Herr Spörl ist nun mit dabei

Bravo Herr Spörl ! Endlich einmal ein Journalist
der offen zugibt, das er für objektiv-sachlichen
Journalismus nicht zur Verfügung steht.
In seinem Beitrag ´´ Die Zeit ist reif zu sagen,
wofür wir einstehen wollen „ gibt Gerhard
Spörl offen zu ein linker Journalist zu sein, der
das, wofür er einsteht, mit tendenziöser Be –
richterstattung verteidigt.
´´ Ich habe auch meinen Teil an kritischer Be –
richterstattung in diesen Kolumnen geleistet
verkündet Herr Spörl stolz. Zwar ist eine stark
tendenziöse Berichterstattung keine besondere
Leistung, aber sonst hat Herr Spörl nichts, wes –
halb er nun auch mitmarschieren muß, um die
Andrea Nahles zu unterstützen, denn : ,, Sie
schaffen es nicht, jedenfalls nicht allein „!
Ja, Journalisten wie er möchten nämlich auch
die deutsche Blumenkübel-Demokratie, von
ihm liberale Demokratie genannt, verteidigen.
Und da kaum noch einer tendenziöse Bericht –
erstattung gerne liest, will nun der Herr Spörl
höchstselbst an Demonstrationen der ´´ Zivil –
gesellschaft„ , also Linksextremisten, teilneh –
men. Die persönliche Einladung dazu hat er
ja schon, wie er es stolz verkünden kann.
Dann werden es so bei der nächsten Demo
nicht 1.500, sondern Dank Herrn Spörl, 1.501
bei ´´ Wir sind mehr sein „.
Allerdings fehlt Herrn Spörl noch ein wenig
das Selbstvertrauen zu der eigenen Arbeit,
wie man es aus Sätzen ´´ Ich bin gespannt,
wer sich angesprochen fühlt „, klar hervor –
geht. Sichtlich fühlen sich immer weniger
Leser von Herr Spörls Kolumnen noch an –
gesprochen. Aber so ist das wohl, wenn
man für einen ´´ übergeordneten Zweck
schreibt!
Irgendwie kämpft ja auch der Herr Spörl
an mehreren Fronten : jener der tenden –
ziösen Berichterstattung, dann gegen den
Verlust von Lesern, dann wieder für eine
Andrea Nahles. Hier gegen den Verlust
jeglicher Glaubwürdigkeit, da wieder für
seine linke Überzeugung. Wahrlich schwer
alles unter einen Hut zu bekommen!
Etwas irritiert hat mich aber der letzte
Satz in seiner Kolumne : ,, Wir sollten
uns draußen mal sehen lassen, zum Bei –
spiel am 13. Oktober „. Aber dann ver –
stehe ich es : Der Herr Spörl ist einer die –
ser Journalisten, die nicht mehr selbst vor
Ort noch recherieren, sondern nur noch
jenen Dosenfraß auswerten, den andere
ihnen vorsetzen. Das erklärt vieles!

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