Die Erinnerungskultur bröckelt

Gerade ist Außenminister Heiko Maas, natürlich SPD,
schwer am Jammern : ,, Unsere Erinnerungskultur
bröckelt „. Sichtlich will es kaum ein Deutscher,
außer einer Hand voll Politiker und Gutmenschen,
die nichts anderes haben als vor den bösen Nazis
zu warnen, sich eine ´´ Erinnerungskultur „ auf –
propfen lassen.
Immer weniger junge Deutsche haben Bock darauf,
sich von einer Politikerclique, welche weil sie nicht
das Geringste für das eigene Volk geleistet, als ein
Schatten der Vergangenheit auftreten müssen, sich
als ´´ Tätervolk „ abstempeln zu lassen. Sie wollen
auch keine ´´ Erinnerungskultur „ deren einziger
Zweck es ist, ,, sich mit dem Holocaust zu identifi –
zieren „. Wobei es ganz gleich ist, auf welche Seite
die Großeltern oder Urgroßväter im Dritten Reich
wirklich gestanden. Dabei ist es ganz normal, dass
niemand für etwas haftbar gemacht oder gar die
Verantwortung übernimmt, für etwas, das weit
vor seiner Geburt geschehen, und auf das er so –
mit nicht den geringsten Einfluß hatte.
Dabei werden Politiker und Gutmenschen nun
auch immer mehr Opfer ihres eigenen Handelns :
Kaum ein Migrant will mit dem deutschen Pass
auch die ´´ Kollektivschuld „ übernehmen !
Ganz abgesehen davon, dass man sich mit den
Muslimen den erstarkenden Antisemitismus
selbst ins Haus geholt.
Nun möchten die Politiker und Gutmenschen,
dass die ´´ Erinnerungskultur „ und damit die
´´ Kollektivschuld „ der deutschen Jugend an –
gelernt werde. ´´ Historische Erfahrungen
sollen bis in alle Ewigkeit konserviert werden.
Vom Gedenktag, über Mahnmale, bis hin zum
Stolperstein soll alles die ´´ Erinnerungskultur
wachhalten oder besser künstlich am Leben
erhalten werden.
Dabei bediente man sich allzu oft aber auch
Scharlatanen und nicht umsonst ist in diesem
Land das Erfinden und Verbreiten einer Holo –
caustbiographie nicht strafbar! Von daher
darf man es sich fragen, ob denn ein Binjamin
Wilkomirski, eine Laura Grabowski, eine Misha
Defonseca und ein Otto Uthgenannt ebenso,
wie all die falschen Lampenschirme aus Men –
schenhaut, auch mit zu dieser neuen ´´Erinner –
ungskultur „ gehören werden?
Natürlich stammt selbst die Idee dieser ´´Er –
innerungskultur „ aus den USA und wurde
von dort importiert und den Deutschen auf –
gepropft.
Der Holocaust-Forscher Raul Hilberg stellte
dazu fest : ,, In der jüdischen Gemeinde gibt
es seit langem eine Vorliebe für die Idee, daß
die Geschichte des Holocaust aufgrund jüd –
ischer Quellen geschrieben werden muß. Nur
solches Material stelle die Härte der deutschen
Maßnahmen gegen die Opfer detailgenau dar.
Es gibt allerdings sehr wenige jüdische Doku –
mente, und die meisten davon sind Unterlagen
wie die Berichte der Judenräte an die deutschen
Behörden, die sich bis heute in den deutschen
Archiven befinden. Was bleibt, sind die Aus –
sagen der Überlebenden, ihre Memoiren inbe –
griffen. In den letzten Jahren ist die Suche nach
diesen Überlebenden organisiert und mit Eifer
betrieben worden. Ein wahrer Kult des Zeugnis –
ablegens hat begonnen. Jetzt, da diejenigen aus –
zusterben beginnen, die die Katastrophe als Er –
wachsene erlebt haben, wenden sich die Inter –
viewer und Lektoren den überlebenden Kindern
zu. Bald werden wir dann auch Erzählungen von
den Kindern der Überlebenden bekommen, und
diese Nachkriegskinder werden die Geschichte
aus zweiter Hand erzählen. Kein Wunder, daß
Wilkomirski sich unter die Menge mischen
konnte. Sein Erscheinen war nahezu unver –
meidlich „.

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Anna Prizkau zwischen Nazibraut und jüdischer Autorin

Anna Prizkau, welche gerne Reportagen im Stil von
schwülstigen Liebesromanen verfasst, versuchte sich
im Oktober 2017 an Neonazis und dem Holocaust.
´´ Jüdische Autorin trifft Neonazi-Aussteigerin
lautet denn der Titel ihres FAZ-Artikels. Ganz im
Stile eines Groschen-Liebesromans schleicht sich
die Prizkau an das Thema heran : ´´ Das deutsche
Mädchen träumte von Krieg und von Amerikanern.
Das jüdische von Auschwitz und Nazis. Die Alb –
träume träumten sie nicht in einer Zeit, als Hitler
aus Volksempfängern geschrien hat. Die Träume,
Ängste sind nicht so alt, die Mädchen inzwischen
erwachsen, sie sind junge Frauen „. Sichtlich woll –
ten FAZ-Leser schon immer wissen, wovon Rechte
des Nachts so träumen. Anna Prizkau weiß es. Zu –
mindest glaubt sie es.
Dementsprechend ist nun auch ihre Vorstellung von
bayerischen Neonazibräuten : ´´ Glatzen und Springer –
stiefel gab es in ihrer Kindheit nicht, nur Dirndl und
verbotene Filme, Musik, Bücher und Ferienlager –
alles war naziideologisch „. Mal ehrlich, wären sie
ohne Anna Prizkau jemals darauf gekommen, daß
ausgerechnet ein Dirndl sich als Neonaziuniform
entpuppt.
Blöderweise entpuppt sich dann aber ausgerechnet
die jüdische Autorin Deborah Feldman als die eigent –
liche Rassistin. Die Prizkau merkt das nicht einmal,
wenn sie deren Sätze wiedergibt. Sätze etwa, wie
diesen : ´´ Man muss sich vorstellen, dass in der
Gemeinde, aus der ich komme, fremde Völker im
Grunde so angesehen werden, dass sie einem Zweck
Gottes dienen, und dieser Zweck lautet, sie sind auf
der Welt, um uns Juden das Leben zu erschweren „.
Man versuche es sich an dieser Stelle lieber gar nicht
erst vorzustellen, welche Reaktionen es wohl ausge –
löst, wenn Neonazi-Aussteigerin Heidi Bennecken –
stein solch einen Satz über Juden gesagt !
Aber die Feldman, die angeblich von ihrer den Holo –
caust überlebenden Großmutter, keinerlei Hass ge –
lernt, legt gleich noch eine Schippe drauf : ´´ Inso –
fern waren die Deutschen immer nur Werkzeug, nur
dass sie in ihrer Funktion boshafter waren, blutrüns –
tiger, grausamer. Als Täter waren sie die schaurigsten
Marionetten eines zürnenden Gottes. Zieht man Gott
aus dem Bild ab, bleibt ein furchtbarer Täter zurück,
den man von außen gesehen ganz anders interpretieren
muss „. So sieht also das Bild des Deutschen aus, bei
einer US-Amerikanerin, die ja differenziert, sowie nicht
pauschalisiert, und der jeder Rassenhass völlig fremd !
Dazu der Holocaust als Ersatzreligion, das hat schon
was !
Während sich die bayerische Neonazi-Aussteigerin Heidi
Benneckenstein, ihrer Vergangenheit, nunmehr politisch
korrekt auf Linie gebracht, natürlich schämt, sind für die
jüdische Autorin, zwar ebenfalls nur immer die anderen
schuld, aber von Reue oder gar Schamgefühl ist da nichts
zu spüren.
Wir erfahren aber, dass es nicht die Erziehung gewesen,
sondern erst das Lesen des Tagebuchs der Anne Frank,
derlei Ansichten in Deborah Feldman wachgerufen und
dadurch der Holocaust zu ihrer kollektiven Geschichte
geworden. Was wäre wohl bloß aus ihr geworden, wenn
es in ihrer ultraorthodoxen Familie erlaubt gewesen, et –
wa Comics zu lesen ? Aber so blieb uns eine weitere
Wonderwoman erspart ! Langsam begreift die Neo –
nazibraut Benneckenstein, warum ihr Vater nur ein
Buch im Regal, indem das Tagebuch der Anne Frank
geleugnet wurde. Darüber ungläubig fragt die Feldman
´´ Aber glauben Nazis denn nicht, dass die Juden den
Holocaust verdient haben? Wozu ihn leugnen?
Bei der Feldman löste es jedenfalls gleich ein wahres
´´ Traumata „ aus, wie man später im Text, an der
Stelle, wo sie über ihr Kind spricht, erfahren !
Wiederum ist es dann aber die jüdische Autorin, die
deutlich tief von Vorurteilen geprägt : ´´ Früher ward
ihr für mich immer diese Geisterschurken mit Sprin –
gerstiefel, kantigen Zügen und blonden Haaren „.
Das ganze Gespräch zwischen so einer Neonaziaus –
steigerin und einer jüdischen Autorin, überfordert
unsere unbedarfte Autorin sichtlich, zumal es an
einem Punkt angelangt, wo, wenn immer man als
Deutscher etwas darüber sagt, einen nur Minen er –
warten. Also beschränkt sie sich darauf das Zwie –
gespräch unkommentiert zu übernehmen.
Pikant : Der erste Kontakt Deborah Feldman mit
so einem bösen Deutschen endete im Bett. Aber
sie sang ihm ein jüdisches Wiegenlied mit einem
Flair von Auschwitz vor und der Deutsche knickt
ein. Gefahr verbannt. Natürlich wundert sich die
Prizkau nicht im Mindesten, warum man in den
USA jüdischen Kindern schon in der Wiege vor –
singt ´´ Du hast, mein Kind, eine Mutter gehabt,
hast sie kaum gekannt. In den Auschwitzer Flam –
men hat man sie verbrannt „. Sie findet das jüd –
ische Wiegenlied einfach nur schön, wendet sich
aber lieber gleich der Nazibraut zu, um dieselbe
nach ihrem ersten Nazifreund zu befragen. So
werden wir also nie erfahren, warum Juden in
den USA klassischen Deutschhass schon in die
Wiege gelegt bekommen.
Dagegen ist die Deutsche Benneckenstein, durch
das Neonazi-Austeigerprogramm, schon ganz auf
Linie der deutschen Kollektivschuld gebracht. Was
bei ihr dann so klingt : ´´ Wir müssen uns fragen,
wie wir diese Schuld als eine Mahnung an die Zu –
kunft verstehen, vermitteln können. Die Schuld ist
ja da „.
Die jüdische Autorin findet den Begriff Schuld
furchtbar, aber ganz kann sie von der ihr schon
in die Wiege gelegten Kollektivschuld der Deut –
schen dann doch nicht lassen : ´´ Nehmen wir an,
wir sagen Kriegs-Schuld. Oder Holocaust-Schuld,
Völkermord-Schuld. Dann wird deutlich, dass sich
die Schuld auf das Verbrechen bezieht. Die Schuld
ist nicht per se deutsch. Das würde alle anderen von
vornherein ausklammern. Schuldig sind die, die die –
ses Verbrechen möglich gemacht und ausgeführt
haben. Die Verantwortlichen sind Menschen, dass
heißt, in ihrer Menschlichkeit waren sie Verbrecher
von äußerster Brutalität „. Klingt aber auch nicht
viel besser als ´´ Kollektivschuld „ !
Endlich kann Anna Prizkau loslegen, denn dass ist
voll ihr Thema : Vorurteile ! Sie selbst ist voll da –
von, und da die Feldman nicht so recht ran will, so
versucht die Prizkau ihr nun mit Fragen nach dem
schlimmen Deutschen beizukommen. Als auch das
nicht so recht Wirkung zeigt, wird dann lieber die
einer Gehirnwäsche unterzogene Nazibraut vorge –
führt, die dann auch gleich, nun politisch korrekt,
zu berichten weiß : ´´ Und es verstört mich, dass
viele rechtsextremistische Straftaten einfach nicht
verfolgt oder als rechtsextremistisch eingeordnet
werden. Das beste Beispiel ist der Amoklauf in
München „. Genau, denn der Muslim Ali, der sich
selbst den jüdischen Namen David zugelegt, ist ja
auch der klassische deutsche Rechtsextremist !
Das gefällt unserer Prizkau. Sofort unterstellt sie
in geradezu lächerlichster Art und Weise in der
Frage ´´ Sympathisieren Polizei und Justiz in
Deutschland mit rechten Taten ? „ Blöder Weise
reichte die Gehirnwäsche bei der Ex-Nazibraut
nicht dazu aus, auch nur einen einzigen solchen
Fall aus der Justiz in Deutschland zu nennen.
Selbst die jüdische Autorin muß da passen ! Man
hat nichts aufzubieten als einen Anwalt der auch
Rechte vertritt, so als wäre selbst das schon ein
Verbrechen.
Ab dem verfällt die Prizkau wieder in ihre alte
Starre und gibt sich ihrem Groschenromanstil
hin. Ihr fallen nur noch dümmliche Sätze ein,
und sie muß selbst zugeben : ´´ Das Gute fehlt
aber am Ende „. Es ist halt, wie in all ihren Ar –
tikeln ! Es sind Sätze, wie über den grauen Mann,
in Kaschmir gekleidet. Von dem die Prizkau es
nicht einmal wagt, wiederzugeben, was der tat –
sächlich gesagt, sondern nur das, was sie glaubt,
dass er hören will. Typischer Prizkau-Stil, der
sich mehr auf romanhaften Mutmaßungen stützt,
da wo die Realität sich nicht tendenziös verbiegen
lässt. Kein Wunder, dass die drei Ergrauten das
Schweigen einer Anna Prizkau einfordern. Einer
Prizkau, die gerade mal wieder auf einen fahren –
den Zug aufgesprungen, und in der Realität noch
nicht einmal etwas mit ihrer ´´ Automatenstimme
zu sagen hat.

Lernresistenter Joschka Fischer : Früher Steine gegen den Staat geworfen, heute gegen die AfD zu Gewalt aufrufen

Gegen die AfD wird alles aufgefahren, was man in
der Politik an geistigen Müllkübeln nur auftreiben
kann. So war es eben nur eine Frage der Zeit, bis
man einen Joschka Fischer aktivierte.
Fischer, welcher einst in seiner Partei nichts
gegen gewalttätige Linksextremisten, wie die RAF-
Terroristen, noch gegen die Pädophilen in der
eigenen Partei etwas einzuwenden hatte, meldet
sich nun also gegen die AfD, eben auch ganz auf
einem Niveau unterhalb eines Kinderschänders
zu Wort.
Auf Fischer passt damit Woody Allens alter Spruch,
dass die Moral von Politiker noch einen Grad unter
der von Kinderschänder liege, wie die Faust aufs
Auge !
In solcher Manier versucht er sich nunmehr als
geistiger Brandstifter, gegen AfD-Politiker, die
bedeutend demokratischer gewählt wurden als
einst ein Joschka Fischer in seine politischen
Ämter !
Natürlich hat Fischer weder klare Argumente, noch
beweist er irgendwelchen Sachverstand. Alles was
der kann, ist es, wie eben alle unfähigen Politiker,
zu versuchen die AfD in Nazinähe zu rücken.
Sichtlich hatte Fischer einen kompletten Filmriß
als er sich ereiferte : ´´ Wenn er die AfD-Politi –
ker Alexander Gauland und Björn Höcke reden
höre, habe er immer noch das Bild des zerstörten
Köln vor Augen. Wir wissen doch, wie dieser
Film endet „.
Ganz wie ein Pillen drehender Mistkäfer, welcher
immer nur im Abfall der Zeit des Nationalsozialis –
mus herumwühlt, um seine bitteren Pillen hervorzu –
bringen, so trat Fischer nun auf. Vielleicht hätte er
sich lieber die Bilder aus der Silvesternacht 2015/16
aus Köln angesehen, denn dann wüsste er, wie der
Film über grüne Realpolitik enden täte ! Aber wie
gesagt hatte Fischer einen kompletten Filmriß und
verfügte nur über Bilder aus der von ihm einst ver –
ordneten Erinnerungskultur.
Hätte er wenigstens 13 Jahre weiter gesehen, dann
hätte er sich Steine auf Polizisten werfen sehen. Der
ewige Gegner des Staates, der sich nun als Verteidiger
desselben aufspielt ! Niemand nimmt diesen Wende –
hals seine Parolen ab. Gleich dem einstigen Steine –
werfer will der nun eine harte Auseinandersetzung
mit der AfD. Das ist fast schon ein Aufruf zur Ge –
walt !
Wer andere ´´ Nazis „ nennt, selbst aber zu Gewalt
aufruft, besitzt wahrlich die Moral von Kinderschän –
der! Genau aus diesem widerwärtigem Sud ist einst
die grüne Partei entstanden. Und genau auf diesem
Niveau ruft der ehemalige RAF-Sympathisant nun wie –
der offen zu Gewalt gegen die AfD auf. Das ist eben –
so kriminell, wie seine gesamte Politikerkarriere!
In seiner Zeit als Außenminister gebärdeten sich die
Grünen als Friedensbewegungs-Partei, welche Fischer
sodann mit Lügen offen in einen Krieg geführt. Schon
damals dienten Nazivergleiche dem Kriegshetzer Joseph
Fischer, unter dem Motto ´´ Nie wieder Auschwitz „,
in aller bester linksextremistischer Antifa-Propaganda –
Manier, als Kriegsvorwand.
Glaubhafter ist Joschka Fischer seit damals jedenfalls
nicht im aller Geringsten geworden!

Wider dem Vergessen : Interview mit einem stellvertretenden Lagerkommandanten

Vorsicht ! Das folgende Interview mit dem stellvertretenden
Lagerkommandanten des polnischen Lagers Lamsdorf ist nichts
für Menschen mit schwachen Nerven.

´´ … Die Gerechtigkeit ließ sie vor der Baracke stehen und warten auf die Regis –
trierung, es konnte auch mal den ganzen Tag sein. Die Registrierung haben wir
angefangen mit einer gründlichen Durchsuchung. Wir nahmen alles. Eine versteckte
ihren Ring in den Haaren, wir schnitten sie ab. Wir nahmen und prügelten. Mit
Kolben, Händen, Füßen. Alte, Junge, Frauen. Alles, was sich bewegte, außer
Kindern. Zum ” Guten Morgen “, psychologisch, wie der Czesiek Geborski sagte,
damit man den Gehorsam in ihnen zupflügt. Ich erinnere mich, wie wir solchen
sechs Helme auf die Köpfe setzten und prügelten drauflos so lange, bis Blut
über die Augen floß. Die hatten trotzdem noch Glück. Einmal erblickten wir
einen mit einem Bart, der kam gar nicht in die Baracke zur Registrierung,
Judas. Johann hieß er, Johann L. Wir zogen ihn am Bart in die Werkstatt
und dort schraubten wir ihm den Bart in den Schraubstock und zündeten den
Bart an, damit er aussieht wie ein Bettler. Er schrie, daß er Kinder hat.
Die Reste vom Bart schnitten wir mit dem Messer ab, mit der Haut! Mit Zangen
rissen wir ihm die Fingernägel aus, einen nach dem anderen. Dann steckten
wir ihm eine Schulter in den Schraubstock und brachen sie. Mit der anderen
dasselbe. Dann haben wir angefangen, ihm mit Schlüsseln auf den Kopf zu
klopfen,
puk, puk, ist da wer ? Und dann hämmerten wir auf den Schädel, es gluckste,
Knochen krachten… Geteilt haben wir die Baracken so: Für Männer, für Frauen,
Frauen mit Kindern und Frauen, die arbeiten konnten. Und Ruhe. Keiner kennt
den anderen. Sollte irgendein Mann zu seiner Frau ein Wort sagen oder eine
Frau zu ihrem Mann oder Kind sagen, Prügel. 25 Schläge. Einmal sah eine Frau
ihren Mann, lief zu ihm, was haben wir gemacht. Drei Tage in der Sonne ohne
Essen und Trinken. Sie hielten sich an den Händen und lagen. Es gab kein Mit –
leid. Von der Erde in die Krankenstube, von der Stube unter die Erde ! Einer
hat mich mal gebeten, ich möchte ihn doch nicht töten, sondern erst nächsten
Morgen, er möchte gern noch seine Frau sehen, er hat sie nicht gesehen! Meine
Nummer 14 am Tag der Feuersbrunst, aber ich komme noch darauf. Der Tagesablauf
sah so aus: Um 6 Uhr wecken, aufstehen und auf den Platz. Laufen – fallen –
kriechen – laufen. Alt nicht alt. Krank nicht krank, ” Morgengymnastik ” auf
polnisch. Kommando und abzählen auf polnisch, von eins bis wie viele es waren.
Wer nicht konnte, wer falsche Zahl zahlte, Prügel, alt oder krank. Mit Knüppeln,
Füßen, Händen. Wir prügelten so lange, bis…. Wer krepierte, der krepierte.
Schuhe runter und ins Loch mit dem Aas. Manchmal, zum Zeitvertreib, befahlen
wir einigen, auf die Bäume zu klettern bis in die Wipfel. Andere wiederum
mußten die Bäume absägen. Sie sind runtergefallen wie Birnen. Gemborski hat
mal einem befohlen, auf den Baum zu klettern und schreien, ich bin ein Affe !
Und wir haben geschossen, bis er runterfiel ! Schuhe runter und ins Loch, ob
er lebte oder nicht, seine Sache. Dann Appell, Einteilung in Arbeitsgruppen
im Lager und außerhalb. Um 12 Uhr Ruhepause, dann wieder Arbeit, am Abend,
um 20 Uhr Ruhe. Ich sage Prügel, aber solche Prügel muß man sehen! … Wir
droschen, wie das Korn auf der Tenne. Haut und Fleischfetzen hingen in
Streifen. Sie lagen in der Krankenstube und waren am Krepieren. In den
Wunden tummelten sich Klumpen von Fliegen. Eins sage ich dazu, daß keiner
von uns sie vergewaltigt hat. Der Tod war für sie die Erlösung. Sie starben
an Blutvergiftung. Wir hatten keine Pferde, da haben wir vor den Pflug und
die Egge Männer vorgespannt. Vor den Pflug 12, vor die Egge 8 bis 12, es
kam darauf an, wie stark sie waren. Es kam vor, daß auch Frauen ziehen mußten.
Wir hatten keine Autos, da spannten wir sie auch vor einen Wagen oder Anhänger,
um Proviant zu holen, z.B. Oder vor eine Kutsche, um mit dem Kommandanten
spazieren zu fahren. Wie richtige polnische Herren ! Fünfzehnten September
spannten wir vor den Wagen 16 Mann, denn wir mußten schweres Gerät ins Dorf
bringen. Wir prügelten sie mit Stöcken, was das Zeug hielt, sie schafften es.
Auf dem Rückweg, im Wald, haben wir etwas herumgeschossen. Die Hälfte von ihnen
( Männern ) haben wir mit Schüssen zum Teich getrieben und ersoffen. Sechs davon
haben uns zum Lager gezogen. Drei davon haben vor Schreck die Sprache verloren,
einer hat sich selbst erhängt. Wir schossen auf die Leute in den Bäumen, wie
auf Affen, schossen in die Leute wie auf Fliegen. Einmal sind zu viele Weiber
in die Latrine reingegangen, ich schoß eine ganze Serie in sie hinein. Manche
bekamen in den Bauch, andere in die Brust. Die Kugeln trafen wie das blinde
Los. Stöhnten, jammerten, röchelten. Ins Loch damit! Damit keine Spur bleibt,
unter die Erde. Sie bogen und krümmten sich in der Erde, wie große Würmer,
wir schütteten sie mit Sand zu. ” Herr Ignac” kannte kein Mitleid. Aber jeder
kannte “Herrn Ignac”. Höchstens, daß nicht, da prügelte ich, oder ich gab
Befehl zum Prügeln. Zwei junge Hurensöhne gingen an mir vorbei, so an die
15 Jahre. Weder ” Achtung “, Morgen”, Einer musste den anderen prügeln. Über
einen Hocker und 25 auf den Arsch. Geschont haben sie sich, da habe ich ihnen
gezeigt, wie es geht. Mit einem dicken Kabel. – Wir prügelten und töteten.
Wir haben sie ausgesiedelt aus dieser Erde. Lehrer, Pl Beamte, Kaufleute,
Geistliche haben die Vorfahrt gehabt. Wir begossen sie mit Sejche, bewarfen
sie mit Scheiße, unter die Fingernägel trieben wir ihnen Nägel ein. Einem
Schuster aus Bielic, 58 Jahre, ( 1 sprang ich so lange auf dem Rücken herum,
bis er krepierte. Seinem Kumpel aus demselben Dorf, 65 Jahre, kam das Hirn
heraus, so habe ich ihm mit in dem Kolben den Schädel zertrümmert. Einen
erschoß ich, weil er Brillen trug, so ein Intelligent. – — Zusammen mit dem
Chef, Czeslaw G., haben wir dem Lehrer Wolf aus Bielic mit der Säge sein
krankes Bein abgesägt. Er schrie sich zu Tode. Wir erschossen eine Frau
im 9. Monat schwanger -. dann auch ihre kleine Tochter, als sie Blumen
legte auf das Grab der Mutter. Auf dem Lagergelände streunten Tag und
Nacht hungernde Kinder. Waisen oder Getrennte von ihren Müttern. Bettelten
vom Fenster zum Fenster und starben leise. Eines Tages gaben wir bekannt,
da» wir in der Baracke Milch haben für die Kinder. Sie kamen, wir erschossen
sie !!! Janek F. war gut, er mußte gut sein, denn bis zum Ende war er nicht
einer von uns. Eine Mutter mit ihrem Baby auf dem Arm bat um Suppe, er schlug
zu, direkt aufs Köpfchen. Und dann prügelte er die Mutter, sie floh vor ihm
mit einer roten Kugel im Arm ( blutiges Köpfchen des Kindes ). Wir klopften
ihm anerkennend auf die Schulter, daß er wenn auch nicht einer von uns, so
doch wie unser. Janek F. tötete zig Babys, gleich zwei auf einmal. Er zer –
trümmerte die Köpfe, indem er sie zusammenschlug. Wir verboten für die Toten
Kreuze aufzustellen. Paar Frauen mit Kindern wollten es doch tun, fielen
erschossen gleich auf ihre Männer, Väter und Kinder. Wen wir nicht erschlagen
haben, der krepierte an Hunger oder Krankheit. An Typhus starben sie wie die
Fliegen. Läuse fraßen ihnen die Haut so, daß man blanke Rippen sehen konnte.
So oder so haben wir zu wenig getötet. Czesiek G. wollte wenigstens zehn (10)
am Tag. Später mehr und mehr, Dörfer mußten schließlich geräumt werden für
unsere, aus dem Osten, denn sie nächtigen im Bahnhof in Oppeln, aber das
habe ich schon geschrieben. Am 4. Oktober zündeten wir zusammen mit D. die
Baracke Nr. 12 an. Vorher haben wir alle getrunken. Da war nicht was zu
löschen, aber den Frauen haben wir befohlen, Wasser und Sand zu schöpfen,
den Männern das aufs Dach tragen, schütten und löschen. Wir schossen, wenn
sie runter wollten. Das Dach ist eingebrochen, die Männer fielen rein und
verbrannten. Die, die Angst hatten, näherzukommen, warfen wir ins Feuer.
Die Familienmitglieder flehten uns auf Knien an, es gab kein Mitleid, der
Ehemann brannte vor den Augen seiner Frau und umgekehrt. Czeslaw 6. gab
Befehl zum Schießen, weil angeblich Aufruhr der Gefangenen, weil es brennt,
und sie wollen fliehen. So fingen wir an zu schießen. Wir haben geschossen
alle in alle. Wer kann das heute zusammenzählen, paar hundert Getötete
könnten es sein. Aus der Nähe, aus der Ferne, wie sie standen oder flohen.
Jeder von uns hat laut gezählt, wie viele er hat. D., der Vertreter von
Czeslaw G. tötete sechsundvierzig, ich verlor die Übersicht. Aus der
Krankenstube zog ich ein altes Weib heraus und zertrümmerte sie gleich
am Graben, ich tötete einen Vater von 6 Kindern, denn nach dem Feuer
brach er psychisch zusammen. Die letzte Leiche an diesem Tag war von mir.
Mit einem Schuß in den Hinterkopf erschoß ich den Sanitäter, er trug eine
Armbinde des Roten Kreuzes, und trug Suppe für ein krankes Kind-. Herbei –
gerufen habe ich zwei, damit sie ihn auf einer Trage zum Graben bringen,
da bei dem Toten das Hirn zu sehen war, befahl ich ihnen, es zu essen. Sie
wollten nicht, ich prügelte sie- mit dem Kolben. Tote und Schwerverwundete
haben wir befohlen in Gräben zu werfen und zuschütten. Die Erde bewegte sich,
man hörte das Röcheln, die Totengräber mußten solange darauf trampeln, bis
sich die Erde aufhörte zu bewegen und es war still. Durchgeführt wurde die
Exhumierung der Leichen von Soldaten der Roten Armee. Wir haben befohlen,
die aus der Erde herauszuholen, die ihre ( deutsche ) Soldaten dort vergraben
haben. Mit bloßen Händen, Männern und Frauen. Von den Leichen stank es wie
aus der Hölle, verwest waren sie schon so, daß ihre Teile man sogar in den
Stiefeln hatte. In manchen Gräbern waren die Leichen so verwest, daß, wenn
wir jemanden reinwarfen, der kam aus dieser schleimigen Masse nicht mehr
raus. Wir vergruben auch solche, die nur ohnmächtig wurden. Sie kamen zu
sich als man Sand auf sie schüttete. Sie schrieen wie irre. Totengräber-
vergruben sie in so einem Fall im Eil-Tempo. Wenn mich heute jemand
fragen würde, ob ich diese Schreie höre, da nein, ich höre nicht. Für
Sünden bereue ich nicht. Amen. Ignac Sz.“

Ignaz Sz ( Szypula ), welcher sich bis an sein Lebensende all seiner Schand –
taten und Verbrechen rühmte, wurde nie belangt und starb 1973 den
polnischen Heldentod, indem er betrunken von seinem Balkon stürzte.
Auch sein Vorgesetzter, der eigentliche Lagerkommandant, Czeslaw
Geborski ( *1924 -†2006 ) wurde nie für seine Taten belangt. Zwar
wurden gegen ihn 1959 und 2001 zwei Prozese geführt, die aber
nichts zu seiner Verurteilung führten.