100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus- Heute: Feministische Außenpolitik

In der „ZEIT“ lässt man ja gerne mal Lobbyisten ihre
„Gastbeiträge“ verfassen und wenn sie es nicht selbst
tun, wird ihnen von unbedarften ZEIT-Journalisten
in „Interviews“ ihre Meinung unhinterfragt zum Bes-
ten geben.
So durfte nun in der „ZEIT“ die Johanna Roth so eine
Auftragsarbeit für Kristina Lunz, einer „Aktivistin“ und
Mitgründerin des Centre for Feminist Foreign Policy
(CFFP) leisten.
Diese Auftragsarbeiten erkennt der geneigte Leser auf
den ersten Blick schon daran, dass die Roth der Lunz
nur die Stichpunkte zuspielt, worauf die Lunz ihr Zeug
herunterlabbert, und jede kritische Nachfrage unter-
bleibt. Im Grunde genommen hätte die Lunz ihr Ge-
schwafel als „Gastbeitrag“ auch gleich selbst schreiben
können!
Hier nur ein Beispiel: Lunz: ,, Im Koalitionsvertrag
wird konkret auf die Umsetzung von Resolution 1325
verwiesen. Darin hat sich der Sicherheitsrat der Ver-
einten Nationen schon vor über 20 Jahren verpflich-
tet, Frauen stärker an Friedensprozessen zu beteili-
gen, weil Mädchen und Frauen viel häufiger von be-
waffneten Konflikten betroffen sind als Männer„.
Selbstredend hinterfragt die Roth diese Sätze nicht.
Ein tatsächlich unabhängiger Journalist hätte sich
an dieser Stelle bestimmt nicht die Chance entgehen
lassen, die Lunz zu fragen: ,,Wie erklären Sie es sich
dann, dass gut über 80 Prozent aller Geflüchteten
nur Männer sind?„
Natürlich ist man bei der „ZEIT“ weder unabhängig
und schon gar nicht sachlich-objektiv! So unterblei-
ben denn auch die wirklich interessanten Fragen.
Etwa die, warum in einem Land wie Buntdeutsch-
land, wo doch dem Gesetz nach volle Gleichberech-
tigung herrscht, Frauen und Mädchen speziell ge-
fördert werden müssen!
Wie ich es immer wieder betone : Wer nichts will
und wer nichts kann, der schließt sich in Buntdeut-
schland dem „Kampf gegen Rechts“ an. Selbstver-
ständlich kann auch die Lunz nichts anderes und
da ihre Antworten ohnehin nicht im mindesten
hinterfragt werden, spult sie ihre diesbezüglichen
Standardsätze auch gleich herunter: ,,Weil sich
auch in der Außenpolitik zeigt, wie einflussreich
rechte und antifeministische Kräfte weltweit ge –
worden sind„. Ihr „Beweis“ : ,, Die Bekämpfung
der Menschenrechte von Frauen und LGBTIQ ist
hier so stark wie noch nie, sei es im Sicherheits-
rat der UN oder im Europarat. Ein Beispiel: 2019
drängten die USA unter Donald Trump darauf,
einen Passus in einer UN-Resolution zu streichen,
der das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch
für Frauen forderte, die in Konflikten vergewaltigt
wurden„. Allerdings sind es in den meisten Kon-
flikten und schon gar nicht in den Konfliktregio-
nen eher nicht „Rechte“, die dort massenhaft ver-
gewaltigen oder das Vergewaltigen gar als Waffe
in ethnischen Konflikten einsetzten! Aber erwart-
ungsgemäß fragt die Roth auch hier nicht nach,
sondern spult ihre Fragen weiter roboterartig ab.
So kann denn die Lunz völlig unwidersprochen
ihre wirren Thesen wiedergeben.
Die Lunz: ,, Dass sie die großen Zusammenhänge
sieht, etwa das Zusammenspiel von Klima, Kon-
flikten und Sicherheit, das vor allem zulasten von
Frauen und anderen politisch Marginalisierten
geht. Das Patriarchat funktioniert auch interna-
tional vor allem über Hierarchien. Ganz oben
stehen mächtige Männer im globalen Norden,
ganz unten Frauen im globalen Süden„.
Natürlich sind es eher nicht die alten weißen Män-
ner die afrikanischen und arabischen Frauen ein
Kind nach dem anderen machen, und sie dann mit
ihren unzähligen Kindern alleine lassen, um als
„Flüchtling“ nach Europa oder in die USA auf
zu machen. Es sind auch keine weißen Männer
die in Afrika oder Südamerika lieber Geld in
Waffen und neue Konflikte investieren anstatt
in Lebensmittel und dem Gesundheitswesen
zu investieren!
Außerdem würden umgekehrt Männer nie so
dauernd auf Frauenbilder herumhacken und
den Emanzen Frauen wie Maria die Blutige,
Johanna die Wahnsinnige, Maos Witwe, Clau-
dia Roth oder Annalena Baerbock unter die
Nase reiben.
Aber davon nichts, statt dessen kommt uns
die Lunz mit: ,, Es muss global gesehen darum
gehen, die patriarchalisch geprägten Strukturen
in der Außen- und Sicherheitspolitik grundlegend
auf den Kopf zu stellen, neue Narrative und Vor-
gehensweisen anzubieten„. Man kann allerdings
keine „patriarchalisch geprägten Strukturen“ im
eigenen Land dadurch auflösen, indem man mas-
senhaft Migranten aus genau solchen Ländern,
in denen solche Strukturen am ausgeprägtesten
sind, importiert! Man löst hier derlei Probleme
auch keinesfalls dadurch, dass man Debatten da-
rüber führt den Musliminnen das Kopftuchtragen
zu erlauben und dieses noch zu fördern, wie es
eine beliebte Masche bei solch verkackten Linken
ist. Damit verschärft man nur noch diese Struktu-
ren!
Aber, wenn man, wie die Lunz, sichtlich jeglichen
Sinn für die Realität verloren hat, dann schätzt
man sogar eine Annalena Baerbock als einen
„großen Gewinn“ für die Politik ein!
Die Lunz möchte ja auch nicht etwa Gleichberech-
tigung von Mann und Frau, dieselbe ist nur vorge-
schoben, um eine Stellung der Frau über den Mann
zu haben. Ansonsten würde es gar keine „femimist-
ische Politik“ sondern eine Politik der Gleichberech-
tigung geben! Was diese Emanzen wollen, ist ganz
einfach eine nur auf Frauen zugeschnittene Politik.
Lunz eigene Worte: ,, Eine feministische Außenpo-
litik orientiert sich an den Bedürfnissen aller mar-
ginalisierten Gruppen, von denen Frauen die zah-
lenmäßig größte sind „. Durch diese „Bedürfnisse“
werden zunehmend Frauen, die nicht die aller ge-
ringst Qualifizierung dafür besitzen, in die Pfründe-
posten der Politik regelrecht gedrängt. So zum Bei-
spiel eine Claudia Roth, die sich als „Menschenrechts-
beauftragte“ ihrer Partei in der Paolo Pinkel-Affäre
schützend vor einem zugekoksten Vergewaltiger von
osteuropäischen Zwangsprostituierten stellte! Oder
eine Christine Lambrecht, die als Bundesjustizmi-
nisterin einzig dafür bekannt wurde Gesetzesent-
würfe zu erstellen, die gleich in mehreren Fällen
gegen das Grundgesetz verstießen! Und zu diesen
klassischen Fehlbesetzungen gesellt sich nun noch
eine Annalena Baerbock mit ihren aufgehübschten
Lebenslauf als Außenministerin hinzu. Wahrlich
ein großer Gewinn für die deutsche Politik!
Natürlich sieht die Lunz durch ihre rosarote Brille
das ganz anders: ,, Annalena Baerbock ist eine kom-
petente, feministische Frau, die immer einen star-
ken Fokus auf wertebasiertes, integres politisches
Handeln gelegt hat. Insofern ist dieses Amt bei ihr
in guten Händen. Und auch im Auswärtigen Amt
gibt es seit einigen Jahren quasi basisdemokratische
Netzwerke wie Frauen@Diplo oder Diplomats of
Color, die sich für eine feministische Außenpolitik
einsetzen„. Man muss schon das Gehirn einer zu-
rückgebliebenen Muschel haben, wenn man es für
gut befindet, dass Lobbyorganisationen solchen
Einfluß auf die Außenpolitik nehmen. Sichtlich
hat da jemand echte Demokratie nicht verstanden!
Spätestens an dieser Stelle hätte Johanna Roth end-
lich aufwachen müssen und agieren. Doch dieselbe
kommt uns nun lieber mit den US-Außenministerin-
nen daher.
Natürlich ist Lunz nicht im Mindestem dazu geeignet
zu erklären, warum drei Außenministerinnen in den
USA quasi „Männerpolitik“ betrieben und nichts aber
auch gar nichts für die Frauen getan, mit der einzigen
Ausnahme, dass sie selbst Frauen sind! Statt die Frage
klar zu beantworten, ergeht sich die Lunz, – so typisch
für Linke -, wieder in ihre Phrasendrescherei und lenkt
hier allen Ernstes mit dem Frauenkongreß von 1915
ab! Natürlich ist die angepasste Roth nicht der Typ,
der etwas hinterfragen täte, – das tat sie im gesamten
Interview nicht wenigstens einmal! -, sondern geht
in ihrer ferngesteuerten Art zur nächsten Frage, die
selbstverständlich nur ein Ballzuwurf für die Lunz
ist, damit die ihr weiter ihren Feministen-Geschwätz
vortragen kann. Wahrscheinlich hätte sich spätesten
an dieser Stelle sogar einige „ZEIT“-Leser gewünscht,
dass hier die Johanna Roth von ihrem Posten verdrängt
worden und ein Mann dies Interview geführt hätte.
Natürlich ein richtiger Mann und nicht so eine weich-
gespülte Tunte als Frauenversteher! So aber darf die
Lunz weiter über alle Männer herziehen.
Eine gewisse Art von Regierungsform braucht ja im-
mer seine Schuldigen, und die ist leider sehr weit von
echter Demokratie entfernt!

Hier der Originalartikel :
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-12/kristina-lunz-feminismus-aussenpolitik-weltpolitik-interview/seite-2

2 Gedanken zu “100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus- Heute: Feministische Außenpolitik

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