Bundespräsident sang Betroffenheitsarien

Not my President

Betroffenheitsfanatiker Frank-Walter Steinmeier ist
zur Zeit voll in seinem Element. Erst die groß aufge –
zogene Ein Jahr Hanau-Veranstaltung, bei welcher
übrigens bei der Gedenkveranstaltung auf dem Fried –
hof sich sichtlich niemand um Corona-Sicherheitsab –
stände scherte und die Polizei, da ohnehin schon un –
ter Generalverdacht gestellt vor einem Jahr nicht ge –
nug zu tun zu haben, griff nicht ein. Niemand wagte
es hier Bußgelder zu erteilen. Die Obrigkeit sah ein –
fach weg, galt es doch die Tat eines psychisch Kran –
ken zu instrumentalisieren und die Opfer zu ewigen
Opfern in der Erinnerungskultur zu installieren. Da –
zu diente das Ganze ohnehin einzig dazu eine Vorlage
zu haben, um die Meinungsfreiheit im Netz scham –
los weiter einschränken zu können.
Die selbe Aufgabe übernahm Frank Walter Stein –
meier auf dem Festakt 1700 Jahre Juden in Deutsch –
land. Es dürfte allerdings in Deutschland sehr sehr
wenige Gemeinden geben, die in ihr Juden im Jahre
321 tatsächlich nachweisen können. Köln dürfte die
Einzige gewesen sein. Aber in der Erinnerungskultur,
welche man im Staat frönt wird die Realität wie im –
mer vollkommen ausgeblendet. Darin wird das Jahr
321 ohnehin fast vollkommen ausgeblendet, denn es
ist nur blanker Vorwand um einmal mehr an den
Holocaust zu erinnern und diesen in den Mittel –
punkt dieses Schmierentheaters zu stellen. Dem
Bundespräsidenten ist dies ganz recht, kann er
nach Hanau gleich wieder eine seiner Betroffen –
heitsarien vollständig heruntersingen. Dabei hat –
ten es doch die jüdischen Gastgeber vorher noch
groß angekündigt, sie,, wir wollen weniger auf die
Schoah zeigen, sondern den Blick für die Zukunft
weiten„. Natürlich durfte in dieser Show auch
nicht die Erwähnung des Anschlags von Halle
fehlen und auf den angeblich seit Jahren stark
ansteigenden Antisemitismus fehlen. Dabei hät –
ten die meisten Deutschen zweifelsohne lieber
eine Synagoge in ihrer Nachbarschaft als eine
Moschee, aber die fragt ja ohnehin keiner!
Da man Steinmeiers Betroffenheitsarien kennt
und fürchtet, hatte man in Köln, anders als in
Hanau, sehr auf die Einhaltung der Corona –
Maßnahmen geachtet und so sang Steinmeier
seine Arie vor leeren Plätzen.
Die Erste Reihe übertrug auf der ARD am Sonn –
tag Nachmittag eine Stunde lang, über die Ein –
schaltquote schwieg man sich aus. Sie dürfte da –
her nicht allzu hoch gewesen sein, zumal immer
weniger Deutsche Steinmeiers Reden vorgetra –
gen mit der emotionslosen Stimme einer elek –
tronischen Telefonansage ohnehin kaum noch
ertragen.

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