Ist der Fall Franco A die Ablenkung vom Fall Sergej W. ?

Da verübt jemand am 11. April einen Anschlag auf den
BVB-Mannschaftsbus mit drei Sprengsätzen. Es handelt
sich dabei um ´´ einen hochprofessionellen Sprengstoff,
der aus dem militärischen Bereich kommen könne
also auch von der Bundeswehr ! Trotzdem interessiert
es sichtlich niemanden bei der Bundeswehr ob und wie
viel Sprengstoff abhanden gekommen.
In der ´´ WELT „ hieß es damals ´´ „Der Sprengstoff in
den Rohrbomben, die mit Metallstiften gefüllt waren,
stammt eventuell aus Beständen der Bundeswehr. Aber
das wird noch geprüft „. ´´ Der militärische Zünder
setze Fachkenntnisse voraus und habe sich nicht leicht
beschaffen lassen „ hieß es auf RP-Online. Diese bei –
den Nachrichten konnte man am 15. April in nahezu
allen deutschen Medien lesen.
Man macht aus dem Anschlag einen Wettbetrug und
lässt die Sache somit sichtlich im Sande verlaufen.
Am 1. Mai noch berichtet darüber der ´´ STERN „:
´´ Eine „kleine Auffälligkeit aus Börsensicht“ müsse
noch erwähnt werden, hieß es in dem Artikel: „Es
gibt verschiedene Derivate, mit denen auf fallende
Kurse der BVB-Aktie gewettet werden kann. Auf –
fällig ist, dass gestern vor dem Zeitpunkt des An –
schlags mindestens zwei Put-Optionsscheine im
Frankfurter Handel gekauft wurden, die sonst nur
an der auf Privatanleger spezialisierten Stuttgarter
Handelsplattform Euwax gehandelt werden. Beide
Umsätze waren allerdings relativ gering. Auch wenn
mit dem Kauf auf eine Niederlage des BVB gegen
den AS Monaco gewettet wurde, wäre die Chance
auf signifikante Kursgewinne mit diesen Papieren
sehr gering gewesen „.
Hatte der Täter, der 28-jährige Sergej W. nun den
Sprengstoff von der Bundeswehr ?
Das ´´ Handelsblatt „ berichtete noch am 21. April
2017 : ´´ Der heute 28-Jährige leistete von April bis
Dezember 2008 seinen Grundwehrdienst beim La –
zarettregiment in Dornstadt bei Ulm ab, wie das
Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Freitag
berichtete. Währenddessen soll er unter anderem
in einer Unterstützungseinheit für die Sanitäter der
Bundeswehr tätig gewesen sein, die sich um die
Instandsetzung der Elektrotechnik kümmerte.
Während seiner dreimonatigen Grundausbild –
ung wurde er auch – wie üblich – im Umgang
mit Waffen geschult „.
Dann aber wird aus Sergej W,. ab dem 28. April,
plötzlich ein Elektriker, der sich die Zünder selbst
zusammengebastelt und die ´´ Ermittler gehen nach
einer Analyse des verwendeten Sprengstoffs davon
aus, dass der Täter eine Art Selbstlaborat mit den
dafür üblichen Stoffen gebastelt habe „.
Das alles klingt nicht sehr glaubhaft und genau im
diesem Augenblick erscheint der Fall Franco A., wie
auf Bestellung, in den Medien !
Dessen ´´ Aufklärung „, des nun endlich ´´ rechten „
Vorfall, endet im Augenblick gerade damit, dass die
Bundeswehrkasernen nach alten Wehrmachtsstahl –
helmen durchsuchen werden ! Das nennt man nun
wirklich Ablenkung pur !

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