Auftrag der Rapper erfüllt : Keine Echo-Verleihungen mehr !

Man bediene sich zweier hirnloser Rapper,
deren Frauenfeindlichkeit und Gewaltver –
herrlichung bestens bekannt, lässt dieselben
einen Auftritt hinlegen, ganz in dem Wissen,
welch einen Skandal die Preisverleihung an
den beiden sodann auslösen werde.
Das Ergebnis ist denn auch ganz, wie es ge –
wünscht : Die Echo-Preisverleihung ist so –
mit genügend in die Kritik geraten, so das
man die Preisverleihung beenden kann. Das
Ganze dient einzig dazu eine Preisverleih –
ung, wo sich das Können einzig nach Ver –
kaufzahlen richtet, abzusägen. Auftrag er –
füllt !
Nun kann man nämlich ein neues Preisver –
leihungskonzept durchsetzen, in dem es we –
der um Verkaufszahlen, noch um Können
geht, sondern einzig um Politische Korrekt –
heit ! Endlich feiert das ´´ Festival des polit –
ischen Liedes „ aus der untergegangenen
DDR fröhliche Wiederauferstehung !
Was nützte es bislang dem stets politisch
korrekten homosexuellen Künstler, wenn
kein Schwein ihn hören will ? Ebenso we –
nig, wie Jennifer Rostock ihr Anti-AfD –
Song, denn sie muß sich weiterhin bei je –
dem Konzert entblössen, um Zuschauer
anzulocken ! Und der alternde Star, der
seit 20 Jahren keinen Hit mehr gelandet,
und gezwungen war, zwischen ´´ Rock
gegen Rechts „ und Baumarkteröffnung
sich entscheiden zu müssen. Auch manch
Antifa-Combo kann so nun endlich nach
oben gepuscht werden. Nicht zu verges –
sen, der Künstler mit Migrationshinter –
grund ! Endlich darf auch Achmed aus
Syrien, mit 10 Usern bei YouTube mit
seiner auf arabisch vorgetragenen Flücht –
lingsballade auf einen Medienpreis hof –
fen !
Vor Vorfreude zitternd, bezog der linke
Punk Campino nicht zuletzt schon bei
der Echo-Verleihung Stellung. Endlich
wird in der Musikwelt wieder politisch
korrekt gepuscht !

Der Jungbrunnen von Aleppo oder ewig Siebzehn in Europa

Die neue Geschichte des Autor von ´´ Achmed im Dattelheim“

1.

Es geschah im November 2014 in Aleppo, irgendwo in einem
Hinterhof, in einer dieser verwinkelten Gassen. Hier traf der
arbeitslose 57-jährige Wasserverkäufer Achmed K. auf den
93-jährigen Briefschreiber Mehmed S. Es sollte eine sehr
schicksalhafte Begegnung für die gesamte Menschheit wer –
den.
Aber davon ahnten die beiden noch nichts als sie am späten
Nachmittag das Schicksal zufällig zusammenführte. Seit man
an nahezu jeder Straßenecke Wasser in Plastikflaschen zu
kaufen bekam, hatte Achmed kein Geschäft mehr gemacht.
Mehmed S. ging es da nicht viel anders, denn seit jeder ein
Handy besaß, ließ sich keiner der vielen Analphabeten mehr
einen Brief schreiben. Die beiden Männer setzten sich bei
einem Glas Tee zusammen und schwatzten munter drauflos.
Natürlich war ihrer Meinung nach nur Assad an all den Ver –
änderungen schuld. Seit dem Bürgerkrieg mußte Achmed K.
laufend sich ausweisen. Niemand ob oppositioneller Straßen –
räuber, Islamist oder gar IS-Partroullie wollte es ihm glauben,
das er faktisch keinerlei Einnahmen habe. Das brachte ihn auf
die Idee Mehmed S. zu bitten ihm doch so ein diesbezügliches
Schriftstück aufzusetzen. Der alte Briefschreiber hatte ohnehin
den ganzen Tag nichts zu tun und willigte deshalb freudig in
diesen Zeitvertreib ein. Immerhin war es seit gut drei Jahren
seit er zuletzt ein Schriftstück aufgesetzt. Voller Wonne griff
also Mehmed zur Feder und stellte Achmed sein gewünschtes
Schriftstück aus. Als er fertig war und das Papier hin und her
schleuderte, damit die Tinte schneller trocknete passierte es :
Mehmed stieß mit der Hand gegen Achmed tragbaren Wasser –
behälter und ein Strahl Wasser ergoß sich über das frisch aus –
gestellte Schriftstück. Während beide Männer bei Allah noch
dieses Unglück verfluchten, wurde zuerst der alte Mehmed des
großen Wunders angesichtig.
Die Buchstaben waren durch die feuchte Tinte verlaufen und
nun sah es aus, das man bei Achmeds Alter 17 anstatt 57 lesen
konnte. Das mußte ein Zeichen Allahs sein ! Aber wie es nun
nutzen ? Es sei zwar ein Wunder, aber es würde wohl gewiß
nur in der Fremde wirken. Zu diesem Ergebnis kamen die bei –
den Männer am späten Abend. Aber auch den ganzen nächsten
Tag diskutierten sie weiter. Schließlich kam man auf die Idee,
daß Achmed nach Europa reisen solle, um dort die Wunderwirk –
ung des Schriftstücks zu testen. Zunächst wollte Achmed nicht
den langen Weg auf sich nehmen, aber dann geriet er während
Straßenkämpfe in die Schußlinie und sein Wasserbehälter hatte
gut ein Dutzend Einschüsse zu verzeichnen. Während Achmed
noch kräftig am Jammern, sah Mehmed dies als ein weiteres
Zeichen, denn wozu sonst hatte Allah dessen Leben verschont ?
Seine letzten Einnahmequelle beraubt, machte sich Achmed
sodann im Februar 2015, solange hatte seine Trauer um seine
verlorene Arbeit als Wasserverkäufer noch angedauert, mit
schweren Herzen zu Fuß auf den Weg nach Europa.
Dieses Europa war groß, fremd und voller ihm unbekannter
Sitten, so das Achmed mehrmals Zweifel an seiner Mission
kamen. Aber dann, mitten in diesem Europa, in einem Land,
daß Deutschland hieß, setzte die Wundertätigkeit seines mag –
ischen Papieres ein. Denn als Achmed sein Papier vorlegte,
obwohl sein Mund zahnlos und seine Haare schon sehr er –
graut, wurde er von dem deutschen Beamten als 17-Jähriger
angesehen. Das Wunder hatte funktioniert und ganz, wie es
der alte, weise Mehmed vorausgesagt, nur im fernen Europa !

2.

Zunächst war es für Achmed sehr schwer die Wirkung seines
Wunderpapiers richtig einschätzen zu können. Denn es war
ihm unverständlich, warum er nun Pflegeeltern bekam, die
deutlich jünger als er selbst waren. Aber auch hier wirkte
sein Wunderpapier und die hielten ihn tatsächlich für Sieb –
zehn und glaubten, daß er durch traumatische Kriegserleb –
nisse frühzeitig ergraut. Nachdem Achmed seine zweite Jug –
end in Deutschland für einige Zeit in vollen Zügen genoß,
überlegte er doch, wie er den Mehmed von der Wirkung des
Wunderpapiers Mitteilung machen könne, denn immerhin
besaß der Alte kein Handy und Achmed konnte nicht schrei –
ben. Noch jedenfalls nicht, denn seine Pflegeeltern ließen
ihn nun die Schulbank drücken. Was Achmed denn auch
gerne tat, solange man ihn bloß für einen Siebzehnjährigen
halte. So suchte er einen Syrer auf, der ihm einen Brief an
Mehmed schreibe.
Während Achmed dem jungen Syrer in der Schulklasse den
Text des Briefes diktierte, bildete sich rasch um ihn herum
eine Traube aus Syrern, Afghanen, Irakern und wer weiß,
was noch für Völkerschaften. Niemand beachtete mehr die
deutsche Lehrerin, welche sich vergeblich an der Tafel ab –
mühte. Während Achmed ahnungslos die ungeahnte Auf –
merksamkeit genoß und dem Schreiber ausführlich die Wirk –
ung seines Wunderpapiers in den schillernsten Farben schil –
derte, wie konnte er da auch ahnen, was er damit auslösen
würde. Er wunderte sich nur warum alle um ihn herum so
eifrig am Telefonieren.
Noch ehe sein Brief den alten Mehmed erreichte, sprach sich
das Wunder von Aleppo im gesamten islamischen Raum her –
um. Tausende muslimischer Männer ließen Frauen und Kinder
im Stich, um des Wunders teilhaftig zu werden, in Europa
wieder Siebzehn zu sein. Davon konnte der alte Mehmed
nichts ahnen, denn ehe ihn noch Achmeds erklärender Brief
erreichte, wurde er plötzlich von Menschen bestürmt, vor –
nehmlich Männer, das er ihnen so ein Wunderpapier ausstelle.
In den nächsten Tagen und Wochen sah man in jenem Hinter –
hof in Aleppo Männer Schriftstücke mit Wasser begießen. Als
die Opposition von der Sache Wind bekam, da stauten sich die
nach Europa hereinströmenden Männer schon an der Balkan –
route und den nordafrikanischen Mittelmeerhäfen, ernannte
den Platz, an welchem Mehmed seine Briefe geschrieben, zum
Platz der siebzehnjährigen Märtyrer. Selbst die Syrische Be –
obachtungsstelle für Menschenrechte schickte ihren einzigen
Mitarbeiter aus London, um das Wunderpapier prüfen zu las –
sen. Als später im November 2016 eine russische Fliegerbombe
den magischen Hinterhof in Aleppo traf, da war sich dann die
Opposition sofort sicher, das Diktator Assad höchstselbst den
Befehl für diesen feigen Anschlag befohlen. Denn immerhin
büßte Mehmed dabei, neben seinem Tintenfass auch seine
einzige Schreibfeder, sowie sämtliche Vorräte an magischem
Papier ein. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschen –
rechte in London war so empört, das sie, obwohl niemand
bei dem Angriff körperlich zu Schaden gekommen, es be –
hauptete, daß sich auf jenem kleinen Hinterhof vier Schulen
befunden hätten. Als einziger Beweis musste für einfältige
westliche Berichterstatter Mehmeds kaputes Tintenfass, so –
wie ein paar Bögen seines stark verbrannten Briefpapiers
herhalten. Mehmed überlebte den Verlust seiner zerstörten
Schreibutensilien nicht und starb wenige Tage darüber gram –
gebeugt. Er wurde von der Opposition umgehend zum Märtyrer
von Aleppo ernannt.
Auf Grund der vielen von Mehmed S. ausgestellten Papiere,
ermittelte später die UN-Flüchtlingskommission, daß das
Durchschnittsalter der Flüchtlinge bei 17 liege. Im Juni 2015
hatte sich die Geschichte vom Jungbrunnen Europa bereits
so sehr verbreitet, daß sich aus dem Kundusch ein über 100
Jahre alter, blinder Afghane von seinen Verwandten auf dem
Rücken bis nach Deutschland schleppen ließ. Im Sommer
2016 gab es auf dem Papier in den EU-Staaten statistisch
mehr Siebzehnjährige als in ganz Afrika, Nord – und Süd –
amerika, sowie Asien !
Von all dem ahnte unser Achmed in Deutschland nichts als
er 2016 dort zum zweiten Mal seinen 18.Geburtstag inmitten
seiner Pflegefamilie feierte und bedrückt es feststellen mußte,
das Mehmeds magisches Papier allmählich seine Wirkung
verlor.

Nazi Achmed

Die Fortsetzung von Achmed im Dattelhain

Andrea hockte im kleinen Cafe bei einer Tasse Kaffe.
Sie fühlte, wie sie zunehmend nervös wurde. Die ARD
war nämlich an sie herangetreten und wollte von ihr
so einen Beitrag über gefährliche Nazis. Eigentlich
doch genau ihr Ding nur wollte ihr dieses Mal einfach
nichts zu diesem Thema einfallen. Dabei könnte doch
das ihr großer Durchbruch werden. Immerhin hatte
man doch auch sonst jeden Scheiß, den sie über die
Rechten abgeliefert, mit Preisen überschüttet. Viel
Mühe müßte sie sich deshalb nicht geben, was ihr
zugleich eine langwierige und gründliche Recherche
ersparte. Trotzdem aber ist Andrea heute irgendwie
aufgeregt. Sie brauchte also jetzt erst einmal eine Ziga –
rette. Nervös ließ sie ihr Feuerzeug schnippen aber
nichts passierte. ´´ Leer verdammt „ dachte Andrea
nur, während sie dabei ein blauäugige dralle Blondine
sah, der sofort drei Kerle Feuer anboten als die nach
einer Zigarette gegriffen. Andrea aber beachteten
die Kerle garnicht, da konnte sie noch so viel mit
ihrem leeren Feuerzeug herumschnippen. ´´ Ver –
dammte Nazis „ dachte Andrea verbittert, denn
nur Nazis würden ihr, einer Frau unbeschreibbaren
Alters kein Feuer anbieten ! Beim Anblick der zuge –
geben recht hübschen Blondine dachte Andrea da –
rüber nach irgend etwas über Frauen in der rechten
Szene zu schreiben. In Gedanken sah sie schon direkt
vor sich diese Blondine in eine enge Uniform gepresst
wie sie kleine Jungen am Lagerfeuer brutal dazu zwang
deutsche Volkslieder zu singen.
Währendessen befand sich unser Achmed wieder einmal
auf der Suche nach Sex. Und da sah er sie draussen vor
einem Cafe sitzen. Eine zwar schon ältere Frau aber er
war auf dem ersten Blick in sie verliebt. Diese unge –
pflegten Haare, diese Brille, ihr ganzes Aussehen, das
erinnerte Achmed augenblicklich an seine heißgeliebte
Dattelpalme. Genauso hatte die ausgesehen, nach dem
Granatentreffer ! Die Frau mühte sich da vergebens ein
Feuerzeug in Gang zu bekommen. Das war seine große
Chance. Wie gut das er immer ein Feuerzeug mit dabei
hat. Ein Afghane hatte es ihm geschenkt mit dem Rat –
schlag, damit Feuer in seiner Unterkunft zu legen, falls
sie einem nicht gefalle. Der Afghane hatte auf diese Art
und Weise selbst schon einmal Feuer gelegt und war da –
für von den dummen Deutschen nicht etwa bestraft wor –
den, sondern die schenkten ihm hinterher sogar noch
mehr Sachen als er beim Brand verloren. Seitdem aber
schwärmte der Afghane beständig von Brandstiftung.
Aber Achmed durfte sich jetzt nicht ablenken lassen
von derlei Gedanken, denn immerhin wartete diese
eine Frau immer noch darauf von ihm befeuert zu
werden. Das die anderen Männer die Frau garnicht
beachteten, bestärkte Achmed in seinem Vorhaben.
Wahrscheinlich haben die deutschen Männer es einge –
sehen das solche Frauen ihnen, den muslimischen Män –
nern gehörten. Entschlossen ging Achmed auf die Dame
am Tisch zu und hielt ihr sein Feuerzeug unter die Ziga –
rette. Der dankbare Blick der Dame ging Achmed durch
und durch. Ohne sie zu fragen, setzte er sich sogleich
neben sie an den Tisch. ´´ Der muß isch nur noch sagen :
Ich brauche Sex und dann … „ schwelgte Achmed schon
in Vorfreude. Aber dann sah er den Grund warum die
anderen Männer die Dame zuvor nicht beachtet. Eine
Blondine wunderschön und mit einer Oberweite, wie
nur Allah sie geschaffen haben konnte ! Leider aber
bemerkte auch die Dame am Tisch seinen schmachten –
den Blick und ehe Achme sich recht versah, bekam er
von der Dame eine schallende Ohrfeige verpasst mit
den Worten ´´ Verdammter Nazi „.
Während die linke Filmemacherin Andrea wütend das
Cafe verließ, fragte sich der geohrfeigte Achmed, was
denn wohl ein Nazi sei. Aber wenn Allah so einem Nazi
solch wunderschöne Blondinen beschert, dann will er
auf der Stelle so ein Nazi werden ! Wild entschlossen
springt Achmed deshalb auf läuft zu der Blondine hin –
über und gesteht ihr ´´ Ich Nazi „, ganz in Erwartung
der Wonnen des Paradieses. Allerding bekam er nun
auch von der drallen Blondine sogleich eine solch saf –
tige Ohrfeige verabreicht, die Achmed gleich jeden
Gedanken an Sex fallenließ.
Eines hatte dieser Tag nun unserem Achmed gelehrt :
Was immer solche Nazis auch seien mochten, diesel –
ben haben es auf jeden Fall verdammt schwer in
diesem Deutschland !

Achmed in Clausnitz

Der dritte Teil von ´´ Achmed im Dattelhain „

1.

Achmed war nun wieder alleine in seiner Unterkunft,
denn die deutsche Polizei hatte seinen Mitbewohner,
den Afghanen Mustafa doch noch als Terrorverdächtigen
verhaftet. Um ein Haar hätte dieses Schicksal auch ihn
getroffen, aber zu Achmeds Glück erinnerte man sich
des Vorfalls in seiner letzten Unterkunft als ein paar
aufgebrachte Islamisten ihn hatten steinigen wollen.
So war Achmed denn nicht verhaftet worden und das
obwohl der Spürhund doch bei ihm mehrfach wegen
Sprengstoff angeschlagen. Aber Achmed galt nun dem
BKA als Homosexueller und wurde deshalb von jedem
Verdacht ein Islamist zu sein, frei gesprochen. Zwar
hatte Achmed keinerlei Ahnung was denn nun so ein
Homosexueller sei und glaubte somit, das es sich bei
einem Homosexuellen um eine Anerkennung seiner
Asylbewerbung handele. Allerdings waren nun seine
Betreuer der Meinung, daß Achmed als syrischer Ho –
mosexueller in einem Asylheim voller Muslime stark
gefährdet sei. Daher wurde beschlossen Achmed in
eine kleinere Unterkunft verlegt werden soll. Achmed
selbst hatte, nun wo man seinen einzigen Freund, den
Mustafa, verhaftet hatte und er somit wieder ganz all –
eine war, nichts dagegen. Auch, das man ihn in ein sehr
kleines Dorf zu verlegen beabsichtigte, schien ihm eher
von Vorteil, da Achmed mit seinem schlechtem Orien –
tierungssinn sich so weniger verlaufen werde.
So fand sich unser Achmed denn wenig später in einem
Bus auf den Weg ins sächsische Clausnitz wieder. In dem
Bus befanden sich noch Zwanzig andere. Achmed machte
es sich ganz hinten im Bus bequem. Hier dachte er über
seine geliebte Dattelpalme nach und als er kurz einge –
nickt, da träumte er wieder von dieser deutschen Frau,
Angela Merkel. Aber er vermochte nicht lange so zu –
schlafen, weil so ein libanesischer Junge die ganze Fahrt
über herumlärmte. Selbst das in die Hand nehmen sei –
nes geliebten Teddybären half ihn dabei. Achmed ver –
fluchte den verdammten Bengel der da so Lärm machte,
dass Achmed einfach nicht einzuschlafen vermochte.
Irgendwann schlief Achmed während der Fahrt dann
aber doch noch vollkommen übermüdet ein. Träumte
im Schlaf davon, daß diese deutsche Frau mit dem so
energischen Kinn daheim in seinem Dorf nur in Unter –
wäsche seine Datteln gieße. Der Traum war so intensiv,
dass Achmed mit einem lauten Aufschrei erwachte.
Zu seiner großen Freude aber bemerkte keiner der
Mitreisenden seinen lauten Aufschrei, denn der Bus
stand und war von einer Menschenmenge umgeben,
die laut etwas schrie. Die schrien da draußen so laut,
das niemand Achmeds Schrei gehört.
Neugierig schaute er aus dem Fenster. Zwar sahen die
Deutschen recht grimmig aus und schrien, aber nach
seinem Kennenlernen von Volker B. bei seinem ersten
und einzigen Antanzversuch, wußte Achmed, dass man
in diesem seltsamen Deutschland da schon eher überaus
freundlichen Deutschen vorsichtig sein mußte. Und da
die herumbrüllenden Deutschen den zuvor so nervenden
Libanesenbengel zum Weinen gebracht, machte Achmed
dieselben schon fast sympathisch. Aber sicherheitshalber
versteckte er doch erst einmal seinen geliebten Teddybär.
Immer noch schrien die Deutschen draußen herum, waren
jedoch ansonsten friedlich, so daß Achmed die ganze Auf –
regung nicht so recht verstand. Trotzdem hätte er doch
ganz gerne gewußt, was die Deutschen da schrien.
Da Achmed, außer dem Satz ´´ ich brauche Sex „, nicht
ein Wort Deutsch verstand, so konnte er nur mutmaßen.
Vorne beim Busfahrer hinter dem heulenden libanesischen
Bengel, stand noch ein Jugendlicher, der immer wieder den
Leuten draußen den Stinkefinger zeigte und dazu die Geste
des Kopfabschneidens machte. Bestimmt waren draußen
die Deutschen deshalb so sauer.
Unangenehm erinnerte sich Achmed dessen, daß damals die
Kerle, welche ihn mit Steinen bewerfen wollten, eben solche
Geste gemacht. Damals waren, zu seinem Glück ja im letzten
Augenblick die beiden deutschen Wachmänner dazwischen
gegangen. Während Achmed noch darüber nachdachte, ob
der Jugendliche wohl auch so einer sei, betrat ein Polizist
den Bus und zerrte zunächst den flennenden Libanesen –
bengel aus dem Bus und schaffte den ins Haus. Achmed
war froh, das der ihn so sehr nervende Bengel endlich aus
seinem Sichtfeld verschwand. Dann kam der Polizist zurück
und griff sich den Stinkefingerzeiger. Zu Achmed großem
Bedauern verprügelte der Polizist den Kerl aber nicht, son –
dern zerrte den nur aus dem Bus. Nach und nach wurden
dann auch die anderen aus dem Bus geholt, so das sich der
Bus zusehens leerte und schließlich Achmed der Letzte war,
welcher den Bus verließ. Zwar wurde er dabei von dem Poli –
zisten etwas härter am Arm gepackt, aber Achmed wußte ja,
das er da eher überfreundlichen Menschen mißtrauen muß
und so ging er auch vollkommen arglos mit dem Polizisten
mit. So traf Achmed denn in Clausnitz ein.

2.

Einen Tag später strömte plötzlich ein seltsamer Haufen von
Leuten in die Asylunterkunft, bewaffnet mit Kameras und
Mikrofonen. Aber dieselben belästigten ihn nicht, sondern
wollten zu Achmeds großer Verwunderung alle nur den
heulenden Libanesenbengel sprechen und fotografieren.
Achmed konnte weder die ganze Aufregung verstehen,
noch warum diese merkwürdigen Deutschen unbedingt
den heulenden Jungen sehen wollten. Weinten denn in
dem ihm so seltsam vorkommendem Deutschland nicht
auch einmal Kinder ? Immer wieder kamen nun solche
Deutsche ins Haus, die diesen Jungen Luai sehen.
Als sie abends Fernsehen schauten, da sah Achmed
einen Kerl mit langen blonden Haaren der sich wild
aufführte. Zunächt hielt Achmed den gar für eine bär –
tige Frau und fragte einen der anwesenden Libanesen,
wer dass denn sei. Der Libanese erklärte ihm, das es
sich dabei um einen Politiker handele und dieser sich
sehr darüber aufrege, dass seine Landsleute den Luai
zum Weinen gebracht. Achmed konnte nicht verstehen,
warum um alles in der Welt diese blonde bärtige Frau,
ganz war er immer noch nicht davon überzeugt, dass
es sich bei dem wirklich um einen Mann handele, sich
nur so sehr aufregte, dass denn der blöde Libanesen –
bengel geheult habe. Diese Deutschen waren wirklich
ein komisches Volk. Achmed dachte bei sich, dass es
offensichtlich ein großes Verbrechen in diesem Land
darstellt, einen libanesischen Jungen zum Weinen zu
bringen. Weshalb er beschloß in Zukunft um jedes
Kind einen großen Bogen zu machen.
Einen Tag später kreuzte wieder so ein Reporter bei
ihnen ein, zusammen mit einem Dolmetscher. Zu
seiner großen Verwunderung sprachen die beiden
Achmed an. Dessen Argwohn war augenblicklich ge –
weckt, zumal die beiden Männer dabei so überaus
freundlich zu ihm waren. Dieser Reporter wollte von
ihm wissen, ob den Achmed auch große Angst in dem
Bus gehabt. So sagte er denen lieber nicht die Wahrheit,
dass er keine Angst gehabt, sondern eher sich gefreut,
dass der nervende Bengel geheult. Nicht, das auch dies
in Deutschland eine Straftat darstellt und am Ende noch
diese hässliche bärtige blonde Frau hier auftaucht. Also
sagt Achmed ihnen was sie hören wollten, dass er große
Angst um sein Leben gehabt. Dann wollte der Deutsche
von ihm wissen, warum er denn aus Syrien geflohen sei.
Was soll er dem den sagen, das man es ihm erzählt habe,
hierher zu kommen ? Da aber erinnerte sich Achmed, zu
seinem Glück aber wieder jenes Wortes, das die Polizisten
bei seiner Vernehmung gebraucht. So klopft er sich auf
die Brust und sagt ´´ Homosexueller „ . Die beiden Kerle
nicken eifrig mit dem Kopf und werden auffällig gleich
eine Spur freundlicher. Achmed denkt, dass es sich bei
diesem Wort, wohl um eine Art Codewort handelte, das
man in Deutschland benutzt, um alle Probleme geregelt
zu bekommen. Auf die Deutschen verfehlte es jedenfalls
seine Wirkung nicht. Anerkennend schlugen die ihm nun
auf die Schulter. Zum Schluß aber will der Deutsche von
ihm wissen, was Achmed denn von den Vorfällen in Köln
halte. Achmed hat nicht die geringste Ahnung, was in die –
sem Köln wohl passiert sei. Doch dann fiel ihm ein, dass
die beiden Marokkaner doch auch in dieses Köln fahren
wollten und so sagte er ´´ sehr schlechte Leute „. Der
Dolmetscher übersetzt und der andere Deutsche klopfte
ihn wieder anerkennend auf die Schulter. Dann begaben
sie sich weiter, denn sie wollten auch noch diesen blöden
Bengel Luai sehen. Achmed wußte nun das ´´ Homosexuel –
ler „ das Schlüsselwort sei, mit dem man in Deutschland
etwas werden kann und weiter komme. Weshalb er bei
sich beschloß dieses magische Wort in Zukunft noch viel
öfter zu benutzen.
Was Achmed jedoch nicht wußte, was da am nächsten Tag in
einer großen deutschen Zeitung über ihn zu lesen war.
Der Reporter schrieb nämlich, daß der junge Syrer Achmed,
der als bekennender Homosexueller vom Assad-Regime ver –
folgt worden und mit dem Tod bedroht, mehr Angst in dem
Bus in Clausnitz gehabt als auf der Flucht. In äußerst
drastischen, aber nie gesagten Worten, schilderte der
Journalist, wie russische Bomber Achmed Heimatdorf an –
gegriffen, wobei die Russen natürlich nur ausschließlich
Zivilisten bombardiert und damit ausschließlich für Achmeds
Flucht verantwortlich seien. Und als er der Journalist den
jungen Syrer nach den rechten Demonstranten in Clausnitz
gefragt, da habe ihm der junge Mann gesagt, daß diese
sehr schlechte Menschen seien, die etwas gegen Homo –
sexuelle wie ihn haben.
Wie hätte unser armer Achmed auch ahnen können, daß es
die deutsche Presse nicht so genau mit der Wahrheit
nehme ?

Fachkraft Achmed

Die Fortsetzung von ´´ Achmed im Dattelhain „

1.

Nach seinem ersten Sex in Deutschland hatte Achmed eine
Zeit lang tatsächlich das Empfinden, dass Deutschland ein
Traumland ist. Allerdings erlebte Achmed sodann in den
nächsten Tagen eine Reihe harter Rückschläge.
Zunächst hatte er in seiner Unterkunft mit seinen Mitbe –
wohnern immer noch nicht klären können, wozu nun der
ihnen geschenkte Teddybär diene. Nach zahllosen Experi –
menten und Selbstversuchen kam man zu dem Schluß, das
es sich nicht um ein europäisches Sexspielzeug handele.
Die beiden Sudanesen waren aber trotzdem der Meinung,
dass diese Stofftiere dazu dienten, dass wenn man sie so
einer Deutschen in die Hand drücke und diese den Teddy –
bär annehmen, dieses die Einwilligung für Sex sei. Schon
am nächsten Tag unternahmen die beiden Sudanesen dies –
bezüglich ein Experiment, kehrten dann aber am Abend
ohne Teddybär und das sie Sex bekommen hätten, in die
Unterkunft zurück. Da die beiden Sudanesen nicht über
das Thema reden wollten, so versteckte Achmed seinen
eigenen Teddybären von nun an vorsichtshalber unter
der Matraze seines Bettes. Eigentlich hat er es ja vorge –
habt seinen Teddybären dieser Sabine zukommen zu
lassen, allerdings hatte das Stofftier unter seinen Selbst –
experimenten so arg gelitten, dass er recht unansehlich
geworden.
Nachdem er seinen Teddybären gut versteckt, machte
sich Achmed auf den Weg, denn er brauchte mal wieder
Sex ! Nachdem es ihm bei der Sabine gelungen, wollte
er es auf die gleiche Art noch einmal versuchen. Wie er
da so durch den Park schleicht, sieht Achmed eine junge
Frau direkt auf ihn zukommen. Sogleich stellte er sich
ihr in den Weg und benutzte in gebrochenem Deutsch,
den einzigen Satz in dieser Sprache, den er beherrschte
´´ Ich brauchen Sex „. Zu seiner großen Verwunderung
sagte die junge Frau nur ´´ Kein Problem „. Während
Achmed es kaum glauben kann, wie einfach es ist, doch
in Deutschland Sex zu bekommen und sich riesig freute,
erlebte er eine böse Überraschung. Denn statt des erwar –
teten Sex trat ihm die Frau mit aller Kraft ins Gemäch,
so das Achmed zu Boden ging. Solch Sexpraktiken waren
ihm vollkommen unbekannt. Allerdings konnte Achmed
auch nicht ahnen, dass er gerade der bekennenden Lesbe
Anita K. begegnet, der gerade ein Mann ihre langjährige
Freundin Mandy ausgespannt. Unter dem Wunsch doch
einmal so einen Mann so richtig in die Finger zu bekom –
men, war Anita gerade auf den Weg in eine Lesben-Bar
gewesen, um ihren Kummer herunter zu spülen als sich
ihr Achmed in den Weg stellte. Nun machte sich ihr
jahrelanges Kampfsporttraning endlich bezahlt. Nach –
dem sich Achmed zurück in die Unterkunft schleppte,
war sein Bedarf an Sex erst einmal gedeckt, zumindest,
so lange, bis er wieder schmerzfrei ist.
Statt sein Augenmerk auf weiteren Sex zu legen, beschloß
Achmed nunmehr sich seiner beruflichen Karriere zu
widmen.

2.

Sein Betreuer hatte Achmed nämlich erzählt, dass man
Facharbeiter wie ihn dringend brauche. Die beiden Syrer
in seinem Zimmer erklärten ihm, das er sich als Designer
ausgeben solle. Das haben sie auch getan. Quasi Jeder,
der schon einmal in Syrien eine Parole an die Wand ge –
sprayt oder einen Koranvers zu Papier gebracht, gebe
sich in Deutschland als Designer aus. Allerdings mußte
Achmed nicht groß darüber nachdenken, was denn nun
so ein Designer sei, denn er hatte nie lesen oder schrei –
ben gelernt. Da konnten denn so auch seine Landsleute
nichts mehr für ihn tun. Achmed taugte eben nicht ein –
mal zum Designer.
Zwei Tage später aber lernte er in der Flüchtlingsunter –
kunft zwei Marokkaner kennen. Die sagten Achmed, das
es kein Problem sei, in Deutschland sehr viel Geld zu ver –
dienen. Achmed sollte nämlich für sie Taschendieb wer –
den. Zunächst war Achmed schwer empört, denn immer –
hin hackte man doch Dieben die Hand ab. Aber die beiden
Marokkaner grinsten nur. ´´ Der Koran beziehe sich dabei
nur auf das Bestehlen von Gläubigen. Ungläubige dagegen
dürfe man nach Herzenslust bestehlen und was das Beste
sei, dass man hier nicht einmal ins Gefängnis gesteckt wird,
ganz gleich, wie viel und wie oft man Deutsche beklaue „.
So war denn auch Achmed einverstanden. In den nächsten
Tagen ließ er sich so denn zum Antänzer von seinen neuen
Freunden ausbilden.
Noch nie hatte Achmed so hart in seinem Leben arbeiten
müssen, wie in den folgenden zwei Wochen, in denen er
unter der Anleitung der Marokanner zum Antänzer ausge –
bildet wurde. Abends war Achmed so erschöpft, dass er
nicht einmal mehr an Sex dachte. Nach zwei Wochen des
harten Training sollte Achmed schließlich seine Prüfung
ablegen. Die beiden Marokkaner schickten ihn also in die
Innenstadt. Achmed sollte sich irgendeinen Deutschen aus –
suchen, den antanzen und sodann die Brieftasche oder zu –
mindest sein Smartphone klauen. Mit seiner Beute soll er
sich dann auf dem Heimweg machen und wieder zu den
Marokkanern stossen. Schafft er die Prüfung wolle man
in Zukunft zusammenarbeiten.
Lange suchte Achmed nach einem geeigneten Deutschen
bis er endlich Einen ausgespäht, der da ganz alleine herum
stand und noch dazu mit einem Smartphone telefonierte.
´´ Der ist es ! „ entschied Achmed spontan. Seine neuen
Freunde hatte ihm nämlich angeraten, sich beim ersten
Mal einen Mann auszusuchen und keine Frau, so das er
nicht durch weibliche Reize abgelenkt werde. So also nun
wartete Achmed bis der Mann zu Ende telefoniert und be –
gab sich dann zu ihm. Bei seinem ersten Antanzen gab er
wirklich alles und dann erlebte Achmed eine Überraschung,
denn der Deutsche wirkte nicht etwa gereizt oder genervt,
sondern überaus freundlich. Dadurch zusehens verunsichert
gab Achmed sein Antanzen auf. Natürlich war Achmed zu –
tiefst betrübt, so ohne Beute den Marokkanern unter die
Augen treten zu müssen. Zu seiner großen Überraschung
aber lud ihn der freundliche Mann zu sich in seine Wohn –
ung ein und bot ihm noch überraschender sogar Geld an.
Arglos ging Achmed mit ihm. Wie hätte er es denn auch
ahnen sollen, das es sich bei dem Mann um den Homo –
sexuellen Volker B. handelte. So konnte es denn auch ge –
schehen, dass dieser Deutsche in seiner Wohnung mit ihm
Dinge anstellte, die weder Achmed noch Allah zu beschrei –
ben vermochten. Auf jeden Fall konnte Achmed als er die
Wohnung dieses Deutschen verließ, eine Woche lang nicht
mehr richtig sitzen.
Weitaus schlimmer aber war es für Achmed, das als er
seinen neuen Freunden davon berichtete und ihnen stolz
den ersten so selbstverdienten Hundert-Euro-Schein vor
zeigte, die Marokkaner zwar den Geldschein abnahmen,
ihn aber anschließend ein Schwuchtel nannten und nichts
mehr mit ihm zu tun haben wollten.
Mit dem sehr beschämenden Gefühl das niemand in diesem
Deutschland seine Fachkraft benötigte, schlich sich Achmed
in seine Unterkunft zurück.

3.
Nachdem Achmeds kurze Stippvisite als arabischer Antänzer
ein jähes Ende fand, forderten die beiden Marokkaner von
ihm Schweigegeld, aber Achmed hatte keines und deswegen
erzählten die Beiden nun überall herum, daß Achmed nur
geflohen sei, weil er eine Schwuchtel sei. Ein paar aufge –
brachte tschetschenische Islamisten versuchten darauf –
hin Achmed zu steinigen, was aber in letzter Minute durch
das beherzte Eingreifen der beiden Wachmänner Torsten
P. und Hartmut F. verhindert werden konnte. Daraufhin
wurde Achmed in eine andere Asylunterkunft verlegt.
Weil die tschetschenischen Fanatiker nunmehr Achmed
nicht mehr habhaft werden konnten, rächten diese sich
an den deutschen Wachleuten. Sie wandten sich an den
türkischstämmigen Grünenpolitiker Kamal M. und dieser
stellte Augenblick Strafanzeige gegen die beiden Wach –
männer wegen übertriebener Gewaltanwendung gegen
friedliche Flüchtlinge. Obwohl ein Gericht die beiden spä –
ter freisprach, verloren sie umgehend ihren Arbeitsplatz.
Hartmut F. fand glücklicher Weise gleich wieder als Leih –
arbeiter in einem 60 km von seinem Wohnort entfernten
Callcenter, während Torsten P. umgehend AfD-Mitglied
wurde und heute von HartzIV. lebt.
Von all dem aber ahnte unser Achmed nicht, während er
in seiner neuen Unterkunft sich einzugewöhnen versuchte.
Hier fand er in Mustafa, einem bärtigem Afghanen einen
wahren Freund. Diese Freundschaft kam unter sehr drama –
tischen Umständen zustande. Mustafa entpuppte sich näm –
lich als ein nach Deutschland eingeschleuster Taliban, der
den Auftrag hatte mit einem Anschlag ranghohe Mitglieder
der Regierung zu töten. Davon ahnte unser armer Achmed
allerdings nichts. Mustafa hatte sich bestens vorbereitet
und in Afghanistan in einem Bundeswehrcamp die vier
muslimischen Gebetszelte sauber gehalten. So konnte
er als Mitarbeiter der Bundeswehr unbemerkt Asyl in
Deutschland beantragen, dass auch umgehend bewilligt
worden. In Deutschland besuchte er, zusammen mit einer
Gruppe von Asylanten den Bundestag. Hierbei gelang es
ihm sogar mit seinem Handy ein Selfifoto mit ihm und
Angela Merkel, sowie mit Joachim Gauck zu schießen.
Mustafa sandte die Fotos umgehend an seine Taliban –
gruppe zum Beweis, wie dumm und vertrauensselig
doch diese Ungläubigen seien. Diese beschlossen ihm
umgehend Sprengstoff zu schicken. Leider wurde seine
Talibanführung, welche in einem kleinen Dorf im hinters –
tem Pakistan ihr Hauptquartier hatten, durch einen US-
amerikanischen Drohnenangriff getötet. Die Amerikaner
hatte, wie bei ihrer Aufklärung üblich, das falsche Haus
bombardiert und sozusagen als Colateralschaden die
dort befindliche Talibangruppe erwischt. Somit war
Mustafa ohne weitere Anweisungen. Beim Aufräumen
der Trümmer fand der pakistanische Geheimdienst die
Selfifotos von Mustafa und über viele Geheimdienst –
quellen, gelangte die Information schließlich auch nach
Deutschland. Hier brauchte der BND nach den Vorfällen
der Silvesternacht in Köln unbedingt einen Erfolg. Also
beschloß man über einen V-Mann Kontakt zu Mustafa
aufzunehmen, diesem C4-Sprengstoff zu übersenden
und dann den Afghanen festzunehmen, um der ohne –
hin schon stark verunsicherten Bevölkerung nunmehr
die Verhinderung eines gefährlichen Terroranschlags
vermelden zu können.
Von alldem wußte nun unser arme Achmed nichts als
der V-Mann infolge einer Verwechslung ihm, anstatt
seines neuen Zimmerkameraden Mustafa, den C4 –
Sprengstoff aushändigte. Zwar wunderte sich Achmed
schon ein wenig, warum man ihn ein Paket aus Afgha –
nistan geschickt, aber als er es öffnete und das merk –
würdige quadratische Zeug darin fand. Doch als Ach –
med daran schnupperte, roch es doch genau, wie die
komische Süßigkeit, welche ihm diese IS-Kämpfer in
einem Gürtel geschenkt. Ohne Bedenken verschlang
unser arme Achmed erneut den C4-Sprengstoff. Den
Karton schenkte er zwei tunesischen Jungen, die damit
Anstecken christlicher Kirchen spielen wollten. Ohne
es zu wissen, hatte Achmed so sämtliche Beweise rest –
los vernichtet.
Während Achmed nun mit starken Bauschmerzen in
seinem Bett lag, stürmte ein Sondereinsatzkommando
die Unterkunft und vermochten trotz intensivster Suche
keinerlei Sprengstoff finden. Zwar schlug der eingesetzte
Spürhund mehrfach bei Achmed an, aber obwohl die Be –
amten noch so sehr suchten, fand man nichts. So hatte
man auch gegen Mustafa nichts in der Hand und mußte
ihn wieder auf freien Fuß setzen. Als Mustafa zurück ge –
kehrt, erzählte ihm Achmed von dem Paket und das die
darin gewesenen Süßigkeiten wohl verdorben gewesen.
Mustafa ahnte natürlich sofort, wovor Achmed ihn da
bewahrt. Zum Dank erklärte Mustafa ihm sogar, daß
sein geliebter Teddybär ein Kinderspielzeug sei.