Der TAGESSPIEGEL und das böse L-Wort oder wenn Peter von Becker seinen Gespenstern begegnet

Eigentlich hatte Peter von Becker im ´´ Tagesspiegel „ einen
Artikel über Muslime, Burkas und dergleichen mehr schreiben
wollen. Jedoch scheint der Autor bei seiner Recherche so oft
von jungen Muslimen daran erinnert worden zu sein, dass er
doch zur Lügenpresse gehöre, dass letztendlich sein Artikel
´´ Kein Gott schreibt eine Burka vor „ völlig zum Statement
der Lügenpresse wurde. So beklagt sich von Becker : ´´ das
dumme L-Wort möchte man denen, die ihm anhängen, so
wenig wie allen anderen rechten Nationalisten noch weiter
schenken, indem man es selbst wiederholt „. Beim Nieder –
schreiben seiner Bekenntnisse hat von Becker aber nun ein
entscheidendes Problem, denn schließlich kann er ja nicht
aus den Muslimen, wie üblich ´´ Rechte „ machen. Das wäre
ja Lügenpresse und so !
Aber wie soll er nun schreiben, dass man auch in seinem
Blatt, dem ´´ Tagesspiegel „, doch ganz gerne auch einmal
lügt, besonders wenn es um Muslime geht ? Von Becker ver –
sucht es so : ´´ Irren, sogar lügen ist leider menschlich. Aber
wir leben, lesen und schreiben in einem Land, in dem es die
freie Konkurrenz der Nachrichten und Meinungen gibt, in
dem Medienlügen nur sehr kurze Beine haben, in dem man
Irrtümer und Falschmeldungen auch eingesteht und möglichst
korrigiert „. Also mit anderen Worten : Wir lügen, aber … !
Weiter geht der Autor nicht ins Detail. Man liest richtig mit,
wie er sich mit der Wahrheit quält. Ach wie gerne hätte der
doch nun einen Beitrag über Rechte geschrieben, denen er
hätte doch alles anlasten können, was er bei Muslimen nicht
darf ! Aber Peter von Becker tröstet sich damit : ´´ und zahl –
lose anderen Staaten der Welt, beneiden uns um diese Presse –
freiheit und Presselandschaft „.
Anschließend der Versuch sich als Vertreter der L-Medien als
menschlich dazustellen, indem er schreibt, wo er überall in der
Gegend so herumjoggt. Dabei hat der Autor die Begegnung der
unheimlichen Art, er trifft auf Burkafrauen ! Sofort wähnt er sich
in einem Wahlspot der AfD. Aber nach dem ersten Schrecken
kommt augenblicklich der Gutmensch in ihm durch, der wie soll
es anders sein, gleich ein schlechtes Gewissen hat, weil er, für
den Bruchteil jener Schrecksekunde, die kulturelle Bereicherung
in Frage gestellt. Mit doppelt schlechtem Gewissen joggt er also
weiter. Hat er sich doch von dem schwarzen Schreckgespenst
Burkafrau mehr erschrecken lassen als von Neonazis. So ist er
nun verunsichert, schon wegen des ´´ blankem, unbelehrbar
verblendetem Rassismus „. Unter der Burka, da liegt etwas
zwischen Freund und Feind, darum geht es ! Was da denn
nun genau dazwischen liegt, das vermochte uns Peter von
Becker nicht zu sagen, denn der versucht nun beim Joggen,
es zu ergründen, was denn im ´´ Tagesspiegel „ da eigentlich
so zwischen Wahrheit und Lüge liegt. Hoffentlich erschrickt
diese Erkenntnis nicht noch mehr als das schwarze Gespenst
der Burkafrau !

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