Norbert Lammert lamentierte in Dresden

Es gab wohl kaum eine heuchlerischere Rede in den letzten
Jahren als jene, welche der Bundespräsident Norbert Lammert
zum ´´ Tag der deutschen Einheit „ am 3. Oktober 2016 gehalten.
Nichts entlarvte die Rede des Bundestagspräsidenten so sehr
als jene Stelle, an welcher sich Norbert Lammert wundert, daß
es da draußen vor der Semperoper noch deutsche Bürger gab,
die ohne dafür Geld zu nehmen, Politik machen : Lammert, wohl
von deeren Zurufe draussen leicht aus dem Konzept gebracht,
wetterte ungläubig los : ´´ Man darf sogar dagegen sein. Aber
diejenigen, die heute am lautesten schreien und pfeifen und
ihre erstaunliche Empörung kostenlos zu Markte tragen,
haben offensichtlich das geringste Erinnerungsvermögen
daran, in welcher Verfassung diese Stadt und dieses Land
sich befunden haben, bevor die Deutsche Einheit verwirk –
licht werden konnte „.
Als ob denn bezahlte bundesdeutsche Politiker, wie Norbert
Lammert, auch nur einen geringsten Anteil an der politischen
Wende in der DDR gehabt ! Sichtlich übersah es Lammert, daß
die Bürger in der DDR 1989 aufgestanden gegen ein SED-Regime,
dass ebenso wie heute die Merkel-Regierung, nur noch über die
Köpfe der Bürger hinweg entschieden. Wann haben denn all die
bezahlten Bundestagsabgeordneten das letzte Mal eine Entscheid –
ung im Sinne des deutschen Volkes oder gar zum Wohle desselben
getroffen ?
Man schaue sich nur einmal seine Rede an und sieht, was Politiker
ala Lammert für Geld abliefern !
In großen Teilen nämlich entpuppte sich Norbert Lammerts Rede
zum ´´ Tag der deutschen Einheit „ zu einer blanken Verhöhnung
der Deutschen !
So klang es denn auch geradezu wie blanker Hohn als der Bundes –
tagspräsident, ausgerechnet all jenen Politikern, da meinte seine
Geschichte, davon wie der Spruch ´´ Dem deutschen Volke „ am
Reichtag 1916 angebracht wurde, erzählen zu müssen, welche
diesen Spruch immer abgelehnt. Scheinbar war es Lammert ent –
fallen, daß es sich eben diese Bundestagsabgeordneten, im Jahre
2000 im Bundestag am Haackischen Blumenkübel feierlich ge –
schworen, fortan nicht mehr dem deutschen Volk dienen zu wol –
len ! War seinfolgender Satz etwa an genau diese Bevölkerungs –
vertreter gerichtet, der da so endete : ´´ … wer und was deutsch
ist und wen Deutschland heute in seine Rechtsordnung einschließt –
für wen die gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages
unter der Widmung „Dem deutschen Volke“ Gesetze debattieren
und beschließen „. Da tun dieselben nämlich schon seit eben dem
Jahre 2000 nicht mehr als sie es sich geschworen, fortan nicht mehr
dem deutschen Volk, sondern nur noch einer imaginären Bevölker –
ung dienen wollen. Das zu erwähnen, vergaß Norbert Lammert aus –
gerechnet in seiner Rede wider dem Vergessen !
Schnell kaschierte Lammert daher diese Farce dann auch mit dem
Satz : ´´ Angesichts vieler Veränderungen, der objektiven Schwierig –
keiten und der bisweilen auch zu Unrecht aufgetürmten scheinbaren
Probleme, die uns heute beschäftigen, steht außer Frage, dass „dem
deutschen Volke“ selbst aufgegeben ist, nach einer zeitgemäßen Be –
stimmung dessen zu suchen, was Deutschland im 21. Jahrhundert
sein will „.
Aufgegeben habenall jene Politiker, welche da in der Semperoper
seiner heuchlerischen Rede lauschten, das deutsche Volk schon
längst und nun maßen sie sich auch noch an, über den Willen der
Mehrheit des deutschen Volkes hinweg, zu entscheiden, wer oder
was in Zukunft ´´ Deutsch „ zu sein habe. Die dabei ´´ zu Unrecht
aufgetürmten Probleme „ haben diese Bevölkerungsvertreter doch
selbst heraufbeschworen und zu verantworten als sie sich gemäß
ihrem Schwur aus dem Jahre 2000 nun eben ihre neue Bevölker –
ung durch Masseneinwanderung haben ins Land geholt, nur damit
ihr zukünftiger Deutscher dann ein Moslem oder Farbiger ist !
Die wollen schlichtweg kein deutsches Volk mehr, was Lammert
denn auch unumwunden offen sagt : ´´ Deutschland verändert sich,
weil sich nicht nur die Welt und unsere Nachbarschaft verändert,
sondern auch das Volk in Deutschland „.
Um eben diesen Neubürger sodann seine Berechtigung zu geben,
mißbraucht Norbert Lammert einmal mehr den deutschen Heimat –
vertriebenen, indem er diese mit den heutigen Flüchtilanten gleich –
stellt ! Diesen Fau pax versucht er, indem er schamlos aus zwei
Briefen sich halbwegs auf den ersten Blick gleichende Passagen
vorliest, dem einer deutschen Vertriebenen aus Königberg und
einer geflohenen Syrerin.
Das ist um so schamloser, da sich diese Bundestagsabgeordneten
nie um das Schicksal all der auf Flucht und Verteibung in der Ost –
see ertrunkenen Deutschen geschert und nicht die leiseste Erin –
nerung an sie und Trauer um sie ihrem Volk gewährt, während
sie um jeden im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtilanten eine Er –
innerungskultur zusammenzimmern. Wer erinnerte denn ja an
die Ertrunkenen der ´´ Gustloff „ ? All deren Leichen schändete
Norbert Lammert ein weiteres Mal als er sie mit den heutigen
Flüchtilanten in einen Topf warf.
Diesem Sakrileg folgte sodann eine Aufzählung der scheinbar
heilen heutigen Migrantenwelt, in welcher Lammert wiederum
Deutsche mit Ausländern bunt vermischte, wobei allerdings die
speziellen Formen des Flüchtilanten, wie etwa der des nordafri –
kanische Antänzers, des Islamisten und sonstige Straftäters mit
Migrationshintergrund vorsorglich ausgespart blieb. An dieser
Stellen müssen wir Lammert wohl schon beinahe dankbar dafür
sein, dass er nicht auch diese noch mit den deutschen Heimat –
vertriebenen verglich und auf eine Stufe stellte.
Hoffmann von Fallersleben und Schoppenhauer hatten da –
gegen nicht so viel Glück und mußten sich in seiner Rede miß –
brauchen lassen !
Nur vor der Semperoper erfolgte daher auch die eigentliche
Reaktion auf Norbert Lammerts Rede, in der wir Deutschen
uns noch irgendwo, zwischen ´´ dem Senegal und Kenia „
und neuerdings noch vor Vietnam sehen dürfen. Sichtlich
ist außer dem Bundestagspräsidenten nicht wirklich jemand
stolz darauf !

3 Gedanken zu “Norbert Lammert lamentierte in Dresden

  1. Genauso gut hätte er die Hymne von Becher rezensieren
    können, textlich weit gelungener als das überaus kitschige
    Pendant der Weimarer Republik …
    Man darf in diesem Zusammenhang mal durchaus fragen,
    warum die 2. Strophe des Liedes der Deutschen nun gar
    nicht ins Konzept passen mag…Freunde der Umvolkung
    haben offensichtlich deutschem Weib, Wein und Gesang
    wenig hinzuzufügen, und halten gar von deutscher Treue
    überhaupt nichts..Vaterlandsverräter eben…
    Man muss fast vermuten, es war das Wort Treue, was da
    vormals anstößig beurteilt wurde.Was würde eigentlich so
    ein DDR-Politoffizier dazu ( inoffiziell ) gesagt haben ?

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    • Kurz bevor dein Kommentar erfolgte, habe ich den Text noch einmal
      überarbeitet. Ansonsten denke ich, daß Lammerts Verwunderung
      über kostenlose politische Betätigung, wohl Beweis genug für all
      die eingekauften Bundestagspolitiker sind. Die Nationalhymne
      stammt ja von Fallersleben und zu seiner Zeit stand die Zeile
      ´´ Deutschland über alles „ für grenzenlose Heimatliebe und
      nicht für irgendwelche ihr später angedichteten Welteroberungs –
      pläne. In diesem Falle nämlich hätten die ja vorgeblich ach so
      demokratischen Politiker der Weimarer Republik ebenso wie
      Hitler gedacht haben als sie den Text als Nationalhymne sich
      erwählten. Bei den versifften 68ern und ´´ Deutschland verrecke „-
      Krakeelern kam das mit der Heimatliebe natürlich nicht so an
      und deshalb die Weltherrschaftsversion, um die Strophe weg –
      zulassen. Sagt auch viel über das Heimatgefühl der Politiker
      im Bundestag aus. Wohl deshalb schallte ihnen nun um so
      lauter der Ruf ´´ Volksverräter „ entgegen. Übrigens mußte
      ich als Schüler in der DDR noch Lieder wie ´´ Unsere Heimat „
      lernen. Man kann den SED-Genossen ja vieles nachsagen,
      aber Heimat, dass wußten die noch zu schätzen !

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      • Die erste Strophe erscheint nur deswegen problematisch,
        weil sie das Deutschland als eine geographische Heimat
        beschreibt, die es in Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit auch
        zunächst einmal wieder zu errichten galt.
        Das Recht schließe ich hierbei bewusst aus, es ist ja bis
        heute im Zweifel Ländersache…
        Die zweite Strophe enthält keinerlei Gedankengut, das
        „nationalsozialistisch“ wäre, weder sind deutscher Wein
        noch volkstümlich deutsche Lieder verboten…

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