Unsinnige Logik einer Bundesministerin

Bei den Corona-Demonstrationen in Berlin kamen in etwa

auf 10.000 friedlichen Demonstranten 1 Rechter. Dies hin –

derte die Justizministerin Christine Lambrecht, natürlich

SPD, nicht im Mindesten alle zu ,,Rechten„ zu erklären,

die an solchen Demonstrationen teilnehmen.

Sichtlich ist sich die Lambrecht nicht der Konsequenzen

bewusst, die ihr alle über einen Kamm scheren mit sich

bringt. Denn nach dem Gleichheitsprinzip kann man die

Lambrecht Logik dann auch auf andere anwenden. Was

dem Einen recht, kann dem anderen nur billig sein.

Nehmen wir einmal den Bundestag: Dort sitzen die Abge –

ordneten gemeinsam mit AfD-Politikern, hören sich de –

ren Reden an und entscheiden gemeinsam mit ihnen. Die

Lambrechtsche Logik auf sie angewandt, wären dann alle

Abgeordneten, ganz gleich welcher Partei, ,,Rechte„, weil

sie ja mit AfD-Politikern beisammen sitzen und zusammen

abstimmen. Demnach wäre der Bundestag voller Nazis!

Nicht viel anders sieht es mit den Demonstrationen der so

genannten ,,Zivilgesellschaft„ aus, die oft genug zusammen

mit Autonomen und Antifa aufmarschieren. Befindet sich

unter 10.000 Demonstranten nur eine Zecke, wären nach

Lambrechts Logik dann sämtliche Demonstranten als Links –

extremisten anzusehen.

Marschiert bei Black live matter-Demos oder anderen Demos

gegen angeblichen Rassismus u.ä. nur ein radikaler Muslim

mit, würden alle Teilnehmer als Islamisten gelten!

Diese Liste würde sich beliebig lang fortsetzen lassen; dürfte

aber schon an dieser Stelle deutlich aufzeigen, wie unsinnig

Lambrechts Äußerungen sind. Und man bedenke, dass diese

Frau hierzulande für die Durchsetzung und Einhaltung von

Justiz und Gesetz zuständig ist! Wie lange eigentlich kann

sich die Merkel-Regierung solche Fehlbesetzungen noch

leisten?