Ukrainischer Weizen und deutscher Klimaschutz

Es dürfte in Deutschland auffallen, dass von den
jeweiligen Bundesregierung betriebene Umwelt-
schutzpolitik kein einziges Problem je gelöst, son-
dern stets einzig der Auslöser neuer Probleme ge-
wesen.
Dieselben Politiker, die in den 1990er Jahren noch
große Summen für die Stilllegung landwirtschaft-
licher Flächen zahlten, jammern jetzt über fehlende
Landwirtschaftsflächen wegen des Ukraine-Krieges
und prophezeien große Hungersnöte.
Nach den großen Flächenstilllegungsprogrammen
der EU folgte das Bio-Diesel-Programm, dass jetzt
den Politikern auf die Füße fällt. Damals wurde
der landwirtschaftliche Anbau für die Biodiesel-
Produktion so übermäßig gefördert, dass der land-
wirtschaftliche Anbau von Nahrungsmitteln stark
darunter litt. Noch heute werden im Namen des
„Klimaschutzes“ jährlich 15 Millionen Tonnen Ge-
treide in Deutschland zu Bio-Ethanol und 3,5 Mil-
lionen Tonnen importiertes Palmöl zu Bio-Diesel,
um von der Regierung vorgeschriebene Beimisch-
ungsquoten in Treibstoff zu erfüllen!
Palmöl wurde verpflichtend, damit man damit ein-
zig die Entwicklungsländer einseitig unterstützt,
nicht der Umwelt zuliebe oder gar, weil das deut-
sche Volk etwas davon hätte. Zumal für die vielen
Palmen-Plantagen jede Menge Regenwald abge-
holzt worden.
Damit sind die Hungersnöte in Afrika nicht von
Russland verschuldet, dass angeblich die Weizen-
Lieferungen der Ukraine behindert schuld, son-
dern die Krise ist hausgemacht. Immerhin ist
die Ukraine nur der fünftgrößte Weizen-Liefe-
rant und niemand hinterfragt, warum dann die
anderen größeren Vier nicht den fehlenden Wei-
zen liefern. Natürlich hat auch die Ukraine vor
dem Krieg nicht seinen Weizen an Afrika und
andere umsonst geliefert. Das heißt, auch vor
dem Krieg mussten diese Länder den Weizen
aus der Ukraine auf dem Weltmarkt kaufen
und zwar zu den handelsüblichen Preisen!
Und genau hier liegt das Problem. So wie man
zuvor riesige Tankerflotten auf dem Meer hin
und her schickte, um durch den so künstlich er-
erzeugten Mangel die Ölpreise hoch zu halten,
so liefern nun die anderen Weizen-Produzen-
ten absichtlich weniger und haben keinerlei
Interesse daran die fehlenden Weizenlieferun-
gen aus der Ukraine auszugleichen, weil die
Weizen-Preise durch den Krieg in der Ukraine
absichtlich künstlich in die Höhe getrieben wor-
den, damit man gute Geschäfte macht. Und ge-
nau diese neuen, künstlich in die Höhe getrie-
benen Preise können sich die armen Staaten nicht
mehr leisten! Aber auch nicht die Hilfsorganisatio-
nen, die auch von Deutschland reichlich alimentiert,
auf deren jährliche Lieferungen viele arme Staaten
dort schon zum Gewohnheitsrecht geworden, war-
ten.
Während man so wieder in gewohnter Einseitigkeit
von der EU, und hier allem voran von Deutschland,
Millionenzahlungen an Hilfsgeldern erwartet, ist es
mit dem „Alle müssen Opfer für den Ukraine-Krieg
bringen“, nicht weit her. Niemand verlangt von den
vier größten und den anderen Weizen-produzieren-
den Ländern, dass deren Regierung den Weizen auf-
kaufen und zu moderaten Preisen an den Weltmarkt
liefern. Warum eigentlich nicht? Weil es in der Poli-
tik einzig zählt, immer die Falschen zur Kasse zu bit-
ten. So wie auch niemand erklären kann wie man
mit 25 Millionen Tonnen ukrainischen Weizens
auf Dauer über 100 Millionen hungernder Men-
schen versorgen will!
Und wenn Deutschland nunmehr sein Bio-Diesel-
Programm beendet, dann werden die Palmöl-produ-
zieren Statten, wie z.B. Indonesien, mit denen man
ja langfristige Verträge hat, sich dies teuer bezahlen
lassen. So besteht am Ende der gesamte Klimaschutz
für das deutsche Volk darin, für Palmöl zu bezahlen,
dass man nie erhalten wird. So wie eben beim staat-
lich verordneten Einkaufsverbot von russischem Gas-
und Öl, wo man durch eben diese langfristigen Ver-
träge dazu verpflichtet ist, über Jahre weiter zahlen
zu müssen auch wenn man gar kein Öl oder Gas
mehr von dort importiert! Ebenso, wie man noch
Jahrzehnte lang an die Ukraine Transitgebühren
zahlen muss, für Öl und Gas, dass dann gar nicht
mehr über ukrainisches Territorium geleitet. Da-
rüber spricht man in der Bundesregierung nie of-
fen, da ja die große Ukraine moralisch überlegen
Deutschland anklagt mit russischem Öl und Gas
Putin den Krieg zu finanzieren. Da macht es sich
schlecht, wenn der Bundesbürger erfährt, dass
die Ukraine bis weit über den letzten Tag weiter
kräftig mit abkassiert!
Aber Ehrlichkeit war in der Bundesregierung noch
nie eine Option, selbst beim vermeintlichen Um-
welt – und Klimaschutz! Und der Krieg in der Uk-
raine ist diesen Politikern nun hochwillkommenes
Mittel von Jahrzehnte langen eigenen Fehlern
im Klima – und Umweltschutz abzulenken, und
gleichzeitig einzig den deutschen Steuerzahler
für all ihre Fehler aufkommen zu lassen.
Zugleich sind all die Hunger – und Katastrophen-
Szenarien hervorragende Gelegenheit dem eige-
nen Volk weitere Millionen an Steuergeldern zu
entziehen. Schließlich gilt es den „Nutzen des
deutschen Volkes zu mehren“ für das Ausland
und dabei ist für das eigene Volk dann kaum
noch was drin! Deshalb sind die Erfüllungs-
politiker unter Olaf Scholz auch gerade unter-
wegs in Afrika um deutsche Steuergelder dort
zu verschenken. So dienen auch all die unzäh-
ligen von NGOs, welche die Bundesregierung
so gerne alimentiert, in diesen Ländern, vorgeb-
lich dem Klima – und Umweltschutz gewidmet,
einzig dem Zweck dauerhafter Alimentierung,
wobei sämtliche mit oder ganz finanzierte Pro-
jekte nicht das Mindeste zur deutschen Klima-
Bilanz beitragen. Dort wird bewusst alles hin-
eingerechnet, damit diese möglichst hoch aus-
fällt, dem einfältigen Bürger ein schlechtes Ge-
wissen beschert und ihn zu weiteren Zahlungen
bereitwillig machte. Genauso funktionierte bis
zu Zeiten Martin Luther der Ablaßhandel!