Wird Brexit zum EU-Exit ?

Die Rettung des EU-Finanzsystem gleicht dem als wenn
man es 1912 auf der Titanic versucht hätte, den Riß im
Schiffsrumpf mit dem Geld aus dem Bordtressor zu
schließen.

Auch bei der EZB warf man so das Geld mit vollen Händen
zum Fenster hinaus und verwandelte Werte in billigste
Ramsch – und Schrottanleihen, ruinierte das Sparen mit
Nullzinspolitik. Beim drohenden Grexit war das Geld aus
dem EU-Schiffstresor schon beinahe vollständig aufge –
braucht, nun nach dem Brexit wird die EZB gezwungen
sein auch noch den Tresor selbst vor den immer grösser
werdenden Riß zu schieben. Es ist also nur noch eine Frage
von Tagen, bis die Ratten beginnen das sinkende Schiff zu
verlassen ! Oh, siehe da einer an, EU-Finanzkommissar
Jonathan Hill legt sein Amt nieder. Es geht also schon
los !

Offensichtlich warf das britische Referendum die
Eurokraten vollständig aus dem seelischen Gleich –
gewicht. So reagieren die Eurokraten zunehmend
als hätten sie bei dem Brexit ihr Hirn gesetzt und
verloren. Das Referendum ist keine zwei Tage her
und schon sprechen führende Eurokraten von der
Verzögerungstaktik der britischen Regierung.
Während die eine Seite der Eurokraten den Brexit
immer noch verhindern will, kann es der anderen
Hälfte garnicht schnell genug gehen die Briten raus –
zuwerfen. Sichtlich und auch das ist EU-typisch, weiß
die Rechte nicht, was die Linke macht. Gerade die
Hälfte, die sich selbst nie zu entscheiden vermag,
fordert nunmehr eine sofortige Entscheidung von
der britischen Regierung. Eigentlich ein Treppenwitz
der Geschichte.
Die deutschen Eurokraten rechnen statt dessen schon
fleißig, wie viel mehr sie der EU an Milliarden Euros
zahlen dürfen, damit das Geld nicht dem deutschen
Volke zugute kommt. In Frankfurt am Main träumt
man indes schon von 10.000 Arbeitsplätzen und die
Übernahme des britischen Finanzmarkts. Was will
man denn übernehmen ? Faule Kredite, Nullzinsen
und Staatsanleihen, die nicht einmal das Geld wert
sind, auf dem sie gedruckt ? Es ist die Euphorie am
Markt, wie bei den Trojanern, bevor sie das Pferd
in ihre Stadt geschleppt.
Kalte Füsse bekommen aber vor allem die Eurokraten
bei der EZB, weil ihren faulen Krediten und den Staats –
anleihen aus dem Giftschrank, weil frisches Geld aus
Großbritannien ausbleiben wird und das gerade als
der unersättliche Vampir eine neue Bluttransfusion
so dringend gebraucht.

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