Militär in Myanmar übt sich in Demokratie

In Myanmar hat das Militär rasch begriffen, wie die
Demokratie funktioniert und dass man mit demo –
kratischen Mitteln mehr gegen die Opposition weit –
aus mehr erreicht als wenn man auf sie schießt.
Somit beschuldigt das Militär eben nicht mehr die
Oppositionellen diverser Verbrechen, sondern ein –
fach der Nichteinhaltung von Corona-Maßnahmen,
eine in der BRD mittlerweile gängige Praxis.
Damit bringt sie solcherlei Demokraten, wie sie zu –
hauf im Bundestag sitzen sehr in Erklärungsnot. Wie
nämlich soll man noch die sofortige Freilassung von
Aung San Suu Kyi noch offen fordern können, wenn
man dieselbe nunmehr der Nichteinhaltung von Co –
rona-Maßnahmen beschuldigt? Immerhin tut dass,
was im Bundestag sitzt, dasselbe mit der eigenen Op –
position seit gut einem Jahr! Immerhin wurde mehr
als jede zweite Demonstration von Oppositionellen
in der Bundesrepublik im Jahre 2020 wegen angeb –
licher Nichteinhaltung von der Regierung verboten!
Dazu wurden noch zahlreiche nicht genehmigte De –
mos von der Polizei aufgelöst, nichts anderes tut das
Militär in Myanmar.
Sichtlich hat dass, was sich im Westen selbst als De –
mokrat bezeichnet, der neue Gebrauch von Demo –
kratie durch das Militär in Myanmar kalt erwischt.
Wenn das Militär nun auch noch den Ausnahmezu –
stand mit der Einhaltung von Corona-Maßnahmen
rechtfertigt, ist die Demokratie fast wie in der BRD,
wo man dies einen ,,Lockdown„ nennt, hergestellt.
Man muss eigentlich nur noch Oppositionelle wie
Aung San Suu Kyi als Rechte bezeichnen und ihr
Hassspeech vorwerfen und wegen ,,Volksverhetz –
ung„ anklagen. Der Vorwurf der ,,Anstiftung zum
Aufruhr„ dürfte in den USA vielen rechten Demo –
kraten nach dem ,,Sturm auf das Kapitol„ sehr ver –
traut vorkommen! Und was unterscheidet eigentlich
das Absetzungsverfahren gegen Donald Trump in
den USA von dem Aung San Suu Kyi in Myanmar,
abgesehen von dem Umstand, dass das Militär ge –
gen Letztere mehr Beweise hat? Dazu starben bei
illegalen Demos in Myanmar eine Demonstratin,
während in den USA allein beim Sturm auf das
Kapitol 5 Menschen starben! Wo also verlief der
sogenannte Putsch blutiger? Zwar sprechen west –
liche Medien von 18 Toten in Myanmar aber dann
müsste man in den USA die durch BLM-Aktivisten
Erschossenen, sowie die bei Plünderungen und
Brandstiftung Umgekommenen auch mitzählen!
Diese werden in westlichen Medien nie mit auf –
gezählt, weil für deren Tod eindeutig Joe Biden
eine Mitschuld trägt! Allein von daher muss die
Ankündigung Joe Bidens, die für die gewaltsame
Auflösung von Demonstrationen in Myanmar Ver –
antwortlichen zur Rechenschaft ziehen, für die
Trump-Anhänger wie blanker Hohn klingen. Im –
merhin versteckte sich dieser Demokrat bei seiner
Amtseinführung hinter 20.000 Nationalgardisten!
Aber jetzt, wo das Militär in Myanmar die Aufläufe
der Opposition unter Durchführung der Einhaltung
von Corona-Maßnahmen beendet, dürfte kein west –
licher Demokrat noch etwas dagegen einzuwenden
haben. Eigentlich müsste das Militär nur noch einen
landesweiten großen Lockdown verkünden und die
Demokratie wäre voll wiederhergestellt!

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