Wenn rechte Vorfälle sehr gelegen kommen …

Die Medien berichten uns gerade über Auseinander –
setzungen zwischen Ausländern und Einheimischen
in Wurzen in Sachsen.
Wie üblich wird in denselben Medien zumeist stark
tendenziös über derartige Vorfälle berichtet. Bei dem
Vorfall in Wurzen, fiel mir besonders ein Satz gleich
ins Auge : ´´ Zur Nationalität und dem Aufenthalts –
status der Ausländer sowie der genauen Herkunft der
Einheimischen konnten zunächst noch keine Angaben
gemacht werden „. Waren demnach die ´´ Einheim –
ischen „ gar nicht so heimisch in Wurzen ?
Und warum ermittelt denn bei einer ´´ normalen
Schlägerei gleich der Staatsschutz ? Dazu heißt es
in den Medien : ´´ Es könne aber noch nicht gesagt
werden, ob der Vorfall einen extremistischen Hinter –
grund hatte „. Obwohl man noch nicht die geringsten
Aufklärungsergebnisse vorliegen hat, scheint man ein –
zig, bezüglich der Aufklärung der Tat, ein übergroßes
Interesse daran zu haben, diese Tat als ´´ rechte Straf –
tat „ einstufen zu können. Demnach scheinen also in
der sächsischen Regierung gewisse Personen zu sitzen,
die großes politisches Interesse daran haben, dass auf
diese Art und Weise ´´ rechte Gewalttaten „ in ihrem
Bundesland zunehmen. Zweifellos handelt es sich da –
bei um dieselben politischen Kreise, die jetzt zum Jah –
resanfang um die staatliche Bezuschussung des soge –
nannten ´´ Kampf gegen Rechts „, um Fördergelder
ringen. Denen käme so ein ´´ rechter „ Vorfall ganz
gewiß ziemlich gelegen.

Wenn plötzlich dasselbe Problem nicht mehr ´´ rechtsextrem „ ist

In der ´´ Süddeutschen Zeitung „ zieht man gegen
den Massentourismus zur Felde und hier u. a. am
Beispiel von Venedig. ´´ Einige der schönsten Gegen –
den der Stadt werden für Bürger unzugänglich. Sie
müssen darauf verzichten, in manchen Vierteln der
eigenen Stadt zu leben „ wird eine Venezianerin
zitiert. Ein Aktivist aus Mallorca mit den Worten :
´´ Gentrifizierung, Vertreibung der Menschen aus
ihren Stadtteilen, Verschwinden lokaler Geschäfte –
unter anderem „ und eine Initiative erklärt ´´ eine
Minderheit profitiert auf Kosten der Mehrheit „.
´´ Anstand und Respekt scheint ein Großteil der
Besucher vergessen zu haben „ lässt das Blatt eine
Venezianerin jammern. Der Tourist als Staats –
feind Nr. 1 !
Haben sich diese Leute eigentlich einmal überlegt,
dass Masseneinwanderung genau dieselben Pro –
bleme schafft und dies nicht nur in der Saison ?
Während man also Massentourismus verurteilt,
wird Masseneinwanderung propagiert ! Nur zah –
len hier die Gäste überhaupt nichts und bleiben
für immer !
Wandeln wir den Satz der Venezianerin ´´ Es 
gibt eben auch die, die ihre Augen verschließen 
vor dem Verfall, weil man an dieser Art Touris –
mus viel verdienen kann „ und ersetzen das
Wort Tourismus durch Asylpolitik ! Auch an der
verdienen so Einige, nur sind die Folgen weitaus
drastischer als beim Tourismus !
Man stelle sich einmal vor in Punkto Massenein –
wanderung würde auch eine Initiative fordern :
´´ Wir fordern die Stadt für ihre Bewohner zu –
rück „ oder ´´ den Massen ein klares Limit zu
setzen „. Wie schnell würde die ´´ Süddeutsche „
die wohl zu Rechten erklären ? Oder etwa wie es
´´ Aktivisten wie Pere Perelló fordern, dass nicht
nur die Vermietung von Ferienwohnungen in Mehr –
familienhäusern verboten bleibt, sondern überhaupt
keine neuen Hotels oder andere Unterbringungen in
Palma mehr entstehen dürfen „, nun fordern täten,
dass keine Sozialwohnungen mehr an Asylbewerber
vermietet und keine neuen Asylunterkünfte und
Flüchtlingsheime mehr gebaut werden dürfen !
Aber das ist eben der umgekehrte Rassismus heute :
Reist der weiße Mann in Massen in den Urlaub, dann
ist das ein ernsthaftes Problem, kommt der Schwarze
oder Muslim in ebensolch Massen, dann ist das nor .
mal oder angeblich sogar erwünscht und vorteilhaft,
obwohl Letztere noch nicht einmal den Städten etwas
bringen, sondern nur Kosten verursachen. Aber selt –
samer Weise ist nur der Weiße ein Problem !
Übrigens kommen ihnen die Erklärungen für den
Tourismus, nicht seltsam vertraut, von den Befür –
wortern von Masseneinwanderung vor : ´´ Geld –
macherei auf Kosten von Natur und Einheimischen
bleibt also das große Thema. Und das Totschlagar –
gument mit den Arbeitsplätzen, die gerade in Spanien
dringend gebraucht werden „ ?
Mutet es nicht absurd an, dass angeblich weltweit
Städte, wie weltweit, etwa in New York, Amsterdam,
Barcelona und Berlin nun Beschränkungen fordern
bei Touristen, nicht aber bei dauerhafter Zuwander –
ung ? Wie will man uns erklären, dass unter Touris –
mus ´´ die Lebensqualität sinkt „, während Massen –
wanderung sie angeblich ´´ kulturell bereichert „ ?
Während man bei Touristen Obergrenzen fordert,
ist dasselbe bei Masseneinwanderung angeblich un –
menschlich ! Haben Sie nun nicht auch das Gefühl
hier voll verarscht zu werden ?