Donbass – Der Kosovo sollte hier als Warnung dienen

Bei seinem Staatsbesuch in Serbien erklärte der
Bundeskanzler Olaf Scholz, dass Serbien seine
abtrünnige Provinz Kosovo als selbständigen
Staat anerkennen müsse. Warum die Abspalt-
ung der Provinz Kosovo mit dem „Völkerrecht“
vereinbar, aber nicht die Abspaltung des Don-
bass-Provinzen von der Ukraine, dass kann uns
niemand erklären. Dasselbe „Völkerrecht“, dass
Kurden, Palästinensern und vielen anderen Völ-
kern einen eigenen Staat verwehrt und damit
erst die Blanco-Vorlage für etliche ethnische
Konflikte in aller Welt bilden! Was aber die
dafür Verantwortlichen nicht wahrhaben wol-
len. Eben ganz so, wie es nun in der Ukraine
passiert! Dabei hätte dies den Krieg in der Uk-
raine vielleicht sogar verhindert.
Angesichts der Härte, mit der in der Ukraine ge-
kämpft wird, ist es nicht auszuschließen, dass,
wenn es der Ukraine auch mit Hilfe deutscher
Waffenlieferungen gelingt, den Donbass zurück-
zu erobern, hier zu Massakern und Kriegsver-
brechen an der russisch-stämmigen Bevölker-
ung kommen wird. Schon jetzt, während einzig
die russischen Kriegsverbrechen in den Medien
priorisiert, haben allerdings auch Ukrainer zahl-
reiche Kriegsverbrechen begangen. Natürlich
wird darüber hinweggesehen, damit niemand
hierfür die politische Verantwortung überneh-
men muss, weder die Regierung Wolodymyr
Selenskyj und schon gar nicht die so laut nach
Waffenlieferungen krakeelenden Politiker aus
Deutschland!
So wird sich der Krieg in der Ukraine weiter
auf Kosten der EU-Bürger hinziehen, weil die
eine Seite unbedingt den Donbass um jeden
Preis zurückerobern und die andere Seite den
Donbass unbedingt halten wollen.
Niemand hinterfragt, was vor 2014 im Donbass
abgelaufen und warum vor allem nationalistisch
bis faschistisch eingestellte ukrainische Truppen
gegen russische Separatisten gekämpft. Sichtlich
will niemand es offen eingestehen, dass hier auch
ein ethnischer Konflikt getobt, der sich nun zu ei-
nem offenen Krieg entwickelt. Es ist ja auch ein-
facher einfach Wladimir Putin alle Schuld zu ge-
ben als sich mit den wirklichen Ursachen zu be-
fassen. Was wäre eigentlich geschehen, wenn
man den Dombass ebenso wie den Kosovo als
selbstständigen Staat anerkannt? Diese Chance
hat man 2014 ebenso vertan, wie 2019 verpasst.
Nun hat man seinen Krieg und niemand fragt
sich, wie und wo dass enden soll. Werden etwa
wie im Kosovo die SFOR-Truppen die nächsten
30 Jahre dann EU-Truppen an der Grenze ste-
hen?
Der Regierung Wolodymyr Selenskyj geht jetzt
schon die Soldaten aus und der ukrainische Staat,
war auch wegen der dort ausufernden Korruption,
schon seit 2014 chronisch pleite. Damit dürfen die
EU-Bürger letztendlich Selenskyj all seine Rücker-
oberungspläne finanzieren. Der Kosovo, dessen Re-
gierung ebenso korrupt, wie die der Ukraine, sollte
hier allen Warnung sein!
Auch den Kosovo samt SFOR-Truppen, dürfen nun
die EU-Bürger dauerhaft alimentieren und dasselbe
steht mit der Ukraine bevor, die ohnehin schon seit
2014 unentwegt am EU-Tropf hing.
Außer einer vermeintlich militärischen Schwäch-
ung Russland, die allerdings mit der gleichzeiti-
gen deutlichen militärischen Schwächung der
Ukraine, welcher schon jetzt die Soldaten aus-
gehen, wird dieser Pyrrhussieg keinerlei Erfolg
beschert sein. Der Donbass würde nur zu einer
weiteren Krisenregion, in der jahrzehnte lang
Unruhe herrschen wird.
Zudem kämen zu den ohnehin schon immensen
Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine noch
die für die Donbass-Region hinzu.