Über Merkels Libyen-Konferenz zu Berlin

Man muss sich angesichts der permanenten Ein –
mischung der EU in die inneren Angelegenheiten
Libyens schon fragen, warum die Merkel-Regier –
ung eine Regierung als einzig wahre anerkennt,
die gerade mal über eine Stadt gebietet, nämlich
der libyschen Hauptstadt selbst.
Warum klammern sich also Merkel-Regierung,
EU, UN und die Erdogan-Regierung so sehr an
eine Regierung, die noch weit weniger Einfluss
in Libyen als der Dörfälteste einer Oase hat?
Warum gilt es denen mit aller Macht General
Chalifa Haftar zu stoppen? Sichtlich ist Haftar
der Mann, der in Libyen die Grenzen dicht ge –
macht und so verhindert, dass die zwielichtige
Regierung in Tripolis weiter Flüchtlinge ordern
um diese dann übers Mittelmeer nach Europa
in Marsch setzen kann. Für Merkel scheint es
ohnehin nichts Schlimmeres zu geben als wenn
die Flüchtlingsströme aus Afrika versiegen tä –
ten. Da ist man sich mit den Bonzen aus EU
und UN längst einig. Dafür ist die EU sogar
bereit einen Militäreinsatz in Libyen zu star –
ten.
Nicht nur dass, sondern die EU-Bonzen mer –
ken ja noch nicht einmal, dass ihr noch äussert
zwielichtigerer Partner Türkei bislang alles da –
ran setzt, um die Lage noch zusätzlich zu desta –
bilisieren. Während die Türkei so in der Region
immer mehr an Einfluss gewinnt, werden die
EU-Staaten nur die hohen Kosten haben sowie
mit weiteren Flüchtlingsströmen aus dieser Re –
gion überschwemmt zu werden.
Warum sich Erdogan für die doch kaum noch
vorhandenen Tripolis-Regierung entschieden,
dürfte klar sein, nachdem er mit derselben ein
Abkommen geschlossen, um die Seegebiete im
Mittelmeer unter sich aufzuteilen. Das verstösst
nicht nur gegen internationales Seerecht, son –
dern setzt Erdogan in den Stand Europa noch
mehr erpressen zu können, indem er dann von
zwei Seiten her Flüchtlingsströme nach Europa
schicken kann.
Merkel, blind wie immer, behauptet, dass es
um Stabilität und nicht um maritime Themen
gehe, und Außenminister Maas ist zweifellos
viel zu inkompetent, um das falsche Spiel zu
durchschauen. Dennoch machen sich beide
mit ihrer Berlin-Konferenz zu willigen Hand –
langern in diesem Spiel. Und dass wird den
deutschen Volk weitaus mehr kosten als nur
die Gesamtkosten einer Konferenz zu Berlin!
Letztendlich wird Heiko Maas ebenso kläg –
lich als Vermittler scheitern, wie einst der
Sozi Frank-Walter Steinmeier bei der Ver –
mittlung zwischen Syrien und Israel im Li –
banonkonflikt, schon weil es Maas, ebenso
wenig wie ein Steinmeier, je begriffen, was
Neutralität in einem Konflikt überhaupt be –
deutet!

Merkel in China

Anstatt sich um die Probleme im eigenen Land zu
lösen, reist Merkel lieber nach China, um sich dort
in die inneren Angelegenheiten des Landes einzu –
mischen.
Angestachelt von einer Hand voll ,,Oppositionelle„
aus China, die meinten sich ausgerechnet an die
Bundeskanzlerin um Unterstützung zu wenden.
Dabei wollen die meisten Chinesen ganz bestimmt
keine Wende wie in der DDR, wo sie dann statt der
versprochenen Freiheit und Demokratie die Massen –
einwanderung von Schwarzen und Arabern erwarten
täte! Ein neues China, indem sie als ,,Rassisten„ be –
schimpft, wenn sie sich dieser Masseneinwanderung
ärmster Schichten aus ganz Asien widersetzen täten.
Die Hongkong-Chinesen würden es alsbald mehr als
bereuen sich eine ,,Demokratie„ im Stile Merkels
zu erträumen, in der sie alsbald Fremde im eigenen
Land wären.
Und es ist dreist von Merkel in China Freiheit und
Rechte zu fordern, welche sie ihrem eigenen Volk
nicht gewährt!
Anstatt in den linksversifften Medien nun die Glaub –
würdigkeit Chinas in Wirtschaftssachen anzuzweifeln,
sollten sie sich lieber mit der Glaubwürdigkeit solch
einer Bundeskanzlerin befassen. Dann würde man
nämlich rasch feststellen, dass 12 Besuche Merkels
in China Null für Deutschland gebracht, und die Zu –
sammenarbeit von deutschen und chinesischen Un –
ternehmen, bislang eher trotz Merkel und ihrer Re –
gierung gelungen. Hier versucht die Systempresse
ganz bewusst den Einfluss der Bundesregierung bei
weitem zu erhöhen.