Das große Verschweigen

Seit den Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und anderen
deutschen Großstädten, tat man zunächst wieder einmal
so als sei es eine einmalige Sache gewesen. Dabei gab es
diese sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen von
muslimischen Männern schon seit Jahren.
Seit Jahren auch kam aus der Politik die Anweisungen an
die zuständige Polizei, über derartige Vorfälle möglichst
zu schweigen, damit die Bevölkerung nicht die wahren
Ausmaße dieser Sexualstraftaten erfuhr.
Am 12. Dezember 2008 erließ der damalige NRW-Innen –
minister Ingo Wolff ( FDP ) per Runderlass (veröffentlicht
im Ministerialblatt NRW, Ausgabe 2009, Nr. 2 vom 27.
Januar 2009 ) ´´ Leitlinien für die Polizei des Landes Nord –
rhein-Westfalen zum Schutz nationaler Minderheiten vor
Diskriminierungen „. Untergliedert in sechs Ziffern ordnete
Wolff darin unter anderem an, in der internen und externen
Berichterstattung auf die Zugehörigkeit von Tatverdächtigen
zu einer Minderheit nur hinzuweisen, ´´wenn sie für das Ver –
ständnis eines Sachverhaltes oder für die Herstellung eines
sachlichen Bezuges zwingend erforderlich ist „.
Es zählte in der Politik also zu den ´´ Leitlinien zum Schutz
natiionaler Minderheiten vor Diskriminierung „ sexuelle
Übergriffe und Vergewaltigungen von deutschen Mädchen
und Frauen totzuschweigen, um nicht die Frauen, sondern
die Täter zu schützen ! In diesem Zusammenhang wird nun
auch klar, warum nicht eine einzige all dieser ´´ Menschen –
rechts „ – , Antidiskriminierungs – und Rassismusbekämpf –
ungsorganisationen, Vereine, Stiftungen und so weiter, je
zu diesem Thema eingeschritten ist. Auch dort herrschte
verordnetes Schweigen !
In diesem beschämenden Verschweigen der Vorfälle waren
aber nicht nur Politik und Justiz des Landes eingebunden,
sondern auch die angeblich ´´ unabhängige und freie Presse „.
Das bekam auch im Herbst 2007 die ´´ Augsburger Allge –
meine Zeitung „ zu spüren, als sie darüber berichtete, dass
ein irak ischer Asylberechtigter eine Schülerin auf einer
Lehrertoilette vergewaltigt hatte. Prompt rügte der Deutsche
Presserat das Blatt. In dessen Begründung hieß es ,, eine Tat
wie die vorliegende „ passiere ,, leider immer wieder „ und
werde ,, nicht in erster Linie von Ausländern oder Asylsuchen –
den begangen „. Deshalb ,, besteht in diesem Fall an beiden
Informationen kein Interesse des Lesers „.
Aber auch mit der neusten Flüchtlingswelle 2015 waren die
Zeichen durchaus sichtbar gewesen. Schon lange hatten Kri –
tiker davor gewarnt, das es zu massiven Problemen kommen
werde, weil es sich zum größten Teil um Männer handelt, die
da als Flüchtlinge zu uns kommen. Vor allem seit bekannt ge –
worden, daß in Schweden die Vergewaltigungen um 1.400
Prozent angestiegen sind. In Deutschland dagegen blieb das
Thema ein Tabu und es wurde sogar schlichtweg als ´´ rech –
tes Gedankengut „ und ´´ purer Rassismus „ abgetan !
Auffallend daran auch, dass offensichtlich nur das Schisal
deutscher Frauen und Mädchen niemanden interessierte.
Erlitten jedoch Migrantinnen dasselbe Schicksal, so wurde
plötzlich darüber vermehrt berichtet ! So wurde schon im
November 2015 in den Medien berichtet ´´ Gewalt gegen
Frauen in Flüchtlingsheimen ganz alltäglich „ ! Selbst die
Organisation ´´ Women in Exile „, kam nicht umhin, es zu –
geben zu müssen, was sich in deutschen Flüchtlingsheimen
tatsächlich abspiele : ´´ Es gibt keine Frau, die nicht eine
Geschichte von aufdringlichen Blicken, widerlichen Kom –
mentaren, unerwünschtem Anfassen oder Vergewaltig –
ung erzählen könnte „. Auch die Sprecherin des Branden –
burger Flüchtlingsrates, Ivana Domzet, kommt nicht um –
hin einzugestehen ´´ Zu sexuellen Übergriffen komme es
in Deutschland auch im Alltagsleben, aber in Sammelunter –
künften treten diese konzentrierter und vermehrter Form
auf. Denn dort haben Menschen kaum Rückzugsmöglich –
keiten und sind extremen Alltagssituationen, Enge und
Stress ausgesetzt „.

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