Schurken gegen den IS

2015 haben die USA und ihre Schurkenallianz nicht viel auf
die Reihe bekommen. Die USA bombten über ein Jahr im IS
herum, mit kläglichem Ergebnis, denn der IS breitete sich
weiter aus. Dann kamen die Russen und schon nach wenigen
Bombardements schrumpfte das IS-Territorium merklich. Wie
ein bockiges kleines Kind das voller Neid auf das größere Spiel –
zeug eines anderen Kindes starrt und dann versucht dessen
Spielzeug schlecht zu machen, so trotzköpfig reagierten auch
die USA. Zuerst versuchten sie der Welt weiß zu machen, das
Russland ausschließlich syrische Oppositionelle bombardiere.
Mußte dann aber schmählich eingestehen, daß man selbst
kaum einen ´´ gemäßigten Oppositionellen „ von einem IS –
Kämpfer zu unterscheiden wusste. Also werden nun aus den
Oppositionellen plötzlich Zivilisten und Russland bombardiert
angeblich nur Zivilisten.
Die Türkei hat Milliarden EU-Gelder eingestrichen und dazu
im Gegenzug so gut wie nichts getan, denn immer noch kom –
men Tausende Flüchtlinge über die Balkanroute direkt über
die Türkei oder von der türkischen Küste direkt nach Griechen –
land. Ansonsten hat die Türkei zusätzlich zum ohnehin schon
mit genug Krieg überzogenen Region auch noch einen Krieg
gegen die Kurden angezettelt. Auch das war noch nicht genug
also schoß man auch noch ein russisches Flugzeug ab, um eine
mögliche Koalition gegen den IS von vornherein unmöglich zu
machen.
Dasselbe Ziel verfolgt auch Saudi Arabien, das unter allen Um –
ständen ebenfalls die Einbindung des Irans in die Koalition gegen
den IS verhindern will. So wurde als pure Provokation dort nun
ein schiitischer Geistlicher hingerichtet. Natürlich wirkte diese
Provokation prompt. Ansonsten verkündete man eine neu ge –
gründete Koalition, die praktisch aber noch nicht einmal auf
dem Papier exestiert.
Wer solche Verbündete hat, kann sich drauf verlassen, daß
der Krieg gegen den IS noch lange andauern wird. Offensicht –
lich haben nämlich die USA, die Türkei und Saudi Arabien ein
übergroßes Interesse daran Europa auch weiterhin mit Flücht –
lingen zu fluten und gleichzeitig den IS als möglichen Macht –
faktor in der Region zu erhalten.
Das gleiche Ziel verfolgt auch ein weiterer ´´ Verbündeter „,
nämlich Pakistan, von dessen Territorium seit Jahrzehnten
die nicht weniger gefährlichen Taliban Afghanistan fluten.
Auch dient Pakistan nicht nur den Taliban, sondern auch
anderen islamistischen Terroristen immer wieder als Rück –
zugsgebiet.
Das Zusammengehen der Eurokraten mit diesen ´´ Verbün –
deten „ im Kampf gegen den islamistischen Terror ist als
ob man sich auf einem kollidiertem Schiff mit einem Hau –
fen Verrückter befinde, welche laufend weitere Löcher in
den Schiffsrumpf bohren, um so angeblich ein Sinken des
Schiffes unmöglich zu machen. Mit anderen Worten : Wer
solche Freunde hat braucht keine Feinde ! Oder um es für
strohdumme deutsche Politiker in einem für sie gerade
noch nachvollziehbaren Vergleich zu erklären, das ist als
wenn man unter elf Fußballer fünf Spieler in die Mann –
schaft aufgenommen, die nur Selbsttore schießen !

2 Gedanken zu “Schurken gegen den IS

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