Mal wieder Unwort-Wahl

In der Buntdeutschen Republik zieht die Sprachpolizei
ihre alljährliche beschämende Show der Wahl des ,,Un –
wortes des Jahres„ ab. Da diese Wortwahl inzwischen
über alle Maße ideologisch verseucht ist, wollen sich
denn auch kaum noch Bürger dazu finden, sich an der
platten Propagandashow zu beteiligen. Gerade einmal
noch 760 Bürger ließen sich landesweit finden, sich mit
Einsendung zu beteiligen.
Nicht wenig mag an dieser Entwicklung die extrem par –
teiische Auswahl der Jury schuld sein. So wird nicht das
am meisten bei den ohnehin schon wenigen Einsendun –
gen genannte Wort gewählt, sondern politisch korrekt
wählt es die Jury aus. Dieselbe gibt zu: ,, Dabei werden
Wörter gerügt, die gegen die Prinzipien der Menschen –
würde oder Demokratie verstoßen, die gesellschaftliche
Gruppen diskriminieren oder die euphemistische, ver –
schleiernde oder irreführende Formulierungen sind „.
Womit wohl klargestellt sein dürfte, dass hier linke,
feministische oder ökogrüne Worthülsen eher nicht
in die nähere Wertung kommen.
Dagegen ganz ausschließlich Wörter, welche die echte
Opposition also gerade die, welche von der Regierung
nicht so gern gesehen! Es ist also sozusagen eine reine
Auftragsarbeit! Dementsprechend darf es niemanden
verwundern, wenn die Jury dieses Jahr einen Begriff,
den die Querdenker-Bewegung verwendet, zum angeb –
lichen ,,Unwort„ gewählt wird. Dies ist so sicher, wie
das Amen in der Kirche!
Damit stellt sich die Gesellschaft für deutsche Sprache
ganz im Dienste der Ideologie des Staates, mit einer
Anbiederung, die man schlichtweg nur noch als ober –
peinlich bezeichnen kann.

3 Gedanken zu “Mal wieder Unwort-Wahl

  1. Bislang hat le Jury sich noch nicht festgelegt. „Covidioten“ dürfte es nicht werden. Hier meine Vorschläge:
    – die Claudia-Roth-Vorteilsmaske
    – der Shutdownshutup
    – Ganzkörperumarmungskondom
    – Coronawiederabbaufond
    – Ursula von der Leine (impliziert, dass die EU-Kommissionspräsidentin frei rumlaufen dürfen sollte)

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    • Da Merkels Experten in Sachen Corona Veterinärmediziner also
      bessere Tierärzte sind, haben es auch sogleich Begriffe aus der
      Landwirtschaft, wie der der ,,Durchseuchung„, welche man
      bis dahin nur von Tierherden her gebraucht, in den Sprach –
      gebrauch geschafft. Dies wäre schon ein echtes Unwort. Aber
      ,,Durchseuchung„, da nun im Staatsgebrauch verwendet, wird
      es wohl auch nicht werden.

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      • Hoppla, mir war tatsächlich gar nicht aufgefallen, dass Durchseuchung ein landwirtschaftlicher Begriff ist. Wie dem auch sei, die ganze Wortklauberei geht mir schon sei locker 20 Jahren auf den Sack. Ich denke, dass zu viele Leute Literatur „studieren“. Darüber hinaus, hätten wir wahrscheinlich einen Männerüberhang unter Abiturienten, wenn die sich mal in der Schule mit der Wirklichkeit mehr befassen würden als mit SpracheN zu ihrer Beschreibung.

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