Davor rettet kein Gastbeitrag den Gast!

Der buntdeutschen Journaille geht es sehr schlecht.
Ihre Blätter angefüllt mit reichlich Schweinejourna-
lismus und stark tendenziöser Berichterstattung fin-
den kaum noch Anklang beim Leser.
Ihre Zeilenstricher und Medienhuren können sich
kaum noch unters Volk wagen, ohne beschimpft
und angespuckt zu werden, dazu gibt es immer öf-
ter was aufs Maul!
Konnte man bei Class Relotius und dem Thema
Fake news gerade noch den Deckel draufhalten,
so hat man 2022 ohne große Mühe einen erneu-
ten absoluten Tiefpunkt erreicht. Man ist nun so
tief herabgesunken, dass man sich, wohl erstmals
in der Geschichte der buntdeutschen Journaille
von einem seiner früheren Kumpane, der nicht
nach Rechts abgedrifftet ist, distanzieren muss.
Und dass, wo man bislang jede Lüge des Ande-
ren gegenseitig gedeckt!
Um sich den Ernst der Lage vor Augen zu füh-
ren: Der Vorsitzende des Deutsche Journalisten-
Verbands (DJV), Frank Überall kreischt recht
mädchenhaft im berüchtigten „Tagesspiegel“,
in einem ihm dafür extra eingeräumten „Gast-
beitrag“ auf. Man distanziert sich von der RBB –
und ARD-Intendantin Patricia Schlesinger
und fordert lautstark deren Entlassung. Mit
dem Eifer des Zuspätgekommenen will nun
Überall auch ordentlich nachtreten. Niemand
soll sich erinnern, dass die Schlesinger einst
zu seiner Clique gehörte und man so manche
Fake news u.a. in ihrer Panorama-Sendung
gegenseitig geteilt.
Warum tritt Frank Überall erst nun in Szene?
An seinem interpretaiven Journalismus kann
es wohl kaum liegen!
Es geht ihm um reine Schadensbegrenzung.
Immerhin ist Patricia Schlesinger eine von
ihnen, ebenso wie ihr Ehemann, der Ex-Spie-
gel-Journalist! Und wenn man erst einmal so
richtig am Nachforschen, dann werden ganz
bestimmt noch ein paar Namen von Journa-
listen bekannt, die eng mit Schlesinger liiert
und zu Gast auf ihren Party gewesen. Davor
rettet sie auch kein Gastbeitrag mehr!

Ein Gedanke zu “Davor rettet kein Gastbeitrag den Gast!

  1. Der Journalismus hält fast nur Leute, die massive Charakterschwächen haben. Normalerweise müsste man doch merken, dass man ausschließlich Wut von einfachen Bürgern auf sich zieht (deren Nachrichten man gerne vorliest), aber dass die Reichen und Mächtigen sich in der Nähe wohlfühlen. Damit hat man die ganze Funktion des Berufs aufgegeben. Aber die Journalisten stört das offenbar nicht. Auffällig finde ich, dass sehr viele echte Journalisten eine DDR-Biographie haben und jetzt bei Tichy und Achgut erscheinen.

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