Bilderstürmer

Der Teil der linken Aktivisten, der zu den Endzeit-
sekten gewechselt, wird immer mehr zu fanatischen
Bilderstürmern. Nachdem die Aktivisten es erkannt
haben, dass es weitaus bequemer ist sich bei nass-
kühlem Wetter sich anstatt auf Autobahnen besser
in trockenen Museen an Gemälden festzukleben,
nehmen derartige Aktionen immer mehr zu.
Da der Irrsinn kaum Anhänger oder gar Bewun-
derer fand, wurden sie noch radikaler. Nun bewar-
fen sie das Gemälde „Sonnenblumen“ des nieder-
ländischen Künstlers Vincent van Gogh in London
sogar mit Tomatensoße!
Genau die, welche sich andauernd auf die Kunst-
freiheit bei ihren Aktionen berufen, entpuppen
nun selbst zu größten Feinde der Kunst! Ob Van
Gogh in London, Lucas Cranach dem Älteren in
der Berliner Gemäldegalerie und in Dresden an
die weltberühmte „Sixtinische Madonna“ von
Raffael, nichts ist den Bilderstürmern heilig und
nichts wird von ihnen verschont.
Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das
erste Kunstwerk so dauerhaft Schaden nimmt.
Bislang wurden zum Glück nur die Rahmen der
Gemälde beschädigt worden.
Die Milde der Justiz bei den zahllosen Autobahn-
blockierungen trägt so nun unheilvolle Früchte.
Das in der Krise gerade an der Kunst gespart und
daher die Museen sehr zu knappern haben, gerade
in Deutschland, wo man wegen den Kunstrauben
der Clans noch zusätzlich in teuren Sicherheits-
einrichtungen investieren musste, verursachen
die Bilderstürmer nun noch zusätzliche Kosten,
für notwendige Restaurationen, nach ihren Ak-
tionen.
Es ist ja auch leichter nun längst verstorbene
Künstler für einen „Klimawandel“ verantwort-
lich zu machen, – so wie bei ihnen ohnehin im-
mer die Anderen an allem Schuld sind -, als da
selbst etwas für die Umwelt zu tun, selbst Müll
zu vermeiden oder zu sammeln, selbst beim Auf-
forsten von Wäldern oder Entrümpeln von Ge-
wässern mitzuhelfen! „Ist Kunst mehr wert als
Leben? Mehr als Essen? Mehr als Gerechtigkeit“
hieß es dazu von den Aktivisten.
Diesen Subjekten, die selbst noch nicht einmal
auf das Soja in ihrer veganen Ernährung verzich-
ten, ist tatsächlich nichts heilig. Höchste Zeit
ihnen einmal ihre Grenzen aufzuzeigen!
In den Sozialen Netzwerken brilliert zur Zeit ge-
rade ein Video, dass die Doppelmoral buntdeut-
scher Aktivisten der „Letzten Generation“ offen
legt. Zu sehen ist wie ein Aktivist der Letzten Ge-
neration eine kleine Flasche Kleber in einen Ber-
liner Gully wirft. Zuvor hatte sich die Person da-
mit die Hand auf der Fahrbahn angeklebt. So al-
so sieht links-grüner Umweltschutz wirklich aus!

4 Gedanken zu “Bilderstürmer

  1. Es zeigt sich nun, wer der eigentliche Feind ist. So absurd diese Endzeitfanatiker auch agieren, sie sind wie alle Dämonenbesessenen an die Wahrheit gebunden. Die Wahrheit, genauer gesagt, Wirklichkeit ist: Kunst ist zur Aktie geworden, zum Vermögenstitel, und man muss, um darauf öffentlich wirksam aufmerksam zu machen, in die Maske des Bösen und der Mösen schlupfen und sich darin auch noch „ehrlich“ fühlen, um überzeugen zu können.
    Kunst nur als „schön“ zu erkennen, wenn ein Millionenetikett oder ein Panzerglas darum gebaut ist, gehört zu den perversen Erscheinungen dieser schon vor 2000 Jahren als dekadent bezeichneten Menschheit, deren Fähigkeit immer mehr verloren ging, gelungene Darstellungen in ihrer Schönheit anzuerkennen, zu schützen und in um ihrer einmaligen Seinsweise willen der Nachwelt weiterzugeben.

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      • Das war anders gemeint: Die Ölmillionen in „Kunst“ zu investieren, gehört in die faulen Strukturen, die zu erneuern wären. Wer als Künstler seine Existenz begründet sieht, wird schöne Dinge hervorbringen. Dazu braucht er eine Ausstattung, und diese wird auch aus den Ölmillionen zu finanzieren sein. Es kann nicht angehen, dass aus Modescheiße, und wenn sie noch so gut gemacht sei, ein Millionenvermögen entsteht.

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      • Einfach mal positiv sehen: Wenn die Superreichen die
        moderne Kunst alle aufkaufen, verschandelt die nicht
        mehr die Museumsräume und die Museen können
        mehr richtige Kunst präsentieren.
        In dem Sinne, ein schönes Wochenende 😉

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