Mal wieder Lügenpresse pur

Schon die Schlagzeile im ,,Kölner Stadt Anzeiger„ ist
infam. ,, Nach Nawalny-Vergiftung: Russland baut Be –
ziehungen zur AfD-Spitze auf „ steht dort in dicken
Lettern zu lesen. Das ist ungefähr so als würde man
als fette Schlagzeile schreiben : Bundesregierung baut
nach Wahlbetrug Beziehungen zu Biden auf.
Das die AfD schon vor dem Nawalny-Vorfall gute Be –
ziehungen zu Moskau pflegte, wird in dem, wie üblich
stark tendenziösen, Artikel schlichtweg unterschlagen,
damit man seine infame Schlagzeile hat.
Dabei fällt dem einfältigen Autor, der wohl nicht ohne
Grund nur mit Kürzel ksta statt seines Klarnamen
unter seinem Artikel auftritt, nicht einmal auf, dass
er sich selbst an anderer Stelle gleich wieder selbst
widerspricht: ,, Besonders geschätzt werden in Russ –
land die Besuche von AfD-Vertretern auf der 2014 an –
nektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim. Dies soll be –
weisen, dass es in Europa auch andere Stimmen gibt
als nur pro-ukrainische „. Was deutlich beweist, dass
es sich um eine blanke Lüge handelt, dass die AfD erst
nach der Nawalny-Vergiftung seine Beziehungen zu
Russland aufgebaut!
Weiter wird im Artikel behauptet: ,, Trotzdem fragen
sich viele Russen, ob das Hofieren von Rechtspopu –
listen nicht dem Ansehen schadet „. Eine Behaupt –
ung, die der Autor nicht belegen kann. Er kann kei –
nen einzigen Russen, noch nicht einmal die einge –
kauften Oppositionellen von Pussy Riot bis Nawalny
für seine Behauptung anführen. Sichtlich mag sich
gerade keine Sprechpuppe des Westen über die AfD
äußern. Welcher anständige Russe würde auch Sank –
tionen guter diplomatischer Beziehungen vorziehen?
Aber schon folgt die nächste Lüge: ,, Dass ein Außen –
minister eines so großen Landes demonstrativ die
Opposition eines anderen Staates empfängt, ist un –
gewöhnlich „. So ungewöhnlich ist das nicht, den –
ken wir bloß an den Einsatz der Bundesregierung
für die Opposition in Russland und China. Zumal
sich Außenminister Maas gerade in diesen Ländern
für ,,Menschenrechte„ stark macht, die man der Op –
position im eigenem Lande niemals zugestehen täte!
Wobei der Autor auch noch in seiner eigentümlichen
Dummheit sich gleich noch selbst bestens widerlegt:
,, In Russland ist die Empörung stets groß, wenn Kanz –
lerin Angela Merkel (CDU) Oppositionelle wie den ver –
gifteten Kremlgegner Alexej Nawalny oder Swetlana
Tichanowskaja aus Belarus empfängt „!
Während also die Bundesregierung jedes Furzkissen,
dass auch nur das laueste Lüftchen gegen Trump, Pu –
tin oder China ablässt, sofort mit offenen Armen emp –
fängt, soll es ein Fauxpas sein, wenn Russland auch mal
Oppositionelle aus Deutschland empfängt! Wobei man
auch noch zugeben muss, dass es sich bei der AfD um
,,gewählte Volksvertreter„ handelt. Auf die Idee, dass
gut ein Viertel der deutschen Wähler ihre gewählten
Volksvertreter dazu ermächtigt haben, für gute diplo –
matische Beziehungen mit Russland zu sorgen, darauf
kommt man nicht. Weil ja für diese Sorte Mensch die
,,Demokratie„ nur dass ist, was ihnen Merkel&Co vor –
flüstern. Und um mal bei der Demokratie zu bleiben:
Wie viel Prozent der Deutschen sind denn dafür, dass
Maas& Co für eine Handvoll fragwürdigen russischen
Oppositioneller die diplomatischen Beziehungen zu
Russland arg gefährden? Wieviel Prozent der Deut –
schen sind wirklich für Sanktionen gegen Russland?
Man weiß es nicht, weil echte Demokratie, also der
Mehrheitswillen des deutschen Volkes im Bundestag
noch nie eine Rolle gespielt hat!
Dazu kann jener Autor nicht gut mit der deutschen
Sprache umgehen, das liest man etwa in solch un –
glücklich formulierten Sätzen wie diesen deutlich
heraus: ,, Dagegen sind die Verbindungen zu den
Rechten in Europa seit langem vielfältig „. Fordert
man doch ansonsten laufend ,,Vielfalt„! Womit der
Autor gleichzeitig eingestehen muss, dass es eben
nicht nur durch Migranten, sondern auch unter den
europäischen Rechten Vielfalt gibt. Sozusagen ein
klassisches Eigentor!
Dann kommt schon der nächste Vorwurf: ,, Im Bun –
destag und auch im Europaparlament gibt es AfD –
Politiker, die gelegentlich fast wie Sachwalter russ –
ischer Interessen klingen. Sie plädieren für ein Ende
der verhängten Sanktionen. Sie gehen auf Distanz
zur Nato und beschwören eine „eurasische Partner –
schaft“. Und dass in einem Bundestag in dem es von
Fraktionen in denen Politiker reine Lobbyarbeit für
ausländische Staaten betreiben, nur so wimmelt. Es
gibt da zum Beispiel eine israelische Fraktion oder
eine transatlantische Fraktion usw. Aber wenn sich
die AfD gegen weitere Sanktionen gegen Russland
ausspricht, dann soll es Lobbyarbeit sein. Das ist
doch vollkommen absurd!
Wie immer in solch zurechtgeferkelten Artikeln darf
der unipräsente Politologe, Soziologe oder sonstige
Experte nicht fehlen, der in platten Propagandasätze
die Aussagen der Autoren bestätigt. In diesem Arti –
kel ist es nicht anders. Der wohl kaum ,,unabhängig
zu nennende ,,Experte„, der Leiter des Deutschland –
Zentrums bei der Russischen Akademie der Wissen –
schaften in Moskau, Wladislaw Below, übernimmt
diesen Part.
Man kann sich an dieser Stelle nur wundern, mit
welcher Gleichgültigkeit derlei Autoren immer wie –
der und wieder denselben 0815 Artikelaufbau ver –
wenden. Es mag daran liegen, dass die Glaubwür –
digkeit solcher Journalisten an einem absoluten
Tiefpunkt angekommen, dass man sein Geschreib –
sel ständig mit derlei Expertenmeinung bestätigen
muss. Wann hat man in der deutschen Presse eig –
entlich zuletzt einmal ein Journalist einen Artikel
über Rechte verfasst, ohne sich dabei auf die Aus –
sage eines Politikwissenschaftler oder sonstigen
Experten zu berufen? Als würde deren Meinung
eine gründliche Recherche ersetzen! Wann ist
endlich Schluss mit diesem widerlichen Schwei –
nejournalismus?

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