Gravierender Fachkräftemangel auf Schloss Bellevue 

Wer sich mit einer Farce, bei der sich bereits im
Vorfeld sieben Parteien im Hinterzimmer auf
einen Kandidaten geeinigt haben, zum Bundes-
präsidenten wählen lässt ;  wer eine linksextreme
Band wie Feine Sahne Fischfilet, die sexistische
und gewaltverherrlichende Songtexte in ihrem
Repertoire hatte, zu ihrem Konzert beglück-
wünscht ; sowie eine Terroristin und Mörderin
zu den großen Frauen der Weltgeschichte zählt,
der hat sich wohl von der Demokratie weitaus
mehr verabschiedet als es ein AfD-Politiker es
je könnte!

Not my President

Frank-Walter Steinmeier hatte in einem seiner
absurden Schreiben, nun sogar die RAF-Terro-
ristin Gudrun Ensslin als eine der großen Frauen
der Weltgeschichte bezeichnet.
Zu diesem Eklat konnte es kommen, weil dieser
Bundespräsident in seinen Reden und Schreiben
gerne alles wild durcheinander wirft, damit eine
hohle Phrase der anderen gleicht.
Dadurch geriet ihm auch die Ensslin zu eine der
großen Frauen der Weltgeschichte, „die sich den
Brüchen und Zumutungen ihrer jeweiligen Zeit
stellen“ und sein Brief wurde selbst zur Zumut-
ung.
Sichtlich war dem Bundespräsidenten in seinem
Glückwunschbrief an die Regisseurin Margarethe
von Trotta anlässlich ihres 80. Geburtstages noch
nicht einmal bewusst, wenn er da alles unter den
Frauen aufzählt. Und dies ausgerechnet von dem
Mann, der anderen so gerne Geschichtsvergessen-
heit vorwirft!
Sichtlich ließ sich im gesamten Schloss Bellevue
niemand finden, der Steinmeiers Reden oder
Briefe kontrolliert und Steinmeier diesbezügl-
lich beraten könnte, denn so wurde der Brief,
der schon im Februar versandt auf der Seite
des Bundespräsidenten veröffentlicht. Erst
hier schlug Steinmeier kräftiger Gegenwind
entgegen, dass man den Brief wieder entfernt.
Erst nachdem man so von außerhalb auf den
Fehler aufmerksam gemacht worden, reagierte
man im Bellevue. Die Sprecherin Steinmeiers,
Anna Engelke gab bekannt: „Das ist ganz klar
ein Fehler. Eine verurteilte Mörderin gehört
nicht in diese Reihe. Wir entschuldigen uns
und werden das Glückwunschschreiben kor-
rigieren.“
Die Geburtstagsbrief-Affäre unterstreicht ein
weiteres Mal, welch gravierender Fachkräfte-
mangel in den Führungsebenen der Bunten
Republik herrscht. Da können wir nur froh
sein, dass Margarethe von Trotta nicht auch
über Eva Braun und Magda Goebbels Filme
gedreht hat!
Es kann allerdings durchaus sein, dass man
im Schloss Bellevue, wo man ebenfalls gerne
dem „Kampf gegen Rechts“ frönt, nur einen
Testballon gestartet in wie weit man bereits
gehen kann, in diesem Land die Geschichte
umzuschreiben und so bekommt hier eine
linksextreme Terroristin einen festen Platz
in Steinmeiers Erinnerungskultur.

Eklat im NSU-Prozess

Im NSU-Prozess geriet Systemrichter Manfred Götzl
völlig aus dem Konzept, denn nicht Rechte störten die
Verhandlung, sondern eben solche Linksextremisten,
gegen welche die Heiko Maas-geschneiderte Justiz
sich weigert, vorzugehen. Zum Dank dafür, klagten
nun diese Linksextremisten während der Gerichts –
sitzung die Bundesstaatsanwalt selbst an : ´´ Wir
klagen an. Bundesanwaltschaft. Herbert Diemer.
Anette Greger. Jochen Weingarten.“ schrien die
Linken.
Richter Götzl, der wie viele seines Berufsstandes
nur noch gegen Rechts kann, wusste daher nicht,
wie man mit den Linken umgeht, welche die eigene
Justiz weitgehend schützt. ´´ Hören Sie bitte auf.
Ruhe „ flehte er ebenso vergeblich wie jämmerlich.
Richter Götzl dessen einziger ´´ Erfolg „ im NSU –
Prozess darin bestanden, schon vor Beginn der Ver –
handlung geilen türkischen Journalisten die Gefäng –
nisbettwäsche der Beate Zschäpe vorzuführen, als
müsse er so ein deutliches Zeichen setzen, dass die
Zschäpe kein faires Verfahren erwarte, zeigte sich
einmal mehr überfordert.
Auch Polizisten und Justizbeamte waren sichtlich
nur auf ´´ Rechte „ eingestellt und somit von der
Lage ebenfalls vollkommen überfordert. Mit dem
Erscheinen von Linksextremisten hatte man nun
gar nicht gerechnet. ´´ Hören Sie auf. Oder ver –
lassen Sie den Saal „ wagt es eine Beamtin ein –
zuwenden. Daraufhin werfen die Linken mit Kon –
fetti. Da Linksextremistisches Handeln meist nahe
am Schwachsinn, so war sich wohl keiner dieser
Linken im Gerichtssaal dessen bewusst, dass man
mit Konfettiwerfen die Opfer des NSU geradezu
verhöhnt, für die man sich vorgeblich doch ein –
setzt! Man sieht an dieser Szene auch wie vorge –
schoben die Gründe für linkes Handeln sind. Nun
enlich war man die Linken heraus.
Die Verhandlung musste kurz unterbrochen werden,
während draussen vor dem Gericht sich Sympathisan –
ten der Linksextremisten, vom ´´ Netzwerk München –
Bündnis gegen Naziterror und Rassismus „ versam –
melt. Ein sichtliches Zeichen, wie ´´ Kampf gegen
Rechts „ und Linksextremismus in Deutschland
Hand in Hand gehen!
Vielleicht war der Bundesstaatsanwalt diese Unter –
brechung höchstwillkommen, denn anstatt der end –
lich vorgelegten großen Beweise, hatte man nur ein
paar Bahnfahrkarten und Rechnungen anzubieten. Da –
mit konnte man noch nicht einmal einen Richter, wie
Manfred Götzl überzeugen, und das will schon was
heißen ! Soll das nun der lange angekündigte Durch –
bruch im Fall Zschäpe sein ?