Leben wir in einem Albtraum ?

Stellen Sie es sich doch einmal vor : Rechte verüben inner –
halb von nicht einmal zwei Wochen vier Brandanschläge
auf Asylbewerberheime und es gab sogar einen Toten und
mehrere Schwerverletzte dabei.
In der ARD „Tagesschau“ würde man nicht darüber berich –
ten,mit der Begründung, daß es sich ja nur um regionale
Vorfälle gehandelt, die nicht von Bedeutung seien.
Dann aber stellt jemand Videos von den brennenden Asyl –
bewerberunterkünften anonym ins Netz und die Medien
sehen sich gezwungen, nun darüber zu berichten.
Plötzlich tauchen überall in den Medien Politologen und
andere Erklärbären auf, die und erklären, daß es eigentlich
statistisch gesehen gar nicht so oft brenne, aber es die Be –
völkerung nur aus Ängsten heraus, anders wahrnehme und
daher diese Brände quasi nur gefühlt sein. Und eine andere
Scharlatanabteilung kreiert sogar ein eigenes Wort dafür :
“ postfaktisch“.
Nun berichten plötzlich auch die Medien und sprechen von
bedauerlichen Einzelfällen, und davon das man in all diesen
„Einzelfällen“ nicht pauschalisieren dürfe. Man müsse da
zwischen dem „Einzeltäter“ und den „Rechten“ differenzieren.
Das Ganze habe nicht das Geringste mit rechter Ideologie zu
tun, da die Mehrheit der Rechten friedlich seien und nichts als
Schutz und Frieden in Deutschland suchten.
Politiker würden vor die Kameras treten und darauf hinweisen,
daß es sich bei den gefassten „Rechten“ mur um „mutmaßliche
Täter“ handele, die man nun nicht „medial vorverurteilen “
dürfe. Menschenrechts -, Antidiskriminierungs – und Rassis –
musbekämpfungsorganisationen würden plötzlich für die bei
den Aktionen zu Schaden gekommenen Flüchtlinge keinerlei
Mitgefühl aufbringen, sondern sich samt und sonders einzig
nur für die inhaftierten „Rechten“ stark machen.
Dann würde man noch Bilder und Filmszenen zeigen, in denen
Linke Antifa oder Autonome arme Rechte durch die Straßen
jagen und würde noch von einem „linken“ Mob und Pack da –
her reden.
Ständig würde nun ein Verbot der undemokratischen Links –
partei gefordert sowie jeder Satz eines SPD-Politikers aus
dem Kontext gerissen, um dessen falsche Gesinnung zu offen –
baren. Alle wären ständig nur noch in Angst und Sorge, wo
die SPD, eine Partei also die Deutsche als Pack bezeichnet,
bei den nächsten Wahlen wohl noch in den Landtag einziehen
könne.
Linke Blogger und Zeitungen, die über die Vorfälle offen be –
richtet, würde man vorwerfen „Populisten“ zu sein, welche
die Vorfälle nur politisch auszunutzen gedächten. Politiker
täten wiederum laufend vor die Kameras treten und sagen,
das die „Linken“ die Vorfälle auf das Schamloseste ausnut –
zen, und dazu aufrufen, das sich die „wehrhafte Demokratie“
gegen sie wende. Überall in den Städten würden daraufhin
Menschen auf die Straße gehen, um gegen den „linken Mob“
zu demonstrieren. Plötzlich würden Hotels linken Politikern
die Übernachtung versagen und Besitzer von Sälen und Hal –
len sich weigern, diese „Linken“ zur Verfügung zu stellen.
Bundeskanzlerin Merkel würde sofort ein Milliarden Euro
schweres Programm in Szene setzen um „Rechten“ die Ein –
gliederung in die Demokratie zu ermöglichen, das jungen
„Rechten“ bevorzugt Ausbildungsplätze anbietet und für
alle bevorzugt Arbeitsplätze schaffe. In Unternehmen und
Firmen würde mit staatlichen Fördergelder darum gewor –
ben, daß diese verstärkt und bevorzugt „Rechte“ einstellen.
Für all die „Rechten“ würde sogar ein Sozialwohnungs –
bauprogramm aufgelegt, wohingegen für die von „Rechten“
abgebrannten Asylunterkünfte kein Geld für Wiederaufbau
und Renovierungen vorhanden wäre.
Ein neues KITA-Bauprogramm würde auferlegt, daß es ge –
nügend Kinderkrippen -und Kindergartenplätze gebe, in
denen „rechte“ Eltern ihre Kinder gemäß ihrer Ideologie
deutsch erziehen können. Selbstverständlich erhält dann
auch wieder Schweinefleisch Einzug in jede Schulspeis –
ung.
Am Jahresende würde Bundespräsident Gauck dann nur
noch „Rechte“ in sein Schloß einladen und für ihre gelun –
gene Integration in die Bundesrepublik auszeichnen. Ein –
mal im Jahr dürften „Rechte“, die Opfer von linker Gewalt
geworden, den Bundespräsidenten besuchen und auch den
Bundestag, wo sie dann medienträchtig härteres Vorgehen
und Bestrafung von linken Straftätern fordern. Polizei und
Justiz wird von nun an regelmäßig vorgeworfen schon zu
lange auf dem „linken Auge“ blind gewesen zu sein.
Plötzlich fiele dann auch Politikern und Journalisten auf,
daß sie seit Jahren „linke“ Hass-Mails – und Kommentare
bekommen. Eine eigene Taskforce aus Altnazis wird ge –
gründet, um die sozialen Netzwerke ausschließlich nur
nach linken Hass-Postings zu durchforschen.

Seltsam, wenn ich mir das alles so vorzustellen versuche,
habe ich irgendwie das ganz unangenehme Gefühl, daß
sich all das, wenngleich auch auf eine etwas andere Art
und Weise, längst schon in unserem Land ganz genau so
abspielt !

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