Wahlkampf in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist Wahlkampf und so richtig können die
mehr als blassen Spitzenkandidaten von Grünen, CDU und SPD
ihrem eingeschworenem Feind, der AfD, nicht so recht beikom –
men.
Allem voran der grüne Spitzenkandidat Winfried Kretschmann ent –
puppte sich als absoluter Schwächling. Zuerst lehnt er feige jede
offene Diskussion mit dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Meuthen
ab, um sodann sogar noch eine Spur feiger, sodann versuchend
Schützenhilfe von der Moderation des Fernsehduells vom SWR
zu erpressen.
Auch der SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid war zunächst viel zu
feige, um sich Jörg Meuthen offen zu stellen.
Und der Spitzenkandidat der CDU, Guido Wolf, ist Jörg Meuthen
in keinster Weise gewachsen. Nun heult er gar den Grünen und
der SPD gegenüber ´´ Wir dürfen uns nicht auseinanderbringen
lassen „. Gleichzeitig aber greifen dessen Wadenbeißer, die JU,
aber Kretschmann offen an.
Es ist schon ein erbärmliches Schauspiel, wie in Badem-Württem –
berg gleich drei Spitzen-Politiker nicht genügend Argumente zu –
sammenbekommen, um sich einen einzigen AfD-Politiker zu be –
haupten.
Angeblich gilt in den Medien der Grüne Winfried Kretschmann
als Favorit. Derselbe hat neben mehr als schwachen Wahlkampf –
auftritten, nun auch noch mit einer Parteispendenaffäre zu ringen.
Der Berliner Vermögensberater Jochen Wermuth hat nämlich den
Grünen in Baden-Württemberg vor der Landtagswahl überraschend
300.000 Euro gespendet. Rein zufällig leitet Wermuth leitet eine
Investmentfirma für nachhaltige Umweltprojekte und ist unter
anderem auch Unterstützer von Greenpeace.
Man muß sich schon sehr wundern, dass es doch tatsächlich noch
Wähler gibt, die solche Spitzenkandidaten wählen.

AfD-Spitzenpolitiker beherrscht in SWR-Diskussion souverän die Spitzenpolitiker

Es wurde ganz wie erwartet nur die übliche Medienshow
in Baden-Württemberg. Schon im Vorfeld hatte der Grünen-
Spitzenpolitiker Winfried Kretschmann und der SPD-Spitzen –
kandidat Nils Schmidt gezielt Einfluß auf das Fernsehen ge –
nommen, damit gedroht, ein gemeinsames TV-Format im
SWR abzusagen, weil sie Sorge hätten, die Moderatoren
würden die rechtspopulistischen Tendenzen der Partei
nicht genug thematisieren und der AfD damit eine zu
große Bühne geben. Das zeigt zum Einen die unschöne
Verflechtung von Politik und öffentlich-rechtlichen Fern –
sehsendern und zum anderen zeugt die gezielte Einfluß –
nahme nicht gerade von einem Demokratieverständnis,
wenn sie die SPD und Grünen dadurch im Wahlkampf
einen unlauteren Vorteil verschaffen. Augenscheinlich
haben also gewisse Parteien ihren Wählern schlichtweg
so wenig zu bieten, das sie zu solchen Mitteln greifen
müssen.
Erst als dieser Erpressungsversuch in den Medien bekannt
geworden und die Spitzenkandidaten von Grünen und SPD
allgemein für ´´ Feiglinge „ im Volk gehalten, bequemten
sich beide Parteien um Einlenkung. Von Einsicht allerdings
weder bei Rot, noch bei Grün eine Spur. Für die war die
Sache eben nur ´´ unglücklich verlaufen „ !
Wie wenig Ministerpräsident Kretschmann aus der ganzen
Sache gelernt hat, zeigt derselbe zu Beginn der Diskussion,
indem er der gerade erst versucht hatte die Medien zu er –
pressen, nun die „Demagogie“ und „Sprache von Extremisten“
im baden-württembergischen Landtagswahlprogramm anpran –
gerte. Nur im linken Schmierblatt ´´ Die Zeit „ versucht man,
natürlich auch einseitig gegen AfD gerichtet, sich die Diskus –
sion schön zu reden. Natürlich beherrschte der AfD-Kandidat
Jörg Meuthen souverän die Runde. Die ebenso blassen wie
argumentlosen Gegenkandidaten, welche doch gemeinsam
die AfD entlarven wollten, ein anderes Wahlthema scheinen
die nicht gehabt zu haben, sehen da sehr alt aus als sie Jörg
Meuthen nicht mit einer einzigen ihrer Anschuldigungen und
dass nicht einmal Fünf gegen Einen, zu Fall bringen konten.
Nun wissen wir auch, warum diese Feiglings-Kandidaten den
SWR um Schützenhilfe zu erpressen suchten !
Noch weniger Vertrauen erweckte Merkels Mann, der CDU –
Spitzenpolitiker Guido Wolf, welcher quasi die Feiglingsbande
nicht gegen den AfD-Politiker zu verteidigen mochte, weil er
zum Sitzen zwischen allen Stühlen verdammt, zum Einen um
gegen die AfD zu wettern, zum anderen denen aber Stimmen
abzunehmen. Schon deshalb konnte er nicht SPD- Schmidt und
Grünen-Krestschmann zu Hilfe eilen und deren platte Polemik
unterstützen.
Eigentlich brauchte so der AfD-Politiker nicht einmal ins Detail
zu gehen, um seine blassen Gegner souverän zu beherrschen.
Das die anderen Spitzenkandidaten kaum mehr als Parolen
gegen die AfD in der Tasche haben, bewies auch Hans-Ulrich
Rülke von der FDP, welcher dem AfD-Politiker allen Ernstes
populistisch angesichts der hohen Flüchtlingszahlen vorwarf
´´ Ihre Partei freut sich doch über diese Entwicklung „. Herr
Meuthen tat dann auch das einzig Richtige und ignorrierte
den FDP-Mann.
Nach solch einer Diskussion fragt man es sich einmal mehr,
wie in Baden-Württemberg die Menschen bloß einen Grünen
wie Winfried Kretschmann überhaupt je wählen konnten.

Wenn Sigmar Gabriel sich klug gibt

Der SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel ist schwer
empört, denn da streben Julia Glöckner und Guido Wolf
doch tatsächlich ´´ nationale Lösungen „ an. Eine Lösung
deutscher Probleme, nicht mit ihm ! Schließlich stärkt
Gabriel doch der Kanzlerin den Rücken und diese hat
weitaus mehr Interesse daran, der Türkei mindestens
erst einmal 300.000 Flüchtlinge abzunehmen als ihrem
eigenes Volk auch nur einen einzigen Flüchtling abzu –
nehmen. Und diese, eigentlich türkische Lösung, zieht
auch Sigmar Gabriel einer Lösung deutscher Probleme
schlichtweg vor.
Erst heute wieder traf in Griechenland eine Fähre mit
4.000 Flüchtlingen ein. Zudem errichtet die EU dort
Hotspots um Flüchtlinge registrieren zu können. Flücht –
linge, die es eigentlich gar nicht geben dürfte, wenn
denn die Partnerschaft mit der Türkei funktionieren
täte ! Aber das vermag Herr Gabriel nicht zu erkennen.
Das allein jeden Tag weitere 3.000 Flüchtlinge aus der
Türkei nach Deutschland strömen, müßte eigentlich
einem vernunftbegabten Menschen deutlich aufzeigen,
dass die Türkei quasi nichts tut, außer die Hand aufzu –
halten sowie den Krieg bzw. die Krise in Syrien am Lau –
fen zu halten, um somit mit dem gesichertem Zustrom
weiterer Flüchtlinge von der EU immer weitere Zuge –
ständnisse zu erpressen. Aber Vernunft ist nun einmal
nicht Sigmar Gabriels Stärke und so ist es schon ein
Witz, das ausgerechnet nun Julia Glöckners Forderung
als ´´ weder klug noch anständig „ bezeichnet. Dieses
´´untergrabe die deutsche Verhandlungsposition und
schwäche die Autorität der deutschen Bundeskanzlerin „.
Augenscheinlich ist es Gabriel entgangen, das Merkel
auf dem letzten EU-Gipfel weder in einer Verhandlungs –
position gewesen, noch irgendwelche Autorität besaß.
Aber mit der Wahrnehmung hat der SPD-Chef ja schon
immer gewisse Schwierigkeiten, wie das Halten seiner
aufhetzenden Pack-Rede in Heidenau vor anwesenden
gewalttätigen Linksextremisten, welche denn so aufge –
hetzt, nur wenig später den sächsischen Innenminister
vertrieben, hinlänglich beweist. Und mit Till Schweiger
bei einem Glas Rotwein das Prestigeobjekt von dessen
Söldnerfreunden zu feiern, zeugte auch nicht gerade
von Klugheit oder gar Anstand !
Mit solch Blindheit beschlagen, verkündete Gabriel so –
dann ´´ Wir brauchen den Schutz der Außengrenzen der
EU und die Hilfe der Türkei im Kampf gegen die Menschen –
händler und keine nationalen Sonderwege wie die Öster –
reichs oder der Osteuropäer „. Im Gegensatz zu Merkel
machen eben diese Osteuropäer die Grenzen dicht und
schützen diese. Dagegen forderte SPD-Mann Klaus von
Dohnanyi gerade erst in einem Interview allen Ernstes
´´ offene Grenzen „ der Türkei gegenüber ! Wie also
möchte Gabriel offene EU-Außengrenzen schützen
und wie Flüchtlingszahlen begrenzen, indem man der
Türkei mindestens 300.000 Flüchtlinge abnehmen will ?
Das vermag uns weder der Vizekanzler noch Angela
Merkel zu sagen. Und dass soll eine kluge Politik ala
Gabriel sein ?

 

 

Neue Grippewelle bedroht Deutschland : Ausbruch von Wahlkampffieber !

In Deutschland befindet sich alles im Wahlkampffieber,
was bedeutet, dass die meisten Politiker von eben jenem
Fieber befallen, untätig herum liegen und zu keiner ver –
nünftigen Entscheidung mehr befähigt sind. Und es be –
steht bei den demokratischen Patienten auch kaum noch
Hoffnung auf eine Genesung. So gleicht denn die deutsche
Politikerschaft im Wahlkampf mehrr einer Horde willen –
loser Zombies, die nun blind in der Gegend herum laufen
und auf ihre Wählerschaft losgelassen werden.
Dadurch hat die ihnen hörige Presse reichlich Mühe mit
ihren üblichen, ebenso einseitigen wie beschönigten Be –
richten den Wahlkampf anzuheizen, zumal ja nicht ein
einziger dieser Politiker ein klares Ziel vor Augen hat
oder je den Ansatz von Sachlichkeit besessen.
Daher kommt es den zu den üblichen dümmlichen Presse –
meldungen, denn irgendwas müssen die Mietschreiber –
linge ja schließlich ihren Lesern präsentieren. Eine dieser
Meldungen ist etwa die, dass CDU-Fraktionschef Volker
Kauder nunmehr auf Abstand zu Julia Glöckner und Guido
Wolf gehe. Dabei weiß doch jeder, dass der in dafür schon
in ganz Deutschland als ´´ Zauderkauder „ verspottete Po –
litiker ohnehin nur macht, was Mutti Merkel ihm aufträgt
und da Merkel, im Augenblick völlig ohne Konzept, nun
nichts sagt, so ist auch Kauder zur Untätigkeit verbannt.
Dieses Nichtstun wird uns nun als ´´ auf Distanz gehen „
schön gefärbt.
Immerhin haben mit eben solchem Garnichtstun, laut der
´´ Welt „ , die Grünen in Baden-Württemberg sogar die
CDU überholt. Selbst für die derzeitige Amtsinhaberin,
Malu Dreyer von der SPD hat sich solch förmliches Un –
sichtbarmachen bezahlt und sie habe Stimmen aufge –
holt. Hierin hat Dreyer von der SPD in Sachsen gelernt,
denn dort haben sich immer wieder Genossen vor die
Mikrofone und Kameras gedrängt, mit dem sichtbaren
Ergebnis, dass dort nun die SPD schon hinter der AfD
in Wählerumfragen liegt.
So wird nun der Wahlkampf in der üblichen Version von
Beamtenmikado ausgetragen, wer sich zuerst bewegt,
ist raus. Das Allerschlimmste war einen der derzeitigen
Inhaber einer politischen Pfründe in seinem Wahlbezirk
passieren kann, ist das irgendein Ereignis sie zwingt vor
die Kameras zu treten und eine Stellungsnahme abzu –
geben, die dann allzu oft zum vollkommenen Desaster
eigener Unfähigkeit wird. So ist etwa eine Hannelore
Kraft seit gut einem Monat vor derlei Interviews auf
der Flucht und nur der Umstand, dass in ihrem Bundes –
land gerade keine Wahlen stattfinden, hat dieselbe es
zu verdanken, sich noch weiter ihrer Pfründe erfreuen
zu können.