Unseriöse Aussagen und ihre Veröffentlicher

In einem Interview für Zeitungen der Funke-
Mediengruppe verharmlost der Präsident des
Bundesamt für Verfassungsschutz, Thomas
Haldenwang den Linksexremismus. Er be-
hauptete nämlich, dass “ die Zahl der Links-
extremisten sei insgesamt konstant geblieben“
sei. Das kann Haldenzwang aber noch gar nicht
wissen, den „Konkrete Zahlen kann ich noch
nicht nennen“ sagte Haldenzwang.
Ebenso wenig kann man seine Behauptung
“ Die Zahl der Rechtsextremisten steigt, auch
die der Gewaltbereiten.“ auch nicht ernst neh-
men, da Haldenzwang, wie er es ja selbst zu-
gibt gar keine genauen Zahlen dazu hat. Dem-
entsprechend kann auch sein Ministerium es
nicht wirklich bestätigen, dass die Zahl der
Rechten zunehmen, wenn es keinerlei Zahlen
dazu hat. Haldenzwangs unqualifizierte Äußer-
ungen sind also nichts als ein Hinweis auf gra-
vierenden Fachkräftemangels in den Führungs-
ebenen.
Immerhin kann sich ein bekannter Querdenker
auch nicht erlauben so vor die Medien zu treten,
zu behaupten, dass auf den Intensivstationen
immer mehr Doppelgeimpfte an Corona sterben
und diese Behauptung dann mit dem Satz abrun-
den: „Konkrete Zahlen kann ich noch nicht nen-
nen“! Danach würde keine seriöse Zeitung diese
Aussage drucken.
Warum es im Falle Haldenzwang fast ein Dutzend
Blätter der „Qualitätsmedien“ trotzdem tun, lässt
nur den Schluß zu, dass es sich hierbei eben nicht
um seriöse Zeitungen handelt. Beim „Tagesspiegel“
und anderen ähnlich ausgerichteten Blättern, ist
man sichtlich nicht in der Lage eine bloße durch
keinerlei konkrete Zahlen belegte Aussage eines
Chefs, den sichtlich nicht seine Befähigung zum
Amt, sondern die richtige Parteitzugehörigkeit
den Posten beschert, von einem amtlichen Bericht
des Verfassungsschutz, eben mit konkreten Zah-
len, zu unterscheiden. Sichtlich herrscht also un-
ter den Einkopierjournalisten ebenso ein gravier-
ender Fachkräftemangel!

3 Gedanken zu “Unseriöse Aussagen und ihre Veröffentlicher

    • Das ist eher so ein Aufruf der Wissenschaft
      zu vertrauen. Und stellenweise bekommt
      mann, wenn man es sich antut es ganz durch-
      zulesen sogar neue Erkenntnisse. Zum Bei-
      spiel die Tiefseeforscherin Antje Boetius, die
      sagt: ,, Die Forschenden stehen dabei unter
      hohem Druck, ihre Erkenntnisse zu teilen und
      Gesellschaft und Politik zu informieren, weil
      nur so wissensbasiert entschieden werden
      kann„. Also erst, wenn man die Politik infor-
      miert und die zustimmt ist es wissenschaftlich
      oder wissensbasiert. Wenn ein Wissenschaftler
      also nicht gleich zur Politik läuft, gelten dann
      seine Erkenntnisse als nicht wissenschaftlich
      gesichert. Das erklärt doch wunderbar all die
      „Experten“ und deren Wirken in der Corona-
      politik.

      Gefällt 1 Person

      • Das ist vermutlich der einzige neutrale Satz auf der Seite. Jetzt muss ich die verteidigen. Also an und für sich stehen Wissenschaftler immer unter dem Druck ihre Erkenntnisse nach außen zu dragen, durch Veröffentlichungen in möglichst verlässlichen Journalen oder bei Auftritten auf Konferenzen. Alles hat grundsätzlich so öffentlich wie möglich zu sein. Doktorarbeiten sind nicht nur öffentlich – und deshalb für Plagiatsjäger so attraktiv – sondern müssen auch vor einem offenen Publikum, zu dem Fachkollegen mit eingeladen werden, verteidigt werden. Die Natur echter Wissenschaft ist Offenheit. Wir erleben gerade eine Entwicklung zum Gegenteiligen.

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..