Berliner Spitzenpolitiker machen Wahlkampf mit ein Jahr alten E-Mails, mehr haben sie nicht zu bieten.

In Berlin zeigt sich gerade einmal wieder die schönste
Parteilichkeit der Berliner Politiker. Als nämlich vor
eininger Zeit der Mitarbeiter einer linken Hilfsorgani –
sation einen vor dem Lageso im Sterben liegenden
Flüchtling erfand und der Verein den Vorfall groß
medienträchtig auszunutzen gedachte, hatte kein
einziger Politiker etwas dagegen einzuwenden und
der lautstarke Protest der Grünen blieb wohlweiss –
lich aus. Niemand forderte ein sofortiges Ende der
Zusammenarbeit mit dem fragwürdigen Moabiter –
Hilfsverein. Nun aber wo zwei deutsche PeWoBe –
Mitarbeiter sich in internen E-Mail über Flüchtlinge
lustig gemacht, da kennt die geheuchelte Empörung
derselben Politiker kein Ende. Sozialsenator Mario
Czaja (CDU) ist „entsetzt“, Integrationssenatorin Dilek
Kolat (SPD) findet es „ekelerregend und eine Grenzüber –
schreitung“. Die Fraktionschefin der Grünen und Spitzen –
kandidatin, Ramona Pop, fordert, zu prüfen, ob die Mails
einen Straftatbestand erfüllen. Während das Erfinden von
toten Flüchtlingen natürlich straffrei bleibt, will man hier
nun einen Fall zum Verbrechen hochstilisieren. Weil in
dieses internen also nicht für die Öffentlichkeit bestimm –
ten E-Mails das Wort ´´ Gutmensch „ auftauchte und die
fühere Parteimitgliedschaft in der DVU eine der beiden
Pewobe-Bearbeiterinnen bekannt geworden, kann man
daraus wunderbar eine rechte Straftat konstruieren, die
so kurz vor den Wahlen den Versager-Parteien, die sonst
nichts anderes ihren Wählern zu bieten haben, wunder –
bar ins Konzept passt. Allen voran der grünen Spitzen –
kanidatin Ramona Pop ! Es wird also wieder einmal nicht
um der Sache selbst, sondern einzig aus politische Beweg –
gründen gehandelt !
Übrigens, ist man eigentlich legal an die internen E-Mails
gekommen ? Dazu heißt es, dass das Material den Medien
von anonymer Quelle zugespielt worden. Obwohl die be –
sagten E-Mails aus dem Vorjahr stammen, sind sie nun –
wie passend – kurz vor den Wahlen, fast schon wie auf
Bestellung aufgetaucht. Auffallend schnell positionierten
sich sodann die nun Lärm schlagenden Politiker zu diesem
Fall. Und natürlich ist mal wieder ausgerechnet die BILD
Vorreiterin in dieser Schmutzkampagne !
Schon der Artikel der BILD ist reißerisch und wie immer in
den ´´ Qualitätsmedien „ wurde in den gezeigten Bildern
von den E-Mails die Vornamen der Betreffenden Mitarbei –
terinnen Peggy und Birgit nicht ausgeschwärzt. Wohl weil
sie Deutsch klingen. Wäre das wohl auch der Fall, wenn die
nun Dilek und Sawsan geheißen hätten ? Wohl kaum !
Da sie mit ihren Wahlkampfprogrammen kaum noch einen
Wähler zu begeistern vermögen, brauchen die Parteien nun
solch gezielte Kampagne um von der eigenen Nutzlosigkeit
abzulenken. Wie hat man doch in Ramona Pops Parteibüro
auf solch einen rechten Vorfall gehofft. Nun müssen es eben
E-Mails vom Juli 2015 tun !
Wie wäre es, wenn all jene Politiker, die da nun so laut –
stark die Schließung der PeWoBe-Einrichtung fordern, also
all die Kolats, Czaja und Pops, sich sodann verpflichten
täten, selbst unentgeltlich eine dieser Flüchtlingsfamilien
bei sich aufzunehmen, und diese zu beköstigen ?

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2 Gedanken zu “Berliner Spitzenpolitiker machen Wahlkampf mit ein Jahr alten E-Mails, mehr haben sie nicht zu bieten.

  1. …wenn es denn nur echte Flüchtlinge wären! Ich bin überzeugt, viele Menschen, die leerstehende Immobilien haben, würden gerne helfen. Doch wie erkenne ich denn Kriegsflüchtlinge?
    Ich denke, da sucht man die Nadel im Heuhaufen….

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