Beginn der buntdeutschen Narrenzeit nach den Wahlen

Nachdem bei den jüngsten Wahlen, bei einer Wahlbe-
teiligung von etwa 80 Prozent, wenn man denn wäh-
len konnte und nicht wie in Thüringen ganz und in
Berlin zu großen Teilen um sein Wahlrecht gebracht
worden, setzt sich die Posse in Buntdeutschland fort.
Obwohl sich gut Dreiviertel aller Wähler weder für
Scholz, noch für Laschet und schon gar nicht für
eine Baerbock und einen Lindner entschieden, so
geben sich nun die unter ferner liefen geführten
Parteien als die eigentlichen Sieger aus.
Die, welche bei jeder Gelegenheit die offene Gesell –
schaft propagieren und sich unermüdlich für mehr
Transparenz in der Politik aussprechen, handeln
hinter verschlossenen Türen und heimlich hinter
dem Rücken des Volkes die neue Regierung aus.
Das ist in etwa so als würden bei den Olympischen
Spielen sich die Plätze 4 und 5 zusammensetzen
und behaupten, dass sie ihre Ergebnisse zusam-
men doch mindestens den die Silbermedaille ge-
wonnen und sich frech auf das Siegerpodest stel-
len.
Die SPD macht dass, was sie am besten kann, blöd
in der Gegend rumstehen und nichts tun. Immer-
hin hat sich das ja im Wahlkampf bestens bezahlt
gemacht.
In Thüringen traten die Scheindemokraten gar
nicht erst zur Wahl an. Unter Bruch ihres Wahl-
versprechens den Landtag aufzulösen und Neu-
wahlen durchzuführen, zählten die Putschisten
um den Kommunisten Ramelow daher einfach
das Wahlergebnis vom Vorjahr zu den diesjäh-
rigen Wahlen hinzu.
In Berlin kannte sich die SPD-„Siegerin“, Fran-
zika Giffey, seit ihrer Doktorarbeit bestens mit
Schummeln aus, notfalls kann ihr wegen Be-
trugs verurteilter Ehemann da aushelfen. In
den Berliner Wahlen wurde geschummelt, was
das Zeug hielt und trotzdem noch wollte über
Dreiviertel der Berline die Giffey nicht. Und
dies, obwohl in manchen Berliner Bezirken
eine 150 prozentige Wahlbeteiligung statt-
fand! Eigentlich wären komplette Neuwahlen
fällig, aber gerade dies versuchen Sozis, Grüne
und Linke mit allen Mitteln zu verhindern.
Wieder einmal mehr stellen die angeblich so
demokratischen Politiker die aller größte Ge-
fahr für die Demokratie da.

3 Gedanken zu “Beginn der buntdeutschen Narrenzeit nach den Wahlen

  1. Ich weiß nie so recht, was ich von Nichtwählern halten soll. Mir hat mal eine Geologiestudentin erklärt, dass sie ihren Wahlzettel ungültig macht, weil sie sowieso mit allen total unzufrieden sei. Ich hab ihr gesagt, dass ungültige Stimmen und zuhause bleiben gleich wenig bedeuten. „Neee“ Der weitere Gesprächsverlauf offenbarte, dass sie die Parteinamen nicht mal grob richtig den Positionen zuordnen konnte. Von daher find ich es schwierig die Gruppe den einen oder anderen irgendwie zuzuordnen. Ein Teil der Bevölkerung ist auch genuin hohl.

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    • Andererseits, gebe ich zu bedenken, bedeutet zu wählen auch,
      dass man mit dem System einverstanden ist, selbst wenn man
      NPD oder KPD wählt.
      Ich hab schon seit 30 Jahren nicht mehr gewählt und werde
      es wohl auch nicht mehr. Es sei denn es gibt wieder echte
      demokratische Parteien, mit echten Volksvertreter, bei denen
      das eigene Volk an erster Stelle steht.

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      • Das Problem mit der Logik ist, dass dein Nicht-Konsens nicht einmal wahrgenommen wird. Denn die „ich find die alle doof“-Leute, die wirklich keinen Plan haben, stimmen dem System ja zu. Sie sind zu blöd, um sich daran zu reiben. Und ich glaub, dass das leider die Mehrheit der Nichtwähler ist.

        Das einzige kommunikative Signal, das man setzen kann, ist etwas zu wählen, das die Eliten jetzt halt mal nicht hören mögen möchten. Ich glaub auch nicht, dass Wahlen noch was ändern, aber wenn Leute nicht mal anonym ihre Signale senden, dann ist es noch unwahrscheinlicher, dass sie mal ihren A*sch auf die gottverdammte Gasse bewegen.

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