Wir sind schon da! Wo?

,,Wir sind schon da„ lautete das Manifest homosexueller
Künstler in der ,,Süddeutschen Zeitung„. Als wären sie
denn je weg gewesen!
Da gerade wegen der Corona-Maßnahmen viele Künstler
arbeitslos geworden, besinnt man sich plötzlich seiner
Sexualität als wäre es für Schauspieler plötzlich eine Dis –
kriminierung in eine andere Rolle schlüpfen zu müssen.
Wahrscheinlich wollen sie mit ihrem Manifest erreichen,
dass es demnächst in der Ersten Reihe von der Telesoap
bis zum Krimi nur so von Homosexuellen und Lesben
wimmelt. Das könnte allerdings auch im wahrsten Sinne
des Wortes nach hinten losgehen, wenn dann in Krimis
und Fernsehfilmen statt des ewig bösen Rechten plötz –
lich Homosexuelle und Lesben den Bösen mimen, etwa
ein lesbisches Killerpärchen oder ein homosexueller Kin –
dermörder. Wird bestimmt nicht viel Sympathie beim
Zuschauer erwecken.
Vielleicht war genau dies ja der eigentliche Grund, wa –
rum etliche Prominente nicht dem Manifest der 185
Schauspieler und Schauspielerinnen gefolgt sind, mit
dem sich ,, die Arbeitsbedingungen für queere Schau –
spielerinnen und Schauspieler möglicherweise dauer –
haft ändern könnten„. Kann allerdings auch ebenso
gut sein, dass die nicht mitunterzeichnenden Schau –
spieler und Schauspielerinnen eben mehr durch ihr
Können und ihrem Talent definieren wollen als mit
ihrer Sexualität!

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