Sachliche Bierdeckel mit Symbolkraft

Manchmal hat man das Gefühl, dass die ganze Gehirnleistung
bestimmter Genossen auf einen Bierdeckel passt. Auf die, von
starken Vorurteilen gegenüber deutschen Traditionen geplagten,
sächsische Integrationsministerin Petra Köpping könnte dies
durchaus zutreffen. Wie sonst soll man auch ihre Schnapsidee
verstehen, nunmehr Bierdeckel mit politisch korrekten Parolen
in Bars und Biergärten zu verteilen. Ich hätte da eine weitaus
bessere Idee, nämlich die, solche Parolen auf Toilettenpapier
zu drucken und dieses in sämtlichen genderneutralen WC`s
zu verteilen. Dann nämlich kommen die Parolen direkt dahin,
wo sich Köpping ihren Vorschlag stecken kann !
´´ Ich wünsche mir, dass wir miteinander im Gespräch bleiben
und so den Zusammenhalt in der Gesellschaft wieder stärken „
rechtfertigte Köpping ihre Bierdeckel-Kampagne. Gewiß ist es
ein Gespräch, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes seinen
Deckel abgibt ! Denn ein klärendes Gespräch mit der Bevölker –
ung meidet man. Also schnell ein paar Bierdeckel an den Stamm –
tischen abgelegt, wie die Visitenkarte eines Versicherungsver –
treters, und schon ist man ´´ im Gespräch „.
Und da man mit solchen ´´ Gesprächen „ beim deutschen Bürger
kaum noch ankommt, unterstreicht man die sachlich, objektive
Bierdeckeldarstellung noch mit so ´´unabhängigen „ Partnern,
wie etwa die ´´ Arbeitsgemeinschaft Asyl „ der TU Dresden. Das
soll die, wie es die recht rot angehauchte ´´ Leipziger Volkszeitung „
nennt ´´ Sachlichkeit in die Debatte „ bringen.
Allerdings stellen die Bierdeckel selbst schon einen Affront gegen
die einstigen Bürgerrechtler der DDR dar, denn ausgerechnet der
symbolträchtige ´´ runde Tisch „, wird für das sozialdemokratische
Klischee der Stammtischparolen hier nun mißbraucht. Und dass,
wo man doch so auf die Symbolkraft gesetzt ! Objektiv also macht
die rote Petra so deutlich, dass sie schon 1989 recht wenig von der
Meinung des Volkes gehalten.