Fesselspiele in der Bunten Republik – 2.Teil

Bezeichnend in diesem Fall ist die folgende ´´ SPIEGEL „-
Schlagzeile : ´´ Innenminister Thomas de Maizière hat
die drei Syrer, die den mutmaßlichen Terroristen Albakr
überwältigten, bislang nicht öffentlich gelobt. In der SPD
ist man darüber zunehmend irritiert „. Weiter heißt es
in dem Artikel : ´´ „Die drei Syrer haben Jaber Albakr nach
jetzigem Kenntnisstand überwältigt, gefesselt, einen
Bestechungsversuch abgewehrt und die Polizei alarmiert.
Das ist bemerkenswert und verdient große Anerkennung“,
sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion,
Burkhard Lischka, SPIEGEL ONLINE. „Thomas de Maizière
hat diese Anerkennung in einer ersten Stellungnahme
vermissen lassen, das hat mich verwundert. Womöglich
war diese Entscheidung aber der Informationslage am
Montag geschuldet.“
In Arnsdorf, wo die Bürgerwehr, im Juni 2016 den eine
Supermarkt-Verkäuferin aggressiv bedrohenden Iraker
überwältigte und an einem Baum fesselte, um ihn der
Polizei zu übergeben, wurden dagegen die Ermittlungen
´´ wegen Bedrohung und Freiheitsberaubung „ sofort
gegen die Mitglieder der Bürgerwehr aufgenommen
und kein einziger SPD-Genosse kam ihnen zur Hilfe !
Damals lauteten die Schlagzeilen gegen die vier Mit –
glieder gegen die vier mutigen Bürger so ganz anders :
´´ Die Polizei hat das brutale Vorgehen Arnsdorfer
Bürger gegen einen psychisch kranken Flüchtling
teilweise gerechtfertigt „ und weiter :
´´ Gegen Oelsner und zwei seiner Bekannten laufen
Ermittlungen. Das Fesseln des Flüchtlings werde auf
strafrechtliche Relevanz geprüft, sagte Stiehl. „Das
ist als taktisches Mittel durchaus möglich, aber wir
müssen jetzt schauen, ob diese vorläufige Festnahme,
die es ja rechtlich war, mit Maßnahmen überzogen hat
oder ob es im Rahmen der Gesetze war.“
hieß es etwa in ´´ Die Zeit „ vom 2. Juni 2016
´´ Empörung : Vorgehen vermeintlicher Bürgerwehr
gegen Flüchtlinge „ titelte am 2. Juni auch die ´´BILD „.
In dem Artikel hieß es dann etwa weiter : ´´ Der Bundes –
geschäftsführer der Linken, Matthias Höhn, sprach hin –
gegen von Lynchjustiz; der Fraktionsvorsitzende der
Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, von rechter
Gewalt und Rassismus „.
Heute aber klingen die Schlagzeilen über die drei Syrer
so ganz anders :
´´ In Leipzig hat die Polizei einen Terrorverdächtigen aus
Syrien festgenommen – er soll einen Anschlag geplant
haben. Die Festnahme gelang mit Hilfe von couragierten
Landsleuten „ so titelte etwa Nina Werkhäuser auf der
´´ Deutschen Welle „ und berichtet dann ´´ Nicht nur in
den sozialen Netzwerken gibt es viel Lob für die Syrer,
die ihren flüchtigen Landsmann in Leipzig gefesselt der
Polizei übergeben haben. Anerkennung kam auch von
höchster Stelle: Bundeskanzlerin Angela Merkel, derzeit
in Afrika unterwegs, ließ ihren Dank ausrichten „.

Fesselspiele in der Bunten Republik

Erinnern Sie sich noch welch Aufschrei und Empörung es in
Medien und Politik ausgelöst als vier Bürger in Arnsdorf,
einem Supermarkt eingriff und einen sehr aggressiven Flücht –
ling, der die Verkäuferin mit einer Flasche bedroht, überwältigt,
gefesselt und der Polizei übergeben ?
Nun taten in Leipzig drei Syrer dasselbe, in dem sie einen Terror –
verdächtigen in ihrer Wohnung überwältigt, gefesselt und der
Polizei übergeben.
Selbstverständlich sind in der Bunten Republik die drei Syrer
nun Helden. Und dieselbe Propagandapresse, welche in jedem
anderen Fall den Migrationshintergrund schleunigst außen vor
läßt, kann sich nun gar nicht genug darauf hinweisen, dass es
sich den Dreien um Syrer handelt.
Den vier deutschen Bürgern ins Arnsdorf wurde von denselben
Medien sogleich unterstellt, Mitglied einer Bürgerwehr zu
sein und man war voller Empörung über deren ´´ brutales
Vorgehen „, und die Polizei nahm sogleich Ermittlungen
gegen die vier Männer wegen ´´ Bedrohung und Freiheitsbe –
raubung „ gegen sie auf.
Der gemeine Deutsche kann in der Heiko Maas-geschneiderten
Justiz schon von Glück sagen, dass wenn er einen Kriminellen
auf frischer Tat stellt, ihn gefangennimmt und der Polizei zu –
führt, er nicht noch wegen Nötigung und Freiheitsberaubung
belangt wird. Die beiden Syrer aber, brauchen dies nun nicht
im Geringsten zu befürchten, sind sie doch gerade die Helden,
die das System so dringend brauchte.
Man lese nur einmal die heutige Schlagzeile ´´ Syrer feiern ihre
Helden „ und male es sich dann einmal aus, wenn die Einwohner
so ihre vier Deutschen gefeiert, bei Gott, man hätte sie sofort als
rechter Mob, Rassisten und Fremdenhasser in sämtlichem der
´´ Qualitätsmedien „ medial gebrandmarkt und gekreuzigt !
Bei den Syrern hingegen eindeutig die Meinung, welch tolle
Tat und was für Helden, die doch sind.
Letztendlich ist es nur ein weiteres beschämendes Beispiel da –
für, wie in der Bunten Republik in Gesellschaft, Medien, Politik
und Justiz mit zweierlei Maß gemessen wird. Während also die
Mitglieder der Bürgerwehr wie Verbrecher behandelt, werden
die Syrer nun als Helden gefeiert.