Türkei-Krise offenbart die Unfähigkeit der Politiker in Deutschland

Plötzlich werden im Streit mit der Türkei die Politiker in
Deutschland, – deutsche Politiker möchte man die nicht
mehr nennen -, aktiv. Ließen die sich die letzten Monate
wie Fussabtreter behandeln, entwickeln sie nun emsige
Aktivität, daes nicht mehr um Menschen, sondern um
deutsche Unternehmen geht !
Man merkt dass es die Politiker in Deutschland gar nicht
mehr gewohnt sind zu widersprechen und entsprechend
dämlich wirken nun auch die Versuche eine Sache, die
sie noch nicht einmal ansatzweise begreifen, kommen –
tieren zu wollen. Etwa Wolfgang Schäuble mit seinem
unsinnigen DDR-Vergleich.
Noch weitaus beschämender, und es klingt fast schon
wie bittere Satire, die Bemerkung von Heiko Maas :
´´ Klar ist: Wer in die Türkei reist, verbringt seinen
Urlaub leider nicht in einem Rechtsstaat „. Leider ist
Heiko Maas nicht klar, dass er selbst am meisten den
deutschen Rechtsstaat pervertierte ! Auch seine Dienst –
lakaien meldeten sich zu Wort : ´´ Auch nach Einschätz –
ung des Deutschen Richterbundes können die in der
Türkei inhaftierten Deutschen kaum auf rechtsstaatliche
Verfahren und eine unabhängige Prüfung der gegen
sie erhobenen Vorwürfe hoffen „. Das fragt man es sich,
wie dieser Richterbund wohl die Verfahren gegen Anders –
denkende im eigenen Land einschätzen oder die gewissen
Unterschiede die in ihren Gerichten z.B. zwischen Links –
und Rechtsextremismus gemacht werden, sowie zwischen
Deutschen und Migranten als Straftäter ! Die hätten besser
daran getan sich mal mit der eigenen Justiz zu befassen als
sich über die Türkische nun offen zu mokieren ! Das näm –
lich klingt nun schon fast ein wenig, wie das ´´ Haltet den
Dieb ! „-Ablenkungsgeschrei des eigentlichen Diebes !
Dementsprechend macht sich die türkische Presse auch
lustig über die Maas-geschneiderte Justiz und titelten :
´´ Bei uns ist die Justiz unabhängig, Hans „.
Auch Claudia Roth, welche ein paar Türkeiurlaube und eine
Ladung Tränengas zur ´´ Türkeiexpertin „ gemacht, meint
nun ihren Senf dazugeben zu müssen. ´´ Putin scheint sein
großes Vorbild zu sein. Dafür braucht Erdogan ein Feind –
bild im Ausland, um im Inland Stimmung zu machen. Er
nutzt eiskalt aus, dass in Deutschland so viele Menschen
mit türkischen Wurzeln leben „ labbert die Roth herum
und schon, dass es nur so scheint, zeigt über wie wenig
Wissen die Roth wirklich verfügt. In ihrer grenzenlosen
Einfalt, tritt Roth auch weiterhin für Auftritte von Erdo –
gan in Deutschland ein : ´´ Wenn er bei uns reden will, soll
er doch reden. Das ist es, was wir unter Meinungsfreiheit
verstehen „. Als hätte denn diese Frau je etwas verstanden !
Nur zum Schicksal Deniz Yücel befragt, hat die Roth denn
einmal eine überraschend ehrliche Antwort parat : ´´ Ich 
habe leider keine befriedigende Antwort auf diese Frage „.
Das wundert uns nun überhaupt nicht !
Natürlich will auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz
sein Süppchen mit kochen, mehr hat der ja nicht mehr vor –
zuweisen. Also stellt er seinen Brechbohneneintopf nun mit
auf den türkischen Herd und faselt von ´´ roten Linien „ da –
her als ob denn nicht so ein Genosse ständig rot sehen würde,
und das nicht nur bei den Wählerzahlen ! ´´ Ich glaube, dass
wir dieser Willkür, die in der Türkei herrscht, nicht mehr
tatenlos zusehen können „ sagte Schulz der Presse. Er weiß
es also noch nicht einmal selbst !
Wo Schulz ist, da ist auch Gabriel nicht weit. Der Außen –
minister Sigmar Gabriel sagte ´´ Ich sehe deshalb nicht, wie
wir als Bundesregierung weiter deutsche Unternehmensin –
vestitionen in der Türkei garantieren können.“ Hätte uns
jetzt auch sehr gewundert, wenn Gabriel mal etwas gesehen
oder gar mal etwas vorausgesehen hätte !
Ansonsten war das einzige was Gabriel noch zu bieten hatte,
war das Märchen, dass Türken Deutschland aufgebaut hätten.
Sichtlich hat man sich im Auswärtigen Amt derzeit sehr auf
Orientalische Basarmärchen verlegt und darauf, nicht wirk –
lich ernsthaft etwas in der Türkei-Krise zu unternehmen !
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD ) erklärte
dagegen ´´ Wenn unbescholtene Unternehmen auf schwarzen
Listen als angebliche Terror-Unterstützer auftauchten, seien
Geschäfte schwierig „. Warum sah diese Frau dann nie solch
Schwierigkeiten bei Geschäften mit Saudi-Arabien ?
´´ Die Verunsicherung vieler deutscher Unternehmen ist seit
dem gescheiterten Putschversuch deutlich zu spüren „ heult
nun auch Volker Treier, Außenhandelsexperte beim Deutschen
Industrie- und Handelskammertag. War es nicht aber die Bun –
deskanzlerin Merkel höchstselbst, welche die Türkei noch un –
längst als einen zuverlässigen und höchst wichtiger Partner
bezeichnet hat ? Da haben sich wohl deren ´´ Experten „ alle
samt geirrt ! Und von daher möge man uns doch bitte nun mit
der Meinung irgendwelcher ´´ Experten „ verschonen !
´´ Das ist schon eine Eskalation, wie wir sie uns nicht haben
vorstellen können „ stimmt der Großhandelsverband BGA mit
in den Chor ein. Was hat man denn da geglaubt, wo die Reise
hingeht ?
Sichtlich hat man allerorts nun Sorgen, dass Geld das man in
die Türkei investiert, ebenso gut hätte man in den ´´ friedlie –
benden Islam „ investieren können, gehörig in den Sand ge –
setzt hat. Dies scheint auch der Hauptgrund für die ganze
Aufregung in den Chefetagen in Deutschland zu sein ! In
der ´´ SV „ liest sich das so : ´´ Dumm wäre es allerdings,
wenn nun türkische Firmen die per Hermes-Kredit gesicher –
ten Waren nicht mehr bezahlen würden. Denn die Türkei
zählt zu den Ländern mit den höchsten Hermes-Außen –
ständen, die Absicherungen summierten sich im vorigen
Jahr auf fast neun Milliarden Euro. Fallen die Rückzahl –
ungen aus, haften die deutschen Steuerzahler „. Nicht um –
sonst sagt da ein altes deutsches Sprichwort : ´´ Tuts du
bürgen, mußt du würgen „ ! Tja unter unseren Vorvätern
war eben der Deutsche noch nicht immer der Dumme.
Dazu hat ihn erst die Demokratie gemacht. Und nun
darf also der deutsche Steuerzahler wieder mal für die
windige Geschäftemacherei mit der Türkei aufkommen
und dies Dank genau jener Politiker und Unternehmen,
die nun schwer am jammern sind !

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