In Deutschland liegt überall Geld auf der Straße

Fürwahr Deutschland ist das Paradies auf Erden !
In keinem anderen Land auf der Welt liegt so viel
Geld im wahrsten Sinne des Wortes buchstäblich
auf der Straße. Wie gut, das es da nun die vielen
Flüchtlinge im Lande gibt, denn niemand vermag
verlorenes Geld so sicher wiederaufzufinden, wie
die Flüchtlinge. Fast schon wöchentlich, kommen
deutsche Qualitätsmedien nicht umhin, uns von
derlei ehrlichen Findern zu berichten.
Bei der Vielzahl solch ehrlicher Finderberichte in
den Medien mehren sich die Fragen, warum man
denn nicht längst Fachkräfte, mit solch einem Ge –
spür bei der Steuerfahndung einsetzt. Schon wer –
den da Forderungen im Volke laut, das den Letzten
dieser glücklichen Finder, einen Syrer, der 150.000
Euro in einem Schrank gefunden, doch umgehend
zum Finanzminister zu ernennen.

Flinten-Uschis Blindenwehr

Flinten-Uschi verkündete stolz vor den Führungs –
kräften der Bundeswehr ihre neue Gesetzgebung,
die einer offenen Gesellschaft geschuldet sei. Was
denn nun eine offene Gesellschaft etwa bei der
Grenzsicherung bedeutet, das ließ Flinten-Uschi
allerdings offen. Es gäbe keinen blinden Gehorsam
bei der Bundeswehr, wie bei der Wehrmacht im
Dritten Reich. Soll wohl heißen, daß in Zukunft
bei der Bundeswehr im Zweifelsfall, wie schon in
der Politik, einfach weggesehen werde. Also sich
politisch korrekt blind stellen anstatt blind Befehle
zu befolgen. Daher gilt der Auftrag dieser Blinden –
wehr nun auch vornehmlich nur noch dem Schutz
der offenen Gesellschaft anstatt des deutschen
Volkes. Da mit der offenen Gesellschaft ja wohl
das deutsche Volk gemeint sein kann, wird die
neue Blindenwehr auch zunehmend Auslands –
einsätze übernehmen. Wenn man eben schon
nicht die eigenen Landesgrenzen souverän zu
verteidigen mag, dann möchte man zumindest
am Hindukusch den Taliban seine Grenzen auf –
zeigen. Und das nicht im blinden Gehorsam zum
deutschen Volk, sondern in blinder Gefolgschaft
der US-Army gegenüber.
Seit dem Ausstieg aus der Wehrpflicht vor fünf
Jahren hat sich die Bundeswehr ´´ unüberlegt
und planlos „ , dafür aber in politisch-korrekter
Blindheit so zur Blindenwehr entwickelt, die so
unter der Flinten-Uschi zu einem einzigen großen
Sanierungsfall geworden. Es fehlt schlichtweg an
Sehern unter all den Blinden. Das politisch-korrekte
Einsatz von blinden Ja-Sagern und Gehilfen in den
Stäben führte dazu, das immer mehr Bundeswehr –
Kasernen einem Schrottplatz gleichen und die aller –
meiste Technik neu von Blinden angeschafft schon
veraltet ist, wenn sie dann, nach Abstellung aller
Mängel, dann in die Hände der Truppe gelangt.
Bei all der von oben verordneten Blindheit hat so
die Bundeswehr den tiefsten Punkt der Einsatzbe –
reitschaft erreicht. Politische Blindheit schafft eben
keine Führungskräfte ! Vor allem fehlt es an Geld,
da die Blindenwehr nun auch die anderen blind
ergebenem Handlanger in der NATO noch mehr
verstärken soll und das von der Ukraine bis hin
zur Türkei oder wo die US-Army sonst noch ein
blind ergebene Wehr benötigt. Denn in so einer
offenen Gesellschaft bleibt alles offen auch Führ –
ungsstärke und Sachverstand ! Vorerst begnügt
man sich damit an der NATO-Nordostflanke blind
Rückendeckung zu geben.
Bei politisch-korrekter Blindheit fällt es der Blinden –
wehr besonders schwer im Kampf gegen den IS, nun
den islamistischen Einzeltäter ausfindig zu machen,
was zunehmend dadurch erschwert wird, dass viele
der Verbündeten der USA haargenauso aussehen
wie der IS-Einzelkämpfer. Da könnte es schon zu
Verwechslungen kommen. Aber nichts desto trotz
setzt Flinten-Uschi blindes Vertrauen in ihre Truppe.

Wieder mal Nazis und Verfassungsschutz

Im Prozeß um jene Neonazigruppe die im Februar
2014 eine Kirmesfeier in Ballstädt in Thüringen
überfallen, kommt es wie es kommen musste
und so wurden nun wiederum Verstrickungen
des Verfassungsschutzes in den Fall bekannt.
Sichtlich braucht dieser Staat rechte Vorfälle,
wie die Luft zum Atme, um von den wahren
Übeln im Lande abzulebken. Jüngstes Beispiel
die Kriminalitätsstatistik : Obwohl über 450.000
Straftaten von Ausländern im Land begangen,
reiten Politiker und Medien einzig auf den etwa
20.000 rechten Straftaten herum.
Die wird nun auch in Ballstädt deutlich. Dort näm –
lich schnitt der Verfassungsschutz die Gespräche
der Neonazis mit, darunter auch die Verabredung
zum Überfall. Wie in Deutschland mittlerweile trau –
rigerweise üblich, tat man nichts, um den Überfall
zu verhindern. Warum ? Na, weil gewisse Politiker
doch genau solche rechten Vorfälle brauchen. Dem –
entsprechend weigert sich nun der Verfassungsschutz
hartnäckig das Beweismaterial herauszugeben. In –
zwischen musste diesbezüglich schon Klage gegen
den Verfassungsschutz eingereicht werden. Sicht –
lich hat man dort große Angst davor, das in diesem
Zusammenhang noch andere unschöne Details ans
Licht kommen können. Das wirft ein fragwürdiges
Bild auf die Arbeit des Verfassungsschutz.

Bundestag : Beim Brexit deutsches Volk komplett vergessen !

In ihrer heutigen Debatte zum Brexit verkörperten die
Abgeordneten im Bundestag wieder einmal alles, was
einen Großteil der Bevölkerung an den Eurokraten so
stört, denn in all den Reden kam wieder einmal mehr
Deutschland, geschweige denn das deutsche Volk, über –
haupt nicht vor. Politik von Demokraten oder gar Volks –
vertreter, sieht anders aus !
Bundeskanzlerin Merkel war nur darum bemüht, ihren
Regierungsplan Merkel 3.0 ( bedeutet kurzgesagt 3 mal
was für die EU und Null für Deutschland ) an den Brexit
anzupassen. Genau genommen schwor Merkel nur den
Briten ausgiebig Rache, dafür das sich das britische Volk,
allem voran, auch von der Merkel-Politik deutlich mit
ihrem Referendum getrennt. Kaum noch ein Volk in
Europa will mit Kontingent weitere Flüchtlinge aufge –
zwungen bekommen. Auch wegen den gerade auch in
Deutschland steigenden Kriminalität von Ausländern
und Migranten. In Deutschland versuchte man diese
Zahlen in den Hintergrund treten zu lassen, um in der
gewohnten Weise einzig mit den 22.000 rechten ´´ Ge –
walttaten „ abzulenken. Auch deshalb haben die Briten
diesbezüglich eine eindeutige Entscheidung getroffen !
Dass aber wollen die deutschen Bundestagsabgeordneten
einfach nicht wahrhaben und dass in all ihren Reden heute
wieder einmal das deutsche Volk schlichtweg nicht vorkam,
gibt letztendlich nur den Briten einmal mehr recht !

Wenn TV-Sendung über Fakes selbst zum Fake wird

Bei der für die Ersten Reihe produzierten Sendung ´´ Die
Frage „ produziert von Pulse dem Jugendsender des BR
ging man nach wie ein Fake entsteht und welche Auswirk –
ungen das haben könne.
Der Moderator Michael Bartlewski erstellte vor Zuschauern
ein Fake um damit zu zeigen, wie schnell User darauf herein –
fallen. Er zeigte als ´´ seinen „ Fake, das man mit zwei Handys
Eier zum Kochen bringen könne. Blöder Weise war dieser Fake
schon ein alter Hut und lief bereits vor Jahren durch unseren
Qualitätsmedien. Nämlich schon im Jahre 2008 griff die ´´ ZEIT „
das Thema unter ´´ Stimmts : Kochen mit Funkwellen „ auf
auf und 2010 gab es von as ´´ ZEIT WISSEN „ -Video mit
Christoph Drösser und Clara Boie dazu. Selbst der ´´ STERN „
brachte bereits 2008 dasselbe Thema auf ´´ Kann man
mit Handys Eier kochen „. So weiß man aus welcher
Richtung der Moderator seine Rechechen und Unter –
stützung erhält.
Es soll also dem User suggestiert werden, daß man nur den
Medien trauen und den Internetmeldungen mißtrauen soll.
Werbung in eigener Sache sozusagen, denn schließlich gehört
ja Bartlewski selbst genau diesen Medien an. Natürlich wurde
sodann ausschließlich wieder einmal Fakes aus der sogenannten
´´ rechten Szene „ genannt.
Aufhänger war hier die angebliche Falschmeldung von einer Ver –
gewaltigung durch einen Flüchtlingen in Traunstein. Nachdem
propagandistisch dargestellt, welch Ängste solch Falschmeldungen
schüren, begab sich sodann der Moderator nach Wien zu den Machern
der Seite ´´ Erst Klicken dann denken „. Mimikama arbeitet dabei
eng mit Medien und Behörden zusammen. So deckt man natürlich keine Falschmeldungen indenselben Medien auf, mit denen man ja eng zu –
sammenarbeitet. So viel schon einmal zum Thema Unabhängigkeit im
Netz ! was aber den Moderator nun nicht im Geringsten davon ab –
schreckt, sich genau an diesen Verein zu wenden. Natürlich wird
nun prompt vor laufender Kamera eine weitere rechte Falschmeldung
über Flüchtlinge entlarvt.
Sodann darf der Moderator seinen eigenen Fake vorführen, wobei es
natürlich keinem der ´´ Experten „ in Wien aufgefallen, welch alte
Hut er da vorführt ! Bezeichnend, weil man ja eben nicht die Fakes
aufführt, von den Medien die man unterstüzt ! Während also die Fake –
Experten keinen seit 8 Jahren durch die Medien geisternden Fake von
einem Neuen zu unterscheiden vermögen und so darf sich der Moderator
vor laufendender Kamera wundern, warum so viele User seinen Fake auf
Anhieb durchschauen.
Danach verlässt dann Michael Bartlewski die Blindschleichen von Mimikama
um sich hier mit den Aktivisten von ´´ Der Goldene Aluhut „ in Berlin
zu treffen. Das auch diese eine recht einseitige „ Aufklärung „be –
treiben, geht schon daraus hervor, dass sie über einen eigenen Redakteur
für ´´ Rassismus und rechte Propaganda „ verfügen. Für ´´ linke Propa –
ganda „ hat man natürlich niemanden im Verein ! Der Verein zeichnet
auch den Sänger Xavier Naidoo mit dem Anti-Preis des goldenen Aluhutes
aus, einzig wegen seiner Nähe zur Reichsbürgerbewegung . So viel auch
hier zum Thema ´´ Unabhängig „ !
Das Hauptaugenmerk dieser Aktivisten ist es Rechte und Andersdenkende lächerlich zu machen und dadurch ihre Meinung als krude Verschwörungs –
theorien abzutun und sie in die Nähe von Verückten zu rücken, die aus
Angst vor Gedankenkontrolle besagte Aluhüte tragen. Solche welche also
andere im Netz der Lächerlichkeit preisgeben, sind ja auch die idealen
Ansprechpartner in Sachen Fake !
Zum Schluß muss Michael Bartlewski es dann sogar auch noch vermelden,
dass es inzwischen in Traunstein tatsächlich zu einer Vergewaltigung
durch Flüchtlinge gekommen. Darüber forscht der Moderator dann aber
nicht mehr so akribisch nach und lässt die Sendung an dieser Stelle
lieber enden. So bleibt es nun für den jugendlichen Zuschauer offen,
ob dass, was die Flüchtlinge zu Beginn dieser Sendung zu Bartlewski
gesagt, nun nicht doch auch bloß ein Fake gewesen.

Integration – Deutsche Wissensachaft ratlos

An deutschen Universitäten ist man führend darin, Dinge
zu erklären, die man selbst nicht versteht. Eines der wohl
beliebtesten Themen in dieser Hinsicht, ist die Integration.
Gerade sei Recep Tayyip Erdogan sind nun die Türken in
den Blickpunkt jener Wissenschaftler gerückt. Die können
uns allerdings nun ebenso wenig erklären, warum denn die
Mehrheit der ersten Generation in Deutschland nun am
glücklichsten ist, obwohl viele auch nach 30, 40 oder sogar
mehr Jahren in Deutschland kaum ein Wort Deutsch können.
Die zweite Generation wird regelmäßig übersprungen, weil
wenn man sich mit der näher befassen müßte, dies alle
Thesen und Meinung der Wissenschaftler über den Haufen
werfen täte. Wendet man sich also lieber gleich der dritten
Generation zu.
Das in der zweiten und dritten Generation viele, trotz
intensivem Schulbesuch und Bildungsmöglichkeiten viele
noch schlechter Deutsch sprechen als in der Ersten, die
vollkommen ohne Bildung, könnte ein Indiz dafür sein, daß
das rot-grüne Bildungssystem nichts taugt. Studien darüber
gibt es nicht, schon weil die betreffenden Wissenschaftler
durch dieses Bildungssystem geschult worden !
Von der weiß man nur zu sagen, dass diese sich wegen der
vorgeblichen Benachteiligungen verstärkt der Religion zu –
wenden. Ist ja natürlich logisch, dass wenn man als Moslem
benachteiligt wird, sich deshalb verstärkt der Religion zu –
wendet. So wie eben der benachteiligte HartzIV.er verstärkt
darum kämpft innerhalb seiner HartzIV.-Bezüge zu bleiben,
um sich so erst so richtig ausgegrenzt zu fühlen ! Das erklärt
allerdings nicht, warum etwa dann nicht jugendliche deutsche
HartzIV.er sich verstäkt dem Katholizismus zuwenden oder gar
Sekten in gleicher Masse.
Vielleicht liegt es ja einfach daran, das hier Erdogans regelmäßig
seinen Wahlkampf abhält, man uns an die 1.000 Imane geschickt
und zahllose Moscheen und Kulturvereine direkt aus der Türkei
geschickt. Das man hier aus Toleranz Hassprediger und Salafisten
aus aller Welt auftreten ließ. Rechnet man die alle zusammen und
nimmt nur einmal an, das jeder von denen nur 5 Anhänger um sich
zu scharren vermag, kommt man exakt auf die Zahl der Jugendlichen,
die sich verstärkt der Religion zugewandt !
Neben der Religion vermag uns die Wissenschaft es schon gar nicht
erklären, warum es gerade in der dritten Generation nun so viele
Kriminelle gibt. Wahrscheinlich, weil es die in der ersten und zweiten
Generation auch schon gegeben, nur sich eben in den Siebzigern und
Achtzigern keiner mit derlei Statistiken befasst, weil es da einträglicher
gewesen den Ossi hinter sicherer Mauer als Forschungsobjekt zu haben.
Das erklärt dann übrigens auch, warum man dann 2001 kaum Experten
für Arabisch an den Unis gehabt.
Allerdings wurde in der ersten Generation noch mehr gearbeitet.
Körperlich schwere Arbeit senkt Kriminalität. Das wussten schon
unsere Urgroßväter und richteten daher Arbeitshäuser für Land –
streicher und Kriminelle ein, weshalb sich die damaligen Krimi –
nalitäts-Statistiken auch noch sehen lassen konnten und nicht wie
heute beschönigt und weggeschlossen werden mussten ! Übrigens
schrecht schwere körperliche Arbeit nach Umfragen auch 4 von 5
Flüchtlingen ab !
Aber noch hofft man an deutschen Universitäten, bis zum Jahr 2030
durch die vierte Generation von Türken im Lande hinlänglich Material
zusammen zu tragen, um über die dritte Generation endlich Auskunft
geben zu können. Vielleicht aber übernimmt ja bis dahin die vierte
Generation auch die gesamte Forschung auf diesem Gebiet gleich
selbst und zwar durch ausgebildete Islamwissenschaftler !

Heiko Maas pure Heuchelei zu Sebnitz

Mit gewohnter Arroganz und purer Heuchelei trat
Justizminister Heiko Maas vor die Kameras, um sich
über den Auftritt Joachim Gaucks im sächsischen
Sebnitz auszulassen. Das sei, so Maas ´´ erschreckend
und verstörend „ und fuhr fort ´´ Wer so agiert wie
die Störer von Sebnitz und anderswo, hat jegliches
Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung
verloren „. Dieser Satz war gleich in mehrfacher
Hinsicht geheuchelt ! Denn zum Einen ist es in der
linken Szene seit Jahren Gang und Gebe die Auf –
tritte und Demonstrationen von Andersdenkenden
auf eben diese Art zu stören. Und da an diesen Störr –
aktionen regelmäßig auch immer Sozialdemokraten
beteiligt, kann es so erschreckend für Maas nicht
gewesen sein ! Zum anderen ist niemand weniger
an einer sachlichen Auseinandersetzung interessiert
als Heiko Maas. Derselbe läßt nämlich lieber andere
Meinungen löschen und verbieten !
Erst seitdem am 1. Mai 2016 Heiko Maas in Zwickau
es am eigenen Leib einmal erleben konnte, was
Akif Pirinci, Thilo Sarrazin und viele AfD-Politiker
seit Jahren mit linkem Krawallmob durchmachen
müssen, wurde Maas aktiv. Natürlich nicht gegen
den gesamten Krawallmob, sondern nur gegen
seine politischen Gegner. Linke, rote und grüne
Schreier und Störrer blieben wieder einmal außen
vor. Das ist also eher Vorteilsnahme im Amt, was
Maas hier betreibt als wirklich eine Wahrung des
Rechtstaats !
Auch Joachim Gauck hat bislang nie Worte dafür
gefunden, dass beispielsweise AfD-Mitglieder be –
droht, PEGIDA-Teilnehmer von Linken zusammen –
geschlagen und Buchlesungen von Pirinci und Thilo
Sarrazin auf diese Art und Weise gestört. Nun hat
er es in Sebnitz am eigenen Leibe erfahren müssen,
wie unschön das ist ! Mitleid hat daher mit Maas
und Gauck kaum einer. Eher schon macht sich
blanke Häme breit. Nun nämlich bekommen all
diese Politiker ihren Aufstand der Anständigen,
zumindest deren Folgen, am eigenen Leib zu
spüren.
Noch eines zeigt sich in Sebnitz wieder einmal
und das war die tendenziöse Berichterstattung
der Medien. Tunlichst wurde es in sämtlichen
Blättern vermieden, die Ereignisse des Jahres
2000/2001 zu erwähnen und damit dass, was
Politiker und Medien der kleinen Stadt damals
angetan. Und das Joachim Gauck als einer der
führenden Vertreter eben dieser Politik glaubte,
den Ort einfach so heimsuchen zu können, so
als sei dort nichts passiert. Im Verdrängen der
deutschen Geschichte war Gauck schon immer
ein Meister, doch dieses Mal hat die Geschichte
ihn eingeholt !

Joachim Gauck provoziert mit Besuch in Sebnitz

Bundespräsident Joachim Gauck hatte noch nie ein
Gespür für deutsche Geschichte. Sein Geschichtsbild
ist das eines Siebenjährigen, der sich die Geschichte
aus Schokoladentafelbildern zu deuten versucht.
Wie sonst hätte Gauck seinen Wandertag auch aus –
gerechnet nach Sebnitz verlegt ? Der Ort, der im Jahre
2000 das Ende von Gerhard Schröders ´´ Aufstand der
Anständigen „ eingeleitet und der seit nunmehr fast
16 Jahren wie kein anderer Ort in Deutschland dafür
steht, wie Politiker und Medien die eigene Bevölker –
ung diffamieren und im Stich lassen.
Seit die deutschen Medien in den Schützengräben
vor Sebnitz an ihren eigenen Lügen gescheitert und
Bundeskanzler Gerhard Schröder somit am 21. August
2001 schmählich mit seinem Aufstand der Anständigen
in dem Ort kapitulieren mußte, hat kein namenhafter
deutscher Politiker die Stadt mehr aufgesucht. Und
ausgerechnet Joachim Gauck, der wie kein anderer
Politiker diese Politik fortgesetzt, meinte nun, wohl
getragen von einer ungeheuren Arroganz, diesen Ort
ungestraft heimsuchen zu können. Das kann man nur als
blanke Provokation werten !
Doch nun erlebte Gauck den Höhepunkt seiner Karriere :
Er wurde ausgebuht sowie mit Rufen wie ´´ Volksverräter „
und ´´ Gauck verschwinde „ empfangen. Die Polizei mußte
die aufgebrachte Menge mit Reizgas in Schacht halten.
So wie man schon im Jahre 2000 die Einwohner von Sebnitz
als ´´ Rechte „ und ´´ Nazis „ diffamierte und in der Presse
schamlos die Geschichte vom ´´ Mädchen mit den roten
Schuhen „ verbreitete, in denen man eine unschuldige
deutsche Apothekerstochter sich zu Tode tanzen lassen
wollte, so stellt man auch jetzt wiederum die Gegner von
Gauck als ´´ fremdenfeindlich „ und ´´ Rechte „ da. Wie
blind ist der Bundespräsident Gauck eigentlich, um so
sich die Geschichte wiederholen zu lassen ? Gibt er da –
mit nicht Jenen recht, die bereits zuvor verkündet ´´ der
Gaukler kommt „ ? Musste man Gaucks Auftritt nicht
geradezu als eine ungeheure Provokation empfinden ?

Mehr zu Sebnitz und dem ´´ Aufstand der Anständigen „ :
https://deprivers.wordpress.com/2015/08/07/ueber-den-aufstand-der-anstandigen/

Aiman Mazyek Schauspiel mit drei Affen

Lange hatte der große orientalische Basarmärchenerzähler
Aiman Mazyek nicht gebraucht, um sein neustes Bühnen –
stück, die Aufführung der deutschen Variante der drei
Affen aufzuführen. Nichts hören, nichts sehen und nichts
sagen ! Wer böte sich da sozusagen als Affe besser an als
ein Sozialdemokrat und ein Evangelischer Kirchenvertreter ?
Unter den Sozialdemokraten konnte er ein wahres Pracht –
exemplar dieser Gattung, nämlich deren Chef selbst, Sigmar
Gabriel, gewinnen und die Kirche schickte einen ihrer Bischöfe
mit dem passenden Nachnamen Dröge, was wohl aber nicht
als Anspielung auf den servierten Hamel gemeint, nein der
Mann heißt tatsächlich so, Martin Dröge und ist Evangelischer
Bischof von Berlin-Brandenburg.
Wie um Werbung für sein neustes Stück zu machen, so
verkündete Mazyek in seinem letztem Märchen die Soli –
darität mit den Homosexuellen, was ihn jedoch nicht im
Mindesten daran hinderte sodann als dritten Affen für
sein neuestes Stück, Ali Abdulla Al Ahmed, den Botschafter
der Vereinigten Arabischen Emirate einzuladen, einem
Land, in dem Homosexualität mit dem Tof bestraft wird.
Nun werden viele sagen, was für ein Lügner und Heuchler,
aber sie tun Aiman Mazyek damit unrecht, denn der ist
eben ein orientalischer Märchenerzähler und wer seine
Märchen als wahr erachtet ist selbst dran schuld.
Nun wo Mazyek die drei Affendarsteller beisammen hatte,
konnte die Aufführung des Stückes ´´ Fastenbrechen „, das
an die große Religionsmärchen des Orient entlehnt aufführen.
Da die Darsteller in dem aufgeführten Stück, so sehr damit
beschäftigt, Speisen in sich hineinzustopfen, so fand ihre
Darstellung der drei Affen bei der Presse nicht den von
Aiman Mazyek gewünschten Applaus. Man muß es leider
offen sagen : sein Stück ´´ Fastenbrechen „ ist beim Publi –
kum leider vollständig durchgefallen. An den drei Affen
kann es nicht gelegen haben, sondern eher daran, dass
Aiman Mazyek bei der Inszenierung vollkommen talent –
befreit. Obwohl doch der Mann große Auftritte liebt, so
liegt ihm das Aufführen von großen Schauspielen über –
haupt nicht. Schon seine Freilichaufführung ´´ Der stets
unterdrückte Moslem „ am Brandenburger Tor, war trotz
Regierungsbeteiligung oder gerade deswegen, ein nur
mäßiger Erfolg beschert. Die Konkurrenz in Dresden
hatte deutlich mehr Publikum zu verzeichnen gehabt.
Wir gehen daher davon aus, dass sich Aiman Mazyek
nunmehr wieder verstärkt seinem eigentlichem Stecken –
pferd, nämlich das Verbreiten orientalischer Märchen in
Deutschland, zuwenden wird.

Der Fall Binjamin Wilkomirski

Nachdem im Jahre 2016 die Auschwitz-Lüge des Joseph Hirt
ans Tageslicht gekommen, – Hirt der niemals in Auschwitz
gewesen, hatte 2006 den Bericht seine erfundene Lagerhaft
veröffentlicht -, ist es vielleicht an der Zeit, hier an den
ähnlichen Fall des Benjamin Wilkomirski aus der Schweiz zu
erinnern.
Einer der bekanntesten Fälle von Holocaust-Geschichten aus
neuerer Zeit ist wohl der ´´ Fall Binjamin Wilkomirskis „ ,
bei dem sich der Schweizer Autor Bruno Dössecker als
Wilkomirskis ausgab und im Jahre 1995 sein Buch ´´ Bruch –
stücke „ ( auch unter dem Titel ´´ Fragmente „ herausge –
bracht ) veröffentlichte, welches die angebliche Geschichte
eines polnischen Kindes beschreibt, welche sein Leben in
deutschen Konzentrationslagern verbringen mußte, be –
schreibt. Dössecker wurde mit Lob und Preisen des üblich
blindem Etablissement geradezu überhäuft und von der
Presse gefeiert.
Die US-Presse frohlockte damals gar, es sei der ´´ größte
Schweizer Bucherfolg seit Heidi „( also seit 1880 ). ´´ Als im
Jüdischen Verlag des Hauses Suhrkamp im August 1995 unter
dem Titel Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939-1948 ein in
der ersten Person Singular verfasster Text über die trau –
matische Odyssee eines jüdischen Knaben herauskam,
schien ein neues Kapitel in der Geschichte der Evokation
des Grauens aufgeschlagen : Selten wurden Verstörung,
Gewalt und Terror in so eindringliche Worte und Bilder
gefasst wie in dem schmalen Band, selten wurden ultime
physische und psychische Bedrohung auf so unerträgliche
Weise suggeriert wie in dieser fragmentarischen Prosa .
Was Wunder, dass die Bruchstücke für Aufsehen sorgten
und mit ihnen der Autor Binjamin Wilkomirski, ein unter
dem bürgerlichen Namen Bruno Doessecker in der Schweiz
lebender Musiker; was Wunder, dass das Buch in ein Dutzend
Sprachen übertragen wurde und rund um den Erdball multiple
Betroffenheiten auslöste. Entsprechend tragisch war die Fall –
höhe, als Daniel Ganzfried im August 1998 in der Weltwoche
( 27. 8. ) deklarierte, Wilkomirski sei “ nie als Insasse in einem
Konzentrationslager“ gewesen, sondern vielmehr ein 1941 als
Bruno Grosjean in Biel geborener Schweizer Bürger. Die Auf –
regung darob war gewaltig und ist es bis zum heutigen Tage,
als sich Ganzfrieds insistierende Artikel inzwischen auf den
Vorwurf planmäßig kalkulierten Betrugs eingeschossen haben.
Anlass für die literarische Agentur Liepmann, die 1994 das
Manuskript entgegengenommen und die Rechte weltweit
vermittelt hatte, ihrerseits eine historische Überprüfung der
Textreferenzen in Auftrag zu geben : Mit Stefan Mächlers
voluminösem Band Der Fall Wilkomirski „ hieß es in ´´ Schreib –
kraft „, dem Feuilletonmagazin.
Verschiedene Autoren und Historiker griffen das Thema auf
und schrieben, zum Teil als Auftragsarbeiten, ihre Analysen
und Erkenntnisse in Buchform nieder, wie z.B. ´´ Der Fall
Wilkomirski „ von Stefan Mächler ( 2000 ) und ´´ Der Mann
mit zwei Köpfen „ von Elena Lappin ( 1999 ) ; aufgedeckt
wurde der Fall aber im Herbst 1998 von Daniel Ganzfried .
Der Fälscher wurde sofort, wie zu erwarten war, zum Opfer
erklärt, es entstand das ´´ Das Wilkomirski-Syndrom Einge –
bildete Erinnerungen oder Von der Sehnsucht Opfer zu sein „
( Buch von Irene Diekmann und Julius H. Schoeps, Pendo-Verlag,
2002 Zürich/München). Als Wilkomirskis Buch im Sommer 1995
bei Suhrkamp erschien, galt dieser ab sofort als jüngster Über –
lebender des Holocaust.
Im Laufe der Monate wurde Wilkomirski mit Literaturpreisen
geradezu überhäuft. Daniel Goldhagen, der Autor des Buches
´´ Hitlers willige Vollstrecker „ nannte Wilkomirskis Buch gar
´´ ein kleines Meisterwerk „. Andere Autoren begrüßten das
Buch als willkommene Ergänzung zu Anne Franks Tagebüchern.
Daniel Ganzfried Entlarvung wird zugleich eine schonungslose
Abrechnung mit der Holocaust-Industrie : ´´ Mit seiner Zus –
ammenfassung der Geschichte im Buch … alias Wilkomirski
schreibt er mit literarischer Finesse gegen die Betrüger von
damals an. Ganzfried bringt die Fakten erzählerisch ; fast wie
in einem Thriller, und in einem ironisch-distanzierten Tonfall,
den die Schuldigen sicher als schmerzhaft auffassen werden …
Der Wilkomirski-Skandal ist so komplett mies, er klebt dank
Ganzfried an den Leuten, mit Verlaub, wie Dreck am Schuh.
Wer damals gute Geschäfte machte, bekommt bei Ganzfried
die Rechnung präsentiert. … alias Wilkomirski ist ein höchst
amüsantes Lehrbuch. Nach der Lektüre wird sich jeder Reporter,
jeder Lektor, jeder Redaktionsleiter, jeder Verleger fragen müssen,
ob er auch eine Nennung in einem derartigem Buch riskieren will.
Stoff für ähnliche Bücher gibt es genug.„ ( Rainer Meyer ).
Bruno Dössecker, der Geschichte studierte, war zuvor lediglich
mit einer unvollendeten Doktorarbeit über die jüdische Migration
in Osteuropa 1918-1938 in Erscheinung getreten. An der Wahrheit
scheiternd, verlegte sich Dössecker dann ganz auf die Fantasie. Der
kranke Geist Dösseckers, zusätzlich angestachelt von dem israelischen
Psychiater Elitsur Bernstein, verlegte sich nunmehr auf das blanke
Geschichtenerfinden. Selbst nach der Aufdeckung dieses gewaltigen
Betruges gibt es immer noch Leute die Dössecker die Stange halten,
so Israel Gutman ( *1923 ), einer der Direktor von Yad Vashem meinte
gar ´´ Wilkomirski hat eine Geschichte geschrieben die er im Innersten
erlebt hat, das ist sicher. Auch wenn er nicht jüdisch ist, so ist doch
wichtig, das er vom Holocaust derart tief berührt wurde. Er ist kein
Fälscher. Er ist jemand, der diese Geschichte tief in seiner Seele erlebt
hat. Der Schmerz ist authentisch. „ Gutman, der als Historiker mit
Werken über den Holocaust sein Geld verdient, weiss nur zu gut,
das derartige Fälschungsentlarvungen seinen Gewinn schmälern.
Und wenn es ums Geldverdienen geht,wird weitergemacht mit all
den dreckigen Lügen. Aus dem Geschichtsfälscher und überführten
Täter Bruno Dössecker wird dann ein Opfer, welches noch 1999 unter
dem Synonym Wilkomirski frech weitere Werke herausgibt : Binjamin
Wilkomirski & Elitsur Bernstein : ´´ Die Identitätsproblematik bei über –
lebenden Kindern des Holocaust ; in: Friedmann, Alexander; Glück,
Elvira ; Vyssoki, David ( Hg. ): Überleben der Shoah – und danach.
Spätfolgen der Verfolgung aus wissenschaftlicher Sich ; Wien 1999 „.
Was wurde an diesem Werk denn nun eigentlich so euphorisch ge –
feiert ?
Waren es die unerhörten Grausamkeit der Deutschen, die Dössecker
oft mit unterschwelliger Gewaltpornographie präsentiert ? Hier nur
ein kleiner Ausschnitt : ´´ Für immer hat sich mir das Bild jener zwei
Knaben vor dem Barackentor in mein Gehirn gebrannt: Sie durften
die Baracke nicht mehr betreten. Sie sollten uns eine Warnung sein.
Gekrümmt, sich windend und unablässig schreiend knieten sie im
Dreck. Entsetzt blickte ich auf ihre rot zertropften Hosen. Die
grösseren Kinder erzählen: Auf dem Weg zur Latrine hätten sie
ihr Wasser nicht mehr halten können. Zwei Blockowas hätten
sie erwischt, als sie hinter einer Baracke an die Wand gepinkelt
hätten. Zur Strafe habe man ihnen von vorne Stäbchen in den
Pimmel gesteckt, so tief es nur ging. Einige sagten, die Stäbchen
seien aus Glas gewesen. Dann hätten die Blockowas darauf
geschlagen und die Stäbchen seien zerbrochen und könnten
nicht mehr herausgezogen werden. Die Blockowas hätten sehr
gelacht und grosses Vergnügen dabei gehabt. „ Nun schreien
sie und pinkeln nur noch Blut!“ sagte einer. Am Abend wim –
merten sie noch, und dann hat man sie weggebracht „
( ´´ Bruchstücke „ S.57/58 ).
An anderer Stelle beschreibt er wie ´´ beim Spielen mit einer
Holzkugel vor ihrer Baracke zum Beispiel bewegen die Kinder
einen Aufseher zum Mitspielen. Dieser nimmt lächelnd die Kugel
und schlägt einem Kind damit den Schädel ein. „ Würde man nun
über andere Völker derartige Horrorfantasien verbreiten, wäre
es Volksverhetzung und der Verbreiter müsste sich vor einem
Gericht für sein Machwerk verantworten, läßt man dagegen
das Bild des ´´ hässlichen Deutschen „ dergestalt aufleben,
wird man gefeiert.
Ausgestattet mit einem derartigem Sammelsurium an grauen –
vollen ´´ Täterbeschreibungen „ ging der Autor Dössecker mit
seinem Werk hausieren, trat vor Schulklassen auf, ließ ´´ seinen „
Lebensweg gar noch im Holocaust Memorial Museum in Was –
hington und für Spielbergs ´´ Shoah Visual History Foundation „
aufzeichnen. Jüdische Organisationen rissen sich geradezu um
dieses ´´ schlechte, sentimentale und gewaltpornographische
Buch „ ( Daniel Ganzfried ), überhäuften den Autor mit Preisen.
Hatten jene Kreise derartige Horrorgeschichten so dringend
nötig ? Warum also ein derart übertriebenes Interesse an solch
einem Machwerk ? Zuletzt die alles entscheidende Frage : Wa –
rum erkannten so viele dieses völlig frei erfundene Werk als real
an ? Zu welchem Zweck bedurfte man eines derartigen völlig fik –
tives Machwerkes, wo es doch vorgeblich so viele reale KZ-Berichte
gibt ?
Andererseits aber hat Dössecker mit seinem Schundwerk auch den
Holocaust-Leugnern und Revisionisten einen Bärendienst erwiesen,
denn getreu dem alten Sprichwort ´´ Wer einmal lügt dem glaubt
man nicht… „, gab er ihnen nahezu eine ganze Wagenladung an
neuen Argumenten. Denn es durchaus bedenklich, dass selbst jene
Überlebenden, welche selbst in einem KZ gesessen hatten, die fik –
tiven Schilderungen als real ansahen und damit quasi ebenso eine
erfundene Identität zu ihrer eigenen machten. Da fragen sich nun
natürlich alle Revisionisten, wie viel an all diesen KZ-Schilderungen
denn nun real und was reine Fantasie, denn seit Wilkomirski sind
die Grenzen zwischen Wahrheit und reinenFantasiegebilden nur
noch mehr verschwommen.
Im Jahre 2012 hatte dann auch die Bundesrepublik Deutschland
ihren Fall mit der erfundenen Holocaustbiografie in Gestalt des
Otto Uthgenannt ( *1935 ) aus Ostfriesland. Uthgenannt hatte
sich als ein das KZ Buchenwald überlebendes jüdisches Kind aus –
gegeben. Seine erfundene Biografie hatte sehr große Ähnlichkeit
mit der des Falles Binjamin Wilkomirski. Uthgenannt hatte über
Jahre in Schulen und bei Gedenkveranstaltungen über seine fünf –
jährige Haftzeit als jüdisches Kind im KZ Buchenwald berichtet. Er
behauptete durch den Holocaust 72 Verwandte verloren zu haben,
darunter Vater, Mutter und Schwester. In Wahrheit aber war die
Familie Uthgenannt nicht jüdisch, sondern evangelisch und nie ins
KZ deportiert worden. Vater, Mutter, Schwester und Sohn über –
lebten den Krieg in Göttingen. Seinen letzten öffentlichen Auftritt
hatte der Holocaustlügner Uthgenannt am 7. November 2012 in
Wildeshausen. Angeklagt wird Uthgenannt dafür nicht, denn :
´´ Strafrechtlich wird die falsche Biografie für Otto Uthgenannt
vermutlich keine Folgen haben, erklären Juristen auf Nachfrage.
Wenn jemand Geld verdient mit einer Lüge, dann kann man ihn
wegen Betrugs anklagen. Auch die Verwendung eines falschen
Titels ist strafbar. Es ist aber nicht verboten, sich eine Religions –
zugehörigkeit, eine Lagervergangenheit oder tote Verwandte
auszudenken. Heikel wird es lediglich, wenn zur Untermauerung
einer falschen Biografie Urkunden gefälscht werden „.
Im Gegensatz zum Leugnen des Holocaustes hat das Erdichten
einer Holocaust-Biografie in Deutschland nämlich keinerlei straf –
rechtliche Folgen !
Inzwischen befassen sich ganze Horden von Psychiater mit solch
eingebildeten Holocausterlebnissen und man beginnt sich zu
fragen, ob Deutschland demnächst auch für in kranker Fantasie
erdachte Holocaustvergangenheit zur Kasse gebeten wird. In
gewisser Weise wird Deutschland ja bereits schon zur Kasse
gebeten, wenn z.B. die Kinder verstorbener Holocaustopfer noch
ein Jahr nach dem Versterben des eigentlichen Opfers eine Rente
auf diesen beantragen können, ohne je selbst etwas direkt mit
dem Holocaust zu tun zu haben. So wächst auf dem Papier eine
ganze Generation von Holocaustopfern nach. Sind demnächt also
auch Zahlungen fällig an Personen, welche träumten sie wären
Insassen eines KZs, vielleicht nach dem etwas zu hastigen Genuß
von Propagandafilmen ala ´´ Schindlers Liste „ ?

Anhang :
Ein fast perfekter Schmerz – Die Affäre um Binjamin Wilkomirski
zieht weite Kreise: Darf man Erinnerungen an den Holocaust er –
finden ?
In diesem Herbstsemester findet an der Universität Princeton bei
Professor Froma I. Zeitlin ein Seminar statt, das von “ Texten und
Bildern des Holocaust “ handelt. Bedeutende Werke aus Literatur
und Film über das “ traumatischste Ereignis in der Geschichte des
Westens “ ( Vorlesungsverzeichnis ) sollen dabei analysiert werden −
mit “ besonderem Hinblick auf das Problem der Zeugenschaft „. In
der Leseliste findet sich neben Werken von Primo Levi und Elie
Wiesel auch das Buch eines Autors, der dieser Tage Schlagzeilen
macht : Binjamin Wilkomirskis “ Bruchstücke. Aus einer Kindheit
1939−1948 „. Sollte sich erhärten lassen, was neuerdings in Zeit –
ungsberichten über Wilkomirski zu lesen ist, dann könnte sich
dem Seminar das “ Problem der Zeugenschaft “ in einer unge –
ahnt peinlichen Weise stellen. Die Zürcher Weltwoche hat näm –
lich Recherchen über den Autor angestellt, die sein Buch, das
vermeintliche Zeugnis eines Überlebenden, in den dringenden
Verdacht gebracht haben, eine Fiktion zu sein. Wilkomirski,
behauptet der Journalist Daniel Ganzfried, habe seine jüdische
Identität frei erfunden. Er sei als uneheliches Kind einer Yvonne
Berthe Grosjean geboren und nach einigen Jahren im Waisenhaus
Adelboden von dem Zürcher Ehepaar Doessekker adoptiert wor –
den. Wilkomirski könne nicht, wie er es in seinem Buch schildert,
als jüdisches Kleinkind in Riga, Krakau und Majdanek gewesen
sein. Aus den Akten der Schweizer Behörden, so Ganzfried,
lasse sich ein lückenlos einheimischer Lebenslauf rekonstruieren.
Mit gutem Grund hat diese Anschuldigung eine breite Diskussion
in den Schweizer und deutschen Feuilletons ausgelöst. Denn Wil –
komirskis Buch, 1995 bei Suhrkamp im Jüdischen Verlag, 1996 in
englische Übersetzung bei Schocken erschienen, ist in wenigen
Jahren zu einem Klassiker der Holocaust-Erinnerungsliteratur ge –
worden. Wo Texte von bekannten Überlebenden der Lager wie
Primo Levi, Imre Kertesz oder Ruth Klüger gelesen werden, da
dürfen heute auch die “ Bruchstücke “ nicht mehr fehlen. So hat
etwa Elfriede Jelinek kürzlich in ihrem Lesungsprogramm bei den
Salzburger Festspielen Wilkomirskis Text neben Paul Celan und Elie
Wiesel vortragen lassen. Die Literaturkritik hat die “ Bruchstücke “
seinerzeit mehrheitlich mit fast religiöser Ehrfurcht aufgenommen.
Vor einem Buch, das offenbar “ das Gewicht des Jahrhunderts “ ( so
damals die Neue Zürcher Zeitung) zu tragen hatte, verblaßten alle
skeptischen Fragen. Hier und da wurde angemerkt, daß die Gewalt –
und Horrorszenen aus den Lagern ein wenig zu klar und zu effektvoll
wirken − wie “ auf der Couch eines Psychoanalytikers rekonstruierte
Alpträume eines Traumatisierten“ ( Süddeutsche Zeitung ). Da kriechen
Ratten aus Frauenbäuchen, Hirnmasse quillt aus Babyschädeln, und
Blut schießt den Opfern in mächtigen schwarzen Fontänen aus den
Hälsen. Man hielt sich aber mit weitergehenden Zweifeln an der
Authentizität zurück, denn schließlich bürgte hier ein leibhaftiger
Leidender, ein stets bescheiden und leise auftretender Mensch, für
die Wahrheit seines Textes. “ Was sich im einzelnen tatsächlich zu –
getragen hat, spielt deshalb eine untergeordnete Rolle „, resümierte
damals Eva−Elisabeth Fischer in der SZ : “ Denn die Bruchstücke der
Erinnerung sind Binjamin Wilkomirskis Wahrheit.“ Im Namen dieser
Wahrheit ist der Autor seither weltweit auf Fachkongressen, bei
Lesungen und vor Schulklassen aufgetreten. 1996 ist er in den
Vereinigten Staaten mit dem National Jewish Book Award aus –
gezeichnet worden, nicht in der Sparte Literatur, son dern im
Genre “ Autobiographie/Erinnerung „. Dieser Ehrung waren auch
in US−Medien enthusiastische Besprechungen vorhergegangen.
Die Rezensentin der New York Times sprach von einer “ dunklen
proustianischen Erinnerung “ und “ poetischen Vision“ im “ kind –
lichen Stand der Gnade „. Der Kritiker des linken Magazins The
Nation erklärte gar, das Buch sei “ so bewegend, von solcher
moralischen Bedeutung und so frei von literarischer Künstlich –
keit, daß ich mich frage, ob ich überhaupt das Recht habe, mein
Lob vorzubringen…. Dieser Mann hat überlebt − wir wissen nicht,
wie, seine geistige Gesundheit scheint ein Wunder − und er über –
läßt dieses Geschenk von nahezu perfektem Schmerz einer Welt,
die immer noch bereit ist, die Unschuldigen zu zerstören.“
Nicht nur die Literaturkritik, auch die Wissenschaft glaubte bald,
ein unerhörtes Dokument vor Augen zu haben. Der Historiker
Wolfgang Benz, Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismus –
forschung, attestierte den “ Bruchstücken “ noch vor kurzem in
der ZEIT (Nr. 37/98) “ nicht nur Authentizität, sondern auch lite –
rarischen Rang „. Wilkomirskis “ Bruchstücke “ seien “ eine Dar –
stellung, die dem Leser nachvollziehbare Einsichten in die kom –
plexe Tragödie vermittelt wie kaum ein anderes Dokument „.
James Young, ein international anerkannter Experte in Sachen
Holocaust−Gedenken, nennt das Buch auf unsere Nachfrage
hin „ein wunderbares Zeugnis“. Mit den Ermittlungen der Welt –
woche konfrontiert, zieht Young sich vorerst auf die Position
zurück, der “ literarische Wert “ des Buchs bleibe doch wohl
unberührt von der Biographie des Autors. aus ´´ Die Zeit „ 39/
1998 , Jörg Lau – ´´ Ein fast perfekter Scherz „
Da wurde es meine Geschichte – Das eingebildete Opfer : Binjamin
Wilkomirski und die Erinnerung an den Holocaust
In einer Synagoge in Beverly Hills schlossen Laura Grabowski und
Binjamin Wilkomirski 1997 einander in die Arme. Beide hatten das
KZ Birkenau überlebt und sich nach mehr als fünfzig Jahren wieder
gefunden. Die Anwesenden waren ergriffen. Sie weinten und app –
laudierten. Sie wussten nicht, dass Binjamin Wilkomirski ein Schwei –
zer war und KZs erst nach dem Kriege als Besucher gesehen hatte.
Sie hatten auch keine Ahnung, dass Laura Grabowski keine ost –
europäische Jüdin, sondern eine Amerikanerin war, die einige
Jahre zuvor unter dem Namen Lauren Stratford einiges Aufsehen
durch eine Autobiografie erregt hatte, in der sie schilderte, wie
sie als Kind von Sexualtätern und Satanisten missbraucht wurde.
Ein paar Jahre lang galten Laura Grabowski und Binjamin Wilkomirski
als überlebende Zeugen der Gräuel der Vernichtungslager. Sie berich –
teten vor Wissenschaftlern und Frauenvereinen. Sie halfen Gelder
zu beschaffen für das Holocaust Memorial und die Shoah Founda –
tion. Sie waren Teil der von Norman G. Finkelstein so genannten
„Holocaust-Industrie“. Binjamin Wilkomirskis vorgebliche Erinner –
ungen an seine Kindheit in Krakau und Majdanek wurden unter
dem Titel „Bruchstücke“ im „Jüdischen Verlag“ veröffentlicht und
anschließend in neun Sprachen übersetzt. Beide haben nachweis –
lich ihre Märtyrer-Viten erfunden. Zwei gerade erschienene Bücher
analysieren „das Wilkomirski-Syndrom“. Wer eine Ahnung davon
bekommen möchte, wie sehr die Erinnerung an den Holocaust sich
von den Geschehnissen gelöst und zur Religion geworden ist, der
muss diese Bücher lesen. Der Journalist Daniel Ganzfried hat im
August 1998 durch einen Artikel in der Zürcher „Weltwoche“ dem
gespenstischen Treiben des Bruno Doessekker, der zu Binjamin
Wilkomirski mutierte, ein Ende gemacht. In „…alias Wilkomirski“
trägt Ganzfried noch einmal die Ergebnisse seiner Recherchen
zusammen, dazu Stellungnahmen von Claude Lanzmann, Imre
Kertesz, Ruth Klüger und anderen. Irene Diekmann und Julius H.
Schoeps dokumentieren in „Das Wilkomirski-Syndrom“ eine
Tagung, die das Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrum zum
Thema veranstaltete. Hier ging es nicht nur um den Fall des
Schweizer Holocaust-Transvestiten, sondern auch um ähnliche
wie den von Laura Grabowski. Unsere Beschäftigung mit dem
Holocaust hat neurotische Züge. Das fängt vergleichsweise
harmlos an. Junge Menschen benennen sich um in Lea und
Sarah, in Jacob und Benjamin. Und es endet bei der Erricht –
ung eines neuen Kultes, einer Holocaust-Religion, die festlegt,
wie über die Vernichtung der europäischen Juden gesprochen
werden darf. Im Laufe des Historikerstreites wurde die unsinnige
Formel von der „Unvergleichlichkeit des Holocaust“ durchgesetzt.
Sie ist einer der zentralen Glaubensartikel dieser Religion. Er nimmt
die von den Nazis industriell organisierte Vernichtung – übrigens
nicht nur von Juden – aus der Geschichte heraus, sakralisiert sie.
Sie ist jetzt nicht mehr zu analysieren, zu verstehen, sondern sie
steht da als ein einziges großes jede Diskussion, jedes Argument,
alle Rationalität erschlagendes Tremendum. Der Holocaust ist
zum Fetisch geworden. Bruno Doessekker, der, wenn er nicht
auf Podien Jiddisch stammelte, feinstes Zürichdeutsch sprach,
ist die Parodie der neuen Religion. Er übertreibt sie bis zur
Kenntlichkeit. Er karikiert uns. Die wenigstens hatten es frei –
lich gemerkt. Sie glaubten ihm, schon um sich weiter glauben
zu können. Daniel Ganzfried hat dem den Garaus gemacht.
Er hat Kirchenbücher und Gemeindeakten gewälzt, hat Zeugen
befragt und uns so die Chance gegeben, den „Holocaust-Zirkus“ –
so nennt er das – zu begreifen. Die Szene in der Synagoge von
Beverly Hills, in der zwei Gojim wie im Kasperletheater das
Wiedersehen zweier jüdischer Holocaust-Überlebender auf –
führen, mag manchen infam vorkommen. Aber ist sie nicht
auch von einer Komik, wie wir sie allenfalls Mel Brooks oder
Philip Roth zugetraut hätten ? Viele Experten sind auf Wilko –
mirski hereingefallen. Unter anderen der Leiter des Berliner
Zentrums für Antisemitismusforschung Wolfgang Benz. Er
wird am Mittwochabend im Berliner Kulturkaufhaus Dussmann
mit Daniel Ganzfried über die Holocaust-Travestie, über das
Wilkomirski-Syndrom sprechen. Wo freilich die Rollen so klar
definiert sind, wo jeder schon seinen Text hat, wo jede Geste
festgelegt ist, da ist leicht fälschen und da ist noch leichter auf
Fälschungen hereinfallen. Je genauer wir wissen, was und wie
wir glauben sollen, desto einfacher wird die Herstellung ent –
sprechender Scripts. Man wird davon aus gehen müssen, dass
es neben den bisher bekannten Fällen eine große Zahl noch
unaufgedeckter Erinnerungs aneignungen gibt. Aus den unter –
schiedlichsten Motiven werden sie begangen und aus eben so
unterschiedlichen von Menschen, die es besser wissen, ge –
deckt. Für einen der berühmtesten Fälle ist – wie bei Wilkomirski –
Siegfried Unselds Jüdischer Verlag verantwortlich ( nicht zu ver –
wechseln mit dem Jüdischen Verlag Berlin, in dem Ganzfrieds
Buch erscheint ). Als der 1992 gegründet wurde, da legte er ein
Buch vor “ Wolfgang Koeppen : Jakob Littners Aufzeichnungen
aus einem Erdloch“. Es war die um ein Vorwort bereicherte,
ansonsten unveränderte Wiedergabe des 1948 erschienenen
Buches : “ Jakob Littner : Aufzeichnungen aus einem Erdloch.“
Barbara Breysach erinnert in ihrem Beitrag zum “ Wilkomirski-
Syndrom “ daran, dass Koeppen ein 180 Seiten umfassendes,
ausformuliertes Manuskript des jüdischen Briefmarkenhändlers
Jakob Littner vorlag, das er lektorierte und 1948 unter Littners
Namen veröffentlichte – dessen Existenz er aber im Vorwort der
Neuausgabe 1992 ver leugnete. Vielmehr verstieg sich Koeppen
zu der wilkomirskiartigen Behauptung, er habe “ die Leidensge –
schichte eines deutschen Juden “ geschrieben ; “ Da wurde es
meine Geschichte „. Der Jüdische Verlag setzte dem dann im
Klappentext die Krone auf und behauptete, Koeppen habe das
Werk 1948 “ unter dem Pseudonym Littner “ veröffentlicht. In
diesem Jahr soll endlich das Littnersche Manuskript im Berliner
Metropol-Verlag erscheinen.
Man mag über die Wilkomirskis spekulieren, ob sie verrückt,
publicitysüchtig, geldgierig oder alles zusammen sind, aber
man sollte bei all dem nicht den zum Suhrkamp-Verlag ge –
hörenden Jüdischen Verlag und seinen Chef Siegfried Unseld
vergessen. Er hat nicht nur die Enteignung Littners zu verant –
worten. Er hat auch gegen frühe Warnungen die Fälschung
Wilkomirskis veröffentlicht. Er hat als die Beweise für die
Fälschungvorlagen an ihr festgehalten. Er hat bis heute nichts
zur Aufklärung des Falles getan. Die letzte Äußerung von ihm
lautete : “ Bruchstücke “ sei ein gutes Buch. Die Frage, ob
authentisch oder fiktional interessiere ihn nicht. Das ist eine
verlegerische Bankrotterklärung. Man mag als Verleger die
Entscheidung über gut oder schlecht suspen dieren und sie
dem Publikum überlassen. Die Entscheidung aber, ob ein
Buch in die Roman- oder in die Sachbuchabteilung gehört,
die muss der Verleger – schon aus juristischen Gründen –
selbst fällen. Koeppen und Wilkomirski haben sich beide
jüdische Geschichte angeeignet. Ihr gutes Recht. Sie haben
sie aber als eigene Geschichten verkauft. Das ist Betrug.
Siegfried Unselds Jüdischer Verlag hat diesen Betrug ge –
fördert. Er machte mit beim Holocaust-Zirkus, stattete
eine der erfolgreichsten Travestie-Nummer aus, bei der
die Täter und deren Nachkommen die Opfer überzeugender
spielen sollten als die wirklichen das können.
aus : ´´ Berliner Zeitung „ vom 6. Mai 2002, Arno Widmann –
´´ Da wurde es meine Geschichte „.
Daniel Ganzfried – ´´ alias Wilkomirski. Die Holocaust-Travestie „ .
Hrsg. von Sebastian Hefti. Jüdischer Verlag Berlin, Berlin 2002.
In Deutschland war Wilkomirskis Machwerk wenig gefragt. Bei
Ganzfrieds Aufdeckung dieses Schwindels wurden gerade einmal
ca. 9.000 Exemplare seines Buches verkauft, bis zur Rücknahme
im Jahre 1999 waren es 13.000 Bücher.
´´ Wir lesen ihre Geschichte und leiden mit: Ob Kindersoldaten,
Drogenabhängige oder KZ-Überllebende-Biographien verkaufen
sich gut. Nun drängen immer mehr Fälschungen auf den Markt,
die schlichtweg erfunden sind „ aus ´´ Südeutsche Zeitung „
vom 17. März 2008 Im Jahre 2008 fliegt eine weitere dieser
Fäschungen auf : Die belgische Buchautorin Misha Defonseca
hatte 1997 ihr Buch ´´ Misha: A Memoir of the Holocaust Years „
( deutsch ´´ Überleben unter Wölfen ) veröffentlicht, in dem sie
behauptete es sei autobiografisch. Im Buch wird die Geschichte
eines jüdischen Mädchen erzählt, das beschützt von Wölfen quer
durch das von Nazi-Deutschland besetzte Europa wandert, um
ihre verschleppten Eltern zu finden. Angesichts des behandelten
Stoffes kaum glaubwürdig, hatte die Autorin, die eigentlich
Monique De Wael mit richtigem Namen heißt, ein Jahrzehnt
lang allen Ernstes behaupten können, das ihr Buch autobio –
grafische Züge trage. Erst im Februar 2008 wurde bekannt, das
die Autorin nicht einmal Jüdin war und ihre Geschichte frei er –
funden war. Ihre ´´ Autobiografie „ war in Belgien und Frank –
reich sehr erfolgreich und wurde sogar noch verfilmt. Ans
Licht gekommen waren ihre Lügen durch die belgische Zeitung
“ Le Soir „, die in Brüssel eineCousine der Autorin ausfindig ge –
macht hatte. Die Cousine stellte Defonsecas gesamte Geschichte
in Frage. Ihr französischer Verleger Bernard Fixot äußerte
sich angesichts dieser Entlarvung : ´´ Die Geschichte habe ja
auch niemandem unrecht getan. „Es war eine sehr schöne
Geschichte, die nur den Nazis Vorwürfe machte „. Ange –
sichts der Glaubwürdigkeit seine Autorin meinte Fixot :
´´ Er habe der Autorin zu der außergewöhnlichen Wolfs –
geschichte zwar Fragen gestellt, sie aber letztlich einfach
geglaubt. “ Ich kannte Misha sehr gut. Ich hatte wirklich
Vertrauen. Wenn man Texte veröffentlich, prüft man nicht
alles nach.“ Wenn es allerdings darum geht die Deutschen zu
verunglimpfen, sind einige gar bereit alle Märchen für wahre
Münze zu nehmen.emoaren