Todesspiele mit Ortskräften

Nachdem im November 2018 in einer Antwort des
Bundestag erklärt, dass es in ganz Afghanistan 576
echte Ortskräfte gibt, die für Bundesregierung und
Bundeswehr gearbeitet, muss die Bundesregierung
nun inoffiziell einräumen, dass man überwiegend
falsche Ortskräfte nach Deutschland geholt, da von
den echten inzwischen 32 in Afghanistan verstor –
ben seien. Dabei hatte man schon bis August 2021
1.300 angebliche afghanische „Ortskräfte“ ausge-
flogen!
Aber die Bundesregierung musste auch eingestehen,
dass selbst diese 32 nicht alles „Ortkräfte“ waren,
sondern „besonders gefährdete Personen oder Fa –
milienangehörige“ seien. Trotzdem sprich die Lügen –
und Lückenpresse weiter von „32 Ortskräften“!
Zudem starben von denen 15 eines natürlichen Todes,
bei sieben sei die Todesursache „unklar“, eine „Orts –
kraft“ habe Selbstmord begangen. Selbst die Bundes-
regierung musste es offen eingestehen: „Nach Anga –
ben der Bundesregierung sei bei keinem der Todes-
fälle ein Zusammenhang zu der Tätigkeit für die
Deutschen erkennbar“!
So geht der Lug und Trug rund um die afghanischen
„Ortskräfte“ munter weiter.
Und es bestätigt, dass die Afghanen die ansonsten
hier in Deutschland in die Schlagzeilen geraten, und
hier solche produzieren „Afghane vergeht sich an
geistig beeinträchtigte Elfjährige“ , „Afghane verge-
waltigt Dreizehnjährige“, „Afghane tötet Mädchen“,
„Afghanen töten Schwester, wegen deren westlichen
Lebenswandel“, „Afghane sticht auf Rentnerin ein,
weil er kein Frau arbeiten sehen könne“ usw. eher
keine afghanischen Ortskräfte gewesen!
Und es wäre daher weitaus ehrlicher, wenn die Bun-
desregierung endlich einmal einräumen würde, wie
viele echte afghanische Ortskräfte es im August 2021
tatsächlich in Afghanistan gegeben. Zwar beschäftigt
sich seit Juli 2022 ein Untersuchungsausschuss mit
den Vorgängen in Afghanistan, aber da noch nie ein
Ausschuss der Regierung auch nur das Geringste auf-
geklärt, wird auch dieser Untersuchungsausschuss es
nicht nicht an Tageslich bringen, wie viele Ortskräfte
es tatsächlich gegeben.
Einer DPA-Meldung nach hat sich die Zahl der angeb-
lichen Ortskräfte inzwischen auf 32.000 erhöht: “ Ins-
gesamt habe die Bundesregierung in den vergangenen
15 Monaten mehr als 36.000 Aufnahmen für ehema-
lige afghanische Ortskräfte und weitere besonders ge-
fährdete Afghaninnen und Afghanen jeweils ein-
schließlich ihrer berechtigten Familienangehörigen
zugesagt“.
Nach Heiko Maas als Außenminister waren es 2021
noch  10.000, dem folgten dann 19.000, schließlich
25.000 und nun 32.000 ! Bei 32.000 Ortkräften mit
Angehörige, müsste danach jede der 576 real existie-
renden Ortskräfte mindestens 55 Familienangehörige
haben! Eher dürfte anzunehmen sein, dass wir bei
den afghanischen Ortskräften, einfach nur wie zu
nahezu jedem Punkt zum Thema Migration schlicht-
weg von der Bundesregierung belogen werden!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..