AfD-Spitzenpolitiker beherrscht in SWR-Diskussion souverän die Spitzenpolitiker

Es wurde ganz wie erwartet nur die übliche Medienshow
in Baden-Württemberg. Schon im Vorfeld hatte der Grünen-
Spitzenpolitiker Winfried Kretschmann und der SPD-Spitzen –
kandidat Nils Schmidt gezielt Einfluß auf das Fernsehen ge –
nommen, damit gedroht, ein gemeinsames TV-Format im
SWR abzusagen, weil sie Sorge hätten, die Moderatoren
würden die rechtspopulistischen Tendenzen der Partei
nicht genug thematisieren und der AfD damit eine zu
große Bühne geben. Das zeigt zum Einen die unschöne
Verflechtung von Politik und öffentlich-rechtlichen Fern –
sehsendern und zum anderen zeugt die gezielte Einfluß –
nahme nicht gerade von einem Demokratieverständnis,
wenn sie die SPD und Grünen dadurch im Wahlkampf
einen unlauteren Vorteil verschaffen. Augenscheinlich
haben also gewisse Parteien ihren Wählern schlichtweg
so wenig zu bieten, das sie zu solchen Mitteln greifen
müssen.
Erst als dieser Erpressungsversuch in den Medien bekannt
geworden und die Spitzenkandidaten von Grünen und SPD
allgemein für ´´ Feiglinge „ im Volk gehalten, bequemten
sich beide Parteien um Einlenkung. Von Einsicht allerdings
weder bei Rot, noch bei Grün eine Spur. Für die war die
Sache eben nur ´´ unglücklich verlaufen „ !
Wie wenig Ministerpräsident Kretschmann aus der ganzen
Sache gelernt hat, zeigt derselbe zu Beginn der Diskussion,
indem er der gerade erst versucht hatte die Medien zu er –
pressen, nun die „Demagogie“ und „Sprache von Extremisten“
im baden-württembergischen Landtagswahlprogramm anpran –
gerte. Nur im linken Schmierblatt ´´ Die Zeit „ versucht man,
natürlich auch einseitig gegen AfD gerichtet, sich die Diskus –
sion schön zu reden. Natürlich beherrschte der AfD-Kandidat
Jörg Meuthen souverän die Runde. Die ebenso blassen wie
argumentlosen Gegenkandidaten, welche doch gemeinsam
die AfD entlarven wollten, ein anderes Wahlthema scheinen
die nicht gehabt zu haben, sehen da sehr alt aus als sie Jörg
Meuthen nicht mit einer einzigen ihrer Anschuldigungen und
dass nicht einmal Fünf gegen Einen, zu Fall bringen konten.
Nun wissen wir auch, warum diese Feiglings-Kandidaten den
SWR um Schützenhilfe zu erpressen suchten !
Noch weniger Vertrauen erweckte Merkels Mann, der CDU –
Spitzenpolitiker Guido Wolf, welcher quasi die Feiglingsbande
nicht gegen den AfD-Politiker zu verteidigen mochte, weil er
zum Sitzen zwischen allen Stühlen verdammt, zum Einen um
gegen die AfD zu wettern, zum anderen denen aber Stimmen
abzunehmen. Schon deshalb konnte er nicht SPD- Schmidt und
Grünen-Krestschmann zu Hilfe eilen und deren platte Polemik
unterstützen.
Eigentlich brauchte so der AfD-Politiker nicht einmal ins Detail
zu gehen, um seine blassen Gegner souverän zu beherrschen.
Das die anderen Spitzenkandidaten kaum mehr als Parolen
gegen die AfD in der Tasche haben, bewies auch Hans-Ulrich
Rülke von der FDP, welcher dem AfD-Politiker allen Ernstes
populistisch angesichts der hohen Flüchtlingszahlen vorwarf
´´ Ihre Partei freut sich doch über diese Entwicklung „. Herr
Meuthen tat dann auch das einzig Richtige und ignorrierte
den FDP-Mann.
Nach solch einer Diskussion fragt man es sich einmal mehr,
wie in Baden-Württemberg die Menschen bloß einen Grünen
wie Winfried Kretschmann überhaupt je wählen konnten.

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