Schmierentheater um Pussy Riot

Zu einer Zeit als das russische Volk mit der Regierung
unter Wladimir Putin zufriedener war als das deutsche
Volk es wohl jemals mit einer Bundesregierung sein
wird, brauchte man die reinen Selbstdarsteller von
Pussy Riot, um so etwas, wie eine Opposition in
Russland zu kreieren. In Ermangelung an Selbst –
darstellern, mußte man nicht nur auf diese Görlies
zurückgreifen, sondern in purer Heuchelei genau
das gut finden, was man im eigenem Land niemals
einer oppositionellen Gruppe würde durchgehen
lassen.
In sonderbarer Verlogenheit wurde über die angeblich
harten Haftstrafen für die Pussy Riot-Görlies protestiert :
zwei bekamen zwei Jahre, die sie vorzeitig amnestiert
nie gan abgesessen haben. ( Man bedenke in diesem
Fall, das in der Heiko Maas-geschneiderten Justiz
Hort Mahler wegen Leugnung des Holocaust gleich
zu 10 Jahren Haft und eine junge Frau, deren Beteilig –
ung an einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim,
bei dem niemand zu Schaden kam, nur darin bestanden,
die eigentlichen Täter zum Tatort gefahren zu haben,
gleich zu 4 ½ Jahren Haft verurteilt worden -, um hier
mal einen Vergleich in punkto politisch motivierte Straf –
taten in Deutschland zu haben.
Immer noch ist das Gutmenschentum voller Bewunder –
ung für deren Kirchensturm-Aktion. Ob die wohl auch
halb so viel Begeisterung gezeigt, wenn in Deutschland
das Gleiche geschehen ? Wenn etwa eine staatskritische,
also ´´ rechte „ Mädchentruppe mit über dem Kopf ge –
stülpten Tüten den Gottesdienst in einer Synagoge ge –
stört, den Oberrabbiner als Schwein bezeichnet und so –
dann zum Sturz des Merkel-Regimes aufgerufen ?
In der Heiko Maas-geschneiderten Justiz hätten diese
Mädchen dann wohl bedeutend länger im Gefängnis
gesessen als jene von Pussy Riot und hätten, im Gegen –
satz zu denen, niemals mit einer Begnadigung rechnen
können, zumal wenn sie ihre alten politischen Ansichten
weiterhin beibehalten !
Nachdem zwei Pussy Riot-Frauen durch Amnestie 2013
vorzeitig aus der Haft entlassen, benötigte man sie als
Vorzeigeopposition im Westen nicht mehr, galten sie
damit doch nicht mehr als ´´ politische Gefangene „.
Vergebens versuchte Pussy Riot mit Anti-Putin-Songs
ihren alten Status wiederzuerlangen, nur fand man sie
mittlerweile in Russland nicht einmal mehr für wert,
eingesperrt zu werden.
Also blieb Pussy Riot nicht anderes übrig als sich im
September 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlings –
krise, mit dem Song ´´ Refugees „ beim westlichen
Etablisment mit einem Bekennung zu deren Flücht –
lingspolitik einzuschleimen. Als das alleine noch
nichts half, war man auch im US-Wahlkampf gegen
Trump zur Stelle. Das reichte natürlich aus, um im
Etablisment wieder im Gespräch zu sein.
Gerade in Deutschland bricht nun 2017, wohl auch
in Ermangelung eigener Multikulti-Helden, eine
neue Beweihräucherungswelle aus um Pussy Riot
zu heroisieren. Das dieselbe sehr konstruiert wirkt,
zeigt sich schon daran, dass wohl kaum gleich an
mehreren Theatern Regiesseure gleichzeitig auf
die Idee kommen Stücke über und mit Pussy Riot
zu machen als müsse so man den abgehalfterten
Pussys ein ganz besonderes Gnadenbrot besche –
ren oder brauche sie im Kampf gegen Putin noch.
Erst einmal wird nun kräftig an ihrem Kultstatus
in Deutschland geschraubt.
Zunächst, indem man nun in gleich in Theater –
stücken ihre Kirchenstürmaktion verherrlicht und
zu glorifizieren versucht!
Aber in Deutschland wird ja seit jeher mit zweierlei
Maß gemessen, dieses erst recht maßlos unter der Regie
der Heiko Maas-geschneiderten Justiz, wo jeder Fall
nicht als Straftat gilt, wenn er sich politisch-korrekt
propagandistisch ausschlachten lässt. Und gegen Putin
geht das alle Mal, zumal wenn sich die eingekauften
Pussy Riot-Frauen nun auch noch vor dem politischen
Karren gegen Donald Trump spannen lassen. Da kommt
dann niemand an den Pussy Riot-Zossen vorbei.
´´ Pussy Riots – Aufstand in drei Akkorden“, so haben
Regisseurin Magz Barrawasser und der Dramaturg Florian
Heller den Theaterabend getauft, der am 15. Juni in der Box
des Schauspiel Essen seine bereits ausverkaufte Uraufführ –
ung erleben wird „ jubelt die Journaille.
Das Hamburger Thalia Theater kontert mit dem Stück
´´ Belarus Free Theatre – Burning Doors „ unter Mitwirk –
ung von Pussy Riot-Mitglied Maria Alyokhina. Natürlich
auch hier mit völliger Beweihräucherung deren Taten :
´´ Wohin geht jemand, dessen Regierung das Grundrecht
auf Meinungsäußerung missachtet? Was macht jemand,
der inhaftiert wird, weil er oder sie Kunst macht? Wie
überlebt jemand in einem der brutalsten Gefängnis –
Systeme der Welt? Gemeinsam mit Pussy Riot-Mitglied
Maria Alyokhina, die hier zum ersten Mal auf der Bühne
steht, hat das Belarus Free Theatre einen aufwühlenden
Theaterabend über die Unterdrückung künst¬lerischer Frei –
heit in Zeiten des staatlichen Mauerbaus entwickelt. Durch
die Perspektiven von real verfolgten Künstlern zeigt das
aus Weißrussland verbannte und im englischen Exil pro –
duzierende Theaterkollektiv, wie Kunst trotz Unterdrück –
ung weiter existiert. Künstler, die in Diktaturen leben,
werfen in diesem temporeichen, mit extrem physi¬schem
Schauspiel und dokumentarischem Material erzählten
Abend ein Licht auf die Selbstgefälligkeit demokratischer
Gesellschaften und erinnern an den wahren Preis der Frei –
heit und die Gefahren von Passivität. BURNING DOORS
ist so auch ein beeindru¬ckendes Statement für globale
Menschenrechte, „a scorching piece of theatre: uncom –
pro¬mising, urgent and angry.“ (Financial Times) „.
Damit werden die Pussy Riot-Aktionen nun end –
gültig zum blankem Schmierentheater !

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