Sondersteuer für die für die Krise hauptverantwortlichen Politiker

Wann immer es um die Kosten der hauptsächlich von
der Politik versachten Krise geht, sprechen die dafür
schuldigen Politiker gerne von Solidarität und Solidar –
gemeinschaft, allerdings ohne sich selbst an den Kosten
zu beteiligen.
Wenn es in diesem Land rechtens ist einseitig die Gas-
kunden mit Umlagen für alles aufkommen zu lassen,
dann muss es auch rechtens sein einseitig Politiker zu
besteuern.
Daher fordere ich :
1. ) 30 % Sondersteuer auf alle Bezüge und Diäten
von Politiker, inklusive einer 5jährigen
Sperre von Diäetenerhöhung.
2.) 40 % Sondersteuer auf alle Nebenkostenab-
rechnungen und Aufwandsentschädig-
ungen
3.) 50 % Sondersteuer auf alle Nebentätigkeiten
von Politikern.
4.) 60 % Sondersteuer auf alle Extra, wie z.B. die
private Nutzung von Dienstwagen.
5.) 80 % Sondersteuer auf alle Bonuszahlung,
Ehrensolde und sonstige Nebenvergütungen.

Wer will, kann eine Petition dazu unterschreiben :

https://www.change.org/p/sondersteuer-f%C3%BCr-politiker?recruiter=1274080495&recruited_by_id=16e3d9e0-1ef7-11ed-b392-9b859f109b7f&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=petition_dashboard

3 Gedanken zu “Sondersteuer für die für die Krise hauptverantwortlichen Politiker

  1. Richtig. Noch eine wichtige Info dazu. Es ist nicht nur so, dass man seit der Boston Tea Party „Keine Steuer ohne Repräsentation“ zur Losung gemacht hat.

    Der Ausgleich zwischen Abgaben und Mitbestimmung ist vielerorts Treiber der Geschichte. Auch die Stände, die Ludwig der XVI einberief und damit die französische Revolution auf den Plan rief, drehten sich darum, dass er Gelder wollte und die Franzosen dem ohne Gegenleistung nicht entgegenkommen wollte. Die gleichen Entwicklungen gab es in Großbritannien seit der Ur-Verfassung, der Magna Carta.

    Wer anderen etwas abverlangt, muss ihnen etwas in Aussicht stellen. Beim Bund gibt es den Begriff „Führung von vorne“. Wer andere in eine Gefahrenlage bringt und ihnen etwas abverlangt, muss sich selbst auch exponieren.

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  2. Boston Tea Party; das waren noch ganz andere Zeiten.
    Wenn heute ein paar Leute sich als People of Color ver-
    kleiden und drei Container von einem Containerschiff
    in Wasser befördern, wird daraus ganz bestimmt kine
    große Bewegung mehr.
    In Frankreich wurde die Revolution erst durch Hunger
    ausgelöst, als Hungernde in Paris zuerst die Bäcker-
    läden stürmten und das Militär eingriff., das steigerte
    sich dann zur Revolution. Um 1800 kamen solche
    Revolten über hohe Lebensmittelpreise in den
    deutschen Städten, im Norden auch oft als Butter-
    revolution bezeichnet, schon nach 3 Tagen meist
    ein endgültiges Ende, ohne das sich daraus eine
    landesweite Revolution entwickelt hätte. Die Magis-
    trate in den Städten ließen dann Butter oder auch
    Getreide etwas billiger ausgeben und alles blieb
    ruhig. So könnte es hier auch 2022 wieder sein.

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    • Japp, die Franzosen waren pleite. Das war der Grund, weshalb der ausgebrannte König die Stände einberufen ließ. Und natürlich litten auch die Massen unter der Abgabenlast.
      Die französische Revolution wird in England und Amerika deutlich kritischer gesehen als hier, weil sie letztlich scheiterte und nach einem Blutbad eine neue Monarchie mit der kaiserlichen Selbstkrönung Napoleons etablierte.

      Der Weg war auch nicht besonders gerade in Großbritannien. Aber immer steht im Raum, dem Volk Selbstbestimmung teil werden zu lassen oder sie mit Materiellem zu beglücken. Die französische Revolution scheiterte vermutlich auch, weil sie mit dem sozialistischen Wohlfahrtsausschuss auf Brotpreissetzungen und andere vermeintliche Gaben setzte. Die Protagonisten hatten sich in die Macht zu sehr verliebt, um ihrer Rhetorik nachzukommen. Entsprechend folgte ihrer Arschlochigkeit auch eine Paranoia. Der „Kampf gegen Rechts“ gewissermaßen.

      Mit Butter ließen sich die Deutschen 1848 aber auch nicht mehr abspeisen. Wichtiger noch: Die Regierungen haben keine Butter mehr. Wenn die Energie knapp wird, weil wir partout unseren Öko-Scheiß bis auf die Spitze treiben müssen, hat es sich ausgebuttert.
      Auch Solon reagierte auf Hunger in Athen.

      Es ist eine Frage, wie weise unsere Eliten sein werden. Sie haben nur Materielles oder Respekt für Bürger. Sie tun sich mit letzterem extrem schwer. Eine dritte Hoffnung der Eliten ist die Einlullung. In Athen gab es irgendwann einen „Theorikon Fund“, in dem Gelder für Theater eingezahlt wurden. Man fuhr militärische Ausgaben zurück und ließ Bündnispartner im Stich, um die öffentlichen Gelder in die Bespaßung zu schieben. Kritik am Spaßbudget war strafbar. Als die primitiven Makedonen unter Alexander dann kamen, fanden sich keine Bündnispartner mehr und Athen wurde abgewrackt.

      Unsere Eliten scheinen ja auch viel Hoffnung auf die ARD zu legen, aber sie werden sich verrechnen. Sie können nur nachgeben oder Gewaltwellen riskieren.

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