EU : Deutsche Gewinne

In der ,,WELT„ will uns Tobias Kaiser für dumm ver –
kaufen, indem er behauptet, dass Deutschland der Ge –
winner des Coronahilfe-Gipfels der EU wäre.
Immerhin bekomme Deutschland von 185 Milliarden
einzuzahlenden Euro nun ganze 47,18 Milliarden, an –
statt der geplanten 33,80 Milliarden zurück. ,,Das sind
fast vierzig Prozent mehr„ tönt Kaiser. Wahrlich ein
,,Gewinn„, wenn man etwa ein Fünftel seiner einge –
zahlten Gelder wieder bekommt!
Dabei bleibt alles beim Alten : Wie bei jeder von der
EU beschlossenen Maßnahmen ist auch die Corona –
Hilfe nur ein Zuschussprojekt für Deutschland.
Wie immer darf der deutsche Steuerzahler bedeutend
mehr einzahlen als am Ende die Regierung in Deutsch –
land erhält. Das ist für die Deutschen alles andere als
ein gutes Geschäft. Und ginge es nach Merkel würde
Deutschland noch weitaus mehr einzahlen ohne über –
haupt etwas herauszubekommen!
Aber zum Glück gibt noch andere EU-Regierungen, die
sich anderes als die Regierung Merkel auch für ihr Land
einsetzen, und nur deren beharrlichem Kampf ist es zu
verdanken, dass am Ende etwas mehr für Deutschland
herausgekommen. Es waren diese Regierungen, die den
auf 500 Milliarden Euro aufgeblähten Rettungsschirm
auf 390 Milliarden begrenzt!
Selbst die Regierungen, die da angeblich Probleme mit
ihrer ,,Rechtsstaatlichkeit„ haben, taten bei den Ver –
handlungen letztendlich mehr für ihr Land als Merkel.
Das ist es, was einem zu denken geben sollte.
Praktisch haben die sparsamen Fünf ( Schweden, Öster –
reich, Dänemark Finnland, Niederlande ) der Merkel die
Milliarden aus der Hand genommen, welche die bereit
war mehr einzuzahlen! Wie eben Merkel immer mehr
als bereit ist, wenn es darum geht, möglichst viel deut –
sches Steuergeld ausschließlich dem Ausland zukom –
men zu lassen. Wo waren denn deutsche Politiker, die
auf dem Gipfel deutsche Interessen vertreten? Wo wa –
ren dort deutsche Europaabgeordnete, die selbst etwas
für ihr Land taten? Die waren auf dem Gipfel nicht zu
finden. Statt dessen hechelte wieder einmal alles dem
französischen Präsidenten Macron und dessen hoch –
fliegenden Plänen hinterher.
Gewinner sehen wahrlich anders aus!