Entlarvendes im Fall Ofarim

Der Fall Gil Ofarim entlarvt ungewollt die buntdeutsche
Justiz als dass, was sie tatsächlich ist. Ofarims Anwalt,
Alexander Stevens, spricht gar von einem „Schaupro-
zess“. Stevens spricht von „einer massiven medialen
Vorverurteilung“ seines Mandanten und zweifelt die
Unabhängigkeit der Leipziger Justiz an. „Trotz der
grundrechtlich geschützten Unschuldsvermutung
haben ausgerechnet der Landesvater, Ministerpräsi-
dent Kretschmer, aber auch beispielsweise Ex-Justiz-
minister Heiko Maas sich im Vorfeld zur Sache inhalt-
lich geäußert und ihrer untergebenen Justiz damit
Leitlinien einer Verurteilung quasi vorgegeben.“
Wir erhalten es hiermit also von einem Anwalt be-
stätigt, dass es Schauprozesse in Buntdeutschland
gibt.
Neu ist der Vorwurf allerdings nicht, sondern nur
eine weitere Bestätigung.
Allem voran Verfahren gegen deutsche Rechte wer-
den so zum typischen Schauprozess. Schon Monate
zuvor beginnt die mediale Vorverurteilung in der
Staatspresse. Besonders krass der sogenannte NSU-
Prozess gegen Beate Zschäpe, in dem sich der für
dieses Verfahren zuständige, angeblich „unanhän-
gige“ Richter schon vor der Verfahrenseröffnung
erblödete lüsternen türkischen Journalisten die
Gefängnisbettwäsche der Angeklagten zu präsen-
tieren.
Im Zweifel für den Angeklagten oder gar eine Un-
schuldsvermutung gab es von Staatsanwaltschaft
in Verfahren gegen deutsche Rechte oder bekannte
Oppositionelle nie. Noch vor oder im schwebenden
Verfahren gab die Staatsanwaltschaft stets Details
an die Staatspresse weiter, und hielt sogar Presse-
konferenzen ab.
Gelegentlich gibt die Staatspresse sogar die mediale
Vorverurteilung offen zu, allerdings stets nur in den
Fällen, in denen der Straftäter einen deutlichen Mi-
grationshintergrund hat!
Insoweit ist Gil Ofarim keinesfalls ein „Einzelfall“,
sondern gängige Praxis an buntdeutschen Gerich-
ten! Einziger Unterschied mag der sein, dass das
Landgericht Leipzig sogar noch etwas unabhängi-
ger urteilt als die Gerichte im Westen.
Im Fall Gil Ofarim kommt hingegen noch dazu, dass
derselbe zuvor gegen die mediale Vorverurteilung
des Leipziger Hotels und dessen Mitarbeiter auch
nichts einzuwenden hatte. Auf jeden Fall hat er
nichts dagegen unternommen. Man könnte also
sagen er bekommt nun die eigene bittere Medizin,
die er dem Leipziger Hotel zuführte, selbst verab-
reicht! Dies dürfte auch der Hauptgrund dafür
sein, dass sich das Mitleid mit ihm in Grenten
hält. Politische Gründe, wie sie sein Anwalt ver-
mutet, sind dagegen eher nicht zuerkennen!

Ein Gedanke zu “Entlarvendes im Fall Ofarim

  1. Ja, einzelne Meinungsäußerungen machen keinen Schauprozess. Dieser Ofarim holt sich hoffentlich eine ordentliche Bestrafung für seine Diffamierung ab. Ich denke, es spricht für eine gewisse Weisheit, dass unter all den vielen Regeln und Vorschriften des Zusammenlebens die Weisung „Du sollst keine Lüge wider deinen Nächsten sprechen“ in die zehn wichtigsten gehoben wurden. Ohne Diffamierungsbekämpfung kann der soziale Zusammenhalt nicht gewährleistet werden.

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