Warum wir ihre Kommentare nicht veröffentlichen

Immer öfter findet man unter Medienartikel den Hinweis,
dass die Kommentarfunktion zu besagtem Artikel nicht
genutzt werden kann. Bei T-Online liest sich das dann so :
´´ Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten
Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion
nicht zur Verfügung stellen „
Besonders wenn die Macher des Artikels im Voraus wissen,
das kaum einer ihrer Meinung ist. Bei der Telekom liest sich
dass in einer Stellungnahme der Redaktion dann so : ´´ Vor
allem bei hochaktuellen politischen Diskussionen wie dem
Umgang mit Flüchtlingen oder PEGIDA hat es sich leider ge –
zeigt, dass ein sinnvoller Austausch von Argumenten un –
möglich ist „. Soll Heißen : Verdammt, die Massen glauben
unserer Berichterstattung nicht mehr !
Deshalb erfand der linke Mainstream praktisch auch die so –
genannten ´´ Trolle „, die an allem Schuld seien, wenn sich
nicht genug Gutmenschen bereit fanden solch einen Artikel
mit ihrem Einheitsbrei abzusegnen oder schlicht und einfach
die Negativmeinungen überwogen. Bei der Telekom liest sich
dass dann so : ´´ Wie alle anderen Nachrichtenseiten haben
auch wir massive Probleme mit den sogenannten Trollen oder
„Hatern“. Sie kennen weder Anstand noch Regeln, beleidigen
auf das Schlimmste und verbreiten unter dem Schutz der Ano –
nymität des Internets extremistische, menschenverachtende
und gewaltverherrlichende Kommentare „.
Ist ja zu blöd, dass es User gibt die noch anonym im Netz unter –
wegs sind, um nicht von der örtlichen Antifa Besuch zu bekom –
men oder von der AAS-Taskforce wegen Besitzes einer eigenen
Meinung vor Gericht gezerrt werden wollen. Man möchte eben
nur solche Kommentare, wie etwa ´´ Das war aber wieder einmal
ein bemerkenswerter Artikel. Machen Sie weiter so. Ilse K. aus
Bonn „. Nur leider stirbt die Generation, die praktisch jeden Ar –
tikel gut und informativ fanden langsam aus und damit auch das
obligatorische Loben der Redaktionen. Also lieber gar nicht erst
Kommentare als überwiegend negative !
Das könnte aber auch daran liegen, das in der heutigen Einheits –
brei-Presse es kaum noch guten Journalisten gibt. Wenn man den
Regierenden immer nach dem Munde schreibt, muß man mit Kom –
mentaren, etwa wie diesen an einem der Telekom-Redakteure ge –
richteten : ´´ Alle Menschen haben eine Öffnung am Körper, durch
die Fäkalien ausscheiden. Bei den meisten ist das die hintere Öff –
nung, bei dir DEIN MUND.“, schon rechnen. Und daher sind gerade
bei den Artikeln die Kommentarfunktionen gesperrt, in denen man
einer tendenziösen Berichterstattung allzu sehr frönte.
Daneben dann dieser Satz : ´´ Leidtragende sind vor allem Sie, die
große Mehrheit unserer User, die sich sachlich, konstruktiv, infor –
mativ, oft humorvoll, aber immer am Thema orientiert mit anderen
Lesern austauschen möchte „. Mit anderen Worten der übliche linke
Kackwurst-Kommentartor, der zwar ebenso anonym wie die ´´ Trolle „
auftritt und dessen ´´ humorvolle Art „ dann meist in einer Beleidig –
ung von AfD, PEGIDA und Ähnlichen endet. Was bei den Rechten also
gleich Hasspostings, ist bei den linken Orks eben Humor. Weshalb
die T-Online-Chefredaktion auch keinen einzigen dieser gut gelungenen
und so humorvollen Kommentare als Beispiel zu nennen wagt.

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5 Gedanken zu “Warum wir ihre Kommentare nicht veröffentlichen

  1. t-online ist kein redaktionelles Nachrichtenportal.
    Mir fällt im Traum nicht ein, Nachrichten über die
    oder vergleichbare Seiten abzurufen…
    Deswegen vermeidet man Kommentare, die allzu
    moderiert werden müssen.Das ist aber überall so.
    Und Hetze oder Hasskommentare passen gar nie
    zu reiner Berichterstattung, insofern ist es ja auch
    eine Frage der Intelligenz derjeniger, die auf eine
    Nachricht mit unsachlichen Äußerungen vorgehen…
    Wenn ein Nachrichtenportal nicht mit Kritik umgehen
    kann, sollte es schleunigst aufhören, Nachrichten zu
    veröffentlichen….

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    • Ich wählte T-Online Nachrichten nur als Beispiel, wo bezüglich
      der Kommentare verhältnisweise wenig zensiert wird, da wo
      Kommentare noch zugelassen werden. Ich hätte diesbezüglich
      auch alle anderen Qualitätsmedien auswählen können. Aber
      die Telekom schien mir passend, wegen der Erklärung, warum
      die Kommentarfunktion immer öfter abgestellt wird.

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      • Man kennt es mittlerweile bei allen Tageszeitungen,
        SPON z.B. macht es ja sowieso so schon immer.
        Aber ich bleibe dabei, wer Reaktionen fürchtet, der
        sollte nichts Streitbares veröffentlichen.Hatte daher
        den Artikel auch als generalisierte Kritik verstanden,
        irgendein Beispiel musste dafür ja benannt werden.
        Es ist eine verbreitete Unsitte geworden, aber ganz
        vielen Menschen ist das schrecklich egal geworden,
        sie äußern sich ja ohnehin zu nichts.
        Habe es gar schriftlich vom Verleger persönlich, es
        könne die Gegendarstellung nun nicht veröffentlicht
        werden, weil, die ( jederzeit überprüfbare ) Wahrheit
        könnte ja dem guten Ruf einiger Übeltäter schaden…

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