Lantenter Rassismus im neudeutschen Film

Der Rassismus im neudeutschen Film, kommt uns stets im Ge –
wande eines latenten und unterschwelligen Deutschenhass da –
her, der sich in immer wieder denselben Stereotypen und Vor –
urteilen auslebt.
Wenn es nur ein oder zwei Filme dieser Machart gebe, könnte
man die vollkommenen Fantasielosigkeit der Drehbuchautoren
dafür verantwortlich machen, aber wenn Dutzendweise derlei
Filme, mal unter dem Gewand einer Komödie getarnt und mals
als Geschichtsevent, dann kann man wohl annehmen, das da –
hinter schon Methode steckt.
Die Grundstory ist immer dieselbe : Deutsche Frau oder Mädchen,
die nur zur Geliebten eines Ausländers taugt, wobei im Geschichts –
event ihre ganze Familie stets Verbrecher und zumeist böse Nazis
sind. In der Komödie dagegen liebt Frau oder Mädchen natürlich
auch einen Ausländer, aber ihre Familie sind entweder dümmliche
Gutmenschen mit Isotherkisplin, Spießer voller Vorurteile und ab –
wechselnd, saudumme oder brutale Neonazis. In der Komödie bzw.
im Drama wird dieser Gegensatz noch verschärft dadurch, das uns
der Ausländer zumeist als überlegener Künstler daher kommt, der
mindestens ein Musikinstrument beherrscht.
Einen Eindruck von solch latent vermitteltem Deutschenhass gibt
der im Jahre 2005 gedrehte Film ´´ Dresden „ . Die ´´ richtige „ Dar –
stellung der Ereignisse beginnt bei Regisseur Roland Suso Richter
schon damit, dass alle mitwirkenden Statisten versichern mussten
keiner rechtsradikalen Gruppe anzugehören. Die ´´ sehr glaubwür –
dige „ Storie, in deren Hintergrund die Bombardierung Dresdens
1945 steht : Deutsche Krankenschwester Anna, gespielt von Fe –
licitas Woll, verliebt sich in britischen Piloten Robert, welcher
von John Light gespielt wird. Damit nicht genug, erfährt sie, das
ihr Vater das Morphium für die Verwundeten an süchtige Nazzi –
Bonzen verschiebt. Nachdem man uns so also Dresden als die
NS-Version von Sodom und Gomorra präsentiert, erscheint die
Bombardierung Dresdens dann wie eine gerechte Strafe.
Auch der im März 2007 erschienene TV-Zweiteiler ´´ Die Flucht „
( Regie : Kai Wessel ) bedient sich derselben dieselbe Masche :
Deutsche Frau liebt französischen Kriegsgefangenen.Wieder
gleicht ihre Familie einem Verbrecheralbum, wieder dieselben
perversen Klischees wie sie uns schon im Dresden-Zweiteiler zur
Genüge präsentiert wurden.
2008 verfilmte dann der Regisseur Max Färberböck das Buch
´´ Anonyma – Eine Frau in Berlin „ mit der Schauspielerin Nina
Hoss in der Hauptrolle. Auch hier wird der sich aufdrängende den
Geschlechtsakt erzwingende russische Offizier zum ´´ Liebhaber „
verklärt und wird dem Filmzuschauer von einer ´´ Liebesbezieh –
ung „ berichtet, von der uns allerdings in dem Originaltagebuch
nichts berichtet. Ganz nebenbei bekommt die Hoss von ihrem
russischen ´´ Liebhaber „ sozusagen beim Liebemachen unter –
geschoben, welche Verbrechen die Deutschen in der Sowjet –
union begangen.
Wir sehen also das Bild der deutschen Frau, welche nur noch
zur Geliebten taugt hat Mezhode. Zumal es nicht einen einzigen
Film mit einem männlichen Pedanten gibt, wie etwa eine Tschechin,
die sich in einen Deutschen verliebt, deren ganze Familie aus Ver –
brechern besteht, die 1945 bei den Pogromen gegen Deutsche ge –
mordet und sich an deren Eigentum bereichert. Oder in der Komö –
die : Deutscher Mann, natürlich intelligenter Musiker liebt dümm –
lich naive Französin, deren gesamte Familie aus sehr beschränkten
Sozialisten bestetht, die voller Vorurteile gegen alles Deutsche sind.

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