Das ist einfach zum Schämen

Mit dem ängstlichen Gekreische eines kleinen
Mädchen machte sich BR-Chefredakteur Chris –
tian Nitsche in der ´´Tagesschau„ Luft.
Mit dem Gespür des widerlichen Wadenbeißers
traute er sich nun gegen Merkel zu wettern. Das
dies nicht der Beginn objektiv-sachlicher Bericht –
erstattung ist, stellte Nitzsche allerdings sofort
klar, indem er sich augenblicklich wieder der
für die Ersten Reihe typischen stark tendens –
ziösen Berichterstattung über die AfD hingab.
Von daher wirkte sein Auftritt mehr, wie der
eines von Existenzängsten geplagten System –
lings, dem allmählich aufgeht, das bald schon
die politische Korrektheit nicht mehr gefragt,
und der sich ausmalen kann, daß man auf ihn
als Chefredakteur dann als erstes verzichten
werde.
Da die Merkel noch nicht einmal mehr über
genügend Rückhalt in der eigenen Partei ver –
fügt, positioniert sich der Opportunist Nitsche
in den Reihen ihrer Gegner, um sich nach de –
ren baldigen Abgang weiterhin den Chefposten
zu sichrern. Daraus resultiert nun auch seine
ganze Wut, das er gezwungen war sich klar po –
sitionieren zu müssen.
Das muß doppelt bitter für Nitzsche sein, denn
bei einem Wahlsieg der AfD gerät sein Pfründe –
posten ernsthaft in Gefahr. Dadurch, daß der
Chefredakteur gezwungen wurde sich klar zu
positionieren, wird ihm dann nichts anderes
übrig bleiben als auf dem Chefredakteur-Ses –
sel die politische Korrektheit und tendenziöse
Berichterstattung, bis zum letzten Atemzug,
verteidigen zu müssen.
Klar fühlt sich da der Systemling nun gar so
wie die Mitarbeiter der Aktuellen Kamera im
Herbst 1989! Denen hatte es übrigens auch
nichts genützt, noch im letzten Augenblick
damit anzufangen, nun kritisch über die Ob –
rigkeit zu berichten!
Von daher kann man Nitzsches Kommentar
nur in seinem letzten Satz voll zustimmen :
,,Das ist einfach zum Schämen„!