Russische Verhältnisse sind näher als man denkt

In gewohnt schäbiger Weise versuchte die
Pussy Riot-Gruppe mal wieder die Fußball –
WM für ihre politische Losungen zu miß –
brauchen. Vier ihrer Aktivisten stürmten
während des Spiels Frankreich gegen Kroa –
tien auf das Fußballfeld.
Es lief mal wieder unter der Devise auffal –
len um jeden Preis! Den Preis werden nun
Olga Pachtussowa, Weronika Nikulschina,
Olga Kuratschewa und Pjotr Wersilow, mit
je 15 Tagen Gefängnis zahlen.
Selbstredend war dieses Spektakel für die
westlichen Medien inszeniert, welche auch
gleich mit dem Reflex palowscher Hunde da –
rüber in gewohnt tendenziöser Einseitigkeit
berichteten.
Besonders gerne wird in eben diesen Medien
über die angeblich harten Haftstrafen für die
Pussy Riot-Frauen berichtet. Man vergisst da –
bei aber gerne, was ETWA in Deutschland der –
lei Aktivisten droht.
Man stelle sich in dieser Hinsicht einmal vor,
hier würde eine regierungsfeindliche, also
rechte, Mädchenband eine Synagoge wäh –
rend des Gottesdienstes stürmen, den Ober –
rabbiner ein Schwein nennen und zum Sturz
der Merkel-Regierung aufrufen. Gewiß säßen
die deutschen Aktivisten danach mindestens
doppelt so lange in Haft, wie die Pussy Riot-
Girls in Rußland!
Und wenn in Deutschland vier Reichsbürger
in Polizeiuniform während so eines Fußball –
spiels das Spielfeld gestürmt, würden diesel –
ben ganz bestimmt nicht bloß mit 15 Tagen
Gefängnis davon kommen!
Aber das wird gerne vergessen und ausge –
blendet, weil man nur aufs Ausland schaut,
und hierbei ausschließlich auf Staaten, die
der Merkel-Regierung unerwünscht.
Man denke nur an die Berichterstattung in
der Ersten Reihe über die Fußball-WM !
Man stelle sich einmal vor, das umgekehrt
russische Fernsehteams ausschließlich in
diesem Stil über eine Veranstaltung in
Deutschland so berichten würde. Dann
würde man ein paar HartzIV.-Empfänger
vor die Kamera holen, und diese sagen
lassen, daß die Merkel-Regierung sich die
WM Milliarden kosten lasse, während für
das eigene Volk nichts ausgegeben wird.
Dann berichtet man am laufenden Band
über Beckenbauer und andere korrupte
Verbandskader und würze das Ganze noch
ständig mit Interview von PEGIDA-Mitglie –
dern und Reichsbürgern über den Unrechts –
staat BRD. Zum Schluß zeigt man neben den
neuerrichteten Stadien ein paar marode Alt –
städte, Straßen an denen seit Jahren nichts
gemacht und behaupte, das die Merkel-Re –
gierung alles Geld nur in Prestigeobjekte
stecke. Dazu zeige man Bilder von Beate
Zschäpe als Regimegegnerin die wegen
Haushaltsführen von zwei Oppositionel –
len zu 15 Jahren Haft verurteilt! Zu guter
Letzt interviewt man ein paar von den
Homosexuelle, die wegen der zunehmen –
den Anfeindung von Arabern sich nicht
mehr abends aus dem Haus trauen und
schon hat man genau die Bilder, welche
in der Ersten Reihe zur Fußball-WM pro –
pagandistisch abliefen!

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Bundesagentur für Arbeit : Lieber mehr Geld in die Verwaltung des Elend als zu dessen Abwendung ausgegeben

In der Bundesagentur für Arbeit ist angeblich
seit Jahren das Geld knapp. Obwohl uns die
staatliche Propaganda sinkende Arbeitslosen –
zahlen präsentiert und von Hochkonjunktur
und Vollbeschäftigung daher faselt, steigen
trotzdem permanent bei der Bundesagentur
für Arbeit die Kosten an.
Offensichtlich wurden wir also schon wieder
frech belogen von dem, was sich unsere Volks –
vertreter nennt ! Fragen sie doch einmal einen
ihrer Volksvertreter, wie es angehen kann, das
wir nur 2,4 Millionen Arbeitslose haben, dafür
aber 5,9 Millionen HartzIV.-Empfänger ( offi –
ziell nach AA ) !
Das unseren Volksvertretern die eigenen Arbeits –
losen wenig am Herzen liegen, zeigen schon die
Ausgaben, und wie diese verteilt : 2017 flossen
nach Angaben der Bundesregierung bereits 911
Millionen Euro aus dem Topf für „Eingliederung
in Arbeit“ in das Verwaltungsbudget.
Sichtlich benötigt man in der Bundesagentur für
Arbeit mehr Geld zum Kaschieren der wahren
Verhältnisse als für deren Bekämpfung ausge –
geben wird ! Bei angeblich immer weniger Ar –
beitslosen braucht man extrem immer mehr
Geld, um diese zu verwalten !
2016 zum Beispiel wurden gut 5,1 Milliarden
Euro an Verwaltungsausgaben für die staatliche
Grundsicherung (Hartz IV) ausgegeben. 2017
stieg diese Summe noch weiter an, und 2018
wird es nicht viel besser aussehen. Trotz aller
Propaganda von sinkenden Arbeitslosenzahlen,
und gleichzeitig steigenden Ausgaben für die
Bundesagentur für Arbeit, bleibt diese chron –
isch unterfinanziert !
Natürlich ist wieder einmal kein Ausschuss
unterer Volksvertreter dazu im Stande, es
auch nur annährend festzustellen, in wel –
chem Verwaltungsteil der Bundesagentur
für Arbeit die Fördergelder in Milliarden –
höhe praktisch verschwinden. An über –
mäßig steigenden Löhnen der Mitarbeiter
der 400 Jobcenter im Lande, kann es wohl
kaum liegen.