Herr Ott drückte den falschen Button

Im Justizministerium von Mecklenburg-Vorpommern herrscht
nun sichtlich große Aufregung. Die Komplettversager aus der
Politik, die man, wie Lorenz Caffier, daran erkennt, daß sie sich
ausschließlich des Kampfes gegen Rechts verschrieben, weil sie :
a. nichts anderes haben und b, nichts anderes können, schießen
ihren zukünftigen Justizminister ab.
Dessen schweres ´´ Verbrechen „ bestand darin, im Gegensatz zu
Caffier & Co noch über eine eigene Meinung zu verfügen und da –
durch auf Facebook Gefallen an einigen AfD-Beiträgen gefunden
zu haben.
In der deutschen Blumenkübel-Demokratie bedeutet es geradezu
das politische Todesurteil, sich einen Luxus, wie eine eigene Mein –
ung oder etwa sogar Sachverstand zu leisten.
Nachdem der Greifswalder Oberstaatsanwalt Sascha Ott nun unter
einige AfD-Seiten den Like-Button gedrückt, entschied sich der aus
dem Amt scheidende Lorenz Caffier gegen ihn. Besäße Herr Caffier
etwas Objektivität, dann hätte er es sich vielleicht erst einmal ge –
fragt, warum CDU-Mitglieder lieber die AfD-Seiten liken als die der
eigenen Partei. Dies aber würde unweigerlich zum Eingestehen
eigener Fehler führen und so weit reicht Caffiers Sachverstand
nun einmal nicht. Anstatt sich einer sachlichen Diskussion offen
zu stellen, tat Lorenz Caffier, wie üblich, das Einzige, was ihm
liegt und was er kann, nämlich das Verbieten.
Auch bei den Sozialdemokraten im Lande, ist es nicht allzu weit
her mit dem Sachverstand, weshalb nun ihr Landessprecher die
Forderung stellt : ´´ Herr Ott wäre gut beraten, zügig für Aufklär –
ung zu sorgen, warum ihm ausgerechnet die Facebook-Seite der
AfD Nordwestmecklenburgs gefallen hat „. Dabei ist diese Frage
schnell beantwortet, nämlich weil die Beiträge auf den Seiten
der eigenen Partei, wie die aller Blumenkübel-Demokraten, so
uninteressant sind und deren Beiträge meisten vollkommen an
der Realität vorbei gehen, daß Oberstaatsanwalt Sascha Ott sich
gezwungen sah, auf die Seiten der politischen Konkurrenz mit
Informationen zu versehen, die ihm sichtlich gefallen haben !
Und auf so etwas kommt ein Sozi nicht von alleine ?
Noch krasser und damit um Einiges dümmer, der Kommentar
des Vorsitzenden des Richterbundes Mecklenburg-Vorpommern,
Axel Peters : ´´ CDU und SPD müssten sich fragen, wie es um Otts
Treue zur eigenen Partei bestellt ist. Die AfD habe erhebliche
Strömungen, die ich rechtlich kritisch sehe „. Dies gibt nicht nur
einen schönen Einblick davon, wie es um die Unabhängigkeit und
politischen Neutralität an mecklenburgischen Gerichten bestellt,
sondern Herrn Peters dürfte aufgefallen sein, daß so mancher
deutscher Jurist mittlerweile ernsthafte Zweifel an der Heiko
Maas-geschneiderten Justiz gekommen und nur noch die
´´ Treue zur Partei „ dieselben davon abhält, in ihren Ge –
richten den obersten Grundsatz eines Rechtsstaates, näm –
lich den, das vor dem Gesetz alle Menschen gleich sein sol –
len, nicht durchsetzen. Außerdem erinnern solcherlei Kom –
mentare an schlimmste Zeiten, als in Deutschland die Treue
zur Partei wichtiger gewesen als das Gesetz !
An der Sitzung der CDU, in welcher über Sascha Otts Schick –
sal entschieden wurde, nahm auch Bundeskanzlerin Angela
Merkel teil. Natürlich ließ Merkel Herrn Ott sofort fallen. Ein
bezeichnendes Bild für die CDU. Neue Justizministerin soll
nun die als angepaßt geltende Rostockerin Katja Hoffmeister
werden.
Der Fall Sascha Ott offenbart also ein politisches System, indem
wie zur Zeiten des Nationalsozialismus und des SED-Regimes in
der DDR, die Treue zur Partei wichtiger ist als die neutrale Unab –
hängigkeit der Justiz. Und mit ihrer Abstimmung zeigte Angela
Merkel es deutlich auf, wie sehr sie Teil dieses Regimes ist !
So veranschaulicht der Fall Ott deutlich, in wie weit all die
Anhänger der deutschen Blumenkübel-Demokratie die echte
Demokratie bereits pervertiert haben und das bis in die oberste
Spitze der deutschen Justiz.

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