Wenn aus Fußball die Tribute von Panem werden

In linkem Schmierblatt ´´ Die Zeit „ jammert Hannes Hilbrecht
einmal mehr über die bösen Nazis herum. Diese nämlich seien
nun auf den Zuschauertribünen in der Überzahl und verdrängen
die ´´ alternativen Ultras „. Davon ab, das Hilbrecht nicht einmal
zu sagen weiß, worin sich denn eigentlich solch ein ´´ alternativer
Ultra „ vom gemeinen Fußballfan unterscheidet. Hilbrecht also
schwarodiert ´´ Sie trinken kein Bier, um nach dem Spiel noch
rennen zu können. In ganz Deutschland werden alternative
Ultras von Nazis aus dem Stadion gedrängt „. Heißt das denn,
das dieselben, bevor nun die bösen Nazis in den Fußballstadien
aufgetaucht, am Besoffensein zu erkennen gewesen ? Böse
Nazis verhindern also nun, das Ultras sich bis zur Besinnungs –
losigkeit besaufen können und zwingen die dann auch noch
Sport zu machen ? Unerhört !
Ganz abgesehen davon, daß die hier geschilderten Ereignisse weit
mehr als zwei Jahre zurückliegen und inzwischen selbst in dem
besagtem Stadion die alternativen Ultras wieder die Führungs –
hoheit an sich gebracht. Sichtlich fällt es den Schreiberlingen
bei der ´´ ZEIT „ immer schwerer, angesichts der aktuellen
politischen Lage in Deutschland, dem Leser solche Vorfälle von
arg verfolgten Linken präsentieren zu können. Also wird sich
jetzt aus dem Fundus bedient. Und wie immer bei solch neu auf –
gewärmten Geschichten kommt nur der übliche große Unbekannte
zu Wort. Schauen wir trotzdem mal näher hin :
Um die Sache glaubhafter wirken zu lassen, taucht also in dem
Bericht der übliche Anoyme auf, der dann Schockierendes zu
berichten weiß. Der berichtet dann, natürlich anonym, näheres
darüber, wie so ein ´´ alternativen Ultras „ aussieht. ´´ Wir sin –
gen und wir trinken gerne „ sagt der. Also sind das diese, die
da immer besoffen in den Stadien herum gegröhlt ! Und wie
für Linke üblch ´´ Und wir wollen Fußball ohne Ausgrenzung.
Kein Rassismus, keine Homophobie, keinen rechten Scheiß.
Deshalb fingen unsere Probleme an „. Davon das man be –
trunken nicht gerade der Moslems beste Freunde ist, – zu –
viel zum Thema Ausgrenzung – darüber kein Wort. Nur die
Nazis sind natürlich und wie immer an allem Schuld. Merk –
würdig auch dieser Satz zum Thema provozieren ´´ Machten
wir eine Choreographie, die für sie zu links war, machten sie
sich bemerkbar „. Wieso macht man bei einem Fußballspiel,
bei dem man niemanden ausgrenzen will, linke Politpropa –
ganda ? Und dann sagen die bösen Nazis ihnen ´´ … wir
möchten keinen Stress. Wir wollen nur keine Politik im
Stadion. Wir wollen eine breite Szene und den Verein laut
unterstützen, auch ihr gehört dazu. Nur Fußball „. Das macht
den linken Fußballfan glatt sprachlos ! Aber was ein richtiger
Linker ist, der kann eben nur politisieren und wenn die Nazis
ihm das nehmen, dann hat der quasi garnichts mehr. Dieses
totale Nichts wollten nun aber die Linken den Nazis ebenso
wenig überlassen, wie etwa ihr Bier ! So bewiesen die linken
Ultras auch gleich ihre vielgepriesene Toleranz, indem sie
forderten ´´ Wir haben gefordert, die braun durchsetzte
Gruppe auszuschließen. Mehr als Parolen gegen Nazis
brachte der Verein nicht heraus „. Wie war das noch
mit gegen Ausgrenzung sein ? Und warum werden auch
gleich wieder das Verkünden linker Parolen gefordert ?
Auch schildert Hannes Hilbrecht, wie sich die verfolgten Ultras
aus dem Stadion schleichen müssen. Wahrscheinlich schwebte
ihm dabei eine Szene aus den ´´ Tribute aus Panem „ vor und
hierbei ganz besonders die Hauptdarstellerin als Spotttöpel,
wie sonst nämlich wäre ihm solch ein Satz eingefallen ´´ Wir
bestimmten Spotter, die auskundschaften sollten, welcher
Pfad der sicherste ist. „ !
Dagegen entlarvt Hilbrecht unbewusst auch linke Taktiken :
´´ wir betrieben Netzwerkarbeit, tauschten uns mit Gruppen
aus, die ähnliche Probleme hatten. Sie boten uns an, die
Rechten zu jagen „. Das also sind in Wahrheit nun diese
´´ alternativen Ultras „ ! Die machen also anderswo Jagd
auf Nazis und sind sie noch, – wie in diesem Fall – , in der
Minderheit, dann stellen sie sich als die großen Opfer da.
Auch das erinnert uns stark an die ´´ Tribute von Panem „
Übrigens scheinen sich Nazis sehr disiplinierend auf die
´´ alternativen Ultra „ auszuwirken : ´´ Wir betranken uns
nicht mehr, um notfalls rennen zu können. Wir wurden
ruhiger, benahmen uns anständiger. Vorher hatten wir
auch mal gegen den Schiedsrichter gepöbelt oder gegen
die Auswärtsfans, natürlich nur verbal. Die Situation war
danach immer zu angespannt, wir hatten unseren kleinen
Freiraum verloren „. Ach sie an, hatte man also vorher
doch herum gepöbelt ? Eigentlich, Herr Hilbrecht nennt
man solch eine Entwicklung Erwachsenwerden, aber das
wird man in ihrem Kinderblatt nie verstehen, ebenso
wenig wie ihr Gejammere darüber, das linke Ultra ihre
rechtlichen Freiräume verlieren. Leisten Sie Herr Hilbrecht
nur weiter ihren Tribut als Spotttölpel bei der ´´ Zeit „ !