Impfdosen für Afrika

In der ,,Deutschen Welle„ darf Redakteur Cai Nebe
mal wieder über die bösen Europäer und das arme
Afrika jammern. Die böse EU habe beim Coronoa –
Impfstoff nur an sich selbst gedacht und nicht an
die armen Länder Afrikas.
Natürlich übersieht Nebe dabei, dass EU-Länder
wie Deutschland nicht in der Lage sind für die ei –
gene Bevölkerung genügend Impfstoff bereitzu –
stellen. Da wäre es bestimmt nicht ,,von Vorteil„
den wenigen jetzt real vorhandenen Impfstoff
,,brüderlich„ mit Afrika zu teilen.
Nebe vergisst auch zu erwähnen, dass viele dieser
Entwicklungsländer ihr Geld lieber in Waffen als
in Impfstoffe investieren. Von daher ist es für den
Deutsche Welle-Redakteur natürlich selbstverständ –
lich, dass die EU den afrikanischen Ländern die
Corona-Impfstoffe kostenlos zur Verfügung stellt.
Es ist natürlich auffallend in dieser Jammerarie,
dass niemand von Israel, wo doch die meisten
geimpft, verlangt, dass die Juden ihren Impfstoff
mit den afrikanischen Staaten brüderlich teilen.
So wie angeblich Migranten immer nur ein Pro –
blem der EU und niemand von Israel verlangt
es solle auch Migranten aufnehmen, verhält es
sich auch mit dem Impfstoff. Selbst als man in
den Medien in Deutschland Großbritannien für
den früheren bevorzugten Einkauf von EU-Impf –
stoffen heftig kritisiert, blieb Israel, das ebenso
gehandelt, in den Medien stets außen vor!
Natürlich wäre Cai Nebe wohl nicht mehr lange
Redakteur bei der Deutschen Welle, wenn er nun
auch Israel eines ,,Ich-Syndroms„ offen bezich –
tigte!
Töricht dürft es eher von den afrikanischen Natio –
nalisten sein, zu erwarten, dass sie bevorzugt und
umsonst von der EU mit Impfstoff versorgt wer –
den, nur weil sie sich in der Rolle des ewigen Op –
fers so gefallen. Ebenso wie man in Afrika ganz
erwartet, dass ihnen die EU ihre untersten sozia –
len Schichten als ,,Flüchtlinge„ abnimmt und
diese dauerhaft in Europa ansiedelt.
Nebe indes wettert: ,, Es scheint, dass der Wes –
ten das Impfen als ein Grundrecht für sich selbst
und als ein Privileg für alle anderen betrachtet „.
Dabei ist es die Aufgabe einer jeden Regierung,
auch wenn viele Politiker in Deutschland dies
inzwischen vergessen haben, sich in erster Li –
nie um ihr eigenes Volk zu kümmern, dessen
Intressen zu vertreten und im Sinne des Mehr –
heitswillen des Volkes zu handeln.
Welchen Nutzen hätte es denn die halbe EU –
Bevölkerung ohne Impfstoff zu lassen um da –
für zwei, drei der bevölkerungsreichsten Län –
der Afrikas durchzuimpfen?
,, Nach diesem Debakel ist es schwer vorstellbar,
dass afrikanische Länder sich in Fragen der öff –
entlichen Gesundheit jemals wieder an den Wes –
ten wenden oder ihm vertrauen werden „ behaup –
tet Nebe. Und was bedeutet dies dann für den Eu –
ropäer? Nichts, außer einer enormen Einsparung
von Steuergeldern! Zumal Nebe gänzlich außer
Acht lässt wie viele Milliarden alleine an deut –
schen Entwicklungshilfegeldern in genau diese
armen afrikanischen Staaten geflossen sind. Da
wäre es die weitaus bessere Alternative das Geld
für Entwicklungshilfe gänzlich einzusparen, zu –
mal der Nutzen ohnehin minimal sichtbar ist,
und für die so eingesparten Gelder Impfdosen
für Afrika zu kaufen. Das würde der EU keine
weiteren Kosten verursachen und zudem den
Afrikanern mehr helfen als jährliche Entwick –
lungshilfegelder die dort nur in dunkle Kanäle
versickern. Warum forscht Nebe nicht mal nach,
warum all die afrikanischen Staaten, die von der
EU, und allem voran von Deutschland, die Gelder
für Entwicklungshilfe nicht auch in ihr Gesund –
heitswesen investiert!