stelle kommt es dann zu einem Streit zwischen ihm und zwei Tür –
stehern, in dessen Verlauf einer dieser beiden Männern dem
Farbigen einen Faustschlag versetzt, durch dessen Folgen der
Farbige ein schweres Schädel-Hirntrauma erleidet. ´´ Auch
wollen mehrere Zeugen den Tathergang beobachtet haben : So
soll Ermyas M. zwei Männer zuvor angepöbelt und einem von
ihnen ins Gesäß getreten haben – doch weder Zeugen noch
das Opfer selbst können vor Gericht die Täter zweifelsfrei
identifizieren
„ ( Tagesschau vom 15.06.2007 ).
Sofort wird dieser Streit unter Betrunkenen zu einer ´´ aus –
länderfeindlichen Straftat „ verklärt und der Bundesstaats –
anwalt höchstpersönlich reist extra an. ´´ Als Generalbundes –
anwalt Kay Nehm zwei Tage nach dem Angriff die Ermittlungen
an sich zieht, ist die Tat bereits zum Politikum geworden.
Nehms Begründung: Das mögliche rassistische Motiv sei
“ bestimmt und geeignet, die innere Sicherheit der Bundes –
republik zu beeinflussen“ – und das rechtfertige den Einsatz
der Bundesstaatsanwaltschaft. Der Tatvorwurf lautet versuchter
Mord
„ ( Tagesschau vom 15.6.2007 ). Bundesstaatsanwalt Kay
Nehm hatte demnach ganz bewusst den Fall an sich gerissen, um
eine gewisse Politik in seinem Sinne zu beeinflussen !

Demnach wurde also die Aufklärung des Falles von einer von
vornherein parteiischen Bundesstaatsanwaltschaft betrieben
und von linken Medien propagiert. Auch bislang eher profillos
wirkende Politiker versuchen den Vorfall regelrecht zu ins –
trumentalisieren : ´´ Politiker und Öffentlichkeit beschäftigen
sich mit dem Fall Ermyas M. noch intensiver. Man prägt den
Begriff der so genannten No-Go-Areas für Ausländer im Osten
Deutschlands
.„( Tagesschau vom 15.06.2007 ).
Natürlich schien es für die deutsche Staatsanwaltschaft ein
rassistisches Strafmotiv zu sein, denn wie konnte es sich in
diesem Deutschland ein Deutscher wagen, wenn er von
Personen mit Migrantenhintergrund vollgepöbelt und getreten
wird, sich dagegen zu wehren ? Nicht in diesem Deutschland !
Und so nahm das Strafverfahren seinen hochpolitischen Lauf.

Ermyas M. hatte sein Handy an als es zu dem besagten Zusam –
menstoß kam. Allein schon die Berichterstattung in jenen Tagen
nach dem Vorfall, macht klar in welche Richtung es geht :
´´ Sie waren zu zweit. Und weil es dunkel war und die
Straße menschenleer, waren sie auch mutig. “ Hallo, Nigger“,
haben sie ihn angepöbelt. Zu diesem Zeitpunkt hat Ermyas M.
noch nicht geahnt, daß er zwei Totschlägern gegenüberstand,
die laut Fahndungsbeschreibung der Polizei so aussehen :
“ 170-180 cm groß, helle Kurzhaarfrisur, dunkel gekleidet “
und : “ 180-190 cm groß, von kräftiger Statur, extrem kurz –
haarig, möglicherweise Glatze, bekleidet mit schwarzer
Bomberjacke mit weißem Logo oder Aufdruck, zirka dreißig
Jahre alt
.“ ( Hamburger Abendblatt vom 20.April 2006 ).
Zugleich verweist im selben Blatt die Autorin Maike Röttger
in eben derselben Ausgabe vom 20.4.2006 darauf hin, dass
´´ Rechtsextremismus „ natürlich vor allem ein Problem in
Ostdeutschland sei und wieder einmal mehr die NPD an allem
daran Schuld sei.
Wir sehen schon damals war es also in den Medien üblich einen
künstlich erschaffenen Vorfall in schamlosester Weise auszu –
nutzen und dann den einem unangenehmen politischen Gegner zu
bezichtigen für den Vorfall verantwortlich zu sein. Das hatte
schon damals Methode und gegenwärtig erleben wir diese gängige
Masche von Politik und Medien gerade im Zusammenhang mit der
PEGIDA-Bewegung.
Ebenso die widerwärtige Anbiederung seelenloser Journalisten
bei dem vermeintlichem Opfer : So kommentierte damals der
Autor Marius Schneider kommentierte, das Opfer sei ´´ einer
von uns
„. Sein Fazit : ´´ Dieser Mann ( Ermyas M. ) ist einer
von uns. Die Schläger sind es nicht
„.
Nun wissen wir zwar nicht, ob damals der Journalist Marius
Schneider auch betrunken in Bussen und Haltestellen herum
zu randalieren pflegte, und mit Drogen dealte ( weswegen
Ermyas M. seinen letzten Job als Kellner verloren, weil
er mit seinen farbigen Kumpanen in der Gaststätte gedealt
hatte ) aber der Grundtenor seiner Aussage ist klar : Aus –
grenzung von Menschen gilt nur für Deutsche, besonders für
die Ostdeutschen. Man hat für die Medien sofort das altbekannte
Schema ´´ Ostdeutschland – Rechtsradikale „ aus der untersten
Schublade hervorgeholt. Nun gehörte Marius Schneider und andere
Journalisten wirklich dazu !
Ähnlich wie es das ´´ Hamburger Abendblatt „ tat, schießt
sich nun sofort die gesamte Presse – und andere Medien auf
dieses Thema propagandistisch ein.

Aber weiter zum eigentlichen Tathergang : Man hört während des
Streits das Wort ´´ Nigger „ in dem Telefonmitschnitt von
Mulugetas Handy und das alleine reicht aus als Vorwand für
eine diesbezügliche Anklage gegen die Deutschen. Das der sich
angeblich so ruhig verhaltene Farbige darin jedoch zuvor die
Worte ´´ altes Sauenarschloch „ fallen ließ, wird uns gar
damit erklärt, dass es der ´´ Kosename „ ( BILD ) für seine
Frau gewesen wäre.
Keine Frauenrechtlergruppe oder Femenorganisation protestiert
natürlich dagegen, wie abschätzig dieser Farbige seine Frau
Silke behandele, nein eher im Gegenteil gehen am 21.April 2006
Tausende in Potsdam für eben diesen Schwarzen,Ermyas M. auf die
Strasse und demonstrieren gegen ´´ Ausländerfeindlichkeit „!
Und die beiden Türsteher, da sie ja ´´ kurzgeschorene Haare „
hatten und ´´ Bomberjacken „ trugen, wurden sofort als
´´ Rechte „ identifiziert. Immer wieder, geradezu penetrant
wird in den Medien darauf hingewiesen, dass Ermyas M. Ingenieur
sei, die beiden Deutschen dagegen nur Türsteher. Davon ab, dass
Ermyas die meiste Zeit in Deutschland nur als gewöhnlicher Kellner
gearbeitet hatte. Aber der Grundtenor in der zumeist linkslastigen
Presse ist eindeutig : Hochgebildeter Farbiger wird von primitiven
Glatzen zusammengeschlagen.
Wir erleben hier wie die antirassistische und antidiskriminierende
Presse doch voller Vorurteile steckt, die sich wiederum nur gegen
Deutsche, in diesem Fall aber besonders gegen Ostdeutsche richtet.
Nicht das diese Medien, inzwischen ´´ Lügenpresse „ genannt, je
etwas daraus gelernt hätte.
Erst sehr spät wird bekanntgegeben, dass es sich bei diese beiden
Deutschen gar nicht um so genannten ´´ Rechten „ handelte. Aber
Richtigstellung liegt den Journalisten, die dazu gehören wollen,
nun einmal nicht ! Dagegen aber lief deren Propagandamaschinerie
in ihren Medien, beflügelt von der bevorstehenden Fußball-WM und
die Vernetzung mit einer möglichen Gefahr von ausländischen Be –
suchern derselben durch rechtsradikale Ostdeutsche bereits auf
Hochtouren. Farbige in Deutschland benutzten den Vorfall u. a.
propagandistisch aus, um eine Art Landkarte zu erstellen in der
vor Betreten bestimmter Orte gewarnt wurde.
Auf Orte an denen man auf Leute wie Leute Ermyas M. oder Ouri
Jalloh treffen kann, oder auf deren schwarze Drogendealer, ver –
wiesen diese Landkarten natürlich nicht !
Als Entschuldigung für jene Deutschen, die als vermeintliche
Täter vorverurteilt und abgestempelt worden waren, nur weil
in der so schönen antirassistischen Welt immer der Deutsche
der Täter und damit Schuldige zu sein hat, galt eine angeb –
liche Verwechslung : Die ´´ Süddeutsche Zeitung „ erklärt
uns dass dmit : ´´ sei der Täter Thomas M., der momentan
in Untersuchungshaft sitzt, mit einem in Potsdam als “ Hitler “
bekannten Rechtsextremisten verwechselt worden
„.
Das ist also üblich, aber wehe dem, das einmal ein Farbiger mit
einem ortsansässigen Drogendealer verwechselt wird. Wir ahnen,
das ist dann wieder purer Rassismus !

Während in den Medien wieder einmal eine regelrechte Kampagne gegen
Rechts anlief,so titel u.a. Stern Online am 18. April 2006 : ´´ Der
brutale Überfall auf einen Deutsch-Äthiopier in Potsdam ist der neue
Höhepunkt rechter Gewalt in Brandenburg
„, geriet derweil nun auf
einmal das vermeintliche ´´ Opfer „ Ermyas M. selbst immer mehr in
den Mittelpunkt der Ermittlungen. Nach Zeugenaussagen soll das spätere
Opfer mit der körperlichen Auseinandersetzung angefangen haben, wie die
´´ Berliner Morgenpost „ unter Berufung auf sichere Quellen berichtet.
Das gehe aus der Vernehmungsakte hervor, in der drei Zeugen, zwei Taxi –
fahrer und eine Frau, dies unabhängig voneinander geschildert hätten.
Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft sagte besagter Zeitung auf Anfrage,
dass Details der Ermittlungen nicht kommentiert würden. Solche Details
würden also ´´ nicht kommentiert „ und dass nachdem zuvor dieselben
Leute, allen voran die Bundesstaatsanwaltschaft, augenblicklich, ja
Wochen lang in die Tat einen ´´ rechtsradikalen Hintergrund „
hineinkommentiert hatten !

Ein weiteres Indiz dafür das Bundesstaatsanwaltschaft und allen voran
der damalige Generalstaatsanwalt Kay Nehm ( *1941 ) in diesem Fall
überaus parteilich handelten ! Es sollte überhaupt einmal geklärt
werden, wie bei derartigen Vorfällen immer gleich einschlägige In –
formationen über die so genannten ´´ rechten Straftäter bzw. Ver –
dächtige „ an die Presse gelangen, wobei ähnlich artige Informationen
über den sozialen Hintergrund des Opfers mit Migrantenhintergrund stets
zurück gehalten werden.

Nach und nach kam nun auch die Wahrheit über das ´´ Opfer „ Ermyas
M. ans Licht. Zeugen, welche ihn von früher her kannten, erinnerten
sich auf einmal : ´´ Ermyas M. soll auf jede kleine Anspielung – auf
jede leine Diskriminierung – aggressiv – und auch mit körperlicher
Gewalt geantwortet haben.„. Ein anderer schildert ihn sodann
als ´´ aggressiv, gewaltbereit – einer tätlichen Auseinandersetz –
ung nie abgeneigt
. „. Trotzdem aber wurde der Fall Ermyas M.
auch weiterhin von vielen Politikern, allem voran den Linken und
den üblichen Protestlern zu einer ausländerfeindlichen Straftat
hoch gepuscht und für ihre Zwecke weidlich ausgenutzt.

Erst die Gerichtsverhandlung gegen die beiden Deutschen deckte
dann endgültig auf, dass es sich nur um eine gewöhnliche Schlägerei
unter Betrunkenen gehandelt habe. Trotzdem aber geistert Ermyas
M. weiterhin als ´´ Opfer einer ausländerfeindlichen Straftat „
durch die Presse.
Wer hat also solch ein Interesse daran, derartige Vorfälle hochzu –
spielen und weshalb ? Ging es in den Medien einzig und alleine
darum, den Menschen dadurch eine aktive rechte Szene in Ostdeutsch –
land vorzugaukeln ?    Wie schonungslos man mit den so genannten
´´ rechten „ Straftätern umgeht, wird in diesem Fall sehr deutlich.
Zeigt man gegen Straftäter mit Migrantenhintergrund durchaus fast
immer Milde, werden die deutschen Angeklagten da schon ganz anders
behandelt : ´´ Wie auf der Achterbahn geht´s zu in der Haftsache
Björn L., eines der beiden Tatverdächtigen im Potsdamer Fall Ermyas
M. Nachdem das Verfahren zwischenzeitlich von der Generalbundesan –
waltschaft an die Potsdamer Strafverfolgungsbehörde zurückgegeben
wurde und sich damit auch die haftrichterliche Zuständigkeit wieder
in die brandenburgische Hauptstadt verlagert hat, wurde der 29-
Jährige heute mal wieder von der Untersuchungshaft verschont, wie
bild-online in seinem Newsticker berichtet. Der Beschuldigte müsse
sich aber täglich bei der Polizei melden. Die Staatsanwaltschaft
hat gegen die Haftverschonung Beschwerde eingelegt, über die jetzt
das Landgericht Potsdam entscheiden muss. Dies wird aber erst nach
Pfingsten der Fall sein. Björn L., der nach wochenlanger Haft
zwischenzeitlich schon einmal entlassen, einen Tag später dann
aber erneut verhaftet wurde, kann sich über das muntere Spiel
sicher nur bedingt freuen. Rein in die Kartoffeln, raus aus den
Kartoffeln, wie wir Niederrheiner zu sagen pflegen …

( Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER am
2. Juni 2006 ).

Der in den sensationsgeilen Medien wegen seiner Stimme immer wieder
als ´´ Pieps „ verunglimpfte Björn L. bekam, nunmehr zu einem
´´ Rechten „ degradiert, die ganze Härte des deutschen Gesetzes zu
spüren. Wochenlang offenbar völlig zu Unrecht in Untersuchungshaft
sitzend, musste er noch bis zum Februar 2007 warten, ehe am 7.Februar
2007 der Prozeß gegen ihn begann. Die vorgeblichen deutschen Täter,
welche in den Medien von Vornherein vorverurteilt und zu Rechtsradi –
kalen hoch stilisiert wurden und noch dazu zu einem Pseudonym für
eine ganze Gruppierung von Menschen in Ostdeutschland gemacht wurden,
steht ein vorgebliches Opfer gegenüber, das nachdem es seine Fälle
mehr und mehr davonschwimmen sieht, urplötzlich auch noch an Gedächt –
nisverlust zu leiden beginnt. ´´ Es sei nach Auskunft seiner Ärzte
äußerst unwahrscheinlich, dass sich der Familienvater jemals an
den Angriff erinnern werde, sagte Thomas Zippel, der Anwalt des
Deutsch-Äthiopiers
„ ( Spiegel Online vom 27.6.2006 ).
Während den so genannten Tätern, dem damals 29 Jahre alten Björn
L. aus Wilhelmhorst und dem 30jährige Thomas M. aus Potsdam,
dessen einziges Verbrechen offensichtlich in den Medien darin
bestand ´´ Ostdeutsche „ zu sein, von vornherein wenig Sympa –
thien entgegen schlagen, wird das so genannte ´´Opfer „ in den
Medien mit Sympathiekundgebungen geradezu überhäuft, finanziell
von Linken und Migrantenorganisationen unterstützt und avisiert
gar noch zum Medienstar : Der Verein ´´ Löwenherz „ wird im
April 2007 um Ermyas M. herum gegründet. ´´ Steffi M., die
Ehefrau von Ermyas, steht hinter einem Tisch auf dem Sportplatz
und verteilt Luftballons an müde Jogger. Beim sonntäglichen
Volkslauf eines Potsdamer Sportvereins informiert sie über
die Aktivitäten von Löwenherz e.V., dem Verein, der sich um
ihren Mann Ermyas M. gegründet hat. Erst letzten Sonntag hat
der Verein ein Fest auf dem Luisenplatz in Potsdam organisiert,
1000 Gäste feierten unbeschwert unter dem Motto “ Bunt tut gut “
und erinnerten damit an die Kundgebung vor einem Jahr

( Spiegel vom 16.4.2007 ).

Es kommt zu Demonstrationen für Ermyas M., u.a. gehen in Potsdam
4.000 Menschen für ihn auf die Straße. Der durch einen Schlag auf
dem Kopf offenbar bekehrte Ermyas mutiert gar zum mustergütigen
Spendensammler : ´´ Bundesweit sucht Ermyas M. nach Partnern,
technischen Lösungen und Helfern. In dem äthiopischen Dorf
Gudalema leben mehr als 3000 Menschen ohne frisches Trinkwasser.
Mit einem Teil der Spenden will der Wasserbauingenieur dort 12
Brunnen bohren. Er kennt das unwirtliche Hochland, 250 Kilometer
von der Hauptstadt Adis Abeba entfernt. Als junger Student hat
er geholfen, mannshohes Gras zu roden und für die ersten Siedler
Hütten zu bauen. Vielleicht ist er in Gedanken bei diesen archa –
ischen Bildern, wenn sich die Zeugenbefragungen in seinem Prozess
in Details verlieren
. „ ( Spiegel vom 16.4.2007 ).
In der Tat sind gewissen Medien in Deutschland – und das nicht nur
dem ´´ Spiegel „ – genaue Details des Tatherganges wohl eher
unangenehm.

Entgegen aller Bemühungen, der den Vorfall hochputschenden Presse,
beginnt allerdings im Lande die Sympathie für das Opfer mehr und
mehr zu sinken : ´´ Nachdem allerdings bekannt wurde, dass
Ermyas M. zur Tatzeit betrunken war und selbst provoziert haben
könnte, ist die Stimmung teilweise gekippt Dem Opfer die Schuld
an der Tat zu geben ist ein typischer Reflex,“ sagt Judith Porath
von der Opferperspektive Brandenburg. Tatsächlich sind einige
Potsdamer der Meinung, Ermyas M. sei selbst schuld an der Ver –
letzung und manche fordern sogar, er solle die Spenden zurück –
geben
„ ( Spiegel vom 16.4.2007 ).
Dagegen ist dann wohl den Täter zum Opfern umzuwandeln der typ –
ische Reflex von Organisationen, wie sie Judith Porath anzuge –
hören scheint !

Schließlich endete der ganze Prozeß, wie nicht anders zu erwar –
ten, nach neunzehn Prozeßtagen, gegen die beiden zu Unrecht
beschuldigten Deutschen in einer letzten Farce. Angeblich
konnten die beiden wegen ´´ gefährlicher Körperverletzung
und unterlassener Hilfeleistung „ 30 – und 32jährigen An –
geklagten nunmehr nicht mehr eindeutig als Täter identifiziert
werden und wurden deshalb freigesprochen.
Der eigentliche Hauptschuldige in diesem Prozeß, Ermyas M.,
so wohl nur froh, nicht selbst als der ja eigentlicher Ver –
ursacher der Schlägerei gerichtlich belangt worden zu sein,
bekommt, wohl um den Schein zu wahren, in genau den Medien,
welche ihn so lange hofiert hatten, nun auch noch die Gelegen –
heit, sich gar noch als versöhnliches aber etwas enttäuschtes
Opfer darzustellen, dass an die Demokratie glaube und deshalb
dieses demokratisch-rechtstaatliche Urteil akzeptiere.
´´ Auch für Mulugeta bleiben nach den Freisprüchen Rest –
zweifel an der Unschuld der Männer. Bei ihm sei nicht jegliches
Gefühl weg, dass sie etwas mit der Tat zu tun hatten, sagte er
nach dem Urteil am Freitag vor dem Potsdamer Landgericht. Aber :
“ Wenn nicht ausreichend Beweise da sind, müssen sie frei ge –
sprochen werden.“ Mulugeta lobte zugleich das Gericht, das deut –
lich gezeigt habe, dass es die Wahrheit finden wollte

( RBB Online vom 15.6.2007 ).
Nun ja, auch bei uns bleiben erhebliche ´´ Restzweifel „ an
diesem mehr als fraglichem Fall zurück.

Im Mai 2008 legt der Verein ´´ Opferperspektive „ eine aus –
führliche Dokumentation des Falls Ermyas M. vor. Darin heißt
es u.a. : ´´ Das Fazit ( S. 49-51 ) fällt verheerend aus :
Ermyas M. sei „von allen Seiten instrumentalisiert“ worden.
„ Das Verfahren und seine mediale Aufbereitung haben die Arbeit
gegen Rassismus in der BRD zurückgeworfen.“
Besonders kritisch wird die Rolle der Medien bewertet : „Große
Teile der Presse haben mit der Verbreitung von Gerüchten und
Spekulationen und den teilweise stark manipulativen Darstell –
ungen zur Vernebelung des Falls maßgeblich beigetragen und 

versagen noch in der Schlussbewertung als Kontrollinstanz
.“
Die ´´ Tagesschau kommentierte am 15. Juni 2007 das Strafver –
fahren kurz und sachlich : ´´ Das Urteil im Prozess um den
brutalen Übergriff auf Ermyas M. aus Potsdam ist keine Über –
raschung – alle Prozessparteien plädierten auf Freispruch.
Das ist bemerkenswert ob der hitzigen Diskussion vor einem
Jahr
.„

Im Mai 2009 steht der Äthiopier Ermyas M. dann selbst, diesmal
wegen Betruges vor Gericht. ´´ Der Deutsch-Äthiopier Ermyas
M. ist vom Amtsgericht Potsdam wegen Betrugesverurteilt worden.
Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gestern. Der
Strafefehl in Höhe von mehreren Hundert Euro ist seit Mitte April
rechtskräftig. Dazu äußerte sich der Sprecher nicht . . . Das Amts –
gericht habe Ermyas M. nun wegen Prozesskostenhilfebetruges ver –
urteilt, sagte der Sprecher der Staats -anwaltschaft. Nach Auf –
fassung des Gerichtes hatte der Beschuldigte falsche Angaben
zu seinen Finanzen gemacht. dpa/MAZ
„.
( ´´ Märkische Allgemeine „ vom 13.5.2009 ).
´´ M. habe den Strafbefehl „ akzeptiert “, so der Sprecher weiter.
Hintergrund des nicht-öffentlichen Verfahrens war der Vorwurf, dass
der Wasserbauingenieur mit falschen Angaben zu seinen finanziellen
Verhältnissen Prozesskostenhilfe beantragt hatte. M. war in dem
Prozess gegen zwei Männer, die ihn zusammengeschlagen haben sollen,
als Nebenkläger aufgetreten. Unmittelbar nach der Attacke gegen
ihn hatte der SPD-nahe Verein „Brandenburg gegen Rechts“ in Potsdam
rund 50.000 Euro gesammelt, die für die Bewältigung der Folgen des
Übergriffs und unter anderem auch für die Begleichung von Prozess –
kosten gedacht waren. Der Prozess gegen die beiden Beschuldigten,
die verdächtigt worden waren, M. misshandelt zu haben, endete im
Juni 2007 mit reisprüchen aus Mangel an Beweisen. Der Fall des
Deutsch-Äthiopiers hatte monatelang hohe Wellen geschlagen. Da
zunächst vieles auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der
Tat hindeutete, übernahm der damalige Generalbundesanwalt Kay
Nehm unmittelbar nach dem gewalttätigen Übergriff die Ermittlungen.
Da sich die Tat kurz vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland er –
eignete, war sie für verschiedene Gruppen und Initiativen Anlass,
ausländische Besucher der WM vor Aufenthalten im Berliner Umland
zu warnen. Das wiederum erboste viele Brandenburger Politiker,
allen voran Innenminister Jörg Schönbohm ( CDU ). Im Prozess gegen
zwei Tatverdächtige brach die Indizienkette der Staatsanwaltschaft
gegen die beiden Angeklagten Stück für Stück zusammen. Mehrere
Zeugen widerriefen frühere Aussagen, vermeintliche Beweise er –
wiesen sich als nicht stichhaltig, der ursprüngliche Tatverdacht
des versuchten Mordes wurde auf eine Anklage wegen gefährlicher
Körperverletzung reduziert, und am Ende stand schließlich ein
Freispruch für die Angeklagten
„ ( ´´ Berliner Morgen –
post „ vom 12.Mai 2009 ).
Wie schon im Jahre 2007 beim ersten Prozeß, wo der eigentliche
Anstifter der Schlägerei, der betrunkene Rüpel Ermyas M. sich
durch Migrantenbonus vom wahrem Täter zum unschuldigen Opfer
verklären ließ, kann er sich natürlich auch im zweiten Prozeß 2009
mit einer geradezu lächerlichen Summe von ein paar Hundert Euro
freikaufen. Der in diesem Fall überaus parteilich und voreingenommen
agierende Generalstaatsanwalt Kay Nehm ging 2006 in den Ruhestand.
Seinen Posten übernimmt die Staatsanwältin Monika Harms ( *1946 ).
Mehr ist zu diesem Fall nicht zu sagen.