Gastbeitrag enthüllt: Politiker handeln nicht für Deutschland

RP

In der „Zeit“ darf wieder einmal ein Politiker in
einem „Gastbeitrag“ seine platte Propaganda
zum Besten geben. Es ist der CDU-Generalsek-
retär Ruprecht Polenz, der hier die Gegner der
Kriegstreiberei anbellt mit der vollkommen un-
sinnigen Behauptung: Wer einen Atomkrieg ver-
hindern will, darf Putin nicht gewinnen lassen!
Der Polenz bezichtigt anderen der Lüge und der
Kurzsichtigkeit, ist aber selbst mit einer Blindheit
beschlagen, die fassungslos macht.
Etwa, wenn er behauptet: „Dieter Nuhr, Alice
Schwarzer, Antje Vollmer und die über 10.000
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des offe-
nen Briefes sind von den Konsequenzen ihrer
Empfehlungen nicht betroffen“. Welcher Deut-
scher wäre überhaupt mehr von einer Kapitula-
tion der Ukraine betroffen als von den Maßnah-
men, welche die Regierung aus Deutschland ver-
hängt? Und unter deren Folgen haben auch die
Unterzeichner zu leiden!
So spinnt Polenz den Faden weiter: „Sie sollten
sich wenigstens mit den Folgen befassen, die eine
Kapitulation für die Menschen in der Ukraine
hätte.“ Nein, sie sollten sich zu aller erst mit den
Folgen befassen, die eine einseitige Unterstütz-
ung der Ukraine für Deutschland hat! Aber für
Politiker, wie Ruprecht Polenz, für die das eigene
Volk schon immer an aller letzter Stelle gestanden,
zählen eben nur die Folgen für die Ukrainer und
sonst gar nichts!
Und so sieht der mehr als blinde „Gastautor“ eben
nur dass, was sich in der Ukraine abspielt, weil er
von seinem Elfenbeinturm aus den Blick auf das
eigene Land schon längst verloren. Selbst in sei-
nem „Gastbeitrag“ kommt Deutschland nur noch
in Form von Menschen vor, die Polenz zu seinen
politischen Gegner hält. Und selbst die bekämpft
er nicht für Deutschland, sondern zum Wohle der
Ukraine!
Man fragt sich, was man mehr verachten soll, der-
artige Politiker oder eine Presse, die solch einen
Schund als Gastbeitrag veröffentlicht! Die Frage,
warum eine vorgeblich „unabhängige“ Zeitung
überhaupt „Gastbeiträge“ von Politikern oder
Lobbyisten, wie etwa die Vertreter der Asyl –
und Migrantenlobby, veröffentlicht stellt sich
erst gar nicht, da ohnehin jeder weiß, wie es in
diesem Land um den freien objektiv-sachlich be-
richtenden Journalismus steht. Es gibt ihn eben-
so wenig, wie den Politiker im Bundestag, der
sich noch für Deutschland einsetzt! Und einzig
dies hat uns Ruprecht Polenz mit seinem „Gast-
beitrag“-Geschmiere hier bewiesen! Zugleich ein
schönes Beispiel für die herrschende Idiotkratie
in Deutschland!

Hier der sogenannte „Gastbeitrag“:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/waffenlieferung-an-die-ukraine-wer-einen-atomkrieg-verhindern-will-darf-putin-nicht-gewinnen-lassen/ar-AAWLFci?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=52726616d17c470d812fc9da86c2f434

Interne Ermittlungsergebnisse ausgeplaudert : Staat handlungsunfähig, weil selbst verstrickt

Es muss der Redaktion der „ZEIT“ sehr wichtig
gewesen sein, den Amokläufer von Heidelberg in
einen „Rechten“ zu verwandeln. Immerhin waren
gleich vier Leute, – Christian Fuchs, Astrid Geisler,
Yassin Musharbash und Martin Steinhagen -, sehr
schwer damit beschäftigt, den diesbezüglichen Ar-
tikel fertigzustellen.
Immerhin „interessierte“ sich der Täter als Vierzehn-
jähriger angeblich für die Partei „Der Dritte Weg“.
Für was sich Nikolai G. sonst noch als Teenager so
alles interessierte, das erfahren wir aus der wie üb-
lich stark tendenziösen Berichterstattung der „ZEIT“
natürlich nicht.
Für die linksversiffte „ZEIT“ ist einzig wichtig, dass
es „eine Spur ins rechtsextreme Spektrum“ gibt. Den
nur so kann man die Tat gehörig instrumentalisieren.
Es ist zudem recht fraglich warum die Ermittler in
diesem Fall, noch während den laufenden Ermittlun-
gen derartige Details an die Presse durchgeben. Dies
geschieht bei sogenannten „rechten“ Fällen immer
wieder. Würde umgekehrt ein Beamter Details zu
Taten von linken oder Straftätern mit Migrations –
hintergrund an die Öffentlichkeit weiterleiten, wür-
den sofort eine Untersuchung gegen den Betreffen-
den eingeleitet. Immerhin behauptet die „ZEIT“ aus
„Sicherheitskreisen“ informiert worden zu sein!
Hierin zeigt sich mal wieder die gute Zusammenar-
beit zwischen Staatspresse ( die es angeblich nicht
gibt ) und Staat bzw. dessen Sicherheitsapparat!
Geht es um mutmaßliche „Rechte“ setzen Staatsan-
waltschaft und Ermittlungskommission schnell mal
geltenden Recht außer Kraft und geben diesbezüglich
Informationen an die Presse weiter!
Sichtlich hatte man in diesen Kreisen ein auffallend
großes Interesse daran, der „ZEIT“ die Information
zuzuspielen, nach den „Ermittler den Namen des 18-
Jährigen auf einer älteren internen Liste der Partei
gefunden haben“.
Die „ZEIT“ erfuhr auf ihre Anfrage hin, dass man es
selbst bei den „Rechten“ vom Dritten Weg weitaus
ernster mit dem Datenschutz nimmt als beim Blatt
und ihren staatlichen Informanten: „Ein Sprecher
der Partei Der Dritte Weg wollte auf Anfrage von
ZEIT ONLINE mit Verweis auf den Datenschutz
weder bestätigen noch dementieren, dass der mut-
maßliche Täter früher Mitglied der Partei gewesen
war“!
Das Einzige, was an dem Artikel der „ZEIT“ tatsäch-
lich interessant wäre, dass erfährt man natürlich in
dem Blatt nicht, nämlich wer von der 32-köpfigen
Ermittlungsgruppe „Botanik“ unter Leitung der
Staatsanwaltschaft Heidelberg solch ein auffallend
großes Intresse daran hat solche Details unmittelbar
an die Presse weiterzureichen! Auch der für sie zu –
ständige baden-württembergische Innenminister
Thomas Strobl (CDU), der noch vor Abschluss der
Untersuchungen die in solchen Fällen übliche Meld-
ung verbreiten ließ, dass der Täter psychisch-krank
gewesen, und dies noch während der „laufenden Er-
mittlung“ macht sich damit sehr verdächtig!
Man könnte sich an dieser Stelle auch fragen, warum
die beiden großen Rechtsstaat – und Demokratiebe-
wahrer, Bundesjustizminister Marco Buschmann
und Bundesinnenministerin Nancy Faeser in diesem
Fall nicht längst dringenden Handlungsbedarf sehen
oder gar handeln!

Ein Männlein steht im Walde

In der berühmt-berüchtigten „Die Zeit“ hatte gestern
Christian Vooren den Auftrag erhalten das tägliche
Herziehen über die Querdenker zu übernehmen.
Sichtlich herrschen in den sich nur selbst so nennen-
den „Qualitätsmedien“ ein erster Anflug von Panik,
dass trotz aller tendenziöser Berichterstattung die
Bewegung noch Zulauf erhält. Spätesten seit all die
niederen Kreaturen in den Redaktionslöchern den
Pfefferspreeeinsatz gegen eine Vierjährige für gut
befunden haben, liegt das Ansehen solcher Journa-
listen fast schon unter dem von Kinderschändern.
Auch wurden sie ihren Ruf im Volk als „Lügenpresse“
bzw. „Lückenpresse“ auch 2021 wieder vollends ge-
recht.
So liegen vor allem in den Redaktionen die Nerven
zunehmend blank. Deshalb hat Christian Vooren
nun ein paar Tipps für „entspanntes Streiten“ pa-
rat. Mit „entspannten Streiten“ meint Vooren eher
die tendenziöse Berichterstattung der „Qualitäts-
medien“ mit ihrem ständigen Herziehen über die
Impfgegner, bis hin zur offenen Hetze. Sie verbrei-
ten genau dass, was die linke Gesetzgebung dann
als „Hasskommentare“ oder gar „Hasskriminalität“
bezeichnet, wenn sie von Rechts kommt. Aber da
der linksversiffte Schmierlappen in den Schmier-
blättern ja durch die „journalistische Freiheit“ da-
vor geschützt, darf er weiter ganz ungestraft seine
Lügen und Halbwahrheiten verbreiten.
So wie Christian Vooren in der „Zeit“ eben lügt,
wenn er vom „Streiten“ redet. Zum Streiten ge-
hören nämlich immer zwei und in einer Zeitung
miteinander zu streiten, hieße ehrlich beide Sei-
ten zu Wort kommen zu lassen. Diese geschieht
in den „Qualitätsmedien“ nie, denn hier wird
stets nur aus der Sicht des Einen „berichtet“
und über die andere Seite nur negativ herge-
zogen. In welchem Blatt der „Qualitätsmedien“
kamen denn schon einmal die Gegner der Mi-
grationspolitik zu Wort oder wurden denen
„Gastbeiträge“ zugestanden? Es wurde immer
nur tendenziös aus Sicht der Asyl – und Migran-
tenlobby und der Migranten selbst berichtet!
Ebenso verhält es sich mit der Berichterstatt-
ung über die Proteste der Impfgegner!
Und Systemjournalist Vooren ist ein Meister
der Manipulation oder andersherum ein ge-
waltiger Stümper, wenn es um unabhängigen
und sachlich-objektiven Journalismus geht.
Hier nur eine Kostprobe aus seinem Mach-
werk: ,, Auch selbst ernannte Querdenker
werden weiter auf die Straße gehen, krude
Geschichten und Lügen verbreiten, die sie im
Internet aufgeschnappt haben, und an ihrer Seite
werden immer häufiger Rechtsextreme stehen.
Die Querdenker werden weniger, das kann man
jetzt schon beobachten“. Der objektiv-sachliche
Unterschied zum selbsternannten Qualitätsjour-
nalisten ist der, dass sich der Querdenker seine
Geschichten nicht erst durch selbsternannte „Fak-
tenchecker“ bestätigen lässt, um glaubwürdig zu
wirken. Auch würden Politiker, Systemlinge und
solche Journalisten wohl kaum solcher Panik ver-
fallen, wenn die Oppositionellen, trotz all deren
Warnungen von Polizei zusammengeprügelt, ver-
haftet und eingesperrt oder zu horrende Geld-
strafen verurteilt zu werden, immer mehr auf
die Straße gehen. Das Einzige was tatsächlich
weniger geworden, ist die Anzahl aus der „Zi-
vilgesellschaft“, die noch zu Gegendemos auf-
läuft!
Wenn die Impfgegner immer weniger werden,
warum ist Vooren, dann so verzweifelt? ( O-Ton:
,,Um daran nicht völlig zu verzweifeln …„ )
Schon folgt hier die nächste Fake news: ,, nicht
die letzten Energiereserven noch für Diskussionen
darüber zu verschwenden“! Wann und mit wem
hat Vooren denn in der „ZEIT“ eine Diskussion
geführt, d.h. auch Andersdenkende überhaupt
einmal zu Wort kommen lassen? Es gab nie
eine echte Diskussion, geschweige denn einen
ehrlichen Dialog!
Und ein geistiger Einzeller wie Vooren liefert
den Beweis gleich noch selbst mit: ,, Doch es gibt
kein Anrecht darauf, dass ihnen geantwortet wird,
und schon gar keines auf Zustimmung“.
Indirekt gibt Vooren es dann sogar offen zu, dass
er eher nicht irgendeine Mehrheit vertritt, sondern
im Gegenteil recht ziemlich verlassen darsteht:
“ Den Kontakt zur eigenen Schwester, zum Nach –
barn oder dem Kumpel aus Schulzeiten zu verlieren,
tut weh“. Wer möchte auch schon einen Verwandten
oder jemand zum Kumpel haben, ja noch nicht ein-
mal zum Nachbarn, den man sich nicht aussuchen
kann, wenn der solch einen Scheiß in einer noch
verschisseneren Zeitung sich zusammenschreibt?
Aber von Einsicht zeigt der Mann, der ohne Ver-
wandschaft und Freunde dar steht und von den
Nachbarn gemieden wird, immer noch nicht.
Schuld sind immer die anderen und die sind in
der Minderheit, selbst wenn man ganz alleine
darsteht: „Sie sind ein eher kleiner Haufen von
meist nur ein paar Hundert, die auf die Straße
gehen“. Nichts als Lügen bis zum Schluß, denn
es waren zuletzt mehrere Tausend auf den Stra-
ßen!
Und weil man es als Systemjournalist nie gelernt
hat einen echten Dialog zu führen oder einfach
schlichweg zu blöd für eine Diskussion ist, sind
für den Komplettversager auch hier nur die an-
deren schuld: “ Wer sich rassistisch, antisemitisch,
rechtsextrem oder wissenschaftsfeindlich äußert,
der verweigert von sich aus den Diskurs“! Da hält
man sich für so „hochgebildet“ und kann im ech-
ten Dialog keine zwei Sekunden gegen eine Putze
bestehen. Von daher erfindet man dann eben so
etwas, wie, dass die Putze „wissenschaftsfeindlich“
sei. Sichtlich hält Vooren auch sein Geschmiere
für eine „hochwissenschaftliche“ Arbeit!
In seiner Verzweiflung mutiert Vooren auch gleich
zum absoluten Nazi. Der Nazi liebt es ja wie sonst
nichts andere auszugrenzen: “ Ihn oder sie auszu-
grenzen, ist keine diktatorische Spaltung der Gesell-
schaft, sondern schlicht wehrhafte Demokratie„.
An für sich würde es nur ein Idiot mit dem Gehirn
einer zurückgebliebenen Muschel für „Demokratie“
halten, Minderheiten auszugrenzen! Aber hier ha-
ben wir den unumstößlichen Beweis, dass in jedem
Linken der Diktator wohnt, der nur ein klein wenig
Macht benötigt, um gleich wieder den Führer her-
aushängen zu lassen. Daher ist unter denen auch
die grüne Verbotspartei so etwas von beliebt!
Da wütet so ein kleines einsames Männchen in
der Redaktion: “ Eine Minderheit, die sehr laut
brüllt und die große Mehrheit damit einzuschüch-
tern versucht, bestimmt nicht, was richtig ist
Das rote Hagebuttenmännlein im Walde hat dort
auch auf einem Bein stehend das Wort „mütend“
vergraben, wie er stolz auf Twitter bekennt, und
wahrscheinlich sein Resthirn gleich mit!
Anders ist seine Verhaltensstörung nicht mehr zu
erklären. Gerade verlangt er noch jede Diskussion
zu verbieten, um dann die 180 Grad-Kehrtwende
zu vollziehen, und das Gegenteil zu behaupten:
“ Aber ob nun eine Impfpflicht oder eine Aus-
gangssperre die richtigen Mittel wären, die Pan-
demie zu beenden, darüber darf und muss man
sogar streiten“ Für wen hält Voorsen sich? Für
die Miniausgabe eines fünfjährigen Gottschalk,
der glaubt sich in einer Fernsehshow zu befin-
den, in der nur er die Fragen und Themen vor-
gibt? “ Was gerecht ist und was nicht, wer belas-
tet wird und wer auf Entlastung hoffen darf, wie
Gelder verteilt werden und welche Regeln gelten –
das ist originär politischer Diskurs und das muss
eine Gesellschaft immer wieder neu ausverhan-
deln“. In was für einer Welt lebt der eigentlich?
Als ob die Regierung bei eine ihrer Entscheid-
ungen je mit dem deutschen Volk verhandelt
hätte oder es wenigsten gefragt!
Dann liefert Vooren gleich einen weiteren Brül-
ler: „Bei der Gelegenheit lohnt sich auch eine
Selbstprüfung, ob man die eigenen Positionen
nicht manchmal doch etwas zu entschlossen
vertreten hat„. Vielleicht hätte Vooren an
der Stelle lieber noch einmal überdacht, ob
das Ausgrenzen Andersdenkender tatsächlich
auch nur ansatzweise etwas mit „Demokratie“
zu tun habe!
Und dann gibt der Mann, der eben noch so sehr
auf „wissenschaftliche Erkenntnisse“ gepocht,
zu: „Es ist okay nicht alles zu wissen“.
Nein Christian es ist nicht „okay“, dass man nur,
weil man von nichts ne Ahnung hat, einfach lügt.
Noch nicht einmal für solch Schmierblatt wie die
„ZEIT“ ist es okay!
Und wenn man gerade selbst Potenzstörungen,
äh eine Schreibblockade hat, ist es auch nicht
„okay“ Menschen die weitaus kreativer sind als
man selbst als blöde zu bezeichnen: “ Als Orien-
tierungshilfe gilt: Jemand, der einen YouTube-
oder Telegram-Kanal betreibt und diesen stünd-
lich mit vermeintlichen Fakten füttert, ist in der
Regel nicht cleverer und fachlich kompetenter
als all die Virologinnen, Ökonomen, Juristinnen
und Politikwissenschaftler da draußen“. Cleverer
als ein Phrasen dreschender Journalist sind die
aber schon! Derselbe denkt: “ Einfach froh sein,
dass die schlechte Phase überstanden ist“. Blöd
nur wenn eine schlechte Phase zuhaben bei einem
Journalisten zum Dauerzustand wird. Da hat man
Class Relotius drohend vor Augen. Wo der völlige
Realitätsverlust zu groß wird, da erschafft man
sich eben seine eigene Welt.
Und wenn man halt nicht geistig bei weitem so
clever wie der Oppositionelle, dann schreit der
Systemling nach Verbote oder dem starken
Mann: “ Ja, es braucht eine entschieden durch-
greifende Polizei“. Wen du geistig nicht besiegen
kannst, den knüppelst du eben körperlich nieder!
Nordkoreas oder Belarus Diktatoren wären hier
bestimmt stolz auf ihn!
Und mir geht an dieser Stelle nur noch das alte
Rätsellied von Hoffman von Fallersleben „Ein
Männlein steht im Walde“ mit der Zeile “ Das
Männlein dort auf einem Bein. Mit seinem roten
Mäntelein“ nicht mehr aus dem Kopf.

Hier der Original-Artikel:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-12/querdenker-umgang-diskussionen-tipps

100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus- Heute: Kokot trifft Grochowski

In der „ZEIT“ hat Michael Kokot die undankbare Auf-
gabe den heutigen Artikel im Sinne der Asyl – und
Migrantenlobby zu schreiben.
So verfasst er dementsprechend einen Artikel über
den polnischen Unternehmer Władysław Grochowski.
Derselbe vollkommen unfähig sich um seine eigene
Frau und seine Kinder zu kümmern, hat sein Herz
für die Migranten an der polnischen Grenze zu Be-
larus entdeckt. Die möchte der Unternehmer gerne
nach Polen hereinholen.
In dem wie üblich stark tendenziösen „ZEIT“-Arti-
kel erfahren wir nicht, ob der Unternehmer auch
Verantwortung und die Mithaftung übernimmt,
wenn die von ihm ins Land geholten Migranten
in Polen Verbrechen begehen. Solch unangenehme
Fragen werden den Vertretern der Asyl – und Mi-
grantenlobby nie gestellt, schon weil man sie spä-
ter auf solche Aussagen hin festnageln könnte!
Nebenbei erfahren wir, dass Grochowski sein Geld
auch mit Arche-Hotels macht, in denen die von
ihm nach Polen geholten Migranten dann auch
gleich „Arbeit finden“. Ob Grochowski den dorti-
gen Angestellten faire Löhne zahlt, das erfahren
wir natürlich nicht. Es könnte also ebenso gut
sein, dass der Unternehmer auf diese Art und
Weise nur an billige Arbeitnehmer herankom-
men will, um so mit Hilfe der ausländischen
Arbeiter die einheimischen Löhne zu drücken!
Und bei 17 Hotels und 27 Restaurants kann
man schon eine Menge Migranten als billige
Arbeiter gebrauchen!
In Kokots Artikel liest sich dass dann so: ,, Gutes
Geld verdienen und mit seinem Vermögen über
die Stiftung gute Dinge tun, das ist Grochowskis
Konzept. „Wir helfen, normal zu leben“ lautet
das Motto der Stiftung – und selbst der PiS-Re-
gierung hat sie schon einmal geholfen: Vor eini-
gen Jahren brachte die Stiftung auf deren Bitten
sieben Geschwister aus der Ukraine nach Polen,
die nach dem Tod ihrer Eltern allein dastanden.
Sie leben bis heute in einer etwa 100 Quadratme-
ter großen Wohnung der Stiftung im Ort Łochów,
eine Autostunde von Warschau entfernt. Auch hier
gibt es ein Arche-Hotel, das Zugezogenen Arbeits-
plätze bietet„.
Ob, wie bei den NGOs der Asyl – und Migranten-
lobby üblich, dann auch Geld von der Regierung
an Grochowskis Stiftung geflossen ist, das erfah-
ren wir natürlich aus dem „ZEIT“-Artikel nicht.
Warum wohl nicht?
Dann wäre die hauseigene Lena Grochowsk-
Stiftung zugleich ein geeignetes Steuereinspar-
modell. Das wäre für die Asyl – und Migranten-
lobby nicht ungewöhnlich, deren unzählige Ver-
eine, Stiftungen, Organisationen und Projekte,
zugleich auch ihre Haupteinnahmequelle sind!
Wobei die „humanitäre Hilfe“, auf die sich auch
der Unternehmer Grochowski beruft, meist für
die NGOs der Asyl – und Migrantenlobby wie
eine Lizenz zum Gelddrucken sind. Durch sie
werden auch all die Schlepper und Schleuser
vom Mittelmeer, über die Balkan-Route bis
hin zur polnischen Grenze finanziert. Auch
hier wird das Schleusertum mit „humanitärer
Hilfe“ kaschiert!
Das in Polen eine Mehrheit so denkt wie der
Herr Grochowski ist eher unwahrscheinlich.
Von daher muss Michael Kokot hier in seinem
Artikel auch folgenden Kunstgriff anwenden:
„Ich glaube, sehr viele Polen denken ähnlich
wie ich“, sagt Grochowski im Restaurant eines
seiner Hotels in Warschau. Nach seinem Appell
habe er viel Zuspruch bekommen, von seinen
Mitarbeitenden, aber auch von anderen Unter-
nehmerinnen und Unternehmern“.
Sichtlich beruhte also der „Zuspruch“ auf die
Reihe von Mitarbeitern von Grochowski und
auf Unternehmer, die mit dem Einstellen von
Migranten die einheimischen Löhne drücken
wollen! Von einer breiten Unterstützung des
polnischen Volkes kann also keinerlei Rede
sein!
Wie um vom eigentlichen Thema schnell ge-
hörig abzulenken, folgt dann eine Anekdote,
wie sich der junge Herr Grochowski um den
Wehrdienst drückte.
Nachdem der feine Herr Grochowski im Inter-
view selbst zugibt seine Kinder und die Ehefrau
stark vernachlässigt zu haben, klingt es da eher
schon zynisch, wenn Kokot dann schreibt: ,, Die
Motivation für sein soziales Engagement zieht
Grochowski aus seiner Familiengeschichte – und
aus dem katholischen Glauben. „Anderen zu hel-
fen, das hat mir meine Mutter beigebracht“, sagt
er.“
Aber Michael Kokot hat nun einmal den Partei -,
äh Redaktions-, Auftrag die Geschichte des feinen
Herrn Władysław Grochowski ganz im Sinne der
Asyl – und Migrantenlobby schon zuschreiben. So
darf es niemanden verwundern, dass er am Ende
den streng katholischen Grochowski zu einen wah-
ren Heiligen erhebt.
Am Ende muss aber dann selbst Kokot eingestehen,
dass das einzig wirklich Interessante an Grochowski
dessen Schnauzbart ist: „Angesprochen auf die Be-
deutung des markanten Schnauzbartes winkt Gro-
chowski ab: Nein, der habe keine Bedeutung, nein,
er sei auch keine Familientradition: „Die Marketing-
Leute in meinem Unternehmen haben mir empfoh-
len, ihn wachsen zu lassen, damit ich besser erkenn-
bar bin.“
Ob dieselben „Marketing-Leute“ ihm auch empfoh-
len aus eben solch Gründen des Marketings sich für
Migranten einzusetzen, dass erfahren wir schon nicht
mehr.

Hier wir immer das Original:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/migration-willkommen-in-polen/ar-AASehdk?ocid=msedgdhp&pc=U531

Nun auch Rassismus unter deutschen Medizinern?

Es war nur eine Frage der Zeit, bis man auch im
deutschen Gesundheitswesen „Rassismus“ aus-
machen. In der berühmt-berüchtigten „ZEIT“
gehen Alisa Schellenberg und Linda Fischer
dem nach.
Da ihre kruden Thesen für gewöhnlich mehr
als schwach, lässt man sie sich, szeneüblich für
den buntdeutschen Schweinejournalistmus mit
dem Gewäsch eines Politologen oder Soziologen
bestätigen. In diesem speziellen Fall übernahm
die Sozialforscherin Muna Aikins diesen Part.
Die ist selbst schwarz und kann daher auch nichts
anderes als über den angeblichen Rassismus von
Weißen gegenüber Schwarzen zu reden. Also die
ideale Fehlbesetzung für so einen Artikel!
Schon weil sie nichts anderes kann als über rassist-
isch behandelte Schwarze zu reden, endeckt die
Aikins auch gleich: ,, Antischwarzer Rassismus
kommt regelmäßig in deutschen Arztpraxen, in
Therapiezimmern und auf Krankenhausstationen
vor. Um das zu belegen, wurden mit dem Afrozensus
zum ersten Mal die Erfahrungen Tausender Schwar-
zer Menschen zusammengetragen„.
Obwohl ja „tausende“ Schwarze angeblich diese Er-
fahrung in Deutschland gemacht, können 2 Journa-
listinnen und eine Forscherin nur einen einzigen
Fall vorweisen. Den der ,hessischen Grünen-Politi-
kerin Mirrianne Mahn, die aus dem Klinikbett über
Rassismus im Krankenhaus berichtet. Die ist selbst
Schwarz. Deren Story läuft gerade in der Presse an,
u.a. schon im „Focus“. Dazu muss man allerdings
auch wissen, dass sich die Mahn den Rassismus
gegen sich zum Lebenszweck erkoren, und damit
durch Deutschland tourt. Sie war eine der eifrigsten
Verfechterinnen in Frankfurt gegen die Mohren-
Apotheken vorzugehen. Da dürfte es schon Anlass
für „rassistische Witze“ geben, wenn man erst die
deutschen Apotheker zu Rassisten erklärt und
dann im Krankenhaus am lautestes nach Schmerz-
mittel schreit und sich noch obendrein darüber
beschwert, dass diese nicht überall frei verfügbar
in Deutschland seien! Noch am 23.Oktober 2021
rief Mahn die Grünen dazu auf „Kein Dialog mit
menschenverachtenden Ideologien“ zu führen.
In dem gewohnt stark tendenziösen Artikel erfährt
man natürlich nicht, was Mirrianne Mahn tatsäch-
lich fehlt, so dass der Leser es natürlich auch nicht
selbst beurteilen kann, ob die Kritik des Arztes an
ihren „Leiden“ angebracht oder „Rassismus“ ist.
Es reicht für die geballte Recherchekraft dieser
Drei aus, dass eine Schwarze behauptet rassist-
isch von einem deutschen Arzt behandelt wor-
den zu sein! In ihrem Instagramm-Video kann
die Mahn selbst nicht sagen, was ihr fehlt, nur
dass sie Schmerzen habe. Sichtlich liegt der ge-
samte „Rassismus“ darin vom Arzt eine „Afri-
kanerin“ genannt. Sie beschwert sich darüber,
dass der Arzt mit ihr in gebrochenem Deutsch
gesprochen habe. In ihrem Video fällt die Afri-
kanerin auch immer wieder vom Deutschen ins
Englische.
Muna Aikins kommentiert das Ganze nun mit
den üblichen Stereotypen: ,, Für eine Schwarze
Frau ist so eine Erfahrung leider sehr nahelie-
gend. Typisch daran sind zwei Dinge: Erstens,
dass die Schmerzäußerungen von Schwarzen
Menschen durch Ärzte relativiert werden. Dahin-
ter steckt die Annahme, dass Schwarze Menschen
mehr aushalten könnten als weiße. Das ist nicht
richtig, sondern ein rassistisches Stereotyp„.
Die Aikins benutzt hier den Einzelfall um etwas
daraus zu konstruieren. Ihre „Erfahrung“ auf
diesem Gebiet beruht auf einem Zeitungsartikel
aus den USA, „How we fail black patients in pain“
von Janice A. Sabin! * Man könnte an dieser Stelle
auch darauf hinweisen, dass Millionen US-Ameri-
kaner schmerzmittelabhängig sind, und müsste
beweisen wie viel Prozent von denen Schwarze
sind.
Aber was nicht in derlei in Auftrag gegebene Stu-
dien passt, wird passend gemacht, durch das Weg-
lassen aller unschönen Detail und hier im wahrsten
Sinne des Wortes  aller Nebenwirkungen!
Und das Muna Aikins über keinerlei Erfahrung
zu diesem Thema aus Deutschland verfügt, be-
weist sie auch gleich : ,, Schon während der Ver-
sklavung von Schwarzen Menschen wurde auf
Schwarze Körper projiziert, dass sie eine höhere
Leistungsfähigkeit hätten. Dass sie mehr aushal-
ten könnten, unter anderem eben Schmerz „.
Und obwohl solch „Rassismus“ angeblich „tau-
sende“ Schwarze in Deutschland betrifft, kann
die Aikins wieder nur auf den Fall Mahn zurück-
greifen, und dies auch noch mit deren Worten:
,, Schwarzen Menschen widerfährt häufig ein
Othering-Prozess, eine Fremdmachung. Dann
fallen von Medizinern so Sätze wie: ‚Seien Sie
froh, dass Sie in unserem Land so eine gute Be-
handlung bekommen.‘ Othering bedeutet also,
dass Schwarze Menschen als fremd dargestellt
werden – obwohl viele von ihnen auch deutsch
sind„.
Danach wollen es selbst die beiden Journalistin-
nen es genauer wissen, dass mit den „Erfahrun-
gen von Tausenden Schwarzen im deutschen
Gesundheitssystem“, welche Muna Aikins mut-
maßlich untersucht haben will.
Erwartungsgemäß weicht die Aikins nun hier
offensichtlich aus, verweist zwar auf ihre „Er-
gebnisse“ und dass, was sie daraus macht, aber
nennt keine einzige genaue Zahl, mit wie vielen
Schwarzen sie tatsächlich selbst gesprochen.
Schon beim Fall Mirrianne Mahn konnte sie
ja nicht auf andere ihrer „tausenden“ Fälle aus
Deutschland zurückgreifen, sondern nur auf
einen Artikel aus den USA! Zwar behauptet die
Aikins nun ,, Zwei Drittel der Menschen“, die
sie mutmaßlich befragt, hätten ihr dies und
jenes erklärt, aber sagt nicht wie viele Schwarze
aus ihrer Studien nun tatsächlich aus Deutsch-
land stammen!
Den beiden Tanten von der „ZEIT“ fallen all
diese Widersprüchen natürlich nicht auf und
sie, die ohnehin nur stark tendenziöse Bericht-
erstattung kennen, fragen natürlich auch nicht
nach.
Aikins kann also munter weiter behaupten:
“ Schwarze Ärztinnen haben in unserer Erheb-
ung in diesem Zusammenhang besonders auf
Hauterkrankungen aufmerksam gemacht„.
Wie viele schwarze Hautärzte gibt es denn in
Deutschland und mit wie vielen hat die Aikins
für ihre Studie selbst tatsächlich gesprochen?
Und in diesem tendenziösen Stil geht es munter
weiter : “ Aikins: Ja. Im Afrozensus gibt es ein
Beispiel von einem Kind, das in Düsseldorf ge-
boren ist – noch nie woanders gewesen ist –
und dennoch auf tropische Erkrankungen
untersucht wurde“. Zur genauen Untersuch-
ung des Düsseldorfer Falles müsste man wis-
sen, ob die Eltern des Kindes gerade von ei-
nem Besuch aus der Heimat zurückgekehrt
oder von dort Besuch erhalten. Zeigte das
Kind Anzeichen, die für die Infektion mit
einer Tropenkrankheit sprachen? Das alles
erfahren wir nicht, sondern nur den urbanen
Mythos, dass sich weiße deutsche Ärzte ein
schwarzes Kind gegriffen, um es auf Tropen-
krankheiten hin zu untersuchen.
In dem Artikel wirkt Muna Aikins immer mehr
ganz wie eine Hochstaplerin, ihre eigentliche
Hochstapelei mit immer neuen, anderen Ge-
schichten zu decken versucht. So gerät denn
ihr “ Afrozensus“ immer mehr ins Reich der
Mythen und Legenden und ist am Ende genau
dass, was man heute „Verschwörungstheorie“
nennt!
Und irgendwann verrät sich auch der aller
beste Hochstapler einmal. Nicht viel anders
klingt es, wenn Aikins unbewusst es im Inter-
view offen eingesteht: “ Hier und da gibt es ein
paar Zahlen und Erfahrungswerte, insbesondere
in der Migrationsforschung. Das reicht nicht“.
Am Ende kommt den beiden Journalistinnen
von der „ZEIT“ das Mirrianne Mahn Video dann
wohl doch etwas merkwürdig vor: ,, Im Video von
Mirrianne Mahn, der Politikerin aus Frankfurt am
Main, klingt es aber auch danach, als wollten Be-
troffene nicht nur als Opfer gesehen werden„.
Und was die Aikins darauf andeutet, könnte da-
rauf hinweisen, dass maßlos übertriebene Ras-
sismusverdächtigungen Schwarze krank machen
und sie deshalb dann mit Schmerzsymthomen
im Krankenhaus landen, denn sie antwortet:
“ Aber dennoch: Rassismus ist Gewalt. Man
muss sich davon erholen. Und es ist okay, wenn
man Unterstützung braucht, um damit klarzu-
kommen“.
Und ganz allmählich begreifen wir, anders als
die bei der „ZEIT“, was unsere Gesellschaft
wirklich so krank macht!

*
https://www.aamc.org/news-insights/how-we-fail-black-patients-pain

Hier wie immer der Originalartikel:
https://www.msn.com/de-de/gesundheit/medizinisch/rassismus-in-der-medizin-rassismus-im-gesundheitswesen-wird-schlimmstenfalls-verleugnet/ar-AAS3XmP?ocid=msedgdhp&pc=U531

Passend zum Thema:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/bild-vom-fremden-als-risiko-ist-ein-rassistischer-kurzschluss/ar-AAS5Amb?ocid=msedgdhp&pc=U531

Zwischen den Zeilen gelesen – Heute: Systemnahe Wissenschaft

Die berüchtigte „Die Zeit“ startete so einen Aufruf
von Wissenschaftler und vermeintlichen Wissen-
schaftlern, also Journalisten, die nur über wissen-
schaftliche Erkenntnisse schreiben unter „Freiheit
der Wissenschaft“.
Es soll hier der Eindruck erweckt werden als wäre
die systemnahe Wissenschaft in ernster Gefahr
durch Rechte und Impfgegner. Linke und grüne
Gegner, die etwa gegen Tierversuche von solchen
Wissenschaftlern demonstrieren, erhalten wie im-
mer einen Persilschein und werden so wie der linke
Krawallmob einfach übersehen. Und dieses Wegse-
hen hat bei der „Zeit“ wirklich solch Tradition, dass
die daher nicht zu den „Qualitätsmedien“, sondern
zur „Lücken-Presse“ zählt.
Aber widmen wir uns wieder besagtem Aufruf des
Blattes zu. Wer es gelernt hat zwischen den Zeilen
zu lesen und es durchhält diese Agitprop bis zum
Ende durchzulesen, erfährt dass, was die Wissen-
schaftler eigentlich nicht sagen wollten, es aber
ihnen dennoch unbedacht herausrutschte.
So z. B. die Tiefseeforscherin Antje Boetius, die
sagt: ,, Die Forschenden stehen dabei unter
hohem Druck, ihre Erkenntnisse zu teilen und
Gesellschaft und Politik zu informieren, weil
nur so wissensbasiert entschieden werden
kann„. Also erst wenn man die Politik infor-
miert und ihre Zustimmung gibt, ist ein Projekt
es wissenschaftlich oder wissensbasiert! Wenn
also umgekehrt ein Wissenschaftler nicht gleich
zur Politik läuft und sich dieser andient, gelten
dann seine Erkenntnisse als „nicht wissenschaft-
lich“ belegt. Das erklärt doch wunderbar all die
„Experten“ und deren Wirken in der Corona-
Krise.
Dagegen versucht sich die Leiterin der Virologie des
Universitätsklinikum Frankfurt, Sandra Ciesek, hier
noch groß herauszureden: ,, Aber Wissenschaftler
beschließen keine Verordnungen und Gesetzesän-
derungen, sondern das geschieht durch die Politik.
Das sollte man aus meiner Sicht nicht vermischen,
weil das die Freiheit der Wissenschaft gefährdet„.
Natürlich ist es etwas völlig anderes selbst Gesetzes-
änderungen zu veranlassen als die Politiker, welche
solches tun, dahingehend beraten zu haben.
Vielleicht sollte sich die Dame da mal informieren,
wie man heute über die Wissenschaftler aus der
Zeit des Nationalsozialismus urteilt! Auch die hat-
ten nur eine beratende Position im Dritten Reich!
Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim
bestätigt ungewollt, dass mit dem Informieren der
Politik. Sie sagt nämlich: ,, Wenn aber Wissenschaft
medial weiterhin aus dem Kontext gerissen und
willkürlich ideologisch zurechtgebogen wird, wer-
den sich immer mehr seriöse und kluge Köpfe zu-
rückziehen und ihre wissenschaftliche Expertise
nicht mehr mit Öffentlichkeit und Politik teilen„.
Wie man es von buntdeutschen Journalisten kennt,
eben typisch Lückenpresse, wird hier offen gelassen,
wer wissenschaftliche Ergebnisse aus dem Kontext
reißt. Es könnten also ebenso gut die bösen „Rech-
ten“ wie die Politiker sein? Man lässt sich eben gern
ein Hintertürchen offen, und läuft etwas schief, so
kann man später behaupten: ,,Das hab ich doch
schon immer gesagt„!
Dagegen outet sich der Klimaexperte Mojib Latif
ganz als Fan systemnahen Wissenschaft: ,,Wissen-
schaft spielt im gesellschaftlichen Diskurs eine
unverzichtbare Rolle. Politische Entscheidungen
müssen faktenbasiert sein, was Corona oder die
Klimakrise verdeutlichen. Sonst droht Unheil„.
Unheil aber droht uns eher von einer Politik, die
uns Meinungsäußerungen ( „geschützte Meinung“
s. Facebook ) als basierende Fakten verkaufen wol-
len. Und dies, da hat der Herr Latif ganz recht, ge-
rade zu Themen wie Corona und Klimawandel.
Das die Wissenschaft immer auch im Sinne der
Politik arbeitet, bestätigt auch Marlyn Addo, Lei-
terin der Sektion Infektiologie am Uke in Hamburg.
Die kann gar nicht anderes als gleich wieder ihre
Rassimus-Erfahrungen als „Person of Color“ ins
Spiel zu bringen.
Schon 100 Prozent auf Linie ist da die Geschäfts-
führerin des Centers für Monitoring, Analyse und
Strategie, die Sozialpsychologin Pia Lamberty.
Die nämlich behauptet: ,,Eine freie Ausübung von
Wissenschaft gehört zu den Grundpfeilern einer
jeden Demokratie. Wissenschaft wird jedoch im-
mer wieder angegriffen – sei es durch autoritäre
Staaten, populistische Medien oder verschwör-
ungsideologische und rechtsextreme Akteur:in-
nen.„ Davon ab das unabhängige Wissenschaft
nicht gendert, stimmt die Aussage so nicht. Oft
genug sind es nämlich systemnahe Wissenschaft-
ler die tatsächlich unabhängige Wissenschafttler
angereifen und diskretieren, und dies beileibe
nicht nur in Diktaturen!
Die Politikökonomin und Transformationsforsche-
rin Maja Göpel sagt: ,, Um erfolgreich Zukunft ge-
stalten zu können, brauchen Demokratien eine
ehrliche Bestandsaufnahme weltlicher Entwick-
lungen und einen sachlichen Diskurs zu politischen
Konsequenzen. Wenn sich eine Gesellschaft und
ihre Regierung dann entschlossen haben, bestimmte
Ziele erreichen zu wollen, sollten die Maßnahmen
dafür geeignet sein – wenn nötig auch drastische„.
Mit anderen Worten: Sie gibt damit unumwunden
zu, dass systemnahe Wissenschaft die Steilvorlagen
für die Politik liefert um drastische Maßnahmen ge-
gen die bestehende Demokratie einzuleiten!
Wissenschaft als Handlanger der Politik. Gibt es da
noch etwas schlimmeres? Ja, den dazu sich berufen
fühlenden Wissenschaftler!
So einen haben wir hier in Gestalt von Eckart von
Hirschhausen vor uns, welcher sagt: ,, Menschen,
die versuchen, qua Beruf und Berufung der Wahr-
heit näher zu kommen, dürfen weder verteufelt
noch bedroht werden, auch wenn diese Fakten
nicht allen in den Kram passen„. Das erinnert
einem nicht von ungefähr an all die unzähligen
Massakern auf dieser Welt von Leuten, die sich
von Gott dazu berufen glaubten! Solche Wissen-
schaftler, die sich zu etwa berufen fühlten, waren
schon immer, wie Fritz Haber der Erfinder des
Giftgas für das deutsche Heer im Ersten Welt-
krieg und von Zyklon B, die übelste Sorte, be-
sonders wenn sie für Diktaturen und Regime
arbeiteten.
Und von Hirschhausen ist solch ein übler Sys-
temling, der fordert: ,, Wir brauchen jetzt die
schlauesten Köpfe, die besten Ideen, angstfreie
Kreative und Vermittler, Politikerinnen und Po-
litiker, wenn wir in Demokratie, Frieden und als
gesunde Menschen auf einer gesunden Erde über-
leben wollen. Wir brauchen Menschen, die sagen
dürfen, was Sache ist. Und eine Politik, die aus
dem Wissen heraus handelt und Lösungen um-
setzt„. Welcher Mensch mit gesunden Verstand
würde wohl sein Leben und das der gesamten Men-
schheit von den Entscheidungen der Politiker im
Bundestag abhängig machen zu wollen? Kein
Wunder also, dass die Erste Reihe den Eckart
von Hirschhausen gleich eingekauft!
Zu der systemnahen gesellt sich noch die einge-
kaufte Wissenschaft.
Friedmann Weber, Leiter des Instituts für Viro-
logie an der Universität Giessen, behauptet es:
,, Die Wissenschaft wird von der Gesellschaft
finanziert, um die Welt zu verstehen, neue Er-
kenntnisse zu vermitteln, Vorhersagen zu tref-
fen und Gesundheit, Wohlstand und Zukunft
der Menschen zu verbessern„. Für gewöhnlich
hat die Gesellschaft keinerlei Einfluß darauf, zu
entscheiden ob das Team das seit 20 Jahren das
Leben von Eintagsfliegen erforscht, auch für wei-
tere Jahre Forschungsgelder bekommt oder ob
den ebenso unzähligen wie überflüssigen einsei-
tig nur den Rechtsextremismus Erforschenden
die Gelder gekürzt werden! Es ist also nie die
„Gesellschaft“, sondern immer das politische
System, das hier die Entscheidungen trifft!
Wo gegen die wissenschaftlichen und eingekauf-
ten Systemlinge vorgegangen, da fordert Claudia
Kempert, ihres Zeichens Leiterin der Abteilung
Energie, Verkehr und Umwelt am „Deutschen Ins-
titut für Wissenschaftsforschung“ es denn auch:
,, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesell-
schaft sind aufgerufen, dagegen deutlich und ge-
schlossen vorzugehen – mit allen rechtsstaatlichen
Mitteln!„ Immer da, wo es den Systemlingen an
Unterstützung des eigenen Volkes ermangelt, da
wird sich stets auf die „Zivilgesellschaft“ berufen.
Warum wohl beruft sich die Kempert nicht auf
das deutsche Volk, also auf dem demokratischen
Mehrheitswillen desselben, der doch erst echte
Demokratie ausmacht? Wer sich nicht auf das
Volk beruft, arbeitet auch nicht für das Volk oder
in dessen Sinne!
Der Grundtenor der „ZEIT“-Kampagne ist kurz
gesagt der : Jeder darf seine eigene Meinung ha-
ben, aber nur unsere zählt! Daneben geniert man
sich bei der „ZEIT“ kein bißchen aus der selbst an-
gelaierten Kampagne auch gleich eine gegen die
Konkurrenzblätter, wie z.B. die Bildzeitung zu
machen!

100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus- Heute: Feministische Außenpolitik

In der „ZEIT“ lässt man ja gerne mal Lobbyisten ihre
„Gastbeiträge“ verfassen und wenn sie es nicht selbst
tun, wird ihnen von unbedarften ZEIT-Journalisten
in „Interviews“ ihre Meinung unhinterfragt zum Bes-
ten geben.
So durfte nun in der „ZEIT“ die Johanna Roth so eine
Auftragsarbeit für Kristina Lunz, einer „Aktivistin“ und
Mitgründerin des Centre for Feminist Foreign Policy
(CFFP) leisten.
Diese Auftragsarbeiten erkennt der geneigte Leser auf
den ersten Blick schon daran, dass die Roth der Lunz
nur die Stichpunkte zuspielt, worauf die Lunz ihr Zeug
herunterlabbert, und jede kritische Nachfrage unter-
bleibt. Im Grunde genommen hätte die Lunz ihr Ge-
schwafel als „Gastbeitrag“ auch gleich selbst schreiben
können!
Hier nur ein Beispiel: Lunz: ,, Im Koalitionsvertrag
wird konkret auf die Umsetzung von Resolution 1325
verwiesen. Darin hat sich der Sicherheitsrat der Ver-
einten Nationen schon vor über 20 Jahren verpflich-
tet, Frauen stärker an Friedensprozessen zu beteili-
gen, weil Mädchen und Frauen viel häufiger von be-
waffneten Konflikten betroffen sind als Männer„.
Selbstredend hinterfragt die Roth diese Sätze nicht.
Ein tatsächlich unabhängiger Journalist hätte sich
an dieser Stelle bestimmt nicht die Chance entgehen
lassen, die Lunz zu fragen: ,,Wie erklären Sie es sich
dann, dass gut über 80 Prozent aller Geflüchteten
nur Männer sind?„
Natürlich ist man bei der „ZEIT“ weder unabhängig
und schon gar nicht sachlich-objektiv! So unterblei-
ben denn auch die wirklich interessanten Fragen.
Etwa die, warum in einem Land wie Buntdeutsch-
land, wo doch dem Gesetz nach volle Gleichberech-
tigung herrscht, Frauen und Mädchen speziell ge-
fördert werden müssen!
Wie ich es immer wieder betone : Wer nichts will
und wer nichts kann, der schließt sich in Buntdeut-
schland dem „Kampf gegen Rechts“ an. Selbstver-
ständlich kann auch die Lunz nichts anderes und
da ihre Antworten ohnehin nicht im mindesten
hinterfragt werden, spult sie ihre diesbezüglichen
Standardsätze auch gleich herunter: ,,Weil sich
auch in der Außenpolitik zeigt, wie einflussreich
rechte und antifeministische Kräfte weltweit ge –
worden sind„. Ihr „Beweis“ : ,, Die Bekämpfung
der Menschenrechte von Frauen und LGBTIQ ist
hier so stark wie noch nie, sei es im Sicherheits-
rat der UN oder im Europarat. Ein Beispiel: 2019
drängten die USA unter Donald Trump darauf,
einen Passus in einer UN-Resolution zu streichen,
der das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch
für Frauen forderte, die in Konflikten vergewaltigt
wurden„. Allerdings sind es in den meisten Kon-
flikten und schon gar nicht in den Konfliktregio-
nen eher nicht „Rechte“, die dort massenhaft ver-
gewaltigen oder das Vergewaltigen gar als Waffe
in ethnischen Konflikten einsetzten! Aber erwart-
ungsgemäß fragt die Roth auch hier nicht nach,
sondern spult ihre Fragen weiter roboterartig ab.
So kann denn die Lunz völlig unwidersprochen
ihre wirren Thesen wiedergeben.
Die Lunz: ,, Dass sie die großen Zusammenhänge
sieht, etwa das Zusammenspiel von Klima, Kon-
flikten und Sicherheit, das vor allem zulasten von
Frauen und anderen politisch Marginalisierten
geht. Das Patriarchat funktioniert auch interna-
tional vor allem über Hierarchien. Ganz oben
stehen mächtige Männer im globalen Norden,
ganz unten Frauen im globalen Süden„.
Natürlich sind es eher nicht die alten weißen Män-
ner die afrikanischen und arabischen Frauen ein
Kind nach dem anderen machen, und sie dann mit
ihren unzähligen Kindern alleine lassen, um als
„Flüchtling“ nach Europa oder in die USA auf
zu machen. Es sind auch keine weißen Männer
die in Afrika oder Südamerika lieber Geld in
Waffen und neue Konflikte investieren anstatt
in Lebensmittel und dem Gesundheitswesen
zu investieren!
Außerdem würden umgekehrt Männer nie so
dauernd auf Frauenbilder herumhacken und
den Emanzen Frauen wie Maria die Blutige,
Johanna die Wahnsinnige, Maos Witwe, Clau-
dia Roth oder Annalena Baerbock unter die
Nase reiben.
Aber davon nichts, statt dessen kommt uns
die Lunz mit: ,, Es muss global gesehen darum
gehen, die patriarchalisch geprägten Strukturen
in der Außen- und Sicherheitspolitik grundlegend
auf den Kopf zu stellen, neue Narrative und Vor-
gehensweisen anzubieten„. Man kann allerdings
keine „patriarchalisch geprägten Strukturen“ im
eigenen Land dadurch auflösen, indem man mas-
senhaft Migranten aus genau solchen Ländern,
in denen solche Strukturen am ausgeprägtesten
sind, importiert! Man löst hier derlei Probleme
auch keinesfalls dadurch, dass man Debatten da-
rüber führt den Musliminnen das Kopftuchtragen
zu erlauben und dieses noch zu fördern, wie es
eine beliebte Masche bei solch verkackten Linken
ist. Damit verschärft man nur noch diese Struktu-
ren!
Aber, wenn man, wie die Lunz, sichtlich jeglichen
Sinn für die Realität verloren hat, dann schätzt
man sogar eine Annalena Baerbock als einen
„großen Gewinn“ für die Politik ein!
Die Lunz möchte ja auch nicht etwa Gleichberech-
tigung von Mann und Frau, dieselbe ist nur vorge-
schoben, um eine Stellung der Frau über den Mann
zu haben. Ansonsten würde es gar keine „femimist-
ische Politik“ sondern eine Politik der Gleichberech-
tigung geben! Was diese Emanzen wollen, ist ganz
einfach eine nur auf Frauen zugeschnittene Politik.
Lunz eigene Worte: ,, Eine feministische Außenpo-
litik orientiert sich an den Bedürfnissen aller mar-
ginalisierten Gruppen, von denen Frauen die zah-
lenmäßig größte sind „. Durch diese „Bedürfnisse“
werden zunehmend Frauen, die nicht die aller ge-
ringst Qualifizierung dafür besitzen, in die Pfründe-
posten der Politik regelrecht gedrängt. So zum Bei-
spiel eine Claudia Roth, die sich als „Menschenrechts-
beauftragte“ ihrer Partei in der Paolo Pinkel-Affäre
schützend vor einem zugekoksten Vergewaltiger von
osteuropäischen Zwangsprostituierten stellte! Oder
eine Christine Lambrecht, die als Bundesjustizmi-
nisterin einzig dafür bekannt wurde Gesetzesent-
würfe zu erstellen, die gleich in mehreren Fällen
gegen das Grundgesetz verstießen! Und zu diesen
klassischen Fehlbesetzungen gesellt sich nun noch
eine Annalena Baerbock mit ihren aufgehübschten
Lebenslauf als Außenministerin hinzu. Wahrlich
ein großer Gewinn für die deutsche Politik!
Natürlich sieht die Lunz durch ihre rosarote Brille
das ganz anders: ,, Annalena Baerbock ist eine kom-
petente, feministische Frau, die immer einen star-
ken Fokus auf wertebasiertes, integres politisches
Handeln gelegt hat. Insofern ist dieses Amt bei ihr
in guten Händen. Und auch im Auswärtigen Amt
gibt es seit einigen Jahren quasi basisdemokratische
Netzwerke wie Frauen@Diplo oder Diplomats of
Color, die sich für eine feministische Außenpolitik
einsetzen„. Man muss schon das Gehirn einer zu-
rückgebliebenen Muschel haben, wenn man es für
gut befindet, dass Lobbyorganisationen solchen
Einfluß auf die Außenpolitik nehmen. Sichtlich
hat da jemand echte Demokratie nicht verstanden!
Spätestens an dieser Stelle hätte Johanna Roth end-
lich aufwachen müssen und agieren. Doch dieselbe
kommt uns nun lieber mit den US-Außenministerin-
nen daher.
Natürlich ist Lunz nicht im Mindestem dazu geeignet
zu erklären, warum drei Außenministerinnen in den
USA quasi „Männerpolitik“ betrieben und nichts aber
auch gar nichts für die Frauen getan, mit der einzigen
Ausnahme, dass sie selbst Frauen sind! Statt die Frage
klar zu beantworten, ergeht sich die Lunz, – so typisch
für Linke -, wieder in ihre Phrasendrescherei und lenkt
hier allen Ernstes mit dem Frauenkongreß von 1915
ab! Natürlich ist die angepasste Roth nicht der Typ,
der etwas hinterfragen täte, – das tat sie im gesamten
Interview nicht wenigstens einmal! -, sondern geht
in ihrer ferngesteuerten Art zur nächsten Frage, die
selbstverständlich nur ein Ballzuwurf für die Lunz
ist, damit die ihr weiter ihren Feministen-Geschwätz
vortragen kann. Wahrscheinlich hätte sich spätesten
an dieser Stelle sogar einige „ZEIT“-Leser gewünscht,
dass hier die Johanna Roth von ihrem Posten verdrängt
worden und ein Mann dies Interview geführt hätte.
Natürlich ein richtiger Mann und nicht so eine weich-
gespülte Tunte als Frauenversteher! So aber darf die
Lunz weiter über alle Männer herziehen.
Eine gewisse Art von Regierungsform braucht ja im-
mer seine Schuldigen, und die ist leider sehr weit von
echter Demokratie entfernt!

Hier der Originalartikel :
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-12/kristina-lunz-feminismus-aussenpolitik-weltpolitik-interview/seite-2

100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus – Heute: Stacheldraht auf Samos

In der „ZEIT“ darf Nina Monecke wieder mal gehörig
die Werbetrommel für die Asyl – und Migrantenlobby
rühren. So schildert sie die neuen griechischen Flücht-
lingslager wie ein Gefängnis.
Im üblichen tendenziösen Berichterstattungsstil befragt
die Monecke wieder einzig nur die Vertreter der Asyl –
und Migrantenlobby. Was die griechischen Einwohner
auf Samos von den „Flüchtlingen“ und die neuen Lager
halten, danach fragt sie lieber nicht.
Interviewt wurde so nur Daniela Steuermann, – der Na-
me ist hier sichtlich Programm -, eine Krankenschwester,
die sich zur „medizinische Projektleiterin von Ärzte ohne
Grenzen auf Samos“ aufgeschwungen hat. Sichtlich geht
es dieser Lobby-NGO bereits so schlecht, dass eine Kran-
kenschwester, nicht nur die Ärzte ersetzt, sondern auch
noch gleich deren Projekte leiten muss.
Nachdem die Geflüchteten, die in Griechenland nichts
als Schutz und Frieden suchten, in ihrem alten Lager
solch Gewalt ausübten, dass sich der Kanzlerkandidat
Armin Laschet bei seinem Besuch auf Moria nicht ein-
mal mit seinen Personenschützer in das Lager hinein-
getraut und die Flüchtlinge es schließlich abfackelten,
besteht das neue Lager aus brandfesten Containern
und ist zum Schutz der Flüchtlinge vor sich selbst,
mit Stacheldraht versehen.
Vom neuen Lager sind besonders die üblichen Mes-
sermänner schwer empört, denn die dürfen noch
nicht einmal ihr obligatorisches Messer mit ins
Lager nehmen. Die Vergewaltiger beklagen sich
dagegen, dass die Frauen nun ihre Toiletten nahe
ihrer Wohncontainer haben und nicht mehr lange
Wege zu den Sanitäranlagen zurücklegen müssen,
wo sie ihrer leicht Herr werden konnten. Da derlei
Flüchtlinge tagsüber das Lager verlassen dürfen,
hat man es möglichst weit von der griechischen
Bevölkerung errichtet.
Dies beklagt denn auch eine weitere Gruppe der
Flüchtlinge: ,, Es gibt keinen Supermarkt, kein
Meer, kein Café, keine Möglichkeit, etwas zu un-
ternehmen, was einem alltäglichen Leben nahe-
kommen würde„. Besonders die Gruppe der
Diebe und Taschendiebe sieht sich dadurch
ihrer Einnahmequelle beraubt.
Selbst die Krankenschwester ist davon sehr
überrascht, dass bei ihren Patienten, nun im
neuen Lager wo sie nicht mehr täglichen Be –
drohungen wie auf Moria, wie Gewalt, drohen –
den sexuellen Übergriffen und Brandstiftungen
ausgesetzt sind, erst recht „psychisch-krank“
werden : ,, Selbst Patient:innen, die bis dahin
relativ stabil waren, haben zunehmend Stress-
symptome und aggressives Verhalten sich selbst
gegenüber gezeigt oder hatten depressive Schübe.
Suizidgedanken wurden deutlich häufiger geäu-
ßert und es kam zu Versuchen, sich das Leben
zu nehmen. Einige haben sich selbst verletzt,
um Druck abzubauen“. Mit anderen Worten
genau diese Mischung von psychischen Kran-
ken, die sich die Merkel-Regierung so gerne
ins Land geholt, und was, da man ihnen in
Buntdeutschland nicht, wie die vorsorglichen
Griechen ihre Messer weggenommen, für die
deutsche Zivilbevölkerung schon so bedenk-
liche Folgen gehabt!
Und trotz alledem wollen Gutmenschen wie
die Steuermann all diese psychisch-Kranken
aus dem Lager holen und dann unkontrolliert
auf die Zivilbevölkerung der EU-Staaten los-
lassen.
Die Steuermann klingt fast ein wenig betrof-
fen über dass, was geschieht, wenn der Mes-
sermann nicht mehr messern, der Vergewal-
tiger nicht mehr notgeil und der Brandstifter
nichts zum Anzünden findet : ,, Viele der Men-
schen waren zu dem Zeitpunkt wie gelähmt.
Wegen der nunmehrigen ständigen Polizei-
aufsicht, sogar auf dem Kinderspielplatz,
kommen auch Kinderschänder und typische
Vertreter religiöser Kinderehen nicht mehr
an die Kleinen heran, ebenso wenig, wie so
nun auch Alkoholiker und Drogensüchtige
nicht mehr so leicht an ihren Stoff kommen.
Selbst die Steuermann muss zugeben: ,, Ein
großes Problem ist außerdem die Abhängig-
keit von Medikamenten und Drogen. Viele
trinken auch Alkohol, um die Situation ertra-
gen zu können„. Woher all die armen Flücht-
linge das Geld dafür herhaben, dass erfahren
wir selbstverständlich auch nicht.
Sie haben resigniert, ihren Kampfgeist ver-
loren „. Das macht die erst recht psychisch-
krank! Und die Steuermann hat auch gleich
einen passenden Patienten als Beispiel für
die Monecke parat: ,, Ich habe einen jungen
Mann in Behandlung, der das Gefühl hat, die
Kontrolle über sein Leben verloren zu haben.
Die hätten nun andere für ihn übernommen„.
Ja junge Flüchtlingsmänner, die nun im Lager
nicht mehr tun und lassen können, was immer
sie wollen, das ist unerhört! Was ihr junger Pa-
tient denn gemacht, wenn er sich unbeobachtet
fühlt, dass wollte die Steuermann dann aber lie-
ber nicht sagen.
Ebensowenig, wie denn die Steuermann es ehr-
lich erklären könnte, warum sich ihre eigene
NGO und die anderen der Asyl – und Migranten-
lobby selbst nicht ins Lager trauen und dort auf-
halten, sondern in der 7 km entfernten Stadt, zu-
mal sie selbst zuvor die langen und für die Flücht-
linge so teuren Fahrten dahin kritisiert! Auch die
Ärzte ohne Grenzen haben sich, anstatt den Men-
schen direkt vor Ort im Lager zu helfen, lieber
außerhalb des Lagers ein Stück Land gemietet.
Die sieben Minuten Fußmarsch dorthin seien
für die Flüchtlinge die Möglichkeit einfach mal
raus aus dem Lager zu kommen. Und dies, ob-
wohl sie auch sonst zwischen 8 und 20 Uhr das
Lager verlassen konnten!
Auch scheint es, dass unser Gutmensch Daniela
Steuermann selbst etwas therapeutische Hilfe ge-
brauchen könnte: ,, Manchmal kommen mir die
Tränen. Dann schaue ich, dass ich mir selbst Gutes
tue, um wieder Abstand zu gewinnen – zum Bei-
spiel zum Sport oder ans Meer zu gehen„. So
wird Gutmenschtum an einem Urlaubsort eben
doch noch belohnt.

Hier der Original-Artikel:
https://www.zeit.de/zett/politik/2021-10/fluechtlingslager-samos-griechenland-lebensbedingungen-aerzte-ohne-grenzen-migration?utm_referrer=https%3A%2F%2Fnews.google.com%2F

Wenn Großvater unbedingt ein Nazi gewesen sein muss

In der „Zeit“ darf Simone Gaul die Kollektivschuld neu
ankurbeln. Das ist immer ein Barometer dafür, das et-
was im Lande nicht stimmt oder gerade etwas gewaltig
schiefläuft. Dann vermehren sich in TV- Programmen
die Reportagen über die Schrecken des Dritten Reich
und den Holocaust. Wenn auch die Presse mitzieht,
dürfte etwas oberfaul sein.
Die Gaul ist der Meinung, dass unsere Großeltern alle
Verbrecher waren, und gemäß dessen fantasiert sie
daher: „NS-Vergangenheit: Warum fragen wir nicht,
was Opa getan hat?“ Leider vergaß die Gaul, dass in-
zwischen das Ende des 2.Weltkriegs 75 Jahre zurück-
liegt und daher die aller meisten Großeltern höchstens
noch als Kinder oder Jugendlicher die Zeit des Natio-
nalsozialismus erlebt haben. Opa müsste so ab 96 auf-
wärts sein, um noch in die Verbrechen der Nazis ver-
strickt gewesen zu sein!
Da einer alleine nicht so viel dummes Zeug schreiben
kann, wird dem einfältigen Journalisten zumeist ein
noch einfältigerer Politologe oder Sozialwissenschaft-
ler an die Seite gestellt. In diesem Fall übernimmt der
Sozialpsychologe Jonas Rees von der Universität Biele-
feld die Sache.
Der schreibt: ,, Die Aufarbeitung des Holocaust endet
oft, wenn es um Eltern und Großeltern geht: Sie waren
doch lieb. Dieses Schweigen ist gefährlich„.
John Rees ist so ein Fan von telefonischen Befragun-
gen, aus denen er sich dann aus langer Weile und
weil sein Schlag sonst an den Universitäten und Ins-
tituten nichts zu tun hat, dann die übliche nichtssa-
gende Studie zusammenstellt.
Bei Rees läuft das so ab: ,, Seit 2017 befragen wir
jedes Jahr in repräsentativen Studien 1.000 Menschen
telefonisch zu ihrer Erinnerung an die NS-Zeit. Nur
knapp 20 Prozent der Befragten geben an, dass unter
ihren Vorfahren Täterinnen oder Täter gewesen seien.
Dafür berichtet ein gutes Drittel von NS-Opfern unter
ihren Vorfahren. Und 29 Prozent geben an, dass ihre
Vorfahren potentiellen Opfern geholfen hätten„.
Wieviel Prozent der Angerufenen einfach auflegen,
um den Telefonterror zu entgehen oder weil sie glau-
ben, dass Rees & Co ihnen ein Werbeprodukt auf-
schwatzen, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich sind
es genau diejenigen, welche Jonas Rees dann so ei-
ner „systematisch verzerrten Erinnerung“ verdäch-
tigt.
Zumal Rees dann auch noch die Opfer seines Tele-
fonterrors verdächtigt Lügner zu sein: ,, Nein, diese
Zahlen können nicht stimmen. Historikerinnen und
Historiker schätzen zum Beispiel, dass damals maxi-
mal zwei Prozent der Bevölkerung zu den Helfenden
gehörten„. Nun ja, Historiker die über keinerlei Fak-
ten verfügen und sich daher in Schätzungen ergehen,
sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Andere Sätze lassen arges befürchten: ,, Wir schützen
uns selbst und wir schützen die Familie„. Warum
redet Rees plötzlich von „wir“? Waren seine Groß-
eltern also selbst üble Nazis, dass in dem Enkel
nun durch Telefonstreiche einen Wiedergutmach-
ungssyndrom auslebt? Indem er jedes Jahr 1.000
Menschen anruft und fragt: Waren ihre Großeltern
böse Nazis? Nur um so seine wirren Theorien zu
überprüfen die auf irgendwelche Schätzungen von
Historikern beruhen?
Das nimmt dann manische Züge bei Rees an: ,, Wir
sagen: Großvater konnte ja nicht anders, weil alle
Nachbarinnen und Nachbarn ja auch mitgemacht
haben„. Schon wieder dieses „wir“! Wer ist wir?
Eine Reihe durchgeknallter Wissenschaftler, die
in bester Gestapo – und Stasimanier nicht nur den
eigenen Großvater verdächtigen sondern auch des-
sen Nachbarn gleich mit?
Wenn man nur noch in einer „Erinnerungskultur“
schwelgt, in der ein ganzes Volk kollektiv schuldig
ist, muss es eben auch jeder sein vom Nachbarn
bis zum eigenen Großvater. Das entspricht ganz
den Wahnvorstellungen, nach denen man früher
überall Hexen gesehen haben will. Es muss sie ja
geben, schließlich haben wir gerade eine von ihnen
verbrannt! Das ist sozusagen die moderne Abart
der Hexenjagd!
Man könnte das Ganze auch umgekehrt aufziehen,
also das tun, was Rees als “ fundamentalen Attribu-
tionsfehler“ bezeichnet, indem nun jährlich 1.000
Menschen den Herrn Rees an der Universität Biele-
feld anrufen und ihn fragen, ob seine Großeltern
böse Nazis gewesen, und zwar solange bis Rees
es gesteht!
Dementsprechend entsetzt, reagiert nun auch die
Gaul : ,, Hat unsere Erinnerungskultur in Bezug
auf die Familiengeschichten versagt?„ Ja, Frau
Gaul und Herr Rees in eurer „Erinnerungskultur“
wird such halt an den Nazigroßvater in der eige-
nen Familie ebenso wenig erinnert, wie an die
von psychisch-kranken „Flüchtlingen“ gemes-
serten Deutschen! Vielleicht solltet ihr lieber,
anstatt den toten Großvater wieder auferstehen
zu lassen, euch mit der Verdrängung in der Ge-
genwart und allem voran in eurer „Erinnerungs-
kultur“ befassen.
Dazu Rees: ,, An vielen Stellen haben sich viele
schlaue und kreative Menschen Gedanken ge-
macht, wie wir an die Verbrechen erinnern.
Und wir haben viel erreicht, beispielsweise in
Gedenkstätten, an Gedenkorten, in Projekten
oder im Schulunterricht. Aber wir haben oftmals
eben auch eine recht unpersönliche und rituali-
sierte Erinnerungskultur um uns herum aufge-
baut„. Man könnte es nun in Zweifel ziehen,
ob die Fröner der „Erinnerungskultur“ wirk-
lich „schlau“ sind, besonders kreativ sind sie
darin jedenfalls nicht!
An dieser Stelle kommen dann selbst Simone
Gaul so ihre Zweifel: ,, Kann man einer heute
20-Jährigen vorwerfen, wenn sie sagt, ich habe
keine Lust, mich damit zu befassen, was meine
Urgroßeltern möglicherweise getan haben?„
Natürlich darf dies nach Rees nie ein Ende ha-
ben, schon, weil sein Arbeitsplatz auf dem Spiel
steht, die gutbezahlte Pfründestellen in der man
über Jahrzehnte an etwas forscht, ohne je zu
einem wirklich überzeugendem Ergebnis zu
kommen. Von daher ist Rees denn auch der
festen Überzeugung: ,, Ich glaube, Erinnerung
hört nie auf. Wenn wir aufhören, uns damit aus-
einanderzusetzen, was in unserer Geschichte
passiert ist, dann verlieren wir auch den Bezug
dazu, wer wir heute sind. Man kann dann vieles
nicht verstehen. Man lernt das Grundgesetz nicht
zu schätzen, oder Europa als Institution„. Hitler,
Himmler, Göring und Goebbels als Väter eines
vereinten Europas und geistige Väter des deut-
schen Grundgesetz? Das geht nun doch etwas
zu weit. Wir können natürlich verstehen, dass
es sich Jonas Rees seit 2017 in seiner Pfründe-
stelle an der Universität Bielefeld es sich gemüt-
lich eingerichtet hat. 1.000 Anrufe in einem
Jahr machen ungefähr 2,7 pro Tag. Davon gut
leben zu können ist wahrscheinlich der Traum
jedes Callcenters! Ansonsten wäre Rees eben
nur einer unter Hunderten, die an den Univer-
sitäten und Instituten herumlungern um den
Humus von 12 Jahren Nationalsozialismus wie-
der und wieder durchsieben, die sich davon er-
nähren.
Jonas Rees scheint zu ahnen, dass man von die-
sem Humus nicht mehr allzu lange wird zehren
können. Schon ist er daher dabei seine „Erinner-
ungskultur“ auf neue Geschäftsbereiche auszu-
dehnen: ,, Dazu müssen wir bedenken, dass un-
sere Gesellschaft sich verändert, wir sind ein Ein-
wanderungsland. Heute leben viele Menschen in
Deutschland, deren Vorfahren zur NS-Zeit noch
gar nicht hier waren. Solche Geschichten und Er-
innerungen müssen ebenso einen Platz in unserem
kollektiven Gedächtnis haben: Rückkehr, Migration
und zuletzt auch Flucht nach Deutschland„. Ja,
warum nicht auch noch die Erinnerungen aller
Schleuser und Schlepper mit aufnehmen in die
buntdeutsche „Erinnerungskultur“! Wenn man
doch nur einen Weg fände den Nazigroßvater
auch noch für die heutige Migrationspolitik
verantwortlich zu machen.
Aber zur Zeit haben Rees und Konsorten eher
Angst davor, dass ihre „Erinnerungskultur“ in
Vergessenheit geraten könnte. Man könnte mit
Blick in die etwas jüngere Geschichte, also mit
Blick auf die DDR durchaus aus deren Unter-
gang es lernen, dass ein staatlich aufgezwun-
gener Antifaschismus mit seinen inszenierten
Ritualen praktisch zu nichts geführt und ideo-
logisch eher das Gegenteil bewirkte. Aber da-
für müsste man sich erst einmal aus dem Mo-
rast des Humus aus der Zeit des Nationalsozia-
lismus befreien, indem die akademischen Pil-
lendreher immer noch bis zum Hals stecken.
Es wird auch nichts bringen die Opfer der Na-
zigroßväter durch heutige Migranten als ver-
meintliche Opfer von Rassismus und Diskri-
minierung zu ersetzen. Weil ebenso, wie man
in der „Erinnerung“ die Deutschen, die das
Opfer der Alliierten geworden, vollkommen
ausgeblendet hat, heute die deutschen Opfer
von Straftätern mit Migrationshintergrund
vollkommen ausblendet. Und deshalb immer
den Eindruck hat als würde in der Geschichte
irgendetwas fehlen. Wenn man an Universi-
täten und Instituten weiter dem Wahne des
Hexenglaubens folgend, auf die Meinung be-
haart, dass alle Deutschen vom Säugling bis
zum Greis schuldig seien, ehrt man nicht die
Opfer, sondern geht genau den Weg ein, den
die Nationalsozialisten gegangen sind, denn
für die war eben auch jeder Jude schuldig, so
wie sein Nachbar, der ihm half. So wie eben
auch für die Staatssicherheit der untergegan-
gegen DDR das gesamte Volk verdächtig ge-
wesen! Man bekämpft kein Regime, indem
man dessen Politik fortführt und beständig
darum eine „Erinnerungskultur“ inszeniert!
Wenn echte Geschichtsaufarbeitung vollkom-
men fehlt und nur eine staatlich verordnete
Sicht auf die Geschichte zugelassen wird,
ganz gleich ob der nun „Antifaschismus“
wie in der DDR oder „Erinnerungskultur“
in der BRD heißt, ist diese Geschichtschreib-
ung zum Untergang verdammt. Da kann der
Herr Rees noch so viele Telefonate im Jahr
tätigen!

100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus- Heute: Dominik Lenze trifft Andreas Kemper

Sichtlich hat man als Soziologe nicht viel zu tun und
steht so jederzeit den Zeitungen zur Verfügung. So
kann sich denn die „ZEIT“ auch damit brüsten : ,, Der
Soziologe Andreas Kemper hat die Verflechtungen
akribisch recherchiert„.
Damit ist dessen Verschwörungstheorie gemeint,
dass Rechte und Querdenker zusammen mit dem
Goldhändler Degussa den Staat stürzen und eine
neue Weltordnung schaffen wollen. Diese seien
die neuen Libertären.
Schnell wird klar, dass es mit der „akribischen“
Recherchiere nicht weit her ist. Dieselbe besteht,
wie in diesen Kreisen üblich zumeist nur aus
googlen und von anderen abzuschreiben, in
diesem Fall beim „Störungsmelder“. Der Ein-
äugige unter all diesen Blinden hat bestenfalls
noch ein Buch über die Sache gelesen.
Das wird schnell beim Lesen des Interviews
deutlich. Letzten Endes hat Kemper nicht viel
außer ein paar Vermutungen im Gepäck. Bei
etwas Handfesten muss gleich bis Honduras
ausweichen! So darf man stark anzweifeln,
dass man z.B. bei Degussa in Gruppen darü-
ber spricht ,, sich für den nahenden Umsturz
zu bewaffnen„. Immerhin waren ja beim letz-
ten Mal die sieben Sachsen, die angeblich so
was von kurz davor standen in der Bunten
Republik den Umsturz herbeizuführen, we-
nigstens noch mit einem Luftgewehr bewaff-
net! Aber die von Degussa Goldhandel sind
natürlich viel gefährlicher, denn die könnten
demnächst den Linksextremisten von der
Zivilgesellschaft mit Goldbarren bewerfen,
und da sieht dann jeder linke Bombenbauer,
selbst wenn er mit dem Demokratiepreis sei-
ner Landesregierung geehrt, dann ziemlich alt
aus.
Der Soziologe Andreas Kemper wirkt ein wenig
wie der Professor in der Schlußszene des Films
„Tanz der Vampire“. Während der Professor
durch die Welt hinauszieht, um das Böse zu be-
kämpfen, sitzt dasselbe bereits hinter ihm im
Schlitten. So wie der Linke, der im Internet arg-
wöhnisch besorgt das Treiben der Rechten ver-
folgt, während der eigene Sohnemann im Keller
die Bomben für den nächsten Antifa-Einsatz bas-
telt!
Auch Dominik Lenze von der „ZEIT“ ist nicht als
der Mann bekannt, der es versteht gut zu recher-
chieren. Das geht schon aus seinen Fragen hervor,
mit denen er Kemper die Stichworte zuwirft, wel –
che derselbe für seine Goldhandel-Verschwörung
benötigt. Es sind Sätze wie dieser: ,,Milliardär von
Finck und Degussa Goldhandel waren mutmaßlich
auch an der Finanzierung der AfD beteiligt„. Mut-
maßlich soll hier wohl heißen, dass Lenze keinerlei
Beweise für seine Vermutung hat und auch nicht
der Mann ist, der sie herbeischaffen könnte. Und
der akribische Kemper hat an dieser Stelle auch
nichts mehr als ein paar Allgemeinsätze über die
AfD, für die er noch nicht einmal einen Beweis ins
Feld führen kann. Mit seiner Verschwörungstheo-
rie “ Alle wollen erst einmal den Umsturz“ endet
denn auch prompt das Interview.
Im Grunde genommen haben wir hier das typ-
ische Muster einer jeden Verschwörungstheorie:
Ein paar Leute, die sich kennen, von denen der
Eine irgendwann mit dem Anderen zusammen-
gearbeitet. Dazu werden ein paar Bewegungen
wie Querdenker oder Libertäre, und nicht zu ver-
gessen die Rechten, die in keiner linken Fantasie
fehlen dürfen, mit vermengt, und schon hat man
die klassische Verschwörungstheorie! Wir sind
uns sicher schon bald in linken Blättern wieder
von der „Goldbarren-Connection“ etwas zu lesen,
aber dann von einem Politologen erklärt!
Alles was wir aus dem „ZEIT“-Artikel letztendlich
erfahren, ist es, wie es aussieht, wenn ein gewöhn-
licher Soziologe es versucht nur gefühlt akribisch
zu recherchieren! Da wollen wir gar nicht erst wis-
sen, wie sich eine gründliche Recherchiere bei der
„ZEIT“ anfühlt. Aber auf diese Erfahrung werden
wir wohl noch ein wenig bis ewig warten müssen!

Quelle :
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/libertarismus-im-kampf-gegen-den-staat/ar-AAPfekQ?ocid=msedgdhp&pc=U531