NSU-Prozeß nach islamistischen Anschlägen neu bewertet ?

Eigentlich müßte nach den jüngsten islamistischen Anschlägen
in Deutschland und der damit verbundenen Neudeutung der
Begriffe ´´ Einzeltäter „ und ´´ Amokläufer „, auch der sogenannte
´´ NSU-Prozeß neu aufgerollt werden. Spätestens nach den Er –
eignissen der Silvesternacht, bei denen bis zu Eintausend dieser
´´ Einzeltäter „ gleichzeitig unterwegs gewesen, also läßt sich
die Behauptung, dass es sich bei den Einzeltätern Uwe Mundlos,
Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe um eine ´´ rechtsextreme
terroristische Vereinigung „ gehandelt, eigentlich nicht mehr
länger aufrechterhalten.
Nach neuster Begriffanwendung handelte es sich demnach bei
Mundlos und Böhnhardt um zwei typische Amokläufer, die durch
die Wendeereignisse in der DDR stark traumatisiert gewesen. Beate
Zschäpe dagegen, habe aus verschmähter Liebe ihre Wohnung in
Brand gesteckt.
Die neue Deutung erklärt erstmals auch, warum zwei vorgebliche
Neonazis mit einer Migrantin, denn Beate Zschäpes Vater ist
Rumäne, herum gezogen und sich der vorgebliche Waffenliefe –
rant als ausgemachter Homosexueller entpuppte. Ein Migrantin
und ein Homosexueller in einer rechten Terrorgruppe ist ein
Novum und es ist nicht verständlich, warum diese Zusammen –
setzung weder Richter noch Staatsanwaltschaft aufgefallen sein
will. Der Richter, Manfred Götzl, war schon vor Prozessbeginn
unangenehm aufgefallen, indem er höchstpersönlich lüsternen
türkischen Journalisten die Gefängnisbettwäsche der Zschäpe
präsentierte. Nicht einmal der linientreuste russische Richter
hätte sich dazu erblödet ausländischen Journalisten die Bett –
wäsche der Pussy Riot-Frauen vorzuführen ! Damit begann die
mediale Vorverurteilung der Beate Zschäpe.
Auch die Beweisführung gegen Zschäpe verlief mehr als dürftig.
So galt es der Staatsanwaltschaft tatsächlich als Argument, dass
die Zschäpe Mitglied der Terrorgruppe gewesen, weil sie den Bei –
den Männern den Haushalt geführt ! Gab es in der deutschen Jus –
tiz bislang auch nur einen einzigen Fall, bei dem man etwa Ehe –
frauen oder Freundinnen von Kriminellen deshalb angeklagt hätte,
dass sie den Tätern den Haushalt geführt ?
Neuester Geniestreich der Ankläger ist es, einen Fingerabdruck
auf einem Zeitungsartikel, mit einem Bericht über das Trio, ge –
funden zu haben. Natürlich könnte man das Lesen deutscher
Qualitätsmedien durchaus mittlerweile fast als kriminelle Hand –
lung werten, aber das geht doch etwas zu weit ! Sichtlich wird hier
nun mit allen Mitteln und besonderer Betriebsblindheit versucht,
mit aller Gewalt einen Beweis zu konstruieren. Schließlich kommt
man der Einzeltäterin Zschäpe nicht anders bei.

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