Die Duden-Gestapo

Wenn man in diesem Land noch eine eigene
Meinung hat, die nicht zu 100 Prozent, jener
der regierenden Parteien entspricht, ist man
ein Rechter. Wenn man es dann auch noch
wagt, diese, seine eigene Meinung offen zu
vertreten, ist man ein Nazi. Und als solcher
wird man überwacht.
Da gibt es zum Beispiel die Duden-Gestapo
die jedes deiner benutzten Wörter überwacht
und ist es nicht 100 Prozent politisch-korrekt,
dann wird es einfach dem Sprachgebrauch des
Nationalsozialismus zugerechnet. So stammt
mittlerweile fast jeder Begriff der eine Sache
genau beschreibt aus dem Vokabular des Na –
tionalsozialismus. Man könnte glatt von daher
glatt meinen, dass die Nazis in Deutschland
die Einzigen waren, die sich je klar und ver –
ständlich auszudrücken vermochten. Vielleicht
diskutieren von daher die Linken auch nicht so
gerne mit einem Rechten.
Die Duden-Gestapo, ist mittlerweile unter an
derem auch ein fester Bestandteil von Wikipedia
und durchforstet quasi alles, was in Deutschland
je geschrieben, vom Kinderbuch aus den Fünfziger
Jahren bis hin zum modernen Facebook-Eintrag.
Bei solch reger Tätigkeit bleibt es nicht aus, das
Jahr für Jahr immer mehr Wörter auf die Schwarze
Liste der Duden-Gestapo kommen.
Was einst mit Wörtern wie ´´ Negerhäuptling „,
und ´´ Negerkuß „ oder ´´ Ziegeunerschnitzel
begann, ufert längst in blankem Gesinnungsterror
gegen die deutsche Sprache aus. Der Fantasie der
Duden-Gestapo ist da keine Grenzen gesetzt. Wie
in Georges Orwell ´´ 1984 „ die Geschichte, so
müssen nun im Zeitgeist der Duden-Gestapo, mit
gewohnter Regelmäßigkeit Jahr für Jahr immer
mehr Bücher und Artikel umgeschrieben werden.
Wie schon erwähnt, ist die Duden-Gestapo dabei
sehr erfolgreich auf Wikipedia, wo seit 2010 nahe –
zu sämtliche Artikel politisch-korrekt umgeschrie –
ben. Die Duden-Gestapo ist darin weitaus erfolg –
reicher als es die DDR-Staatssicherheit je gewe –
sen.
Neben dem Umschreiben ist aber auch das Verbot
bestimmter Bücher zur Hauptaudgabe der Duden –
Gestapo geworden. Immer wieder verschwinden
so Bücher von den Bestellerlisten, Rezessionen
oder Onlinebestellversand. Auch hier ist die Du –
den-Gestapo sehr aktiv.
Dank Multikulti ist längst kein deutscher Begriff
oder Wort vor den Nachstellungen der Duden-Ge –
stapo mehr sicher.
Eines der jährlichen Highlights der Duden-Gestapo
ist zum Beispiel das Kürren des ´´ Unwort des Jah –
res „, wo in der Regel mit besonderer Parteilichkeit
immer ein Wort oder Begriff gewählt, welche gerade
unter Rechten sehr beliebt sind. Aus dem rot-grün ver –
sifften Gender-Multikulti-Bereich machte die Duden –
Gestapo noch nie etwas ausfindig.
Das Ziel der Duden-Gestapo scheint es zu sein, die
Deutsche Sprache möglichst so auszulöschen, wie
die deutsche Nationalität und das deutsche Volk
selbst.

Heinrich Himmlers Kalender

Bei den deutschen Qualitätsmedien herrscht mal wieder das
übliche Sommerloch. Wie immer greift man dann eine dieser
alten Geschichten aus dem Dritten Reich auf. Dieses Mal ist
es die angebliche Sensation des Findens von Heinrich Himmlers
Kalender.
Interessant an all den Medien-Berichten ist einzig folgen –
der Satz bei MSN und ´´ Der Welt „ : ´´ Bereits seit Jahren
liegen in mustergültigen Ausgaben die Kalender Himmlers
für die Jahre 1940 und 1941/42 vor. Außerdem stellte der
vielfach verurteilte Holocaust-Leugner David Irving Abschriften
der Kalender von 1935, 1937 und 1939 ohne nennenswerte Er –
läuterungen auf seine Internetseite; in dieser Form sind sie
wissenschaftlich allerdings nahezu wertlos „.
Als man lese sich diesen Satz bitte einmal ganz genau durch !
Da steht nämlich, das ein Originaldokument aus dem Dritten
Reich wissenschaftlich vollkommen wertlos sei. Erst wenn es
mit einem politisch korrektem Erläuterungen versehen, dann
habe es plötzlich einen ´´ wissenschaftlichen Wert „.
Das zeigt uns deutlich den Umgang mit der deutschen Vergan –
genheit : Die Geschichte muß demnach also erst vollkommen
umgeschrieben werden, damit sie denn für Deutsche einen
´´ wissenschaftlichen Wert „ hat !
Können denn deutsche Wissenschaftler eigentlich überhaupt
noch Dokumente aus der Zeit des Dritten Reichs selbstständig
auswerten oder lesen die nur die alliierten Erläuterungen ?
Auf jedem Fall werden nun die im russischen Militärarchiv in
Podolsk endeckten Himmler-Kalender dementsprechend erst
einmal vom ´´ Deutschen Historischen Institut in Moskau „
gehörig für eine ´´ wissenschaftliche Edition aufgearbeitet „.
Georges Orwells ´´ 1984 „ läßt grüßen !