Reiner Haseloff hat ein Problem

Im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt zeigt die CDU immer
mehr ihr wahres Gesicht. Als genügte nicht der überall
herumhechelnde Wanderwitz, als bitterböse Karikatur
eines Ostbeauftragten oder ein Armin Laschet, der mit
seiner Ablehnung einer Werte-Union, deutlich zeigt,
dass man in seiner Partei kaum noch irgendwelche
Werte vertritt, so bestätigt dies nun auch der Minis –
terpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff in
Presse-Interviews.
Haseloff scheint es in dieser Wahl tatsächlich nicht
um Themen oder gar um die Bürger seines Bundes –
landes zu gehen, sondern sichtlich einzig darum, der
AfD Stimmen abzunehmen. ,, «Ich kann nicht alleine
die Prozente bringen, die die AfD uns abgenommen
hat „ erklärte der nämlich.
Sichtlich gibt es in Sachsen-Anhalt nichts anderes für
die CDU als das ,,Problem AfD„! Auf die Idee, dass
es allem voran gerade die Politik der CDU gewesen,
welche der AfD solche Stimmenzuwächse beschert,
kommt man erst gar nicht. Statt dessen tut dieser
Ministerpräsident fast so als stünden ihm alleine
alle Stimmen zu. Für was? Etwa dafür, dass die CDU
vier Jahre lang in der Region gründlich für noch
mehr Politikverdrossenheit beim Bürger gesorgt
hat?
Aber ebenso wenig wie die CDU zur Erneuerung voll –
kommen unfähig ist, zeigen sich ihre Spitzenpolitiker
noch unfähiger ihre Politik, welche bei immer weniger
Wähler ankommt, auch nur im aller geringsten zu än –
dern. Und wer, wie Haseloff, tatsächlich keine anderen
Probleme zu haben scheint als die AfD, frei nach dem
Motto: Schuld sind immer die anderen, der hat schon
die Wahl verloren! Genau diese Politik, selbst nichts
zu tun und nur immer den andern, also dem Koali –
tionspartner, die Schuld in die Schuhe schieben zu
wollen, hat auch die SPD für einen Großteil der Wäh –
ler unwählbar gemacht!
Für Haseloff haben auch alle anderen Parteien nur
ein Problem: ,,Die müssen stärker werden, damit
wir insgesamt als demokratische Parteien die AfD
zurückdrängen„. Wie wäre es stattdessen vielleicht
einmal mit einem Wahlprogramm, dass auch beim
Bürger ankommt?
Aber das hat die CDU sichtlich nicht und so bleibt
der nur der übliche ,,Kampf gegen Rechts„ , eben
ganz wie all die anderen Parteien, welche ,, selber
im Prinzip nichts auf die Matte zu bringen„!

6 Gedanken zu “Reiner Haseloff hat ein Problem

  1. Gütiger Gott. Das ist mir jetzt etwas zu morbid. Ich brauche nun
    mindestens drei Therapien, um nun das Bild, wie Dir Gustav Noske
    und Friedrich Ebert in Badehose die Demokratie der Weimarer
    Republik erklären, wieder aus dem Kopf zu bekommen, lach.
    Aber dann las ich noch mal genauer nach, es waren ja 150
    Jahre, Da hätte der Schnorrer Marx, der bei Engels anschreiben
    ließ,, welcher sich dann Geld von seinem Kapitalistischen Unter –
    nehmer-Onkel das Geld holte, Dich über Demokratie aufgeklärt.
    Seltsam, das Bild von Ebert und Noske in Badehose bekomme
    ich trotzdem nicht mehr aus dem Kopf. 🙂

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    • Was ich meine, ist, dass man der rotierenden Demokratiedefinition bewusst sein muss. Ich halte mich an John Lock, George Washington und so, die nicht dauernd war is peace, freedom is slavery oder ignorance is strength von sich geben.

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      • Wer tot ist macht keine Fehler, gilt ja auch nicht mehr.
        Ich denke da nur an die Bilderstürmerei in diesem Land,
        wie gegen den Dichter Ernst Moritz Arndt so als Beispiel.
        Setzt ja gerade mit dem Kippen von Denkmälern auch
        in den USA ein. Bin gespannt wie lange es nun noch
        dauert bis die BLM-Bewegung auch George Washington
        wegen Halten von Sklaven an den Pranger stellt.
        Interessant wird es da werden ob es in den USA dann
        wieder so eine ähnliche Entwicklung wie in den 1970er
        Jahren geben wir.
        In den 1960er waren es vielfach jüdische Intellektuelle,
        die mit den Schwarzen zusammen für Menschenrechte
        und Gleichberechtigung kämpften, Damals hieß es die
        Juden und die Schwarzen wären die beiden unterdrückten
        Schichten in den USA. Dann als die Schwarzen selbst
        studieren und ihre Geschichte und Herkunft zu erforschen
        begannen, so in den 1970er Jahren, und sie sahen wie
        viele Juden früher Sklavenhändler gewesen, zerplatzte
        diese Zusammenarbeit. Damals galt der Jude dann nicht
        mehr als Opfer. Derselbe orientierte sich um und genau
        um diese Zeit herum, in den 1980ern begannen dann
        diese Reportagen über den Holocaust und man durfte
        sich wieder im Heiligenschein des ewigen Opfers son –
        nen.
        Bei BLM wird es aber irgendwann für all die linken
        Weißen kein solches Ausweichen mehr geben, zumal
        sie sich sehenden Auges selbst angeklagt mit der Vor –
        herrschaft des Weißen Mannes und diesem ganzen
        damit zusammenhängenden Unsinn. Das wird dann
        um so interessanter werden, was dann mit der weißen
        Mittelschicht in den USA geschehen wird. Wahrschein –
        lich können dann nur die weißen Nachkommen der
        Hexen von Salem auf ein Generalpardon hoffen.

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      • Wer tot ist macht keine Fehler…

        Richtig. Drum beschreib ich mich auch lieber als Thatcherite als als Trumpist oder Netanyahu-nah oder so. Wie jeder Mensch machte auch Thatcher ihre Fehler, aber sie sind bekannt und sie wird ganz bestimmt nicht mehr plötzlich Daddy’s Auto klauen und an einem illegalen Wagenrennen teilnehmen.

        …gilt ja auch nicht mehr. Ich denke da nur an die Bilderstürmerei in diesem Land,
        wie gegen den Dichter Ernst Moritz Arndt so als Beispiel. Setzt ja gerade mit dem Kippen von Denkmälern auch in den USA ein. Bin gespannt wie lange es nun noch dauert bis die BLM-Bewegung auch George Washington wegen Halten von Sklaven an den Pranger stellt.

        Das läuft schon LANGE so. Die Linken behaupten, die ganze Verfassung sei Müll, weil die Gründungsväter Sklaven gehalten hätten. Man beachte derzeit das „1619“-Projekt der New York Times. Die Linken unterschlagen, dass direkt nach der Staatsgründung der Sklavenhandel beendet wurden und man gleich die Weichen stellte, wie man die bereits versklavten Familien mit anderen rechtlich gleichstellen kann. Linke vergessen auch, dass die böse Industrialisierung und der böse Kapitalismus die Voraussetzung einer Sklavenbefreiung ist, wenn man nicht verarmen und sofort wieder einer fremden Macht in die Hände fallen will. Sie verschweigen, dass selbige Gründungsväter einen Unabhängigkeitskrieg führten, heillos verschuldet waren, ihre Sklaven entweder wie z.B. Benjamin Franklin im ersten Moment der finanziellen Machbarkeit entlassen haben, oder z.B. im Testament festhielten, dass ihre Sklaven bei der nächsten Gelegenheit entlassen müssen. Aber die übergewichtige, lilahaarige Feministin hätte natürlich einfach die Felder selbst im Alleingang bestellt. Selbst ist die Frau, meint sie.
        https://www.mountvernon.org/george-washington/slavery/washingtons-1799-will/
        Übrigens war die Familie von Ursula von der Leyen (Ladson) der größte Sklavenhändler Nordamerikas. Die Vorfahren der „Guten“ hatten mehr Sklaven als alle demokratischen Gründungsväter zusammen. IHR Wohlstand basiert darauf. NICHT UNSER!

        Interessant wird es da werden ob es in den USA dann wieder so eine ähnliche Entwicklung wie in den 1970er Jahren geben wir. In den 1960er waren es vielfach jüdische Intellektuelle, die mit den Schwarzen zusammen für Menschenrechte
        und Gleichberechtigung kämpften. Damals hieß es die
        Juden und die Schwarzen wären die beiden unterdrückten Schichten in den USA. Dann als die Schwarzen selbst studieren und ihre Geschichte und Herkunft zu erforschen begannen, so in den 1970er Jahren, und sie sahen wie viele Juden früher Sklavenhändler gewesen, zerplatzte diese Zusammenarbeit. Damals galt der Jude dann nicht
        mehr als Opfer. Derselbe orientierte sich um und genau um diese Zeit herum, in den 1980ern begannen dann diese Reportagen über den Holocaust und man durfte sich wieder im Heiligenschein des ewigen Opfers sonnen.

        Na, komm, das ist auch Unsinn. Rassistisch motivierte Gewaltverbrechen sind auch heute noch in den USA am häufigsten gegen Juden gerichtet, also pro Kopf nicht in absoluten Zahlen. Das kannst du der Statistik des FBI entnehmen, die Online zu finden ist. Das heißt, es ist auch heute noch für einen Juden in den USA wahrscheinlicher auf der Straße zusammengeschlagen zu werden als für einen Schwarzen. Also dass da irgendein Aufmerksamkeitswechsel stattgefunden habe, weil es so schön ist Opfer zu werden und man sich jetzt wieder auf den Holocaust verlagere, ist Quatsch. Die USA ist immer noch der sicherste Ort für Juden. Selbst Israel ist ja offensichtlich gefährlicher. Die Schwarzen haben sich auch nicht wegen ein paar jüdischen Sklavenhaltern umorientiert (und es gab mehr schwarze Sklavenhalter als jüdische), sondern weil die Nation of Islam den orientalen Antisemitismus importiert hat, die Kommunisten ihren antikapitalistischen „Schaut den Bänkern auf die Nase“ draufgesetzt haben und erst dann hat man selektiv nach jüdischen Sklaventreibern gesucht. Die Black History sucht ohnehin nur selektiv nach vermeintlichen Bestätigungen vorgefertigter Thesen.

        Bei BLM wird es aber irgendwann für all die linken
        Weißen kein solches Ausweichen mehr geben, zumal
        sie sich sehenden Auges selbst angeklagt mit der Vorherrschaft des Weißen Mannes und diesem ganzen
        damit zusammenhängenden Unsinn.

        Der BLM ist nur ein Vehikel zur Zersetzung. Die sind rasch durch die nächste Unterdrücktengruppe ausgetauscht. In Deutschland betont man schon jetzt die „Pressefreiheit“ und die „Drohungen gegen Politiker“. Also wenn genug Krawall ist, wird man die Oberschicht einfach zu den wahren Opfern erklären. Harry Windsor geht voran.

        Die Mittelschicht wird hier wie da ausgemerzt. Die sollen Sachen ausfahren und sich nicht so haben. Erfolg lässt sich umdefinieren. „Was bildet ihr euch ein? Hättet ihr mal rechtzeitig CO2 gespart…“

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  2. Ich denke auch, dass in den USA der BLM-Aktivismus bald
    vorbei sein wird, denn man wird es bestimmt nicht auf
    südafrikanische Verhältnisse ankommen lassen.
    Im Augenblick ist der einzige Unterschied zwischen BLM –
    Führung und dem ANC in Südafrika, dass der ANC erst
    als er an der Macht war, der Korruption zu frönen begang,
    während führende BLM-Aktivisten das vom Staat erschlichene
    Vermögen gleich in Villen steckte, sich mit Model – und Buch –
    Verträgen kaufen ließ, und sich nicht einmal mehr dem An –
    schein hingibt, für die Gleichberechtigung der Schwarzen
    einzutreten. Ich habe in meinen Beiträgen oft genug dar –
    gelegt, dass man die aller schlimmten Rassisten, stets
    dort findet, wo Leute vorgeben Rassismus zu bekämpfen.
    BLM mit ihrem latenten Hass auf alle Weißen hat dies nur
    noch wieder bestätigt.

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